Marineschule Mürwik

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Marineschule Mürwik
— MSM —
Wappen der Marineschule Mürwik
Verbandsabzeichen
Aufstellung Kaiserliche Marine: 1910 (Eröffnung)
Deutsche Marine: 5. Juli 1956 / 1. November 1956 (Schulbetrieb)
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Teilstreitkraft Marine Marine
Typ Marineschule
Unterstellung Wappen Marinekommando
Standort Kiel (1956)
Flensburg-Mürwik (seit 1956)
Führung
Kommandeur Flottillenadmiral Kay-Achim Schönbach
Stellvertretender Kommandeur und Leiter Lehre Kapitän zur See Stephan Annighöfer

Die Marineschule Mürwik (MSM) in Flensburg-Mürwik ist die Offizierschule der Deutschen Marine. An ihr werden seit 1910 deutsche Marineoffiziere ausgebildet.

Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marineschule von der Förde aus gesehen (2014)

Architekt war Baurat Adalbert Kelm von der Marinebauverwaltung in Kiel. Vorbild war die Ordensburg Marienburg, was dem Wunsch des Kaisers Wilhelm II. entsprach.[1] Der Gebäudekomplex aus rotem Backstein liegt an der Flensburger Förde und wird deshalb auch als Rote Burg an der Förde,[2] wie auch als Rotes Schloss am Meer[3] bezeichnet. Auf der Südseite liegt in einer Schlucht zudem der Bach Osbek. In der Umgebung wurden weitere Gebäude für die MSM errichtet, darunter der Marine-Wasserturm und das Marinelazarett Flensburg-Mürwik.[4]

Mit dem Bau der Schule sollte auch eine zugehörige Garnisonkirche errichtet werden.[5] Die Pläne sahen zunächst an der Wasserseite, nördlich der Schule eine große doppeltürmige Schlosskirche vor, die von der später ebenfalls nicht weiter ausgebauten Burgmauer mit umschlossen sein sollte.[6] Die Pläne wurden jedoch nicht realisiert. Die Aula sollte deshalb als Andachts- und Kirchenraum mitbenutzt werden. In der Weimarer Republik fehlte das benötigte Geld. In der NS-Zeit zeigte der Nationalsozialistische Staat kein Interesse.[7] Seit den 1930er Jahren besaß der Stadtteil Mürwik aber eine kleine Kapelle. In den 1950er Jahren beteiligte sich die Bundeswehr am Bau der Christuskirche, die seitdem mit als Garnisonkirche des Stützpunktes dient. Um 2000 wurde zudem im Hauptgebäude der Schule eine kleine ökumenische Kapelle eingerichtet. Sie befindet sich neben der Aula der Schule, welche weiterhin zeitweise mitbenutzt wird.[7]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landseite der „Burg“ in Mürwik (1910)

Mit dem Ersten Flottengesetz von 1898 begann die Aufrüstung der Flotte. Statt 70 bis 80 mussten 200 Seekadetten pro Jahrgang ausgebildet werden. Deshalb schlug der damalige Staatssekretär des Reichsmarineamts Admiral Alfred von Tirpitz den Neubau in Mürwik vor.[8] Sie sollte als Ersatz für die 1888 fertiggestellte Marineakademie und -schule Kiel errichtet werden. Vizeadmiral Volkmar von Arnim sah in Kiel auch politische (sozialdemokratische) Gefährdungen des Marinenachwuchses.[9] Wie ihre Vorgängerin sollte die MSM also der Kaiserlichen Marine zur Ausbildung von Seeoffizieren dienen. Am 22. Juni 1903 genehmigte Kaiser Wilhelm II. die Verlegung. Der Magistrat der Stadt Flensburg bot am 9. Mai 1905 ein 15 ha großes Gelände im fast unbesiedelten Mürwik kostenlos unter der Bedingung an, dass die Marineschule bis zum 1. April 1909 dorthin verlegt werden würde. Die Marine stimmte zu und kaufte 2 ha hinzu. Die Marineschule Mürwik wurde schließlich ab 1907 als Ersatz Marineakademie und -schule Kiel gebaut. Nur drei Jahre später, am 3. Oktober 1910 konnte der Ausbildungsbetrieb der neu errichteten Schule beginnen.[10] Kurz darauf am 21. November 1910 reiste der Kaiser in Begleitung von Admiral von Tirpitz mit dem Depeschenboot Sleipner an und weihte offiziell den Neubau ein.[8][11]

Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges wurde der Lehrbetrieb an der Marineschule eingestellt. Die Seekadetten und Fähnriche wurden auf die Hochseeflotte verteilt. Einige der leer stehenden Räumlichkeiten wurden anschließend von der Funkschule genutzt.[12] Als Offizierschule diente die MSM nach dem Ersten Weltkrieg auch der Reichsmarine und der Kriegsmarine.[4]

1920 mussten die Deutschen Soldaten die Stadt verlassen; denn sie sollten an der bevorstehenden Volksabstimmung zur Zugehörigkeit zu Deutschland oder Dänemark nicht teilnehmen. Britische Soldaten zogen in die Marineschule. Das besagte Regiment der Sherwood Foresters sollte den Ablauf der Volksabstimmung in Schleswig überwachen. Schon im Juni 1920 bezog die Reichsmarine die Marineschule wieder.[4][13]

Während des Zweiten Weltkrieges blieb die Marineschule bei den Luftangriffen auf Flensburg unbeschädigt. Zum Ende des Krieges gehörten große Teile des Hauptgebäudes zum Marinelazarett Flensburg-Mürwik.[14] Nach dem 3. Mai 1945 war die Schule kurzzeitig Teil des Sonderbereichs Mürwik. Die angrenzende Marinesportschule diente am Ende des Weltkrieges und des Dritten Reichs der geschäftsführenden Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz als Regierungssitz. Am 13. Mai 1945 kam es zu einem Zwischenfall, bei dem der Kommandeur der Schule Kapitän zur See Wolfgang Lüth von einem Wachsoldaten erschossen wurde. Am 18. Mai 1945 wurde die Schule von alliierten Soldaten nach SS-Angehörigen durchsucht. Am 23. Mai 1945 besetzten die Alliierten den Sonderbereich Mürwik und verhafteten die Regierung Dönitz. Die Marineschule wurde von den britischen Besatzungstruppen anschließend demilitarisiert und zum Teil leergeräumt.[15] So kamen Modellschiffe, Gemälde und die kaiserlichen Flaggen die sich beim Haupteingang der Marineschule befanden ins National Maritime Museum in Greenwich, London.[16][17] Weitere Gegenstände gelangten offenbar in den Fundus des Regimentsmuseums der King’s Shropshire Light Infantry nahe London.[18]

Nach dem Weltkrieg wurde die Schule zunächst als Teil des Marinelazarettes, dann als Pädagogische Hochschule (PH) und als Zollschule genutzt. Die erwähnte PH zog später zum Volkspark um. In den 1990er Jahren entwickelte sich die PH zur Flensburger Universität. Sie liegt heute beim Sandberg. Von 1950 bis 1956 befand sich in einem großen Teil der Marineschule die besagte Zollschule Flensburg, die im Jahr 1938 in Flensburg eingerichtet worden war. 1956 benötigte die Marine das Gebäude wieder und die Zollschule verließ Flensburg. Die Innerdeutsche Grenze hatte an Bedeutung gewonnen und der Kalte Krieg hatte begonnen.

Zum 2. Mai 1956 wurde die Marine-Akademie in Kiel-Holtenau aufgestellt.[19] Bereits am 2. Juli 1956 wurde sie im Zuge der Verlegung nach Flensburg-Mürwik in Marineschule Mürwik umbenannt und von der neu gegründeten Bundesmarine (seit 1990 „Deutsche Marine“) übernommen. Zunächst teilten sich die Marinesoldaten und PH-Studenten die Gebäude, was schließlich zu mehreren Eheschließungen zwischen Lehrerinnen und Offizieren führte.[20][21] Im Herbst 1959 endete die zivile Nutzung endgültig und die Marineschule wurde alleiniger Hausherr.[22][4]

Anfang der 1980er Jahre begannen umfassende Restaurierungsarbeiten an den Gebäuden, die fast 30 Jahre Dauern sollten.[23] 1989 absolvierten erstmals fünf Frauen die Offizierslaufbahn an der Marineschule. Im September 1990 begannen die ersten Offiziere ihre Ausbildung die aus der Nationalen Volksarmee stammen. Nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober bildete die Schule erstmals Offiziersanwärter aus ganz Deutschland aus, die der nunmehr gemeinsamen Deutschen Marine dienen sollten.[24]

2010 wurde das 100-jährige Bestehen der Marineschule gefeiert. Bundespräsident Christian Wulff besuchte am 13. August 2010 dem Tag der Vereidigung der Offiziersanwärter die Schule.[25] Die Deutsche Post gab zum Anlass eine „Ganzdrucksache“ heraus. Einem Briefumschlag auf dem die Marineschule abgebildet war mit einer Briefmarke der GORCH FOCK aus dem Jahr 2008.[26]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereidigung auf der Admiralswiese (2006)
Die Gorch Fock II am Liegeplatz vor der Marineschule (2013)

Die Marineschule wird von einem Flottillenadmiral als Kommandeur geführt und untersteht truppendienstlich dem Abteilungsleiter Personal, Ausbildung, Organisation im Marinekommando in Rostock.[27] Sie gliedert sich in verschiedene Lehrgruppen und spezielle Organisationselemente. Dem Kommandeur der Schule untersteht außerdem das Segelschulschiff Gorch Fock.

