Portal:Philosophie/Qualitätssicherung

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Dies ist die Übersichtsseite der Qualitätssicherung im Bereich Philosophie. Hier gibt es folgende Rubriken:

In beiden Fällen sollte die Vorlage {{QS-Philosophie}} im Artikel platziert werden.


Inhaltsverzeichnis

Vermutlich relevante, aber qualitativ nicht tragbare Artikel[Quelltext bearbeiten]

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Neuen verbesserungsbedürftigen Artikel eintragen Bitte auch den Baustein {{QS-Philosophie}} in den Artikeltext setzen.

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Unterscheidung, Diskrimination, Distinktion, Diskriminierung, Unterschied[Quelltext bearbeiten]

Ich denke, daß der Artikel mal einer Überarbeitung durch Fachleute bedarf. Grüße -- sambalolec 22:22, 31. Mai 2008 (CEST)

habe leider keine idee, was da zu retten wäre. ersatzlos löschen wäre auch nicht wirklich hilfreicher. aus philosophischer sicht könnte man sich an das lemma im eisler halten und einen absatz spendieren. es ist eben ein un-lemma, das prinzipiell nur auffangbecken für diverse assoziationen zu diversesten verwendungen eines wortes sein kann. das sachlich gesehen ehrlichste und für den nutzer hilfreichste wäre vermutlich reduktion auf BKL. das ist jedenfalls mein vorschlag. grüße, Ca$e 12:40, 1. Jun. 2008 (CEST)genauso w
sehe das wie mein Vorredner - BKL, alles andere wäre vermutlich immer nur eine Assoziationansammlung --olynth - (phainomenon) 07:25, 3. Jun. 2008 (CEST)
  • Lange nix passiert: Ich wollte eine BKL etwa, so anlegen:

Mit einer Unterscheidung (gr. diorismos, lat. distinctio, engl. distinction, discrimination, frz. distinction) wird der Vorgang einer Trennung bezeichnet, die auf der Ebene sinnlicher Wahrnehmung oder begrifflicher Operation liegen kann. In verschiedenen Wissenschaften wird der Begriff unterschiedlich verwendet: ...

dann sah ich: es gibt Diskrimination, was als physiologischer Fachausdruck bezeichnet wird, dort steht aber wenig Physiologisches. Etwas ratlos. --Victor Eremita 00:19, 19. Nov. 2008 (CET)

oha. vergleichweise gar nicht so schlecht. man könnte aus Diskrimination die allgemeineren ausführungen zur begriffsgeschichte usf. in einen übersichtsartikel Unterscheidung verschieben, der ansonsten erstmal eher BKL-charakter hätte und auf D. verlinkt und in D. würde man nur die sache mit "Reize in Bezug auf zeitlichen und örtlichen Abstand unterscheiden" belassen und den hinweis, dass andere verwendungen von "D." in Unterscheidung besprochen werden. Ca$e 12:34, 19. Nov. 2008 (CET)
Nun gibt es aber auch Diskriminierung_(Begriffsklärung) und Diskriminierung. Sind damit die anderen beiden nicht redundant? --ZetKIK 13:07, 4. Mär. 2011 (CET)
Ich habe die Diskrimination überarbeitet, so sollten das in Ordnung sein und sich von den anderen Artikeln deutlich abgrenzen. Unglich schwerer ist der Artikel Unterscheidung, da es schwer ist Analysen dieses Begriffes zu finden. Außerdem ist der vorliegende Inhalt ziemlich fehlerhaft. Das geht schon mit dem Abschnitt über Unterscheidung und Religion los, da hier scheiden und unterscheiden nicht unterschieden wurden. Sonst müsste es heißen "Gott unterschied Licht und Finsternis ... Metrokles 07:19, 20. Mai 2011 (CEST)
Diesen Artikel nicht löschen: "UNTERSCHEIDUNG" ist ein relevanter Terminus vergangenen und gegenwärtigen Philosophierens unterschiedlichster Denkrichtungen. Ich habe heute angefangen mich mit Recherchen dazu zu informieren. Unterscheiden hängt zusammen mit Werten, Kategorien, Abstrakta, Definieren ... Es dauert zwar etwas, aber ich arbeite daran. Monika Wirthgen 02:54, 30.11.2016 (CEST)

Adjunktion (Logik), Bijunktion, Aussagenverknüpfung,
Logische Verknüpfung, Junktor, Wahrheitstabelle, Formelsammlung Logik
[Quelltext bearbeiten]

siehe Diskussion:Adjunktion_(Logik) und auch Portal:Philosophie/Problemhinweise#Disjunktion_und_Adjunktion, wo ich es irrtümlich zuerst eingetragen habe. Vor allem die Prolongation des aut-vel-Mythos und der Versuch von Sprachpolitik irritieren mich. An sich geht es da nur um Banalitäten bzw. Selbstverständlichkeiten, aber naja... Viele Grüße, --GottschallCh 17:03, 4. Jul. 2008 (CEST)

habe auf der diskussionsseite zum artikel geantwortet. wenn's nach mir ginge, sollte man das gleich zu den LK legen. Ca$e 17:31, 4. Jul. 2008 (CEST)
Ich wäre natürlich auch fürs Löschen, aber ich mag mir den Aufwand nicht antun: Dann müsste ich eine Woche hinter der Löschdiskussion her sein, um zu vermeiden, dass die Existenz des Artikels mangels Argumenten auf unabsehbare Zeit einzementiert ist. Ich versuche jetzt erst einmal, in den anderen betroffenen Artikeln hinterherzuräumen. Viele Grüße, --GottschallCh 00:03, 6. Jul. 2008 (CEST)
Naja, siehe mal den Autor: Benutzer:Reiner Winter bzw. dessen contribs, er könnte auf Ansprache bestimmt helfen bzw. (ev. angeleitet), daraus einen ordentlichen Artikel machen (wenns der Buchautor ist, was ich vermute aufgrund der Benutzerseite :-)), ist das Portal:Logik schon am Start? Sonst vielleicht eher Mathe-QS? Ist zwar bisher lieblos (vorallem die Einleitung mit Anna ist toll) aber könnte durchaus was werden. --χario 06:38, 9. Jul. 2008 (CEST)
Tja, aber der Artikel ist vollkommen redundant mit Disjunktion (und kann auch nie etwas anderes werden, weil die Bezeichnungen Disjunktion und Adjunktion synonym sind (bzw. Disjunktion auch im ausschließenden Sinn verwendet wird, aber der Unterschied ist so einfach, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, was es bringen könnte, den Artikel "Disjunktion" in "Einschließende Disjunktion" ("Adjunktion") und "Ausschließende Disjunktion" ("XOR") aufzuspalten. Es gibt da ohnedies schon so viele Redundanzen, siehe z.B. den Redundanztext zu Logische Verknüpfung.

Aber eigentlich zu etwas anderem: Beim Durchschauen neuer Logikartikel bin ich auf Aussagenverknüpfung gestoßen. Ich weiß nicht, wie gängig die Benennung "Aussageverknüpfung" ist (ich persönlich würde damit sprachgefühlmäßig eher Junktor verbinden, aber es spricht natürlich auch nichts dagegen, eine komplexe Aussage so zu bezeichnen), aber inhaltlich ist der Artikel wiederum vollkommen redundant (Junktor und Logische Verknüpfung gibt es schon, und Logische Aussage ist zwar leider nicht mehr besonders gut, aber um das triviale Konzept zusammengesetzter versus atomarer Aussagen zu erklären, reicht es schon noch.

Hinzu kommt, dass Aussagenverknüpfung inhaltlich zumindest eigenwillig, wenn nicht falsch ist: Kein Mensch, den ich kenne oder lese, käme auf die Idee zu sagen, dass (nur) "[i]n der klassischen Aussagenlogik [...] eine Aussagenverknüpfung eine komplexe Aussage [ist]" (Hervorhebung von mir).

Jedenfalls ist schon vom Lemma her Aussagenverknüpfung bereits als Logische Verknüpfung vorhanden - mehr als eine Umleitung (und das war der Artikel "Aussagenverknüpfung" in seiner ursprünglichen Fassung ohnedies bereits - kann man aus meiner Sicht wirklich nicht mit der Bezeichnung "Aussagenverknüpfung" anfangen. Bestenfalls noch eine Begriffsklärungsseite, wenn man zwischen der Bezeichnung für die Verknüpfung und der Bezeichnung für den durch Verknüpfen zweier Aussagen entstandenen komplexen Aussage unterscheiden will (und den Lesenden wirklich nicht zutraut, Logische Verknüpfung zu verstehen).

Viele Grüße, --GottschallCh 16:30, 12. Jul. 2008 (CEST)

Wir haben noch einen: Bijunktion, schon (von jemand anderem) unter Portal:Mathematik/Qualitätssicherung#Bijunktion angeführt. Ich habe dort meinen Kommentar abgegeben; thematisch ist Bijunktion völlig redundant (weil synonym) zu Bikonditional ist, einem zwar recht eigenwillig formulierten, aber halbwegs richtigen (nur kleine Fehler) Artikel; und beide überlappen mit Logische Äquivalenz im derzeitigen Stand, einem Artikel, den ich in der jetzigen Fassung gar nicht gut, überladen und besonders eigenwillig formuliert finde. Ich hatte diesen Artikel einmal in der Vergangenheit geringfügig überarbeitet; in dieser Fassung war er zwar auch alles andere als eine Meisterleistung, aber kompakter und - wie ich finde - prägnanter.
Technisch wäre es für keine/n von uns ein Problem, zu jedem der involvierten Themen einen guten Artikel zu schreiben, denke ich; das (zumindest für mich) zugrundeliegende Problem ist aber, dass das so gar keinen Sinn hat, weil nach ein paar Monaten oder Jahren wieder eine neue Überarbeitung oder Artikeleinstellung kommt, die die Arbeit zunichte macht.
Viele Grüße, --GottschallCh 17:49, 12. Jul. 2008 (CEST)
Bijunktion und Adjunktion sind längst erledigt, ich schlage vor, Aussagenverknüpfung inhaltlich auf Juntor und Aussage (Logik) zu verteilen und zu einem Redirect zu letzteren Seite zumachen. --Leif Czerny 23:55, 24. Jun. 2011 (CEST)
Also ich würde den Anfang von Aussagenverknüpfung (alles vor dem ersten Beispiel) als eigenen kleinen Abschnitt Aussagenverrknüpfung in Junktor einfügen und dann den Artikel Aussagenverknüpfung auf Junktor weiterleiten. Problematischer ist die Redundanz von Junktor und Logische Verknüpfung, die in Aussagenverknüpfung wohl zurecht als synonym bezeichnet werden, aber eigene, nicht so leicht zu vereinende Artikel haben. Den Abbau dieser Redundanz würde ich für den Moment mit dem Redundanzbaustein erledigen, da beide Artikel nicht so leicht zu vereinen, aber auch nicht problematisch sind. Metrokles 06:28, 30. Jun. 2011 (CEST)
Gesagt, Getan. Junktor kann aber noch Aufräumarbeit brauchen. --Leif Czerny 23:59, 30. Jun. 2011 (CEST)
Wahrheitstabelle gibt es ja auch noch! Gab es nicht mal den versuch eines Logikportals, das solche Redundanzen zumindest verlinkt? --Leif Czerny 16:05, 27. Aug. 2011 (CEST)
Siehe jetzt auch Wikipedia:Redundanz/März_2012#Logische_Verknüpfung_-_Junktor
Die Redundanzmeldung hatte leider keinen Effekt, trotz zwischenzeitlicher mathe-QS. Es gibt zudem nach, wie ich jetzt erst bemerkte, die recht beliebige Formelsammlung Logik. -- Leif Czerny 23:42, 15. Dez. 2012 (CET)

Sprachphilosophie und Geschichte der Sprachphilosophie[Quelltext bearbeiten]

