Marco Simone

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Marco Simone
Marco Simone (5038454279).jpg
Personalia
Geburtstag 7. Januar 1969
Geburtsort CastellanzaItalien
Größe 170 cm
Position Flügel, Angriff
Junioren
Jahre Station
AC Legnano
Calcio Como
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1986–1989 Calcio Como 36 0(6)
1987–1988 → Virescit Boccaleone  (Leihe) 33 (15)
1989–1997 AC Mailand 168 (49)
1997–1999 Paris Saint-Germain 58 (22)
1999–2001 AS Monaco 69 (28)
2001–2002 AC Mailand 9 0(0)
2002–2003 AS Monaco 5 0(0)
2003 AS Monaco B 1 0(0)
2004 OGC Nizza 7 0(0)
2005–2006 AC Legnano 1 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1988–1990 Italien U-21 16 0(7)
1992–1996 Italien 4 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2011–2012 AS Monaco
2013–2015 Lausanne Sport
2015–2016 FC Tours
2016–2017 Stade Laval
2017–2018 Club Africain Tunis
2019 Ratchaburi Mitr Phol
2019– SCC Mohammédia
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Marco Simone (* 7. Januar 1969 in Castellanza) ist ein ehemaliger italienischer Fußballspieler und jetziger -trainer. Der Stürmer wurde unter anderem vier Mal italienischer und einmal französischer Meister, jeweils mit dem AC Mailand und dem AS Monaco. Außerdem wurde er zweimal zum besten ausländischen Fußballspieler Frankreichs gewählt (1998 und 2000).

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Como und Boccaleone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simone debütierte im Jahr 1987 in der Serie A. In der Saison 1987/88 wurde er an Virescit Boccaleone in die dritthöchste italienische Spielklasse ausgeliehen, wo er mit 15 Toren Torschützenkönig wurde. In der Saison 1988/89 spielte er wieder bei Como Calcio, diesmal als Stammspieler, und wurde vom AC Mailand entdeckt.

AC Mailand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1989 und 1997 spielte Marco Simone beim AC Mailand, wo er unter anderem zweimal die UEFA Champions League gewann (1990 und 1994). Bei Milan wurde er außerdem viermal italienischer Meister und gewann dreimal den UEFA Super Cup sowie ebenfalls dreimal den italienischen Supercup. 1997 wechselte er zu Paris Saint-Germain in die französische Liga.

In Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Frankreich spielte Simone zwischen 1997 und 2004 bei Paris Saint-Germain, AS Monaco und OGC Nizza. In der Saison 2001/02 wurde er von Monaco an Milan ausgeliehen.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marco Simone absolvierte zwischen 1992 und 1996 unter Arrigo Sacchi bzw. Cesare Maldini vier Partien für Italien. In seinen vier Einsätzen für die italienische Nationalmannschaft spielte er nur einmal von Anfang an, die anderen dreimal wurde er während des Spiels eingewechselt. Außerdem war er auch bei der U-21 Italiens aktiv, dort spielte er unter Maldini unter anderem bei der U-21-Europameisterschaft 1990.

Nach der aktiven Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2005 wurde er Simone Teilhaber seines alten Ausbildungsvereins AC Legnano, für den er in dieser Zeit auch ein einziges Ligaspiel absolvierte. Als Mitglied des Vorstandes versuchte er die Mannschaft zurück in die Lega Pro Prima Divisione, die dritthöchste Fußballliga Italiens, zu führen, was schließlich auch in der Saison 2007/08 gelang. Des Weiteren wurde er in dieser Zeit auch von der FIFA als lizenzierter Spielervermittler gelistet, nachdem er sämtliche Lehrgänge absolviert hatte. 2009 wurde er schließlich von seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem AC Monaco, als Marketingberater engagiert. Durch diese Position wurde ihm schließlich im September 2011 das Amt als Cheftrainer der Monegassen angeboten, nachdem Guy Lacombe nach rund zweijähriger Amtszeit den Verein verließ und ihm Laurent Banide, Sohn von Gérard Banide, als Interimstrainer nachfolgte. Mit dem gerade erst in die Zweitklassigkeit abgestiegenen Klub konnte sich der Italiener bis zum Saisonende in der oberen Tabellenhälfte halten und schloss dabei die Saison mit der Mannschaft auf dem achten Tabellenrang ab. Obwohl die Monegassen zusammen mit dem weiteren Absteiger AC Arles-Avignon in der Hinrunde durchwegs im Tabellenkeller zu finden war, schaffte Simone mit seiner Mannschaft in der Rückrunde den Umbruch. Dennoch wurde er zu Saisonende vom milliardenschweren russischen Präsidenten Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew entlassen. Seit November 2013 arbeitet Simone als Trainer in der Schweiz beim derzeitigen Zweitligisten FC Lausanne-Sport.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]