Marica Bodrožić

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Marica Bodrožić, Berlin am 16. Dezember 2016

Marica Bodrožić (* 3. August 1973 in Zadvarje, SR Kroatien, SFR Jugoslawien) ist eine deutsche Schriftstellerin kroatischer Abstammung.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zu ihrem zehnten Lebensjahr wurde Marica Bodrožić von ihrem Großvater in Svib in Dalmatien in der Nähe von Split aufgezogen. 1983 zog sie nach Hessen und besuchte dort die Schule in Sulzbach am Taunus. Ab diesem Zeitpunkt erlernte sie die deutsche Sprache. In ihrem mit dem Initiativpreis Deutsche Sprache ausgezeichneten autobiografischen Buch Sterne erben, Sterne färben schildert sie ihr poetisches und poetologisches Verhältnis zu ihrer, wie sie es nennt, zweiten Muttersprache, die auch die Sprache ihrer Literatur geworden ist. Sie ist mehrfach mit bedeutenden Auszeichnungen geehrt worden. Bodrožić arbeitet außerdem als Übersetzerin aus dem Englischen und dem Kroatischen. Sie hat Essays, Features und Kritiken u. a. über Nazim Hikmet, Anne Sexton, Robinson Jeffers, Dubravka Ugrešić, Danilo Kiš, Joseph Brodsky, Marina Zwetajewa und über Zweisprachigkeit beispielsweise bei Elias Canetti und Vladimir Nabokov geschrieben. Als Gastprofessorin lehrte sie u. a. am Dartmouth College in den USA Deutsche Lyrik des 20. Jahrhunderts und Gegenwartslyrik. Sie gibt auch regelmäßig an Schulen und Universitäten oder im Auftrag des Goethe-Instituts Creative Writing Kurse. Ihre Bücher wurden bisher in dreizehn Sprachen übersetzt.[1]

2007 wurde ihr erster Dokumentarfilm, den sie zusammen mit der Filmemacherin Katja Gasser gedreht hat, von 3sat ausgestrahlt (Das Herzgemälde der Erinnerung. Eine Reise durch mein Kroatien). Sie schrieb dafür das Drehbuch und war Co-Regisseurin.

In Frankfurt am Main machte sie eine Buchhändlerlehre und studierte Kulturanthropologie, Psychoanalyse und Slawistik.

Marica Bodrožić lebt heute als freie Schriftstellerin in Berlin und ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.[2]

Themen, Form und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre frühen Erzählungen und Gedichte widmen sich der poetischen Ausschöpfung von Gedächtnis und Erinnerung; meist sind diese literarischen Arbeiten im Hinterland von Dalmatien (manchmal auch in der Herzegowina, wo sie Teile ihrer frühen Kindheit verbrachte) situiert, in der sich das Mittelmeer, der Karst und die Gnadenlosigkeit des Wetters, der Natur überhaupt im Leben und in den Schicksalen der Menschen spiegeln. Immer wieder sind es Suchende, Umherreisende, Verlorene, derer sie sich annimmt und die sie sprachlich, den einfachen Menschen ein Denkmal setzend, evoziert, ja regelrecht besingt. Die Sprache selbst wird bei Marica Bodrožić dabei zur Protagonistin. Ihre Prosa ist immer lyrisch durchsetzt, die Lyrik stellenweise erzählerisch verortet. In den neueren, vor allem lyrischen Arbeiten der Autorin nehmen Themen wie Mystik (vgl.auch unten Mechthild von Magdeburg), Transzendenz, Erotik, Weiblichkeit und Liebe einen größeren Raum als bisher ein.

Für ihre Lyrik wurde ihr höchstes Lob von Walter Hinck in der FAZ ausgesprochen, der ihr schon für ihren ersten Gedichtband Frische und Eigensinn im gleichen Maße bescheinigte: „Na also: Marica Bodrožić frischt die deutsche Lyrik auf. Mit welcher Energie diese Autorin die deutsche Sprache aufzuladen vermag, wird dort deutlich, wo das Poetische zu sich selbst kommt: in ihren Gedichten. Solche Auffrischung kann der deutschen Lyrik nur guttun.[3]

Auch in der NZZ wird ihr Anerkennung gezollt, wenn es etwa heißt: „Bodrožić entwirft dichte und berückende Assoziationswelten, scheinbar Disparates wird im Hand- und Satzumdrehen eingeschmolzen in komplexe Bilder. In wenigen Sätzen gelangt Marica Bodrožić von beiläufigen und immer sehr präzisen Beobachtungen in die Tiefen der Geschichte, etwa in die Balkankriege, oder in die Höhen einer erotischen Begegnung, offen für den Einfall der Wörter, von denen sie sich gerne in vielstimmige Selbstgespräche verwickeln lässt.[4]