Wieder mal ein Artikel, der so tut, als sei die Analytische Philosophie die einzige oder wichtigste Form der Sprachphilosophie. Im Artikel fehlen jegliche Informationen zu Vico, Hamann, Herder, Novalis, Hölderlin, Humboldt, Cassirer, Gadamer, Weisgerber, Liebrucks, Benjamin, Habermas, u.a. So nicht tragbar! --HV 09:20, 28. Okt. 2008 (CET)

Die analytische Philosophie ist keine Form der Sprachphilosophie. Von den genannten Autoren sind gemäss Wikipedia einige eher als Literaten anzusehen; sofern sie wichtige Beiträge zur Sprachphilosophie geliefert haben, sollten sie jedoch hier oder im Artikel "Geschichte der Sprachphilosophie" Erwähnung finden. Im Artikel werden unter "Weitere Forschungsgebiete" bereits die folgenden Namen erwähnt: Humboldt und Cassirer. Da ist auch eine Verlinkung auf ausführliche Wikipedia-Artikel zu Hermeneutik, Semiotik und weiteren zu finden. Hinzugefügt habe ich nun die Namen Habermas und Gadamer ebenso wie die Namnen Heidegger, Claude Lévi-Strauss, Jacques Derrida, Gilles Deleuze, Roland Barthes, Jacques Lacan und Judith Butler. --Aso 15:24, 6. Nov. 2008 (CET)

Zum Poststrukturalismus vgl. Alan Sokal.--Radh 07:23, 15. Aug. 2009 (CEST)
Der Artikel darf sich aber nicht darin erschöpfen, bloss die Namen verschiedener "Sprachphilosophen" zu nennen, sondern es sollte sich schon um eine Darstellung der wichtigsten sprachphilosophischen Fragestellungen und ihrer Entwicklung handeln. Wer dann welche Position vertreten hat, ist erst in einem zweiten Schritt von Belang. Die Gliederung müsste also hier im Gegensatz zum Artikel Geschichte der Sprachphilosophie nicht chronologisch, sondern nach inhaltlichen Gesichtspunkten erfolgen. --HV 02:24, 8. Nov. 2008 (CET)
das wäre in der tat zu begrüßen. bitte beachte aber, dass etliche artikel in diesem sinne provosorien und lückenhaft sind. i.d.r. reicht es, dort einen baustein {{Lückenhaft}} einzufügen. mitarbeiter in der redaktion philosophie mit genug freier zeit können sich solche fälle dann bei gelegenheit vornehmen. und der uninformierte leser erkent, dass er vom artikel nicht besonders viel wird erwarten können. das neuschreiben eines solchen hauptartikels geht aber nicht von heute auf morgen. es nützt daher realistisch gesehen nicht viel, solche fälle als qs zu melden. zum inhaltlichen hat Aso ja bereits notiert, dass "analytisch" geschulte philosophen vielleicht vor langer langer zeit einmal viel mit sprachphilosophie zu tun hatten. heute ist das aber anders. analytisch geschulte philosophen forschen auch zu themen der metaphysik usw, ohne dies nur mit "sprachanalytischen methoden" zu tun. aber das wusstest du vermutlich bereits. falls du selbst dich an einen neuentwurf setzen willst, was zu begrüßen wäre, und zwar am besten erstmal im benutzernamensraum, dann würde ich ebenfalls empfehlen, eine an sachproblemen orientierte darstellung zu wählen. die nützlichste literatur dazu wäre bereits im artikel vermerkt. Ca$e 15:04, 28. Nov. 2008 (CET)

Das sehe ich genauso. Außerdem hat sich in nun 1,5 Jahren nichts getan. Ich werde also den Link auf die QS herausnehmen. Der Baustein 'Lückenhaft' ist ja bereits in dem Artikel enthalten und weist mit Hilfe der Diskussionsseite in genügendem Maße auf die noch bestehenden Mängel des Artikels hin. Damit wäre diese QS beendet.--Coyote III 16:45, 10. Jul. 2010 (CEST)

Geschichte der Sprachphilosophie

Streckenweise reines Name-dropping ohne Darstellung der Inhalte. --HV 09:25, 28. Okt. 2008 (CET)

siehe oben: hauptartikel werden ohnehin nicht auf dem qs-wege neugeschrieben. bitte einfach im artikel baustein setzen und ggf. selbst weiter/neu schreiben. Ca$e 15:06, 28. Nov. 2008 (CET)

ich habe gerade Benutzer:Smoovex gefragt, was er davon hielte, den artikel Geschichte der Sprachphilosophie zu einem redirect nach Geschichte der Sprachwissenschaft zu machen. wie wäre hier die einschätzung dazu? danke und grüße, -- Ca$e φ 11:30, 16. Dez. 2008 (CET)

Obwohl der Artikel "Geschichte der Sprachphilosophie" im momentanen Zustand schlecht ist, und der Artikel "Geschichte der Sprachwissenschaft" bereits gut ist, scheint mir ein redirect nicht optimal, weil es sich dabei trotz der Überschneidungen um Verschiedenes handelt. Der Artikel "Geschichte der Sprachphilosophie" ist aber zu verbessern, das sehe ich auch so. aso 21:42, 9. Jan. 2009 (CET)

Da im Artikel Sprachphilosophie etliche bedeutende Namen fehlen - W.v. Humboldt, Herder, Schlegel, wohl auch Cassirer und Heidegger, ggf. noch Nietzsche...-, möchte ich hier gern etwas ergänzen und dabei das Kapitel "Geschichte der Sprachphilosophie" nach oben ziehen. Daß es zu Überschneidungen mit dem Artikel Geschichte der Sprachphilosophie kommen kann, ist nicht zu vermeiden. Die Namen gehören aber, wie in der Kritik erwähnt, in den Hauptartikel. Gruß,--HansCastorp 13:40, 5. Jun. 2009 (CEST)

Die Apel Paraphrase im Geschichtsartikel ist doch nützlich, der Teil über die Antike dagegen sehr knapp. Für die Rolle der Sprache in der Philosophie in ihrer Geschichte (aus analytischer Sicht) siehe Gabriel Nuchelmans und andere.

