Pets (2016)

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Filmdaten
Deutscher TitelPets
OriginaltitelThe Secret Life of Pets
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2016
Länge86 Minuten
AltersfreigabeFSK 0[1]
JMK 6[2]
Stab
RegieChris Renaud,
Yarrow Cheney
DrehbuchBrian Lynch,
Cinco Paul,
Ken Daurio
ProduktionChris Meledandri,
Janet Healy
MusikAlexandre Desplat
SchnittKen Schretzmann
Synchronisation

Pets (Originaltitel: The Secret Life of Pets) ist ein US-amerikanischer Computeranimationsfilm von Illumination Entertainment aus dem Jahr 2016. Der Film der Regisseure Chris Renaud und Yarrow Cheney handelt von den Abenteuern, die einige Haustiere in der Großstadt erleben.

Der Film feierte am 16. Juni 2016 Premiere beim Festival d’Animation Annecy und kam am 28. Juli 2016 in die deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max, ein Jack Russell Terrier, lebt zusammen mit seiner Besitzerin Katie in Manhattan. Dort trifft er sich häufig mit anderen Haustieren, wie der Tabby-Katze Chloe, der Zwergspitzdame Gidget, dem Mops Mel, dem Dackel Buddy oder dem Wellensittich Sweetpea. Als Katie eines Tages einen zweiten Hund, den Neufundländer-Mischling Duke, vom Tierheim mit nach Hause bringt, macht sich bei Max schnell der Neid auf den neuen Mitbewohner breit. Duke bringt Max dazu, zusammen mit ihm in die Innenstadt zu laufen, wo die beiden jedoch von mehreren Straßenkatzen überfallen werden. Nachdem die Katzen den Hunden ihre Halsbänder abnehmen, werden Max und Duke von Tierfängern für Straßenhunde gehalten und mitgenommen, um ins Tierheim gebracht zu werden.

Sie werden jedoch von dem Kaninchen Snowball, dem Anführer der Gruppe der „Weggeworfenen Haustiere“ gerettet. Snowball und seine Gruppe wurden allesamt von Menschen misshandelt und ausgesetzt und haben deshalb einen Hass auf sie entwickelt. Max und Duke geben vor, die Menschen ebenfalls zu hassen und werden eingeladen der Gruppe beizutreten. Nachdem die Straßenkatzen Snowball jedoch verraten, dass die beiden in Wirklichkeit Haustiere sind, schwört Snowball Rache und beginnt Max und Duke zu jagen. Diese suchen währenddessen Dukes ehemaligen Besitzer Fred auf. Als sie an seinem Haus ankommen, finden sie jedoch heraus, dass Fred verstorben ist, was Duke traurig und wütend macht. Er bellt die neuen Bewohner des Hauses an und wird subsequent vom Ordnungsdienst festgenommen, um wieder ins Tierheim gebracht zu werden. Max versucht ihn zu retten, wird jedoch unterwegs von Snowball attackiert. Snowballs Kameraden werden ebenfalls gefangen genommen und so entschließt sich dieser, sich mit Max zusammen zu tun, um gemeinsam seine Freunde und Duke zu retten.

Das Zwergspitzmädchen Gidget, Nachbarin und heimliche Verehrerin von Max, organisiert währenddessen eine Rettungsaktion, bei der unter anderem die Luftaufklärungsfähigkeiten eines Rotschwanzbussards zum Tragen kommen, der als Beizvogel von einem alten Mann in einem Bretterverschlag auf dem Dach eines Hochhauses gehalten wird.

Max und Snowball stehlen einen Stadtbus, mit dem sie den Transporter rammen, in welchem sich Duke und die anderen Tiere befinden. Die Mitglieder der „Weggeworfenen Haustiere“ können sich befreien, jedoch stürzt der Transporter mit Max und Duke ins Wasser. Snowball springt hinterher, um Max die Schlüssel zum Transporter zu übergeben, mit welchen dieser und Duke sich schließlich retten können.