Der poetische Bilderreichtum von Bodrožićs Sprache gilt vor allem in ihrem zweiten Erzählungsband Der Windsammler als ein besonderes Herausstellungsmerkmal. Allerdings ist sie hier nicht davor gefeit, das gelegentlich zu übertreiben, so dass ihre Erzählungen eine „Überdosis Poesie“ verströmen.[5] Ihr Roman Das Gedächtnis der Libellen widmet sich ganz dem Konkreten, Orte, Figuren und Namen sind nicht mehr im Imaginären, sondern im politisch Greifbaren verortet.[6] In ihrer Prosa-Trilogie Das Gedächtnis der Libellen (2010), Kirschholz und alte Gefühle (2012) sowie Das Wasser unserer Träume (2016) gelingt es der Autorin, ein Figurenensemble zyklisch zu entwerfen: die Physikerin Nadeshda, die Ich-Erzählerin des ersten Romans, auf dem Weg von Berlin nach Amsterdam zu Ilja, verheirateter jüdischer Romancier, mit dem sie den Sohn Ezra hat; Arjeta in Berlin, ehemals Philosophiestudentin in Paris, die Ich-Erzählerin des zweiten Romans im Zeitrhythmus einer Woche, gleichalt wie die Autorin; Ilja, den Ich-Erzähler des dritten Romans, der vier Jahreszeiten lang das Erwachen aus dem Koma übt, im fiktiven Ansprechen der Menschen, die ihm wichtig sind.

In der Stiftung Lyrik Kabinett München hielt die Autorin eine Veranstaltung in der Reihe Zwiesprachen und wählte dafür Mechthild von Magdeburg aus (4. Dezember 2017).[7] Die Begründung der Autorin lautet: „Durch die dichterisch festgehaltene Erfahrung dieses mystischen Paradoxons ['Fließendes Licht'] gebührt Mechthild der Platz einer der ersten in deutscher Sprache schreibenden Frauen: eine Philosophin der verdichteten Zeit“.

Poetologische Zitate:

„Poetische Zündungen bringen nicht nur Gedichte hervor, sondern auch anders denkende, anders atmende Menschen.“[8]

„'Gedanken sind Handlungen.' Nietzsches Satz ist unsere Realität geworden. Zum Denken kommen wir nur in uns selbst, keine Partei, keine Organisation, keine Nation kann es uns abnehmen. Zugleich müssen wir lernen, zuerst zu betrachten und dann zu handeln, im Sinne Hannah Arendts: Letztlich bekommt derjenige das Wesentliche mit, der zuschaut. Unser Kampf muss geistig sein. Seine Waffe ist unser Mitgefühl, unser Bewusstsein. Nirgends wird es besser geschult als an der Literatur.“[9]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literaturkritische Arbeiten
  • Das Atemsemikolon zwischen Singen und Lauschen. So sein, wie der Zeitgeist es nicht will, und damit der Schönheit den Weg bereiten: Neue Gedichte des slowenischen Schriftstellers Ales Steger (Rezension zu Ales Steger: Über dem Himmel unter der Erde. Gedichte. Aus dem Slowenischen und mit einem Nachwort von Matthias Göritz. Edition Lyrik Kabinett im Hanser Verlag, München 2019), FAZ vom 4. April 2019, Nr. 80, S. 12
  • Ein Koffer auf Raten. Else Lasker-Schüler behielt ihre poetische Kraft im Exil – auch dank der Hilfe zweier Schweizer: Gedichtbuch für Hugo May (Rezension zur Faksimile-Edition von Andreas Kilcher und Karl Jürgen Skrodzki, Göttingen: Wallstein Verlag 2019), FAZ vom 2. Mai 2019, Nr. 101, S. 10
  • Ich will in das Grenzenlose in mir zurück. Else Lasker-Schüler und der Aufbruch in der Literatur um 1900. Work in progress für das Literatur- und Musikfestival Wege durch das Land und NDR Kultur 2019[11]
  • Das Gedächtnis gehört den Verletzlichen. Ein Roman von 1962, der 2019 erstmals auf Deutsch erschien: Psalm 44 von Danilo Kis. Aus dem Serbokroatischen von Katharina Wolf-Grieshaber, München: Hanser 2019. Es ist ganz wunderbar, dass der Verlag diese Ursprungssprache so benannt hat, FAZ vom 12. Oktober 2019, Nr. 237, S.10 (mit dem wichtigen Hannah Arendt-Zitat Wir können etwas beginnen, weil wir Anfänge und Anfänger sind. zur Rückkehr europäischer Juden)
  • Geboren, um zu sprechen. Das Deutsche ist die Sprache meiner größeren Denkfreiheit, ein Ort, an dem mein Geist seinen Anker ausgeworfen hat, FAZ vom 26. Februar 2018, Nr. 48, S. 12
  • Die Brücke zum Gestern ist gesprengt. Die Toten reden mit und trotzen der Zeit: Pia Tafdrups Gedichte beschreiben die Demenz ihres Vaters als Verlusttabelle der Erinnerung; Rezension zu Pia Tafdrup: Tarkowskis Pferde. Gedichte. Aus dem Dänischen und mit einer Nachbemerkung von Peter Urban-Halle, Stiftung Lyrik Kabinett, München 2017, FAZ vom 2. Januar 2018, Nr. 21, S. 10
  • Wir brauchen mehr Träumer!, Gedanken zu Trump – , Folge 7 in NDR Kultur 22. März 2017[12]
  • Rezension zu Ha Jin, Der ausgewanderte Autor. Über die Suche nach der eigenen Sprache, Arche Verlag 2014
  • Die Träne verschläft ihre Sehnsucht zu fließen. Über Nelly Sachs,[13][14][15]
  • 11.9. – 911. Bilder des neuen Jahrhunderts. zusammen mit Dagmar Leupold und Kerstin Hensel, in: Göttinger Sudelblätter (hg. von Heinz Ludwig Arnold), ISBN 978-3-89244-621-7 (2002)
  • Ein Brief an Europa. Mitgefühl als Waffe. Europa muss für Menschlichkeit einstehen und seine Grenzen weiten. Die Poesie kann dabei helfen (anlässlich der Europa-Debatte zur Verleihung des Literaturpreises der Europäischen Union während der Frankfurter Buchmesse)

Übersetzungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • E morto Tito, Italienische Übersetzung des Buches Tito ist tot. Aus dem Deutschen von Guisi Drago, erschienen bei Zandonai Editore, Rovereto, 2010
  • Tito is dead. Englische Übersetzung der Erzählungen Tito ist tot von Mary K. Bryant, in: Dies., Dancing to the music. The exophonic texts of Marica Bodroz̆ić in translation. Magisterarbeit. University of Iowa, IA/USA, 2009.
  • Tisina, rastanak. Kroatische Übersetzung von Der Spieler der inneren Stunde, Roman. Aus dem Deutschen von Latica Bilopavlovic, erschienen bei Fraktura, Zagreb, 2008
  • Tito je mrtav. Kroatische Übersetzung des Buches Tito ist tot. Aus dem Deutschen von Latica Bilopavlovic, erschienen bei Fraktura, Zagreb, 2004
  • Tito est mort. Französische Übersetzung des Buches Tito ist tot. Aus dem Deutschen von Colette Kowalski, erschienen bei Éditions de l'Olivier, Paris, 2004

Stipendien / Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rădulescu, Raluca: Die Fremde als Ort der Begegnung. Untersuchungen zu deutschsprachigen südosteuropäischen Autoren mit Migrationshintergrund. Konstanz: Hartung-Gorre 2013.
  • Rădulescu, Raluca: „Waar ben ik?“ Marica Bodrožić´verhaal „Das Muttermal“ (Übers. Aus dem Dt. Hannelore Roth). In: Colofon Schrifturen II. Hg. v. Jan Ceuppens, Arne de Winde, Iannis Goerlandt. Gent: Grafische Cel, Luca Publishing 2014, S. 75–77.
  • Rădulescu, Raluca: Hybride Identitäten zwischen Wortlandschaften. Marica Bodrožićs Prosaband Sterne erben, Sterne färben. In: GERMANICA, Lille/France, 51/2012, S. 63–74.; in : Tamás Lichtmann, Karl Katschthaler (Hrsg.): Interkulturalität und Kognition. Peter Lang, Frankfurt am Main, 2013, S. 87–96; in: La littérature interculturelle de langue allemande: un vent nouveau venu de l'Est et du Sud-Est de l'Europe / textes réunis par Bernard Bach. - Villeneuve d'Ascq : Univ. Charles-de-Gaulle - Lille 3. - , (2012), S. 63–74.[24]
  • Braun, Michael, und Susanna Schmidt (Hrsg.): Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2015: Marica Bodrožić. Sankt Augustin/Berlin 2015, ISBN 978-3-95721-173-6; darin ein Interview mit Michael Braun in Weimar am 30. Mai 2015 unter dem Titel Arbeit an der Freiheit, S. 65–87.
  • Wichard, Norbert, Zu Gast – Zwischen Dalmatien und Deutschland. Marica Bodrozic‘ Roman „Der Spieler der inneren Stunde“, in: Hospitality and Hostility in the Multilingual Global Village, Hg.Kathleen Thorpe, Anette Horn, Alida Poeti, Veronique Tadjo, Third International Conference of the Department of Modern Languages and Literatures, University of the Witwatersrand, Johannesburg, South Africa: 12-15 September 2011, Sun Media Metro 2014, S.263-272.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marica Bodrožić – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marica Bodrožić — European Union Prize for Literature. Abgerufen am 15. April 2019.
