Oberroth

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberroth
Oberroth
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberroth hervorgehoben
Koordinaten: 48° 10′ N, 10° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Neu-Ulm
Verwaltungs­gemeinschaft: Buch
Höhe: 535 m ü. NHN
Fläche: 9,95 km²
Einwohner: 900 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89294
Vorwahl: 08333
Kfz-Kennzeichen: NU, ILL
Gemeindeschlüssel: 09 7 75 141
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 1
89294 Oberroth
Webpräsenz: www.oberroth.de
Bürgermeister: Willibold Graf (Bürgerblock)
Lage der Gemeinde Oberroth im Landkreis Neu-Ulm
Baden-Württemberg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Günzburg Landkreis Unterallgäu Auwald (gemeindefreies Gebiet) Oberroggenburger Wald Stoffenrieder Forst Unterroggenburger Wald Altenstadt (Iller) Bellenberg Buch (Schwaben) Elchingen Holzheim (bei Neu-Ulm) Illertissen Kellmünz an der Iller Nersingen Neu-Ulm Oberroth Osterberg Pfaffenhofen an der Roth Roggenburg (Bayern) Senden (Bayern) Unterroth Vöhringen (Iller) WeißenhornKarte
Über dieses Bild

Oberroth ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm in Bayern. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Buch.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pfarrdorf liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben im Tal der Roth, 25 km nördlich von Memmingen und 35 km südöstlich von Ulm.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schalkshofen ist ein Ortsteil der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberroth hieß um 780 Rota. Im Jahr 898 wurde es in einer kaiserlichen Urkunde genannt. Der Ort gehörte zum Hochstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört er zu Bayern.

Vor der Gemeindegebietsreform 1972 gehörten alle Ortsteile zum ehemaligen Landkreis Illertissen. Am 1. Mai 1978 wurde der Ortsteil Unterschönegg an den Markt Babenhausen (Landkreis Unterallgäu) abgetreten,[2] am 1. Januar 1979 kam ein kleiner Teil von Altenstadt dazu.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 661 Einwohner[2]
  • 1970: 654 Einwohner[2]
  • 1987: 723 Einwohner
  • 2000: 824 Einwohner
  • 2011: 842 Einwohner
  • 2014: 890 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat acht Mitglieder, zuzüglich des Bürgermeisters. Alle acht Mandate gingen an den Bürgerblock. (Stand: Kommunalwahl 2008)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Willibold Graf (Bürgerblock). Er wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Erwin Reiter (Bürgerblock).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot eine eingeschweifte goldene Spitze, darin ein wachsender roter Bischofsstab; vorne ein silberner Wellenbalken, hinten ein halber silberner Adler mit Spalt. Das ursprüngliche Wappen wurde gemindert und der Balken zu einem Wellenbalken umgestaltet, um die geographische Lage der Gemeinde im Tal der Roth zu symbolisieren. Der Bischofsstab erinnert an die Landesherrschaft des Fürstbistums Augsburg.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St.Stephan in Oberroth

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 270 T€, davon waren umgerechnet 18 T€ (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zehn Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 308. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe keinen. Zudem bestanden im Jahr 1999 30 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 500 ha, davon waren 227 ha Ackerfläche und 273 ha Dauergrünfläche. Die Brauerei Reitinger mit angeschlossenem Brauereigasthof hat ihren Sitz in Oberroth.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberroth liegt an der Staatsstraße St 2020. Die Autobahn A7 verläuft etwa vier Kilometer westlich. Anschlussstellen sind Illertissen (AS 124) und Altenstadt (AS 125). Es gibt eine Busverbindung Babenhausen - Illertissen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen: Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 33 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberroth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 782 und 783.
  3. GenWiki Oberroth