Macht es Sinn, die Inhalte des Artikels 'Geschichte der Sprachphilosophie', so dürftig sie auch sind, in den Artikel 'Sprachphilosophie' zu überführen? Dann wäre dieser schon mal etwas reicher. --Coyote III 17:06, 10. Jul. 2010 (CEST)

Robert Brandom[Quelltext bearbeiten]

Hier fehlt ein inhaltlicher Abschnitt zu seiner Philosophie. Bei einem der angeblich wichtigsten Vertreter der analytische Philosophie ein bißchen schade. Ich kann selber aus Zeitgründen kaum mitmachen, habe aber in meinen Benutzerseiten mal erste Entwürfe gemacht: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Usw./Brandom-Entwurf Wäre schön, wenn sich jemand beteiligt. Grüße, --Usw. 11:03, 7. Apr. 2009 (CEST)

fein, das sieht doch schon mal sehr gut aus. ich bin gerade etwas zu sehr mit anderem eingedeckt, versuche aber, bei gelegenheit darüberzuschauen. vielleicht hat Benutzer:David Ludwig am thema interesse. Ca$e 11:11, 7. Apr. 2009 (CEST)
Ich habe ihm mal Bescheid gegeben. Vielleicht muss man gar nicht so viel Aufwand betreiben und kann ja aus den paar Aufsätzen und Uni-Skripts, die im Netz stehen, was brauchbares zusammenbasteln. Aber ich werd auf einige Zeit hin erstmal selbst kaum Zeit haben, größeres zu machen. Vielleicht finden sich ja doch ein paar Leute ein, die helfen können. --Usw. 14:38, 7. Apr. 2009 (CEST)

Ich habe meine Entwürfe jetzt nochmal um einiges ergänzt und verändert. Allerdings bin ich so lange aus dem Stoff raus, dass ich keine Ahnung mehr habe, ob das wirklich stimmt. Wenn also ein Brandom-Kenner sich die Mühe machen würde, das mal zu kontrollieren, wäre das toll! Irgendwie reden zwar alle über Brandom, aber keiner weiß, was er eigentlich so sagt. Insbesondere bräuchte ich Hilfe, was die Struktur angeht und wie man seine Philosophie ohne Redundanzen erklären kann. Und ich bin mir auch sehr unsicher, ob nicht viel Falsches drin steht. --Usw. 01:57, 12. Apr. 2009 (CEST)

Teleologie[Quelltext bearbeiten]

Die Aufteilung „Naturwissenschaft“ vs. „Geisteswissenschaft“ ist als Gliederungsprinzip für „Teleologie“ unbrauchbar. Denn es gibt eine Reihe von wiss.th. Positionen, die diese Aufteilung entweder ganz ablehnen oder recht spezifisch verstehen.

Das führt zu dem sonderbaren Problem, unter Gliederungspunkt „Geisteswissenschaft“ darlegen zu müssen, dass etwa Hans Albert diesen Begriff (und damit die Gliederung selbst!) für irrelevant hält. Es geht in diesem Zusammenhang hier aber um „Teleologie“ , deren Darstellung wird dann weiter ddadurch kompliziert, dass jeder Autor etwas anderes darunter versteht, sei es „wissenschaftlich“ geisteswissenschaftlich“, „philosophisch“ oder „ethisch“.

Wer mit „[en:Teleology]“ vergleicht: Bitte beachten, dass „science“ im Englischen oft mit „Wissenschaft“ überhaupt gleichgesetzt wird – die Unterscheidung „Natur- vs. Geisteswissenschaft" also eine spezifisch deutsche Problemtradition ist.

Die derzeit vorliegende Gliederung ist irreführend und eigentlich POV. Denn sie erweckt den Eindruck, dass alle Autoren sich hier zwanglos einordnen lassen, als ob sie diese Unterscheidung als sachgemäß akzpetierten (und zwingt im Text selbst dazu, diesem Eindruck im Einzelfall jeweils entgegenzutreten). --meffo 08:50, 30. Jan. 2010 (CET)

Stimme ich Dir zu, dass die gegenwaertige Aufteilung zu eher seltsamen Konsequenzen fuehrt. Ich wuerde eher eine Aufteilung nach verschiedenen Arten von Teleologie bevorzugen; etwa die Unterscheidung zwischen Zielbestimmtheit und Zweckbestimmtheit. Ist eigentlich in der Einleitung schon im Grundzug angelegt. Andere Einteilungsmoeglichkeit waere normativ vs. deskriptiv. Der engliche Artikel scheint aber den Begriff sehr viel enger zu fassen als der deutsche; entspricht eher dem was Stegmueller z.B. als "scheinbare echte Teleologie" einordnet. --Emp2 00:25, 2. Feb. 2010 (CET)
ja. natürlich ist das mist. auch andere lexika tun sich damit schwer (SEP, EoP etc). wie man gliedern sollte? da gibt es viele möglichkeiten. wenn ich den artikel schreiben müsste, würde ich vermutlich mit einem kapitel zur begriffsgeschichte beginnen (hwph als erste orientierung). dann ein kapitel zu modernen redeweisen (funktional etc) und zu teleologischen erklärungen (wissenschaftstheorie, zt immer noch stegmüller als erste orientierung), erst allgemein, dann ggf. nach kontext; jetzt könnten die spezielleren themenbereiche kommen: phil of mind, teleologische ethik, biologie (zt allen als vorlage), religionsphilosophie. es sind auch viele andere varianten denkbar. das kann doch einfach entscheiden, wer den artikel neu schreibt. ich in nächster zeit sicher nicht. Ca$e 08:44, 2. Feb. 2010 (CET)

Biologie-Abschnitt überarbeitet, is aber noch nicht fertig, v.a. braucht es Quellen Quellen Quellen. Gruß -- Hæggis 20:36, 21. Feb. 2010 (CET)

Philosophie der Gegenwart[Quelltext bearbeiten]

