Marine-Militärhochschule Warna

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Marine-Militärhochschule Warna
Motto Filii maris sumus
(dt.: „Wir sind Kinder des Meeres“)
Gründung 1881
Trägerschaft Bulgarische Marine
Ort Warna, Bulgarien
Rektor Bojan Mednikarow
Marine-Militärschule Warna

Die Marine-Militärhochschule „Nikola Jonkow Wapzarow“ (bulgarisch Висшето военноморско училище „Никола Йонков Вапцаров“ (ВВМУ)) ist eine als Militärschule gegründete Universität in Bulgarien und gilt heute als eine der größten und bedeutsamsten Marine-Ausbildungsstätte des Landes. Die Schule befindet sich im Hafen der Stadt Warna am Schwarzen Meer. Sie wurde nach Nikola Wapzarow, einem bulgarischen Dichter und Kommunisten, Opfer der NS-Militärjustiz, benannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule wurde 1881 als Militärschule in Russe gegründet und bildete Maschinisten und Heizer für die bulgarische Donau-Flottille aus. 1892 wurde die Schule in eine Marineunteroffiziersschule umgewandelt und bildete Bootsleute, Steuerleute, Kanoniere und Minenleger aus. Der technische und der seemännische Teil der Schule wurde 1900 an die Offiziersschule in Warna verlegt, die Spezialisten für die Bewaffnung verblieben in Russe. Der Schulteil in Warna erhielt den Namen „Technische Schule der Flotte“ (bulgarisch: Машинно училище при флота). Im Jahre 1942 erhielt die Schule den Status einer Hochschule. 1960 wurde die Hochschule bei der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) registriert, so dass ihre Diplome von allen Reedereien der Welt anerkannt werden. 1954 wurde der Campus der Schule gebaut. 1991 wurde die Schule in „Marine-Militärhochschule“ (bulgarisch: Висше военноморско училище) umbenannt.

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fakultät für Navigation
  • Fakultät für Maschinenbau
  • Ausbildung zum Berufsunteroffizier

Ausbildungsziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Marine-Militärhochschule Warna werden Marinespezialisten sowohl für die militärische als auch für eine zivile Laufbahn ausgebildet. Die Absolventen erhalten nach einer vier bis fünfjährigen Ausbildung den akademischen Grad Bachelor. Es sind folgende Spezialisierungsrichtungen möglich:

  • Navigation;
  • Fernmelde-, Funk- und Radarmechaniker;
  • Mechatroniker;
  • Technologe für Hafen- und Flottenmanagement;
  • Technologe für Schiffsinstandsetzung;
  • Binnenschifffahrt.

Rektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1881–1882: Pawel Maschnin
  • 1882–1884: Pawel Isotow
  • 1884–1885: Pawel Kusminski
  • seit 2011: Bojan Mednikarow

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]