Mooskirchen

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Marktgemeinde
Mooskirchen
Wappen Österreichkarte
Wappen von Mooskirchen
Mooskirchen (Österreich)
Mooskirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Voitsberg
Kfz-Kennzeichen: VO
Fläche: 17,97 km²
Koordinaten: 46° 59′ N, 15° 17′ OKoordinaten: 46° 59′ 3″ N, 15° 16′ 56″ O
Höhe: 380 m ü. A.
Einwohner: 2.198 (1. Jän. 2021)
Postleitzahl: 8562
Vorwahl: 03137
Gemeindekennziffer: 6 16 15
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Marktplatz 4
8562 Mooskirchen
Website: www.mooskirchen.at
Politik
Bürgermeister: Engelbert Huber (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(15 Mitglieder)
8
6
1
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Mooskirchen im Bezirk Voitsberg
BärnbachEdelschrottGeistthal-SödingbergHirschegg-PackKainach bei VoitsbergKöflachKrottendorf-GaisfeldLigistMaria LankowitzMooskirchenRosental an der KainachSankt Martin am WöllmißbergSöding-Sankt JohannStallhofenVoitsbergSteiermarkLage der Gemeinde Mooskirchen im Bezirk Voitsberg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Mooskirchen ist eine Marktgemeinde mit 2198 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2021) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Voitsberg in der Weststeiermark.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mooskirchen liegt südwestlich von Graz.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeamt Mooskirchen

Das Gemeindegebiet umfasst neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2021[1]):

  • Bubendorf (58)
  • Fluttendorf (290)
  • Gießenberg (242)
  • Kniezenberg (245)
  • Mooskirchen (613)
  • Neudorf bei Mooskirchen (99)
  • Rauchegg (163)
  • Rubmannsberg (130)
  • Stögersdorf (358)

Die Gemeinde besteht aus fünf Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2018[2]):

  • Fluttendorf (386,00 ha)
  • Gießenberg (258,39 ha)
  • Mooskirchen (136,98 ha)
  • Neudorf bei Mooskirchen (197,04 ha)
  • Stögersdorf (818,84 ha)

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 1. Jänner 1948 wurde die selbständige Gemeinde Neudorf bei Mooskirchen in Fluttendorf eingemeindet.[3]
  • Am 1. Jänner 1968 wurden die selbständigen Gemeinden Fluttendorf, Gießenberg und Stögersbach in Mooskirchen eingemeindet.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das früheste Schriftzeugnis ist von 1180 und lautet „Mosekirchen“. Der Name geht auf althochdeutsch mos (Sumpf) zurück und bezeichnet ein Gotteshaus in einer sumpfigen Umgebung.[5]

Das im 14. Jahrhundert errichtete Schloss Winterhof wurde 1784 abgetragen, und das seit der Zeit um 1580 bestehende Schloss Gilgenbühel bestand bis ans Ende des 18. Jahrhunderts.

In den Jahren um 1970 bestand in Mooskirchen eine kleine Feldbahnanlage, die von Herrn Valdo Longo angelegt worden war. Sie wurde später nach Edelsbach bei Feldbach gebracht und 2006 nach Stainz verkauft, wo sie in die bereits bestehende Anlage neben dem Bahnhof Stainz eingegliedert wurde.[6] Eine der Lokomotiven war eine JW 20, die von Longo 1968 erworben worden war.[7]


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Mooskirchen
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mooskirchen

Ortsbildgestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des europäischen Wettbewerbes „Entente Florale Europe“ wurde Mooskirchen am 24. September 2009 mit einer Goldmedaille in der Kategorie Dorf ausgezeichnet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Mooskirchen COA.png

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. August 2007. Die Blasonierung (Wappenbeschreibung) lautet:

In grünem Schild über schwarzem Schildfuß und einem erniedrigten silbernen, schwarz gefluteten Wellenbalken eine silberne Kirche mit zwei Rundbogenfenstern und rechts angebautem Chorraum, der Kirchturm mit Spitzdach, zwei hochrechteckigen Fenstern und schwarz durchbrochenem Rundbogenportal links angestellt, rechts beseitet von einem silbernen Dreibeinkessel.[8]
Stögersdorf Wappen.svg

Der ehemaligen Gemeinde Stögersdorf wurde mit Wirkung vom 1. Oktober 1953 ein Gemeindewappen verliehen, die Blasonierung lautete:

Ein gespaltener Schild. Das vordere rote Feld wird von einem stilisierten goldenen Steg, das hintere silberne Feld von drei schwarzen Schrägrechtsbalken durchzogen.[9]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Landkarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2021 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2021), (xlsx)
  2. CSV-Datei aus REGIONALINFORMATION.zip (1.221 kB); abgerufen am 12. Jänner 2019
  3. LGBL. Nr. 041/1947
  4. LGBL. Nr. 138/1967
  5. Fritz Frhr. Lochner von Hüttenbach: Zum Namengut des Frühmittelalters in der Steiermark (= Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Band 99). Böhlau Verlag, Wien 2008, S. 55 (historischerverein-stmk.at [PDF; 16,9 MB]).
  6. Manfred Hohn: 43. Die Feldbahn des Dr. Valdo Longo in Edelsbach. In: Feldbahnen in Österreich. Leykam, Graz 2011. ISBN 978-3-7011-7766-0. S. 285–287.
  7. Andreas Christopher: Jenbacher Werke – Jenbacher JW20. Fabriknummer 2134, Baujahr 1954 Spurweite 600 mm, Achsfolge B, Leistung 20 PS, Gewicht 3,8 Tonnen mit Lichtanlage und Dach. Erstbesitzer Steyr Daimler Puch.
  8. Landesgesetzblatt Steiermark Nr. 64/2007
  9. LGBL. 1953, 13. Stück, Nr. 42.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mooskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien