Morde von Mechterstädt

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Der Gedenkstein in Thal
Der Gedenkstein bei Mechterstädt

Als „Morde von Mechterstädt“ (auch Tragödie von Mechterstädt) werden die Morde an 15 thüringischen Arbeitern auf der Straße von Mechterstädt nach Gotha durch das „Studentenkorps Marburg“ am 25. März 1920 bezeichnet. Der Vorfall führte nach medialen und politischen Reaktionen mittelbar zu einer Entfremdung zwischen weiten Teilen der Studentenschaft, der Republik und der Arbeiterschaft.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorfälle um Eisenach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 1920 führte der Kapp-Putsch auch in der Region Gotha und Eisenach zu Streiks und Unruhen (siehe auch Kapp-Putsch in Thüringen). Nachdem eine Militärpatrouille der Eisenacher Garnison bereits in der Nacht zum 17. März fünf Eisenacher Bürger in einem Waldstück nahe der Hohen Sonne mit Schusswaffen festgenommen hatte, wurde am Folgetag ein patrouillierender Soldat von streikenden Arbeitern in der Stadt überrumpelt und entwaffnet. Dieses Ereignis führte seitens der Eisenacher Militärkommandantur zu einer Überreaktion, einer sofortigen Machtprobe mit der „aufständischen“ Bevölkerung. In der Folge fanden fünf Bürger in der Frankfurter Straße den Tod.

Studentenkorps Marburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Marburg, dessen Studentenschaft geprägt war durch einen hohen Anteil von Korporierten,[1] bildete sich im Herbst 1919 auf Betreiben der Kasseler Reichswehrleitung das Studentenkorps Marburg (kurz StuKoMa). Bereits im Frühjahr desselben Jahres waren Verbindungsstudenten von der örtlichen Reichswehreinheit mit Waffen ausgestattet worden, da ein kommunistischer Angriff auf Marburg vermutet wurde.[2]

Am 16. März 1920 wurde Bogislav von Selchow zum Anführer des Studentenkorps gewählt. Unter der Koordination von Selchows hatten sich kurz vorher einige Marburger Korporationen mit einem Flugblatt hinter die Berliner Putschisten gestellt. Nach seiner Wahl nahm von Selchow Kontakt zu den Putschisten auf und wurde von diesen beauftragt, bis zum 21. März Hessen zu besetzen. Er verlangte als Sicherheit den Erfolg des Putsches in Berlin. Der Senioren-Convent forderte dagegen bereits bei Gefährdung der Verbindungshäuser durch Arbeiter eine Besetzung Marburgs. Am 19. März trat von Selchow nach dem Scheitern des Putsches zurück.[3]

Nur wenige Stunden später ließ der Marburger Ortskommandant einen Aufruf plakatieren, wonach in Thüringen Aufstand sei und „bewaffnete Banden […] raubend und plündernd“ durch das Land zögen.[4] Das StuKoMa wurde am folgenden Tag aufgestellt. Insgesamt 2.000 Männer stellten sich für die Aktion in Thüringen zur Verfügung; man bildete mit zehn Kompanien in zwei Bataillonen einen Zeitfreiwilligen-Verband, der Teil der Reichswehr-Brigade Rumschöttel wurde. Die Kompanien des Studentenkorps orientierten sich an den Verbänden der Korporationen, nichtkorporierte Studenten machten ein Drittel der Mitglieder aus. Republiktreue Studenten (darunter Ernst Lemmer, Gustav Heinemann, Wilhelm Röpke und Viktor Agartz) reagierten auf die Mobilisierung der Korporationen und gründeten eine Volkskompanie mit 100 Mitgliedern, darunter auch die Mitglieder der nationalkonservativen jüdischen Studentenverbindung „Hassia“ (1919–1922), die nicht zur StuKoMa zugelassen wurde. Die Mitglieder der Volkskompanie machten die Erschießungen publik.

Adjutant von Selchows war Otmar Freiherr von Verschuer.[5] Weitere bekannte Mitglieder waren Karl August Eckhardt,[6] Heinrich Wilhelm Kranz,[7] Paul Hinkler und Werner Blumenberg.

Die Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die zum Landkreis Gotha gehörige Ortschaft Thal war ein weiteres Ziel, in dem aufrührerische Arbeiter gemeldet wurden. Der Thaler Schultheiß Schein und Gendarm Heß berichteten von der Bildung einer „roten Brigade“. Die Verdächtigen hätten in den Tagen nach dem gescheiterten Putsch Schusswaffen in den Orten Kälberfeld, Schönau, Kahlenberg, Sättelstädt und Sondra beschlagnahmt. Ein Lehrer und weitere Bewohner seien von ihnen mit Waffengewalt zur Herausgabe weiterer Schusswaffen genötigt worden. Daneben sei es auch zu Lebensmitteldiebstählen und Plünderungen von privaten Anwesen gekommen. Aus der Menge der listenmäßig erfassten 40 Verdächtigen wurden am Morgen des 25. März 1920 fünfzehn Personen – darunter vier der sechs Gemeinderäte aus Thal – durch das Studentenkorps ausgesondert.[8] Den Verhafteten wurde vorgeworfen, sie seien „rote“ Aufständische gegen die nach dem Kapp-Putsch sukzessiv wiederhergestellte staatliche Ordnung. Nach von Selchows Aussage hätte das Studentenkorps die Arbeiter vor einer aufgebrachten Menge aus Einwohnern und Reichswehrsoldaten geschützt.[9] Die Verhafteten sollten von einer Wachmannschaft zum Verhör nach Gotha gebracht werden. In Anwesenheit eines Begleitkommandos wurde ihnen sofortige Erschießung im Falle einer Flucht angedroht.[10] Die Wachmannschaft bestand aus neun Corpsstudenten und fünf Burschenschaftern. Den Befehl über die Abteilung hatte Oberleutnant Baldus (Corps Guestfalia). In Sättelstädt wurden die Männer nachts ins Spritzenhaus eingesperrt, am 25. März zwischen 5 und 6 Uhr machte man sich auf den Weg nach Gotha.

Im dichten Nebel fielen fünfzehn tödliche Treffer. Nach Darstellung der angeklagten Wachen soll beim alten Bahnhof hinter Sättelstädt ein Gefangener versucht haben, zu fliehen, woraufhin er erschossen wurde. 500 Meter weiter wurden zwei weitere Gefangene „auf der Flucht“ erschossen. Nachdem die Gruppe das Dorf Mechterstädt durchquert hatte, folgten erneut zwei Erschießungen, wiederum kurz darauf die nächsten zwei. Der Truppführer ließ die Gruppe haltmachen, um die verbliebenen Gefangenen zu verwarnen, diese seien daraufhin ebenfalls geflüchtet und erschossen worden.[11] Ein beteiligter Student begründete die Fluchtversuche mit Gerüchten über die „reaktionären“ Studentenkorps, die die Verhafteten glauben ließen, dass sie sowieso nicht überleben würden.[12]

Nach Ansicht der Arbeiter und ihrer politischen Vertreter wurden die Verhafteten dagegen grundlos erschossen. Rechtsmediziner stellten bei 13 der 15 Personen fest, dass ihnen aus nächster Nähe von vorne in den Kopf geschossen wurde. Der Politiker Ludwig Haas der DDP meinte hierzu: „Es flieht doch keiner mit der Front gegen den verfolgenden Schützen.“

Marburger Studentenprozess[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorfall sorgte für reichsweite Reaktionen. Insbesondere in der Presse fanden sich empörte Stellungnahmen, auch der Reichstag debattierte zur Sache. Die Universität und Studentenschaft stellten sich dagegen hinter die Studenten, da „in der Stunde der Not [diese dem] Rufe der Regierung in opferwilliger Hingabe gefolgt“ seien. Am 16. Juni 1920 wurden die 14 Studenten von einem Kriegsgericht der 22. Division der Reichswehr in Marburg freigesprochen.[13] Sie machten geltend, dass die Erschossenen bei einem Fluchtversuch getötet worden seien. Bogislav von Selchow erklärte nach der Besichtigung des Tatorts im Zuge eines Lokaltermins: „Der Gebrauch der Waffe hinterher ist ganz in meinem Sinne geschehen“.[14] Das Urteil trug aber vorerst nicht zu einer Beruhigung bei, da die Neutralität des Gerichts schon damals angezweifelt wurde. Die Freisprüche werden als offensichtlicher Justizskandal angesehen.[15]