An der MSM erhalten die Offiziere der Marine ihre allgemeine militärische Ausbildung. Fach- und weiterführende Ausbildung finden an streitkräfte­gemeinsamen Ausbildungsstätten der Bundeswehr und an Fachschulen der Marine statt. Die Ausbildungsbedingungen und Ausbildungsbewertung lässt die Marineschule durch das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr fortlaufend evaluieren.[28]

Die Lehrgruppe Ausbildung mit dem Lehrpersonal, das hier an der Schule als Truppenfachlehrer oder auch zivile Lehrkraft tätig ist, erarbeitet die Grundsätze der Offizierausbildung der Marine und stellt den Mittler zwischen den Vorschriften der Ausbildung und den Lehrenden dar. Zu ihr gehören die zwei Fachbereiche „Vorgesetztenausbildung“ und „Nautik“ sowie die drei Fachlehrergruppen für „Recht“, „Sprachausbildung“ und „Sport“.

Die Lehrgruppe A mit ihren drei Inspektionen ist sowohl für die Ausbildung von Offiziersanwärtern als auch für die fachliche Aus- und Weiterbildung von Offizieren zuständig. Sie bildet die Offiziere sowohl nach den Grundsätzen der Inneren Führung als auch im Bereich der Nautik aus.

Als dritte Lehrgruppe ist der Schule das Segelschulschiff GORCH FOCK unterstellt.[29]

Hauptgebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ankerförmige Hauptgebäude, die eigentliche Marineschule, hat zur Wasserseite eine Länge von über 200 Meter.[30] Es birgt neben Unterrichtsräumen, Büros und Unterkunftsräumen für die Offiziersanwärter eine Unzahl weiterer Räumlichkeiten:

Der zweischiffige, flachgedeckte Säulengang mit Spitzbogenarkaden befindet sich im ersten Obergeschoss des Ostflügels und wurde ursprünglich als „Modellsaal“ genutzt.[31] Seit vielen Jahrzehnten werden dort nicht nur Schiffsmodelle, sondern auch andere wechselnde Ausstellungen präsentiert. Am Ende des Säulenganges hängt heute das Bildnis von Wilhelm II. in Großadmiralsuniform.

Der Remter dient als Speisesaal und liegt am oberen Ende der zentralen Freitreppe zur Wasserseite des Hauptgebäudes. Auf den Remterwänden befinden sich Fresken mittelalterlicher Hansestädte, die von 1944 bis 1955 durch den Maler Otto Thämer erschaffen wurden.[32] Die Fresken ersetzten die Ausmalungen des Remters aus dem Jahr 1923, welche Seekriegsszenen des Ersten Weltkrieges zeigten.[33] Im Südflügel ist zudem der „Junior Navy Pub“.[34]

Der Remter erhielt des Weiteren Glasfenster mit den Wappen der fünf wichtigsten Marinehäfen: Danzig, Flensburg, Kiel, Sonderborg und Wilhelmshaven. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Fenster von Flensburg, Wilhelmshaven und Kiel wurden im Jahr 2010 durch eine Spende der Marine-Offizier-Vereinigung anlässlich ihres hundertjährigen Bestehens ersetzt.

Aula[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kassettendecke der Aula mit linksblickendem Reichsadler

Die Aula wurde von Adalbert Kelm zeitgleich mit dem Bau der Schule geplant und ausgeführt. Die Decke der Aula beherbergt die 26 Wappen der Bundesstaaten des ehemaligen Kaiserreichs.[35] Gemäß der damaligen Verfassung waren die Landstreitkräfte Ländersache, während die „kaiserliche“ Marine allein vom Reich getragen wurde. Kelm wollte in diesem Kontext mit der Deckengestaltung auf die Einheit des Reiches verweisen.[36] Der Reichsadler im Zentrum der Decke blickt ungewöhnlicherweise, vom Betrachter aus gesehen, nach rechts, damit aber auch zur Wasserseite mit der Flensburger Förde.

Bibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bibliothek wurde im Jahre 1910 eingerichtet.[22]Das älteste Buch stammt aus dem Jahr 1573 und beschäftigt sich mit der Sternennavigation. Die Bibliothek besitzt über 60.000 Medien mit einem fachspezifischen Schwerpunkt mit Bezug zur Schule und Marine. Die Bibliothek befand sich zunächst im Dachgeschoss des Mittelteils vom Hauptgebäude. Ihre Lage war von Admiral Alfred von Tirpitz festgelegt worden. Doch in der Zeit danach wechselte sie mehrfach ihren Standort. Heute befindet sie sich im Unterrichtsflügel „Süd“. Die Bibliothek hat in der Woche durchgehend von 7 bis 12 Uhr geöffnet. Montag bis Mittwoch hat sie zudem bis 16.30 Uhr und Dienstag bis Donnerstag hat sie sogar bis 19 Uhr geöffnet. Seit 2009 ist die Bibliothek auch für die Öffentlichkeit zugänglich.[37]

Planetarium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Ausbildung von Offizieranwärtern, Wachoffizieren und nautischen Personals in Astronavigation verfügt der Fachbereich Nautik der Marineschule Mürwik seit 1986 über ein für die astronomische Navigation geeignetes Kleinplanetarium Zeiss (ZKP 2), als Nachfolgemodell eines bereits während des 2. Weltkriegs installierten Gerätes. Dieses einzige militärische Planetarium Deutschlands[38] befindet sich im Ostflügel des Hauptgebäudes. Die Kuppel stammt aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Das nächste öffentliche Planetarium ist das Menke-Planetarium in Glücksburg. Das Planetarium der Marineschule nutzt im Gegensatz zu diesem einen konventionellen Projektor bei dem die Sterne intensiver leuchten.

Turm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dominierende Turm der Schule wurde 1998 auf Grund von Bauschäden abgetragen und bis 2000 originalgetreu wieder aufgebaut.[39] Im Turm befindet sich auch die Turmuhr, dessen Uhrwerk im Inneren einsehbar ist. Ganz oben im Turm befindet sich ein Turmzimmer, von dem durch Fenster auf jeder Seite, das Schulareal sowie die Förde betrachtet werden kann. Auf dem Turm weht die Bundesdienstflagge.

Außenanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der ursprünglichen gärtnerischen Gestaltung der Außenanlage ist nur noch ein Teil der Lindenallee auf der Rückseite des Hauptgebäudes erhalten geblieben, welche gesondert als Kulturdenkmal eingetragen wurde. Große Teile der denkmalgeschützten Außenanlagen sind von großzügigen Rasenflächen geprägt. Das Grünrondell vor dem Südflügel verbirgt einen überwucherten Brunnen aus den 1930er Jahren, der ebenfalls gesondert als Kulturdenkmal verzeichnet wurde. Der nationalistische Wortlaut am Brunnenrand blieb erhalten. Der Reichsadler der auf dem Brunnen saß nicht.[40] Hier und da stehen in der Gartenanlage Gedenksteine, Statuen, Anker und weitere Maritime Objekte. Zur Wasserseite befindet sich die sogenannte Admiralswiese.

Nebengebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Torwache der Marineschule Mürwik dient als Hauptzugang zur Marineschule.

Wehrgeschichtliches Ausbildungszentrum (WGAZ)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommandeursvilla (2015)
Hauptartikel: Kommandeursvilla

Die Kommandeursvilla wurde mit dem Schulgebäude gebaut und diente dem jeweiligen Kommandeur und seiner Familie als Wohnhaus. Später stand sie lange Zeit leer und verfiel. Ab 1989 wurde sie vom damaligen Landesbauamt Schleswig-Holstein erneuert. Seit 1991 beherbergt die Villa das Wehrgeschichtliche Ausbildungszentrum der Marineschule Mürwik. Das Wehrgeschichtliches Ausbildungszentrum dient in erster Linie der Ausbildung der Offizieranwärter und der Marineoffiziere. Auf vier Stockwerken erschließt das WGAZ die Deutsche Marinegeschichte, mit über 10.000 Objekten, bestehend aus Schiffsmodellen, Schiffswappen, Urkunden, Gemälden, Zeichnungen, Fotografien, Flaggen, Uniformen und weiteren maritimen Gegenständen. Der Öffentlichkeit ist es jeden Dienstag von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr zugänglich und zudem zu besonderen Anlässen. Das WGAZ führt auch die sogenannte Bolzenakte.

Gorch-Fock-Haus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Gorch-Fock-Haus

Das Gorch-Fock-Haus wurde mit dem Hauptgebäude der Marineschule gebaut. Heute beherbergt es das Evangelische Militärpfarramt und das Dezernat S 12 des Bundessprachenamts als Sprachendienst der Marineschule.

Liegenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bootshafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bootshafen der Marineschule Mürwik wurde zeitgleich mit dem Bau der Marineschule erstellt und befindet sich unterhalb der Freitreppe. Er ist Liegeplatz für Motor- und Segelboote, die für die seemännische Ausbildung benötigt werden.

Trampedach-Lager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim früheren Trampedachlager handelt es sich um 1937 gebaute Unterkunftsbaracken für Offizieranwärter der Kriegsmarine. Am 22. Februar 1940 wurde das Lager nach Fregattenkapitän Claus Trampedach benannt, der in der Nordsee gefallen war. Nach 1945 als Flüchtlingsunterkunft genutzt, wurde das Lager 1956 von der Bundesmarine als Unterkunft übernommen. Fünf der ehemalig sieben Baracken wurden abgerissen (Baracke 3–7). Baracke 1 wurde wieder der militärischen Nutzung zugeführt. Baracke 2 soll zu einem Ausstellungsgebäude umfunktioniert, wo die Geschichte des „Trampedachlagers“ durch Exponate, Fotos und Info-Tafeln dargestellt wird.

Marine-Sportschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sporthalle der Sportschule
Hauptartikel: Marinesportschule

Die Sportschule wurde 1936 bis 1937 gebaut und als Marinedienststelle genutzt. Dort war 1945 der eigentliche Amtssitz der Regierung Dönitz. Der Gebäudekomplex steht heute zum großen Teil unter Denkmalschutz und wird weiterhin als Sportstätte genutzt. Im nördlichen Gebäude der Sportschule wurde der Simulator für die nautische Ausbildung (AANS) eingebaut.

Marine-Reitschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst diente ein Wachhaus des Schiffsjungenschulschiffs SMS König Wilhelm als Pferdestall, für die Reitausbildung der Offizieranwärter. 1937 entstand nördlich der Sportschule bei Twedter Mark ein großer Reitstall mit zugehörigem Reitgelände. Nach 1945 wurde der besagte Reitstall zivil genutzt und 1985 abgerissen. Die dortige Straße Am Sattelplatz, die ihren Namen im Jahre 1973 erhielt, erinnert noch heute an den Reitstall mit der Reitbahn.[41] In dem angrenzenden Gebiet stehen heute Wohnhäuser. Die Liegenschaft existiert heutzutage also nicht mehr.

Schwimmbad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ungefähr unterhalb dem Trampedachlagers am Fördeufer in Richtung Twedter Mark befand sich früher das Mürwiker Freibad (auch: Mürwiker Badeanstalt), das zur Schwimmausbildung der Soldaten diente. Es ist jedoch unklar, wann es genau eingerichtet wurde. Es wurde aber zumindest in der Zeit nach dem Krieg von der Flensburger Bevölkerung stark genutzt, könnte aber schon vorher bestanden haben. Das erwähnte Freibad wurde irgendwann nach 1965 wegen Baufälligkeit von der Marine abgerissen.[42] Zuvor, im Jahr 1963, war das städtische Hallenbad im Bahnhofsviertel in der Südstadt eröffnet worden.[22]

Nach Abriss des Freibades baute die Bundeswehr nahe der Torwache der Marineschule Mürwik ein neues Schwimmbad, die Mürwiker Bundeswehrschwimmhalle, die heute noch besteht. Nach Initiative des Kreisschwimmverbandes beim damaligen Verteidigungsminister Georg Leber konnten dort ab September 1975 auch Zivilisten trainieren. Für die Schwimmsportler der DLRG und von Vereinen aus dem Stadt- und Landkreisgebiet, darunter des Flensburger Schwimmklubs, bot sich die Möglichkeit, in den frühen Abendstunden dort zunächst sechs, dann acht Stunden zu trainieren. Ab Herbst 1996 erhöhten die Vereine ihre Trainingseinheiten in der Halle.[43]

Stabszug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stabszug liegt gegenüber der Sportschule auf der anderen Seite der Fördestraße. Die Werkstattgebäude wurden als Lehrwerkstatt für die praktische Ausbildung der Technischen Offiziere 1939/40 erbaut. Neben besagten Gebäude an der Fördestraße befand sich damals noch das Heinz-Krey-Lager. Nach 1945 wurde es zunächst zivil genutzt. In der Zeit des Kalten Krieges befand sich im Gebäude des Stabszugs die Bundeswehr-Fachschule.

Werkstattgebäude für Waffenausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lehrwerkstatt für die Ausbildung der Waffenoffiziere wurde nördlich vom Trampedachlager vermutlich 1939/40 erbaut. Nach 1945 zivil genutzt und anschließend von der Bundesmarine übernommen. Die Gebäude dienten zuletzt dem früheren Fernmeldebereichs 91 als Sitz (vgl. Marinefernmeldestab 70). Die Gebäude gehören somit schon seit vielen Jahren nicht mehr zu den Liegenschaften der Marineschule.

Übungsmast[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 2012 nordöstlich der Schule errichtete Gorch-Fock-Übungsmast dient der Schulung und Ausbildung an Mast und Takelage, zur Vorbereitung des Einsatzes auf dem Schulschiff Gorch Fock.

Ausbildungsausstattung Nautische Schiffsführung (AANS)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einrichtung dient der theoretischen und praktischen nautischen Ausbildung der angehenden Marineoffiziere und von Brückenbesatzungen des Bundespolizeiamts See. Dazu wurde ein hydraulisch beweglicher Schiffsbrückensimulator installiert, der mit Videoprojektoren eine realistische Situation auf See darstellen kann. Es können verschiedene Schiffe mit entsprechendem nautischen Verhalten und Eigenschaften sowie verschiedene Wettersituationen und Zwischenfälle (Feuer, Systemausfälle, Kollision, jedoch kein Waffeneinsatz) simuliert werden. Die Brücke ist über eine Sprechanlage mit sechs weiteren Kabinen verbunden, in denen allerdings nur die für die Navigation wichtigsten Geräte installiert sind, so dass insgesamt sieben Gruppen gleichzeitig virtuell „zur See fahren“ können. In einem zentralen Briefingraum werden die Ausbildungsabschnitte vorher besprochen und die gefahrenen Manöver hinterher mit Hilfe der Computertechnik analysiert.[44] Die Einrichtung wurde in der angrenzenden Marinesportschule untergebracht.

Crewen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Absolventen der Reichsmarine (1929)

Ein jeder Marineoffiziersschüler wird einer neugebildeten Crew, des jeweiligen Jahrgangs, zugeordnet. Die erste Crew der Marineschule Mürwik war die Crew 09 die am 1. Oktober 1910 eingezogen wurde. Die Crew I/56 wurde die erste Crew der Bundesmarine, nachdem sie die Gebäude am 7. August 1956 bezogen hatte.[45] Einmal im Jahr, im Juli-August, findet die Vereidigung der Marineoffiziersanwärter statt (vgl. Vereidigung und Gelöbnis von Soldaten der Bundeswehr).

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. Mai 1945 wurde der Kommandeur Wolfgang Lüth von Wachsoldaten – befehlsgemäß – erschossen. Ein Feldstein erinnert an dieses Unglück. Dia Aufgaben des Kommandeurs werden derzeit von Kapitän zur See Stephan Annighöfer (Stellvertreter und Leiter Lehre) wahrgenommen.[46]