Ich bin gerade auf den Artikel Philosophie der Gegenwart hingewiesen worden, der in der aktuellen Fassung recht problematisch ist. Die Einleitung bietet keinen Überblick sondern eine private Problemreflektion. Auch ist die geographische Einteilung der Abschnitte wohl nicht so glücklich und zudem recht unausgewogen. Habt Ihr Vorschläge, wie man damit umgehen sollte? Beste Grüße, David Ludwig 11:13, 9. Feb. 2011 (CET)

Mir gefallen Artikel die Hinweise auf den Philosophiebetrieb (Zahlen und Namen). Ein Überblick über die aktuelle Lage hat den Vorteil, Vieles auf einen Blick zu präsentieren und Wechselwirkungen aufzuzeigen. Die geographische Einteilung in drei Bereiche (Deutschland, Frankreich, Angelsachsen) entspringt dem Betriebszusammenhang und den Zentren, aber dann passt die feministische Philosophie nicht hinein. Die Lücken über die Lage des Philosophiebetriebs zu füllen, wäre vermutlich viel original research. Mein unmaßgeblicher Vorschlag wäre, interessierte Autoren zu bitten, den Artikel auf wikibooks zu einem kooperativen Essay zu machen, und ansonsten drm Vorschlag von ca$e zur Zerschlagung des Lemmas zu folgen. Es wäre aber auch gut, die hier erstellten Listen für die Ergänzung der Kategorie:Philosophie_der_Gegenwart zu nutzen.--ZetKIK 15:21, 9. Feb. 2011 (CET)
Ja, der Artikel enthält einiges, was interessant und kenntnisreich ist. Allerdings entspricht er in vielen Aspekten nicht mehr unseren Vorgaben - der Text scheint im Wesentlichen ja auch vor mehr als 5 Jahren geschrieben worden zu sein. Eine Zusammführung mit Philosophie des 20. Jahrhunderts wäre vielleicht tatsächlich die beste Variante. Meinungen? --David Ludwig 15:35, 9. Feb. 2011 (CET)
einen einwurf von 217.252.191.164 (Diskussion • Beiträge • Sperr-Logbuch • globale Beiträge • automat. Sichtungen • Whois • GeoIP • RBLs) (DT ~Albstadt, vgl. z.B. auch 217.252.167.47 (Diskussion • Beiträge • Sperr-Logbuch • globale Beiträge • automat. Sichtungen • Whois • GeoIP • RBLs)) entfernt. siehe bitte WP:WWNI. ca$e 11:59, 17. Okt. 2011 (CEST)

Prädikatenlogik, Prädikat (Logik), Quantor, Eigenname[Quelltext bearbeiten]

Die Informationen sind etwas schief über die verschiedenen Artikel verteilt: Prädikatenlogik enthält - obwohl Übersichtartikel - viele Details, die sich z.B. in Quantor nur sehr verknappt wiederfinden. Auch sind Darstellungen nicht auf einander abgestimmt und changieren oft entlang der Frontlinien der Philosophie der Logik (formale Sprache vs ideale Sprache, Manipulation von Ausdrücken oder von logischen Entitäten, normatives System vs lingua mentis). Änhliches gilt ja auch für Junktor und logische Verknüpfung (siehe oben), Aussage (Logik) und Aussagenlogik und dann schließlich noch Interpretation (Logik) (wenn gesucht wird, findet sich mehr). Ist user:FerdiBf so etwas im Alleingang zumutbar? Wem sonst noch? Nach welchem Plan? Meinungen, bitte. LG --Leif Czerny 12:11, 8. Jul. 2011 (CEST)

Verdinglichung und/oder Reifikation?[Quelltext bearbeiten]

Mir scheinen die Lemmata redundant zu sein Wikipedia:Redundanz/September_2011#Verdinglichung_-_Reifikation. Habe ich recht? Oder hat Reifikation eine spezifische Bedeutung gewonnen, die bei Verdinglichung nicht mitschwingt?--Olag 12:43, 22. Sep. 2011 (CEST)

überschneidung ja, ist allerdings nicht ganz dasselbe, denn man kann die worte auch so gebrauchen: ich kann etwas reifizieren, ohne es als "ding" im sinne eines materiellen objekts aufzufassen, einfach, indem ich es als ein etwas auffasse, auf das man nochmalig bezug nehmen kann - es kann zb eine "idee" sein... ca$e 12:48, 22. Sep. 2011 (CEST)
Dann wär für Dich Reifikation der Oberbegriff? Dies würde für eine Weiterleitung von Verdinglichung auf Reifikation sprechen; allerdings scheint V. weitaus gebräuchlicher als Reifikation oder -fizierung zu sein. Beide Lemmata zu behalten würde angesichts der inhaltlichen Nähe mE zu große Verwirrung stiften. Aber belehr mich eines Besseren.--Olag 13:06, 22. Sep. 2011 (CEST)
Die aktuellen Artikel beschreiben doch recht Verschiedenes. Verdinglichung beschreibt diesen Begriff allein im Marxistischen Kontext, Reifikation ist eine schöne Sammlungsseite, wo "Zum Gegenstand machen", Rhetorische Figur und Kognitiver Bias, aber auch ein begriff aus der Methodik der Soziologie nett vermischt werden -- ein Gemeinsamer Artikel müsste da erst mal sauber abgrenzen. Verdinglichung könnte man auf "Verdinglichung (Marxismus) verschieben und unter dem Lemma "Verdinglichung" eine Weiterleitung zu einer Begriffsklärung zu Reifikation, mit Verweisen auf passende, getrennte Artikel. --Leif Czerny 22:38, 22. Sep. 2011 (CEST)

Max Scheler[Quelltext bearbeiten]

Hallo Philosophen, aus aktuellem Anlass (Bearbeitung einer IP im Artikel "Was ist Existenzphilosophie?" stieß ich auf den Artikel, habe eine grobe Überarbeitung vorgenommen. Der Artikel, der bisher mit sehr, sehr wenigen Sekundärquellen auskommt, sollte m.E. dringend verbessert werden; (siehe Versionsgeschichte u. Artikeldiskussion). Gruß --Anima 21:01, 22. Okt. 2011 (CEST)