Kultusminister Haenisch sorgte für weitere Verstimmung unter den Studenten, als er im Berliner 8-Uhr-Abendblatt vom „feigen Meuchelmord der Marburger Buben“ sprach. Dadurch brachte er nicht nur Marburgs Korporationen, sondern weite Teile der deutschen Studenten gegen sich auf. Der Allgemeine Studentenausschuss von Marburg verurteilte auf Antrag eines nichtkorporierten und eines jüdischen Studenten Haenischs Äußerungen. Nachdem auch die Berufung gegen die kriegsgerichtliche Entscheidung vor dem Kasseler Schwurgericht in Freisprüchen endete, entschuldigte sich Haenisch in einer Rede in Münster und – nach einer erneuten empörten Reaktion des Göttinger Studententags – in einem Brief an die Vorsitzenden der Deutschen Studentenschaft: „Ich nehme diese Wendungen hiermit zurück.“[16]

Nachwirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Vorfall bekam das vorherrschende Bild Marburgs als studentisches Idyll tiefe Risse. Friedrich Facius sah in den Urteilen einen der größten Skandale der Justiz in der Weimarer Zeit, Wilhelm Röpke, damals Student in Marburg, sprach von der „Tragödie von Mechterstädt“. Carl von Ossietzky nahm die Morde zum Anlass, um vor einer „Balkanisierung“ Deutschlands zu warnen.[17]

Der beim Kriegsgericht bezeugte Ausspruch eines Studenten: „Unsere Anatomie braucht Leichen“ wurde bei Klabund[18] und Tucholsky[19] phrasiert.

Für Hans-Peter Bleuel und Ernst Klinnert markieren die Tragödie von Mechterstädt und insbesondere deren Nachwirkungen den Wendepunkt der Haltung der Studentenschaft gegenüber der Republik. Diese habe die wehrhafte Unterstützung durch die Studenten mit „schnödem Undank“ bezahlt.[20]

Eine Gedenktafel, die die „Marburger Studenten“ offen anprangerte, wurde in der NS-Zeit abgeändert, so dass die Opfer „in den blutigen Wirren der Nachkriegszeit“ starben. Das DDR-Regime machte in den sechziger Jahren den 25. März zu einem Gedenktag mit einer verordneten Feierstunde.[21]

Verschiedene Marburger Verbindungen (Turnerschaften, Christliche Verbindungen) lehnten 1996 in einer „Marburger Erklärung“[22] eine Relativierung der Morde ab.

Für den Marburger Studentenhistoriker Holger Zinn (Chattia Marburg[23]) handelt es sich um „ungeklärte Todesfälle“. Diese „verharmlosende Beiläufigkeit“ in einem Sammelband über die Universität Marburg in der Weimarer Zeit[24] wurde von Marburger Professoren kritisiert.[25] „Wie und warum der seit 1920 offenkundige Mord an diesen unbewaffneten Arbeitern bezweifelt und bemäntelt werden kann, bleibt unerfindlich.“[26] Der Beitrag Zinns führte 2006 zu einer kleinen Anfrage von Thomas Spies (SPD), da der Sammelband von der Marburger Universität unterstützt wurde. In der Antwort bedauerte der damalige hessische Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) die verharmlosende Darstellung Zinns und betonte, dass der Vizepräsident der Universität Herbert Claas sich gegenüber der Presse deutlich distanziert habe.[27]

Gedenken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Erinnerung an das Ereignis wurden in Thal und an der B 7 zwischen Mechterstädt und Teutleben Gedenksteine errichtet.

