Pescaglia

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Pescaglia
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Pescaglia (Italien)
Pescaglia
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Lucca (LU)
Koordinaten: 43° 58′ N, 10° 25′ OKoordinaten: 43° 58′ 0″ N, 10° 25′ 0″ O
Höhe: 504 m s.l.m.
Fläche: 70 km²
Einwohner: 3.598 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einw./km²
Postleitzahl: 55064
Vorwahl: 0583
ISTAT-Nummer: 046022
Volksbezeichnung: Pescaglini
Schutzpatron: Madonna della Solca (21. August)
Website: Gemeinde Pescaglia
Panorama von Pescaglia
Panorama von Pescaglia

Pescaglia ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Lucca mit 3598 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage der Gemeinde Pescaglia in der Provinz Lucca

Die Gemeinde liegt ca. 15 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Lucca und ca. 70 km nordwestlich der Regionalhauptstadt Florenz in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2 695 GG[2] im westlichen Serchiotal[3]. Wichtige Gewässer im Gemeindegebiet sind die Torrenti Turrite Cava, Turrite di San Rocco (7 von 7 km im Gemeindegebiet), Freddana (3 von 19 km im Gemeindegebiet), Pedogna (12 von 16 km im Gemeindegebiet), Pescaglia (alle 4 km im Gemeindegebiet) und Vinciola (alle 5 km im Gemeindegebiet), die alle dem Flusssystem des Serchio angehören.[4]

Zum Gemeindegebiet gehören auch die Ortsteile (Frazioni) Aiola-Il Colletto (612 m, ca. 80 Einwohner), Celle (Celle dei Puccini, 371 m, ca. 50 Einwohner), Colognora (585 m, ca. 60 Einwohner), Convalle (350 m, ca. 100 Einwohner), Focchia (615 m, ca. 20 Einwohner), Gello (481 m, ca. 130 Einwohner), Loppeglia-Fiano (370 m, ca. 500 Einwohner), Pascoso (654 m, ca. 70 Einwohner), Piegaio Alto (348 m, ca. 50 Einwohner), Piegaio Basso (250 m, ca. 120 Einwohner), San Martino in Freddana-Monsagrati (73 m, ca. 1200 Einwohner), Torcigliano (238 m, ca. 30 Einwohner), San Rocco in Turrite[3], Trebbio (278 m, ca. 120 Einwohner), Vetriano (482 m, ca. 80 Einwohner) und Villa a Roggio (279 m, ca. 80 Einwohner). Der Hauptort Pescaglia hat ca. 200 Einwohner.[5]

Die angrenzenden Gemeinden sind Borgo a Mozzano, Camaiore, Fabbriche di Vergemoli, Lucca und Stazzema.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Hauptort entstand aus den mittelalterlichen Orten Piazzanello, Villabuona und Poggio, wobei Poggio der älteste ist und bereits im 11. Jahrhundert als Lehen der Familie Ronaldinghi erwähnt wurde. Dokumentiert wurde der Ort zudem 1062 in einem Schriftstück von Papst Alexander II.[6] Die heutige Gemeinde entstand 1837, als der Ort von Borgo a Mozzano unabhängig wurde.[6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptkirche Pietro e Paolo
Die Kirche San Martino in Freddana
  • Chiesa dei Santi Pietro e Paolo, Hauptkirche im Ortsdrittel (terziere) Piazzanello.
  • Chiesa di San Martino in Freddana, Kirche in Freddana. Wurde bereits 768 erwähnt.[7]
  • Chiesa di Santa Maria Assunta, Kirche im Ortsteil Loppeglia, die bereits 1260 erwähnt wurde.[7]
  • Chiesa di San Pietro Apostolo, Kirche im Ortsteil Fiano, die bereits 1260 erwähnt wurde.[7]
  • Chiesa dei Santi Ippolito e Cassiano, Kirche im Ortsteil Gello, stammt aus dem 12. Jahrhundert.[8]
  • Oratorio di Santa Zita, 1864 zu Ehren der hl. Zita entstandene Kapelle nahe Monsagrati. Entstand wahrscheinlich über dem Geburtshaus der Heiligen.[9]
  • Pieve di San Giovanni Battista a Monsagrati, 1102 entstandene Pieve.[9]
  • Chiesa di Sant’Elisabetta, Kirche im Ortsteil Celle Puccini. Wurde 1601 erbaut und 1789 erweitert.[10]
  • Chiesa dei Santi Simone e Giuda, Kirche im Ortsteil Convalle. Wurde 1158 errichtet und 1644 erweitert.[11]
  • Museo del Castagno, Kastanienmuseum im Ortsteil Colognora.[12]
  • Chiesa dei Santi Michele e Caterina, 1048 erstmals erwähnte Kirche im Ortsteil Colognora.[13]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pescaglia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 27. Februar 2016 (italienisch) (PDF; 330 kB)
  3. a b Emanuele Repetti: PESCAGLIA nella Valle del Serchio .
  4. Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen in Pescaglia, abgerufen am 1. März 2016 (italienisch)
  5. Offizielle Webseite des ISTAT (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Ortsteilen und Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Lucca, abgerufen am 28. Februar 2016 (italienisch)
  6. a b Contado Lucchese: Pescaglia. Abgerufen am 28. Februar 2016 (italienisch)
  7. a b c Contado Lucchese: I borghi di Pescaglia. Abgerufen am 28. Februar 2016 (italienisch)
  8. Arcidiocesi di Lucca zur Chiesa dei Santi Ippolito e Cassiano in Gello, Webseite des Erzbistum Lucca, abgerufen am 28. Februar 2016 (italienisch)
  9. a b Arcidiocesi di Lucca zur Pieve di San Giovanni Battista a Monsagrati, Webseite des Erzbistum Lucca, abgerufen am 28. Februar 2016 (italienisch)
  10. Arcidiocesi di Lucca zur Chiesa di Sant’Elisabetta in Celle dei Puccini, Webseite des Erzbistum Lucca, abgerufen am 28. Februar 2016 (italienisch)
  11. Arcidiocesi di Lucca zur Chiesa dei Santi Simone e Giuda in Convalle, Webseite des Erzbistum Lucca, abgerufen am 28. Februar 2016 (italienisch)
  12. Museo del Castagno in Colognora, abgerufen am 29. Februar 2015 (italienisch)
  13. Chiesa dei SS. Michele e Caterina auf den Seiten des Museo del Castagno, abgerufen am 1. März 2016 (italienisch)
  14. Lucchesi nel Mondo, abgerufen am 27. Februar 2016 (englisch)
  15. Parrocchie zu Santa Zita, abgerufen am 28. Februar 2016 (italienisch)