Jährliche öffentliche Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Tag der offenen Tür findet gewöhnlich mehrmals im Jahr statt. Die Marineschule beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals. Einmal im Jahr tagt der Flensburger Stadtrat in der Aula der Schule. Kostenlose Karten müssen vorbestellt werden. Für Kammermusikkonzerte in der Aula der Schule müssen Karten im Vorverkauf erworben werden.[47]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl H. Peter: Seeoffizieranwärter. Ihre Ausbildung von 1848 bis heute. Mürwik 1969. Mit einigen Nachträgen von 1973 (online auf pkgodzik.de) (PDF; 2,6 MB)
  • Dieter Matthei, Jörg Duppler, Karl Heinz Kuse (Red.): Marineschule Mürwik. Hrsg. durch das Deutsches Marine Institut, Mittler & Sohn, Herford 1985, ISBN 3-8132-0216-X (2. überarb. Auflage, Herford 1989, ISBN 3-8132-0321-2).
  • Jörg Hillmann, Reinhard Scheiblich: Das rote Schloß am Meer. Die Marineschule Mürwik seit ihrer Gründung. Convent Verlag, Hamburg 2002, ISBN 978-3-934613-26-3.
  • Wolfgang Sender: Die Berufsbiografie von Marineoffizieren. Die Offizierausbildung an der Marineschule Mürwik – Bericht zur Befragung von Offizieranwärterinnen und Offizieranwärtern der Crew VII/2005 und Crew VII/2006 (= Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr. Forschungsbericht 85). August 2008, ISSN 0342-2569 (online [PDF]).
  • Wolfgang Sender: Die Berufsbiografie von Marineoffizieren. Berufswahl, berufliche Erwartungen und Evaluation der Offizierausbildung an der Marineschule Mürwik – Ergebnisse der Befragungen der Crews VII/2005 bis VII/2008 (= Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr. Forschungsbericht 87). 2009, ISBN 978-3-941481-00-8, ISSN 0342-2569 (online [PDF]).
  • Carsten Pietsch: Panelstudie zur beruflichen Entwicklung von Marineoffizieren. Dritter Forschungsbericht zur Berufsbiografischen Panelstudie Marineoffiziere. Ergebnisse der Befragungen der Crews VII/2005 bis VII/2009 (= Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr. Forschungsbericht 91). 2010, ISBN 978-3-941481-08-4, ISSN 0342-2569 (online [PDF]).
  • Heinrich Walle (Hrsg. im Auftrag des Deutschen Marine Instituts): Moderne Ausbildung in historischen Mauern. 100 Jahre Offizierausbildung an der Marineschule Mürwik. Köllen, Bonn 2010, ISBN 978-3-88579-149-2.
  • Die neue Marineschule in Mürwik-Flensburg. In: Ministerium der öffentlichen Arbeiten (Hrsg.): Zeitschrift für Bauwesen. 62. Jahrgang (Berlin 1912), S. 173–188. (Digitalisat des gesamten Bands: urn:nbn:de:kobv:109-opus-91722, dazu Abbildungen im Bildatlas urn:nbn:de:kobv:109-opus-91782).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marineschule Mürwik – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eiko Wenzel, Henrik Gram: Zeitzeichen, Architektur in Flensburg, S. 136.
  2. Neujahrsempfang an der Marineschule Mürwik. FDP Flensburg, 2013-0130, abgerufen am 12. Juli 2015.
  3. nach dem 2002 erschienenen Buch von Jörg Hillmann und Reinhard Scheiblich
  4. a b c d Gerhard Nowc: 100 Jahre Marineschule Mürwik – Geschichte der Schule. In: shz.de. 11. August 2010, abgerufen am 12. Juli 2015.
  5. Jörg Hillmann, Reinhard Scheiblich: Das rote Schloß am Meer. Die Marineschule Mürwik seit ihrer Gründung. Hamburg 2002, S. 23.
  6. Jörg Hillmann, Reinhard Scheiblich: Das rote Schloß am Meer. Die Marineschule Mürwik seit ihrer Gründung. Hamburg 2002, S. 130.
  7. a b Jörg Hillmann, Reinhard Scheiblich: Das rote Schloß am Meer. Die Marineschule Mürwik seit ihrer Gründung. Hamburg 2002, S. 26.
  8. a b Die Welt: Eine Schule als Schauplatz deutscher Geschichte, vom: 31. Oktober 2010; abgerufen am: 2. Februar 2016
  9. Jörg Hillmann: 100 Jahre Marineschule Mürwik. Festansprache anlässlich des Festaktes am 24. November 2010. Deutsches Marine Institut 2011, S. 6.
  10. Jörg Hillmann, Reinhard Scheiblich: Das rote Schloß am Meer. Die Marineschule Mürwik seit ihrer Gründung. Hamburg 2002, S. 11.
  11. Vgl. Max Hecker: Depeschenboot SMS Sleipner. In: modellmarine.de. 4. Januar 2009, abgerufen am 12. Juli 2015 (private Website).
  12. sh:z: 100 Jahre Marineschule: Geschichte der Schule, vom: 11. August 2010; abgerufen am: 27. August 2016
  13. Dieter-Jürgen Mehlhorn: Architektur in Schleswig Holstein. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Kiel/Hamburg 2016, Seite 140
  14. sh:z: 100 Jahre Marineschule: Geschichte der Schule, vom: 11. August 2010; abgerufen am: 27. August 2016