Am 25. März 2010 fand auf dem Friedhof in Thal eine Gedenkveranstaltung mit Vertretern der Gemeinde, Hinterbliebenen und einer Abordnung des Magistrats der Stadt Marburg statt.[28]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietrich Heither, Adelheid Schulze: Die Morde von Mechterstädt 1920. Zur Geschichte rechtsradikaler Gewalt in Deutschland, Berlin 2015. ISBN 978-3-86331-261-9.
  • Helmut Seier: Radikalisierung und Reform als Problem der Universität Marburg 1918–1933. in: Walter Heinemeyer, Thomas Klein, Hellmut Seier (Hrsg.): Academia Marburgensis. Beiträge zur Geschichte der Philipps-Universität Marburg. Band 1, Marburg 1977, ISBN 3-7708-0583-6, S. 303–352.
  • Helmut Poppelbaum, Wolfgang Brüning, Winold Vogt, Philipp Schütz: Die Ereignisse von Mechterstädt in ihrem zeitgeschichtlichen Zusammenhang. In: Einst und Jetzt. 38 (1993), S. 155–200.
  • Peter Krüger, Anne Christine Nagel (Hrsg.): Mechterstädt – 25.3.1920. Skandal und Krise in der Frühphase der Weimarer Republik. (Studien zur Geschichte der Weimarer Republik, 3). Lit Verlag, Münster 1997, ISBN 3-8258-3061-6.
  • Bruno W. Reimann: Die Morde bei Mechterstädt. 25. März 1920. In: Thüringen. Blätter zur Landeskunde. ZDB-ID 1316491-0, unpag.
  • Bruno W. Reimann: Kein Ende des Traumas in Sicht. Mechterstädt und die Universität Marburg. In: Gothaer Museumsheft 1999. ISSN 0863-2421, S. 86–97.
  • Bruno W. Reimann: Das Ende des Traumas? Mechterstädt und die Universität Marburg. In: Forum Wissenschaft. 16 (1999) 1, S. 40–43.
  • Bruno W. Reimann: Das Massaker in Mechterstädt 1920. Ausstellungskatalog. Historische Ausstellung, in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Weimar 2015 ISBN 978-3-945294-14-7
  • Bruno W. Reimann: Rechts gegen links. Mechterstädt als Symbol. Weimar: Eckhaus Verlag 2017, ISBN 3-945294-20-7
  • James J. Weingartner: Massacre at Mechterstädt - The case of the Marburger Studentencorps 1920. In: The Historian. 37 (1975), S. 598.