Sehr schön. Für die Weiterbearbeitung: Evtl. Tischbeinahe direkt fragen? ca$e 09:48, 8. Nov. 2011 (CET)

Die philosophischen Teile wurden überarbeitet. Es könnte jemand noch den Lebenslauf überarbeiten. Das wäre auch für jemanden was, der sich für das Schreiben von Biographien interessiert. -- Monika Wirthgen 00.20, 13. Sept. 2016 (CET)

Komparative Philosophie vs. Interkulturelle Philosophie[Quelltext bearbeiten]

Die beiden Artikel scheinen ein typischer Fall von Redundanz zu sein und sollten wohl zusammengeführt werden. Oder gibt es da eine Unterscheidung (etwa: Komparative Philosophie als methodologisches Progamm und Interkulturelle Philosophie als allgemeines Thema), die ich übersehen habe und die nicht aus den Artikeln hervorgeht? Grüße, --David Ludwig 12:12, 17. Nov. 2011 (CET)

Die Wortverwendungen divergieren, aber es ist m.W. durchaus üblich, beide zu unterscheiden, und zwar z.B. so, wie Wimmer (S. 5, 92ff u.ö.) das macht. Beide, besonders aber der Artikel zur Komp. Phil. sind zudem m.E. sehr stark verbesserungsfähig. ca$e 13:14, 17. Nov. 2011 (CET)

Anfrage Physik↔Naturphilosophie[Quelltext bearbeiten]

Hallo!

Im Artikel Physik fand sich in der Einleitung folgender Satz, den ich jetzt vorläufig ersetzt habe:

[…]die Interpretation physikalischer Theorien hinsichtlich ihrer Einengung möglicher Strukturbeschreibungen der Realität ist Gegenstand der modernen Naturphilosophie als Teilgebiet der Ontologie.

In der Diskussion wusste allerdings niemand, wie das mit der Naturphilosophie genau zu verstehen ist, die im Artikel Naturphilosophie erwähnten bekannten Vertreter scheinen sich kaum mit Physik befasst zu haben, zudem steht dort, die Disziplin sei mittlerweile durch andere „überdeckt“ worden. Andererseits passt die im Artikel aufzufindende allgemeine Beschreibung von Naturphilosophie wiederum recht gut zu dem, worum es hier geht: Ontologische Aussagen unter Einbeziehung physikalischer Theorien. Die Frage an die Philosophen hier ist nun: Ist „Naturphilosophie“ (heute noch) eine adäquate Bezeichnung für die philosophischen Disziplinen, die solche ontologischen Aussagen unter Rückgriff auf die Physik treffen? Grüße --Chricho ¹ ² 21:53, 20. Feb. 2012 (CET)