Snowball wird von einem kleinen Mädchen adoptiert und legt allen Hass, den er gegen die Menschen hatte, ab. Auch Max und Duke kehren nach Hause zurück, wo sie endlich mit ihrer Besitzerin Katie wiedervereint werden.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand nach Dialogbuch und Dialogregie von Frank Schaff im Auftrag der Interopa Film.[3]

Rolle Englischer Sprecher Deutscher Sprecher[3] Spezies/Rasse
Max Louis C.K. Jan Josef Liefers Jack Russell Terrier
Duke Eric Stonestreet Dietmar Bär Mischlingshund (ähnelt Neufundländer-Mix)
Snowball Kevin Hart Fahri Yardim Kaninchen
Gidget Jenny Slate Jella Haase Deutscher Spitz
Katie Ellie Kemper Stefanie Heinzmann Mensch
Mel Bobby Moynihan Mario Barth Mops
Chloe Lake Bell Martina Hill Hauskatze
Pops Dana Carvey Dieter Hallervorden Basset Hound
Buddy Hannibal Buress Frederick Lau Dackel
Ozone Steve Coogan Ralf Richter Sphynx-Katze
Tiberius Albert Brooks Uwe Ochsenknecht Rotschwanzbussard
Sweetpea Tara Strong Wellensittich
Norman Chris Renaud Florian „LeFloid“ Mundt Hausmeerschweinchen
Tattoo Michael Beattie Olaf Reichmann Hausschwein
Reginald Steve Coogan Christian Gaul Katze
Maria Sandra Echeverría Julia Alice Ludwig Mensch
Fernando Jamie Camil Mensch

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erhielt von Kritikern überwiegend positive Bewertungen.

Auf Rotten Tomatoes hält er eine Bewertung von 74 %, basierend auf 156 Kritiken und einer Durchschnittsbewertung von 6,2/10. Das Fazit der Seite war, dass Pets „ein schnelllebiger, lustiger Film ist, welcher zudem mit talentierten Synchronsprechern gesegnet wurde. Er stellt eine wunderschön animierte […] Abwechslung für die ganze Familie dar.“[4] Andreas Staben von Filmstarts vergab 3/5 Sternen und befand den Film als „actionreiches, witziges und gut animiertes Großstadtabenteuer mit mauer Handlung.“[5]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Eröffnungswochenende landete der Film in den Vereinigten Staaten auf Platz eins der Kino-Charts und konnte über 104 Millionen US-Dollar einnehmen, was den bis dahin sechstbesten Start des Jahres bedeutete (Stand: 20. November 2016).[6][7] Mittlerweile liegen die Einnahmen dort bei über 368 Millionen US-Dollar (Stand: 29. Dezember 2016), was ihn zum vierterfolgreichsten Film des Jahres 2016 in den USA macht.[8] In Deutschland konnte man mit über 1,1 Millionen Besuchern in der Startwoche ebenfalls den ersten Platz der Kino-Charts erreichen.[9][10] Mit über 3,8 Millionen Kinobesuchern liegt Pets auf Platz vier der meistbesuchten Filme des Jahres in Deutschland (Stand: 23. April 2017).[9] Weltweit konnte der Film über 875 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einspielen und liegt damit auf dem sechsten Platz der erfolgreichsten Filme des Jahres (Stand: 4. Mai 2017).[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Pets. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Pets. Jugendmedien­kommission.
  3. a b Pets. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 29. Juli 2016.
  4. Pets bei Rotten Tomatoes (englisch)
  5. Kritik der filmstarts.de-Redaktion auf filmstarts.de, abgerufen am 30. Juli 2016.
  6. The Secret Life of Pets (2016) - Box Office Mojo. In: www.boxofficemojo.com. Abgerufen am 22. November 2016.
  7. 2016 Yearly Box Office Results - Box Office Mojo. In: www.boxofficemojo.com. Abgerufen am 22. November 2016.
  8. 2016 Yearly Box Office Results - Box Office Mojo. In: www.boxofficemojo.com. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  9. a b Die erfolgreichsten Filme in Deutschland 2016. In: www.insidekino.de. 23. April 2017, abgerufen am 18. Mai 2017.
  10. The Secret Life of Pets (2016) - International Box Office Results - Box Office Mojo. In: www.boxofficemojo.com. Abgerufen am 22. November 2016.
  11. 2016 Yearly Box Office Results - Box Office Mojo. In: www.boxofficemojo.com. 4. Mai 2017, abgerufen am 18. Mai 2017.