Zeitgenössische Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siegfried Weichlein: Studenten und Politik in Marburg. Die politische Kultur einer Universitätsstadt 1918–1920. In: Peter Krüger, Anne C. Nagel (Hrsg.): Mechterstädt - 25.3.1920. Skandal und Krise in der Frühphase der Weimarer Republik. Lit Verlag, 1997, S. 30.
  2. Siegfried Weichlein: Studenten und Politik in Marburg. Die politische Kultur einer Universitätsstadt 1918–1920. In: Peter Krüger, Anne C. Nagel (Hrsg.): Mechterstädt - 25.3.1920. Skandal und Krise in der Frühphase der Weimarer Republik. Lit Verlag, 1997, S. 37.
  3. Siegfried Weichlein: Studenten und Politik in Marburg. Die politische Kultur einer Universitätsstadt 1918–1920. In: Peter Krüger, Anne C. Nagel (Hrsg.): Mechterstädt - 25.3.1920. Skandal und Krise in der Frühphase der Weimarer Republik. Lit Verlag, 1997, S. 38 f.
  4. Zit. nach Michael Lemling: Das „Studentenkorps Marburg“ und die „Tragödie von Mechterstädt“. In: Peter Krüger, Anne C. Nagel (Hrsg.): Mechterstädt - 25.3.1920. Skandal oder Krise in der Frühphase der Weimarer Republik. Lit, Münster 1997, S. 60; vgl. auch Siegfried Weichlein: Studenten und Politik in Marburg. Die politische Kultur einer Universitätsstadt 1918–1920. In: Peter Krüger, Anne C. Nagel (Hrsg.): Mechterstädt - 25.3.1920. Skandal und Krise in der Frühphase der Weimarer Republik. Lit Verlag, 1997, S. 39.
  5. Siegfried Weichlein: Studenten und Politik in Marburg. Die politische Kultur einer Universitätsstadt 1918–1920. In: Peter Krüger, Anne C. Nagel (Hrsg.): Mechterstädt - 25.3.1920. Skandal und Krise in der Frühphase der Weimarer Republik. Lit Verlag, 1997, S. 40 f.
  6. Martin Niemann: Karl August Eckhardt. In: Matthias Schmoeckel (Hrsg.): Die Juristen der Universität Bonn im „Dritten Reich“. (Rechtsgeschichtliche Schriften, Band 18). Köln/ Weimar/ Wien 2004, S. 169.
  7. Hans-Christian Harten, Uwe Neirich, Matthias Schwerendt: Rassenhygiene als Erziehungsideologie des Dritten Reichs. Bio-bibliographisches Handbuch. Berlin 2006, S. 297.
  8. Denkmal der Märzgefallenen. auf: mechterstaedt.de
  9. Kurt Tucholsky: Schaumlöffelei.
  10. Hans Peter Bleuel, Ernst Klinnert: Deutsche Studenten auf dem Weg ins Dritte Reich. Ideologien – Programme – Aktionen. 1918–1935. Gütersloh 1967, S. 74.
  11. Hans Peter Bleuel, Ernst Klinnert: Deutsche Studenten auf dem Weg ins Dritte Reich. Ideologien – Programme – Aktionen. 1918–1935. Gütersloh 1967, S. 74f.
  12. Hans Peter Bleuel, Ernst Klinnert: Deutsche Studenten auf dem Weg ins Dritte Reich. Ideologien – Programme – Aktionen. 1918–1935. Gütersloh 1967, S. 75.
  13. Bei den Angeklagten handelte es sich um die Jurastudenten Heinrich Goebel (Burschenschaft Germania), Paul Heerhaber (Corps Teutonia), Hermann Krauts (Corps Rhenania Freiburg), Alfred Voss (Corps Hasso-Nassovia); die Medizinstudenten Heinrich Engelbrecht (Corps Hasso-Nassovia), Frank Jahn (Corps Hasso-Nassovia), Heinrich Schüler (Burschenschaft Germania), Alwin Springer (Burschenschaft Alemannia), Kurt Blum (Burschenschaft Alemannia), Ernst Nedelmann (Corps Teutonia), Oskar Koch (Corps Hasso-Nassovia), Julius Völker (Corps Hasso-Nassovia), Lorenz Lange (Corps Hasso-Nassovia), den Philologiestudent Friedrich von Uffel (Burschenschaft Germania); nach Michael Lemling: Das „Studentenkorps Marburg“ und die „Tragödie von Mechterstädt“. In: Peter Krüger, Anne Christine Nagel (Hrsg.): Mechterstädt – 25.3.1920. Skandal und Krise in der Frühphase der Weimarer Republik. Münster 1997, S. 63.
  14. Joachim Bergmann, Dietrich Grille, Herbert Hömig: Die innenpolitische Entwicklung Thüringens von 1918 bis 1932. Europaforum-Verlag, 2001, S. 125.
  15. Thomas Nipperdey: Die deutsche Studentenschaft in den ersten Jahren der Weimarer Republik. In: Wilhelm Zilius, Adolf Grimme (Hrsg.): Kulturverwaltung der Zwanziger Jahre. Stuttgart 1961. [1]
  16. Hans Peter Bleuel, Ernst Klinnert: Deutsche Studenten auf dem Weg ins Dritte Reich. Ideologien – Programme – Aktionen. 1918–1935. Gütersloh 1967, S. 75ff.
  17. Gegen die Balkanisierung Deutschlands. In: Berliner Volks-Zeitung. 14. September 1920.
  18. Lied der Zeitfreiwilligen.
  19. Kaspar Hauser: Marburger Nachwuchs. In: Freiheit. 23. Juni 1920.
  20. Hans Peter Bleuel, Ernst Klinnert: Deutsche Studenten auf dem Weg ins Dritte Reich. Ideologien – Programme – Aktionen. 1918–1935. Gütersloh 1967, S. 78.
  21. Morde von Mechterstädt bewegen Marburg bis heute. In: Marburger Neue Zeitung. 28. März 2004, nach der Webseite der Geschichtswerkstatt Marburg e. V.
  22. Marburger Erklärung. vom 29. April 1996, abgerufen am 27. Februar 2019.
  23. Harald Lönnecker: Quellen und Forschungen zur Geschichte der Korporationen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Koblenz 2005, S. 8. (PDF; 211 kB)
  24. In Marburg ein Student. Anmerkungen zum Marburger Studentenleben in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. In: Verein für hessische Geschichte und Landeskunde (Hrsg.): Die Philipps-Universität Marburg zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus. (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde 45). Kassel 2006, ISBN 3-925333-45-2, S. 246.
  25. Gesa Coordes: Marburger Wissenschaftler streiten über die Morde von Mechterstädt. In: Frankfurter Rundschau. 29. März 2006.
  26. Theo Schiller: Die Universität in der Weimarer Zeit. In: Marburger UniJournal. Nr. 29, Mai 2007, S. 33. (PDF)
  27. Drucksache 16/5453 (PDF; 66 kB)
  28. Peter Rossbach: Die Sicht der Hinterbliebenen. In: Thüringische Landeszeitung. Lokalseite Eisenach, 24. März 2010.
  29. fernsehenderddr.de Film: Auf der Flucht erschossen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]