  2. Mitglieder. In: PEN-Zentrum Deutschland. Abgerufen am 14. April 2019.
  3. Walter Hinck: Flieger, grüß ihr die Sonne. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. August 2007, abgerufen am 5. März 2015.
  4. Martin Zingg: Land für Schriftbrüchige. Neue Zürcher Zeitung, 28. Juli 2009, abgerufen am 13. April 2014.
  5. Jörg Drews: Rezension zu Der Windsammler. Süddeutsche Zeitung, 20. November 2007, abgerufen am 13. April 2014.
  6. Jan Röhnert: König oder Bettler Nichts bleibt, was es ist. Der Tagesspiegel, 18. Dezember 2010, abgerufen am 13. April 2014.
  7. Zwiesprachen Marica Bodrožić über Mechthild von Magdeburg, auf lyrik-Kabinett.de
  8. So klein in der Welt und so groß im Geist, Marica Bodrožić im Gespräch mit Ewart Reder, poet Nr. 19, poetenladen Leipzig 2015
  9. Ein Brief an Europa – Mitgefühl als Waffe, auf: tagesspiegel.de vom 4. Oktober 2014
  10. webdecker- www.webdecker.de: Poetische Vernunft im Zeitalter gusseiserner Begriffe. Abgerufen am 17. Oktober 2019.
  11. Ich will in das Grenzenlose zu mir zurück, Lesung mit Marica Bodrožić am 15. Juni 2019 im Stift Fischbeck, Hessisch Oldendorf
  12. Wir brauchen mehr Träumer!, Folge 7, NDR Kultur 22. März 2017
  13. Rezension zu Gesammelte Gedichte von Nelly Sachs, im ORF 18. Juli 2010
  14. NDR: Gedanken zu Trump: Folge 7 – Marica Bodrožić. Abgerufen am 26. Februar 2018.
  15. Die Dichterin Nelly Sachs, in: Lyrikzeitung vom 19. Juli 2010
  16. Literaturverein Münster: Lesung mit Marica Bodrozic. 2008, abgerufen am 17. Oktober 2019 (deutsch).
  17. Robert Bosch Stiftung zur Verleihung. Abgerufen am 13. April 2014.
  18. Archiv der Veranstaltungen auf der Website des Adalbert-Stifter-Vereins. (Nicht mehr online verfügbar.) 15. Oktober 2005, archiviert vom Original am 13. April 2014; abgerufen am 13. April 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.asv-muen.de
  19. Jede Sprache hat ihren eigenen Verstand, in: Sprachnachrichten des Vereins Deutsche Sprache e.V. Nr. 40, Dezember 2008, S. 11
  20. Wolfgang-Michael Böttcher, Anne Huschka: Bruno-Heck-Wissenschaftspreis an Dr. Silja Bellingrath. Konrad-Adenauer-Stiftung, 5. November 2009, abgerufen am 13. April 2014.
  21. Marica Bodrozic erhält den Preis der LiteraTour Nord 2013, Pressemitteilung der LiteraTour Nord 2012/2013
  22. Kranichsteiner Literaturpreis für Marica Bodrožić. (Nicht mehr online verfügbar.) Zeit Online, 31. Juli 2013, archiviert vom Original am 26. März 2014; abgerufen am 13. April 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zeit.de
  23. Saskia Gamrath: Sprachformen, die wie Lichtwellen vibrieren – Marica Bodrožić erhält den Konrad-Adenauer-Literaturpreis 2015 Pressemitteilung der Konrad-Adenauer-Stiftung vom 31. Mai 2015
  24. Hybride Identitäten zwischen Wortlandschaften. Marica Bodrožićs Prosaband Sterne erben, Sterne färben, Resümee auf Germanica 51/2012