das war schon richtig so. Aber nicht: "heute noch" - sondern: gerade heute ;) ca$e 22:04, 20. Feb. 2012 (CET)
Problematischer ist die Formulierung "Einengung möglicher Strukturbeschreibungen der Realität" -- Einengung gegenüber was? Welche Struktur sollte die Realität haben? Was soll Realität in diesem Zusammenhang bedeuten? Ohne weitere Erläuterungen erscheint das als reichlich schwurbelige Umschreibung dafür, dass in der Ontologie physikalische Theorien Eingang finden. Es sollte möglich sein, die gewünschte Aussage ohne unmittelbare Fachbegriffe der Ontologie zu formulieren.---<)kmk(>- 22:26, 20. Feb. 2012 (CET)
"Einengung gegenüber was? " - Einengung gegenüber all dem, was man sonst so sagen könnte (s.u. für Genaueres). Nicht alle in sich konsistenten Strukturbeschreibungen der Realität (die logisch und metaphysisch möglich sind) sind auch konsistent, wenn z.B. die ART die aktuale Welt beschreibt. "Realität in diesem Zusammenhang" bedeutet dasselbe wie "Realität" in fast jedem fachsprachlichen Zusammenhang in der Philosophie. Die Realität ist, außerordentlich vereinfacht, das, was der Fall ist, was existiert. Interessanterweise, meinen sehr viele Metaphysiker, lässt sich darüber nicht nur z.B. eine Liste anlegen, sondern gibt es strukturelle Einschränkungen darüber, was alles als real überhaupt in Frage kommt. Z.B., was in raumzeitliche Relationen bestimmter Art zu bringen ist, nämlich solcher Art, die bestimmten Raumzeitmodellen strukturgleich sind (vgl. bereits euklidische vs. riemannsche Geometrie; dies auch zum Frage "Einengung gegenüber was?"); und interessanterweise lassen sich zwischen den Objekten auf solchen Listen weitere Beziehungen herstellen, z.B. sog. Kausalbeziehungen, sofern Philosophen meinen, dass es Sinn macht, von dergleichen in dieser klassischen Weise zu reden. Welche Art Kausalbeziehungen wiederum überhaupt in Frage kommen, ist interessanterweise für den (v.a. den realistischen) Metaphysiker erschließbar, wenn er interpretiert, was die besten Theorien der Physik darüber aussagen. So ergibt sich eine Einschränkung von logisch Möglichem => metaphysisch Möglichem => physikalisch Möglichem, d.i. per physikalischer-Theorie-cum-akzeptierter-Interpretation-Möglichem. Diese Einschränkung soll sich i.A. nicht auf konkrete Objekte beziehen, mindestens aber auf Strukturen. Soweit jedenfalls die weitgehende Mehrheitsmeinung all jener, welche eine systematische Naturphilosophie mit Bezug auf zeitgenössische Physik überhaupt für sinnvoll halten. Weitere Erklärungsversuche auf Diskussion:Physik. "dass in der Ontologie physikalische Theorien Eingang finden" - das ist zu kurz gegriffen, nach üblicher Auffassung gibt es valide Aussagen über die Struktur der Realität heute nur noch mittels Interpretationen physikalischer Theorien. Diese Interpretationen fallen nach üblichen Disziplinbestimmungen in der heutigen systematischen Philosophie ins Gebiet der Naturphilosophie. Wenn Physiker sowas auch tun, arbeiten sie nach üblichen Disziplinbestimmungen in der heutigen systematischen Philosophie in Personalunion als Naturphilosophen. Solche philosophischen Standardauffassungen brauchen Physiker selbstverständlich überhaupt nicht zu interessieren - so jedenfalls eine ebenfalls diskutable, durchaus vertretene Auffassung. All diese Erklärungen sind leider sehr redundant zur Lektüre irgendeines Textbooks zur heutigen Wissenschaftstheorie und/oder Naturphilosophie, außerdem hege ich die Sorge, dass sie vor einer solchen Lektüre relativ unverständlich bleiben könnten. Aber das ist m.E. nicht schlimm, es gilt hier halt nur, dass man sich erstmal einarbeiten muss, genau, wie ja auch nicht jeder, der kein Einführungswerk gelesen hat, gleich QFT-Artikel editieren sollte. Bei weiteren Fragen kann ich gerne noch weitere Erklärungen nachzuscheiben versuchen, empfehle aber, wenn weitergehendes Interesse besteht, erstmal irgendein Textbook zu lesen. In den fraglichen Artikeln (Wissenschaftstheorie, Naturphilosophie, Philosophie der Physik) sind einige geeignete angegeben, zumeist unter "systematische Darstellungen". Die Artikel selbst sind größtenteils freilich völliger Schrott oder bloße Stubs. ca$e 22:47, 20. Feb. 2012 (CET)
Ich glaube das bezieht sich ursprünglich auf meine Kritik. Mir ging es darin, dass a. die "Einengung möglicher Strukturbeschreibungen" nicht klar ist und bedeuten kann 1. eine Begrenzung auf Strukturbeschreibungen, die möglich sind. 2. Begrenzung der möglichen Strukturbeschreibungen durch die Interpretation physikalischer Theorien. Und b. in meinem Verständnis das logisch Mögliche eben nicht das metaphysisch Mögliche bestimmt. Deshalb habe ich meine Schwierigkeiten mit "Ontologie" hier. Dann muss man eben schreiben, dass Naturphilosophie/Ontologie in diesem Zusammenhang eben das Primat physikalischer Theorien und ihrer Interpretation bedeutet. --Gamma γ 23:11, 20. Feb. 2012 (CET)
@Ca$e: So ganz passt es für mich noch nicht zusammen. Ich kenne etliche Bücher über Philosophie der Physik und auch ein paar allgemeinere über Wissenschaftstheorie und bin da nur äußerst selten über den Begriff "Naturphilosophie" gestolpert, höchstens vielleicht punktuell in Kapiteln zur älteren Historie. In diesem Wälzer z.B. taucht das Wort gerade einmal in einer Fussnote bezogen auf das 17. Jahrhundert auf. Auch in Büchern über Interpretationen der Quantenmechanik ist mir der Begriff praktisch nicht untergekommen. IMHO ist "Philosophie der Physik" der weitaus häufiger verwendete Begriff für philosophische Aspekte der Physik.-- Belsazar 23:35, 20. Feb. 2012 (CET)
Ich möchte damit nicht deine Frage abtun, die beantwortet wohl lieber ein anderer, ich möchte nur darauf hinweisen, dass „Philosophie der Physik“ unpassend für diesen Abgrenzungssatz wäre, denn dieser Begriff beinhaltet, so wie ich das sehe, nicht nur ontologische, sondern auch wissenschafstheoretische/erkenntnistheoretische Aspekte, und die explizite Erwähnung der Abgrenzung von ontologischen Überlegungen halt ich für wichtig. --Chricho ¹ ² 23:44, 20. Feb. 2012 (CET)
@Gamma: "das logisch Mögliche eben nicht das metaphysisch Mögliche bestimmt" - "bestimmt" ist mir hier unverständlich, aber wenn u.a. "limitiert" mitgemeint ist: das ist mit Verlaub eine sehr seltsame Auffassung oder die Worte werden hier völlig divergierend zum allgemeinen Wortgebrauch verwendet.
"nicht klar ist und bedeuten kann" - es bleibt mir unverständlich, was du sagen willst. Was soll überhaupt der Unterschied von a und b sein?