  15. Jörg Hillmann, Reinhard Scheiblich: Das rote Schloß am Meer. Die Marineschule Mürwik seit ihrer Gründung. Hamburg 2002, S 93
  16. sh:z: Gezeiten. Die letzten Tage der Dönitz-Regierung in Mürwik, vom: 21. Dezember 2009; abgerufen am: 27. August 2016
  17. Martin Bailey: "Revealed: Nazi painting in London’s Maritime Museum looted by British." (Memento vom 14. Januar 2007 im Internet Archive) The Art Newspaper, vom: 3 Januar 2007
  18. sh:z: Aus dem Ende der Reichsregierung Dönitz wurde ein Medienereignis, vom: 23. Mai 2015; abgerufen am: 27. August 2016
  19. BM 20 – Marineschulen. Bundesarchiv-Militärarchiv, abgerufen am 13. Juli 2016 (Beständeübersicht).
  20. sh:z: 100 Jahre Marineschule: Geschichte der Schule, vom: 11. August 2010; abgerufen am: 27. August 2016
  21. Brigitte Cleve: Aufgewachsen in Flensburg in den 40er und 50er Jahren. Gudensberg-Gleichen 2011, S. 60
  22. a b c Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Landessportschule. In: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg! (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte). 1. Auflage. Band 71. Flensburg 2009, ISBN 978-3-925856-61-7.
  23. sh:z: 100 Jahre Marineschule: Geschichte der Schule, vom: 11. August 2010; abgerufen am: 27. August 2016
  24. sh:z: 100 Jahre Marineschule: Geschichte der Schule, vom: 11. August 2010; abgerufen am: 27. August 2016
  25. sh:z: 100 Jahre Marineschule: Geschichte der Schule, vom: 11. August 2010; abgerufen am: 27. August 2016
  26. Nur kein Militär: 100 Jahre Marineschule Mürwik („Gedenkganzsache“), vom: 29. Juli 2010, abgerufen am: 27. August 2016
  27. Axel Schimpf: Das Marinekommando in Rostock – Die Marine auf Zukunftskurs. In: Marineforum 1/2-2013, S. 22ff.
  28. Presse- und Informationszentrum Streitkräftebasis: Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. In: Die Dienststellen der Streitkräftebasis. Streitkräftebasis, 25. November 2013, abgerufen am 12. Juli 2015.
  29. HHK - Marineschule Mürwik – Tradition und Faszination, Interview mit Flottillenadmiral Thomas J. Ernst, Kommandeur der Marineschule Mürwik, Mai 2012, S. 60; abgerufen am: 26. August 2016
  30. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, Seite 534
  31. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, Seite 534 ff.
  32. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, Seite 534
  33. Jörg Hillmann, Reinhard Scheiblich: Das rote Schloß am Meer. Die Marineschule Mürwik seit ihrer Gründung. Hamburg 2002, S 76 f.
  34. „Rote Schloss am Meer“ – Marineschule Mürwik lädt zum Tag der offenen Tür, vom: 12. August 2016; abgerufen am: 28. August 2016
  35. Wappen am ReichstagsgebÄude. Eine klar kalkulierte Dramaturgie, S. 3; abgerufen am: 9. November 2015
  36. Jörg Hillmann, Reinhard Scheiblich: Das rote Schloß am Meer. Die Marineschule Mürwik seit ihrer Gründung. Hamburg 2002, S 24.
  37. Deutsche Marine – Pressemeldung/ Pressetermin: Neuste Bibliothek der Bundeswehr an der Marineschule Mürwik eröffnet – sie ist für jedermann zugänglich. In: Presseportal. 3. März 2009, abgerufen am 12. Juli 2015.
  38. Redshift-Live. Planetarium der Marineschule Mürwik Flensburg, abgerufen am: 27. August 2016
  39. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, Seite 532 ff.
  40. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, Seite 534
  41. Dieter Pust: Am Sattelplatz. In: Flensburger Straßennamen (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte). Band 61. Flensburg 2005, ISBN 3-925856-50-1.
  42. Wulf Beeck: Mit Überschall durch den Kalten Krieg: Ein Leben für die Marine. 2013, S. 29 (google books [abgerufen am 13. Juli 2016]).
  43. Hans Hansen, Horst Höfer (Redaktion): 50 Jahre Sportverband Flensburg e. V. 1947–1997. Fünf Jahrzehnte Sport in Flensburg. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Hrsg.: Sportverband Flensburg e. V. Horst Dieter Adler, Flensburg 1997, Schwimmen, S. 67–68.
  44. Presse- und Informationszentrum Marine: Schiffführungssimulator. In: Marine. Bundeswehr, 27. November 2013, abgerufen am 12. Juli 2015 (Beschreibung und Bilder der AANS).
  45. sh:z: 100 Jahre Marineschule: Geschichte der Schule, vom: 11. August 2010; abgerufen am: 27. August 2016
  46. Christine Kreuzer, Tim Gabrys: „Abschied von A bis Z“ – Kommandeurswechsel an der Marineschule Mürwik. In: www.marine.de. Bundeswehr, 31. August 2016, abgerufen am 1. September 2016.
  47. Kammerkonzert in der Marineschule Mürwik. In: www.marine.de. Marineschule Mürwik, 28. Januar 2016, abgerufen am 13. Juli 2016.

Koordinaten: 54° 48′ 54″ N, 9° 27′ 34″ O