Forte dei Marmi

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Forte dei Marmi
Wappen
Forte dei Marmi (Italien)
Forte dei Marmi
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Lucca (LU)
Koordinaten 43° 57′ N, 10° 11′ OKoordinaten: 43° 57′ 0″ N, 10° 11′ 0″ O
Höhe m s.l.m.
Fläche 9 km²
Einwohner 7.440 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 827 Einw./km²
Postleitzahl 55042
Vorwahl 0584
ISTAT-Nummer 046013
Volksbezeichnung Fortemarmini
Schutzpatron Ermete martire (28. August)
Website Gemeinde Forte dei Marmi

Forte dei Marmi ist eine italienische Gemeinde mit 7440 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Provinz Lucca am Ligurischen Meer.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 30 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Lucca und rund 90 km westlich der Regionalhauptstadt Florenz in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone C, 1 402 GG[2].

Die Nachbargemeinden sind Montignoso (MS), Pietrasanta und Seravezza.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wahrzeichen der Stadt ist Il Fortino, ein Fort, das der Großherzog der Toskana, Leopold I., 1788 erbauen ließ. Der Hafen diente früher zur Verschiffung von Carrara-Marmor, der in den Apuanischen Alpen gebrochen wird. Die Entdeckung der Marmorschichten geht auf den Bildhauer Michelangelo zurück, der im Auftrag des Großherzogs neben dem nahegelegenen Carrara auch hier Marmorflöze erschließen konnte.[3]

Seit den 1920er Jahren lebte hier die FIAT-Eigner-Familie Agnelli in der Sommerfrische. Heute ist das Anwesen mit Tunnelgang zum Strand ein 5-Sterne-Hotel.[3] Thomas Mann hielt sich 1926 auf einer Reise in Forte dei Marmi auf. Er verwendete den Ort als Vorlage für „Torre di Venere“ in seiner politischen Novelle Mario und der Zauberer. Bereits fünf Jahre zuvor ließ sich der berühmte Schriftsteller Aldous Huxley für einige Zeit in Forte dei Marmi nieder.

Der Tenor Andrea Bocelli lebt ebenfalls hier. Forte dei Marmi ist der Geburtsort der Königin Paola von Belgien. Edmund Stoiber ist Ehrenbürger des Ortes.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche Chiesa di Sant’Ermete
Die Kirche Chiesa di San Francesco
  • Chiesa di Sant’Ermete, 1870 entstandene Kirche.
  • Chiesa di San Francesco, Kirche in Vittoria Apuana.
  • Forte Lorenese, Wehranlage aus dem 17. Jahrhundert.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mondäne Badeort an der Versilia lebt vom Tourismus und wird hauptsächlich im Sommer besucht. Liegeplätze am Strand kosten bis zu mehreren hundert Euro am Tag.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Forte dei Marmi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 29. Februar 2016 (italienisch) (PDF; 330 kB)
  3. a b c Urlaub auf toskanisch - Das Seebad Forte dei Marmi. (Memento vom 23. Februar 2013 im Internet Archive) In: ARD, 2012
  4. Steffen Winter: Stoibers Geburtags-Sause: „Schwamm drüber, Edmund.“ In: Der Spiegel, 29. September 2011