"Deshalb habe ich meine Schwierigkeiten mit "Ontologie" hier." - es bleibt mir unverständlich, was du sagen willst. Bitte lies vielleicht einfach irgendein Standardtextbook zur jüngeren systematischen Metaphysik/Ontologie, Wissenschaftstheorie, Naturphilosophie / bes. Philosophie der Physik. In den entsprechenden Artikeln ist zumeist passables angeführt in den Abschnitten "systematische Darstellungen" unter "Literatur". Um es mal irgendwie zu illustrieren: Seit Jahrhunderten sind Themen wie z.B. die Debatte um absoluten oder relativen Raum ([1]) ein klassisches Thema der systematischen Ontologie, fast immer und im Grunde auch schon immer fand in diese Debatten Eingang, was man für die besten Interpretationen der besten physikalischen Theorien hielt, du findest dies in den üblichen Standard-Einführungsbüchern auch allerorten.
"das Primat physikalischer Theorien und ihrer Interpretation" - es bleibt mir unverständlich, was du sagen willst. ca$e 23:49, 20. Feb. 2012 (CET)
@Belsazar: Ja, das stimmt mindestens teilweise: In der jüngeren systematischen Literatur werden z.B. Interpretationen der QM, der ART usw. sowohl unter "Philosophy of Physics" / "Philosophie der Physik" wie auch - im englischen eher seltener als im Deutschen - "Philosophy of Nature" / "Natural Philosophy" / "Naturphilosophie", teils auch einfach "Philosophy of Science" / "Wissenschaftstheorie" geführt. Dafür gibt es sehr viele Gründe und Ursachen, z.B. liegt es mit an den Spezialisierungen beim Ph.D. und anderen eher kontingenten Umständen. Ein typisches Beispiel aber für die übliche Redeweise in insb. der jüngeren deutschsprachigen systematischen Fachliteratur sind die Einführungsbüchlein von Bartels und Esfeld, siehe auch für eine übliche Themengliederung für Proseminare / Einführungs-VL. Diejenigen, welche die Begrifflichkeiten diskutieren, nennen aber oft gute Gründe, warum "Naturphilosophie" der passendere Oberbegriff und in guter Kontinuität zu früheren Redeweisen ist. Meinetwegen kann man aber auch "Philosophie der Physik" statt "Naturphilosophie" schreiben, oder, wie ich es auch gerade schon tat, "Philosophie der Physik" als Teilgebiet der "Naturphilosophie" als Teilgebiet der "Ontologie"/"Metaphysik". ca$e 23:49, 20. Feb. 2012 (CET)
@Chricho: Ja, das ist ein Aspekt, unter welchem "Wissenschaftstheorie" im heutigen Sprachgebrauch der systematischen Philosophie noch mehr und anderes umfasst als insb. "Naturphilosophie" und auch "Philosophie der Physik". ca$e 23:49, 20. Feb. 2012 (CET)
Die Einfügung des Begriffs "Philosophie der Physik" in den Satz ist zweifellos eine deutliche Verbesserung und war, da wir ja sogar ein so bezeichnetes Lemma haben, höchst naheliegend. Ansonsten finde ich den Satz aber noch nicht ganz befriedigend. Vielleicht lässt sich das noch etwas straffer und omatauglicher ausdrücken, was besonders für eine Einleitung, dazu noch bei einem derart vielbeachteten Thema, wichtig ist. Überlegungen dazu:
  • im Satz steht: welcherart Strukturbeschreibungen der Realität (d.i. welcherart Metaphysik) sie zulassen. Damit wird Metaphysik als genaues Synonym von "Strukturbeschreibung der Realität" eingeführt. Nun kann es aber Philosophen geben, die den Begriff "Metaphysik" grundsätzlich ablehnen (jedenfalls dessen Anwendung auf ihre eigenen philosophischen Bemühungen), die aber sehr wohl etwas betreiben, was sie als Philosophie der Physik verstehen und was auch tatsächlich zu selbiger gehört. Aus ihrer Sicht: nichtmetaphysische Strukturbeschreibung der Realität. Wenn die hier feststellen, dass ihr Tätigkeitsbereich als Unter-Teilgebiet der Metaphysik definiert ist (Philosophie der Physik als Teilgebiet der Naturphilosophie als Teilgebiet der Ontologie), können sie den Eindruck erhalten, dass ihnen hier die Terminologie und Klassifikationsweise eines POV, den sie gerade ablehnen, von vornherein aufgezwungen wird. In der Einleitung von Ontologie steht ja: Heute werden in der systematischen Philosophie die Ausdrücke „Ontologie“ und „Metaphysik“ zumeist synonym verwendet. Das hieße, in Verbindung mit dem Satz im Physik-Artikel: Jeder, der eine Strukturbeschreibung der Realität versucht, ist eo ipso Metaphysiker. Da wundert sich der unbefangene Leser: Wenn das so ist, wie kann es dann überhaupt Metaphysikkritik und nicht- oder antimetaphysische Systeme geben? Haben es solche Systeme nicht mit der Struktur der Realität zu tun?
  • Da der Artikel die Physik und nicht die Philosophie der Physik behandelt, könnte ich mir den Satz etwas straffer vorstellen, etwa so: die Interpretation physikalischer Theorien unter dem Gesichtspunkt von deren Konsequenzen für eine philosophische Strukturbeschreibung der Realität ist Gegenstand der modernen Philosophie der Physik als Teilgebiet der Naturphilosophie. Wäre das nicht ausreichend, zumal angesichts des Umstands, dass Philosophie der Physik ja verlinkt ist? Nwabueze 15:59, 21. Feb. 2012 (CET)
Meinetwegen wäre das auch OK. "Konsequenzen" ist mir zwar eigentlich zu unpräzise, aber wenn ihr es so wollt, meinetwegen. Die geschilderte Befürchtung ist für diejenigen, die heutzutage professionell zur Philosophie der Physik arbeiten, also in den entsprechenden Top-Journals publizieren usw, m.E. allenfalls für eine Reihe von Antirealisten triftig, die zumeist aber weniger zu Themen der Philosophie der Physik i.e.S. publizieren als zur allgemeineren wissenschaftstheoretischen Themen. Umgekehrt enthalten die gebräuchlichen Standardtextbooks zur Metaphysik Kapitel zur Philosophie der Physik, zB Loux/Zimmerman. Aber ich habe jetzt erstmal so ähnlich, wie vorgeschlagen, gekürzt. ca$e 16:23, 21. Feb. 2012 (CET)
PS: Gerade sehe ich, dass zumindest Baubergers Einführungsbändchen zur Naturphilosophie verlinkbar ist: [2]. Dies als Anschauungsbeispiel für eine völlig voraussetzungsfreie, stark vereinfachte Darstellungsform. ca$e 16:52, 21. Feb. 2012 (CET)
Zur Begründung von "Konsequenzen": Das ist zwar der weitere und insofern unpräzisere Begriff, aber die Frage, die ich hier - als Laie auf diesem Gebiet, soweit es um moderne Physik geht - stellen möchte: ist hier nicht ein eher weiter Begriff angebracht? Wenn da steht: die Interpretation physikalischer Theorien dahingehend, welcherart Strukturbeschreibungen der Realität sie zulassen, ist Gegenstand der modernen Philosophie der Physik, könnte das ein lesender Laie so verstehen: Der Aufgabenbereich der modernen Philosophie der Physik beschränkt sich weitgehend oder gänzlich darauf, hinsichtlich der Frage, ob eine physikalische Theorie eine bestimmte Strukturbeschreibung zulässt, jeweils eine Ja/Nein-Entscheidung zu fällen. Da fragt sich der lesende Laie: Gibt es nicht über solche bloßen Ja/Nein-Entscheidungen zur Zulässigkeit hinaus noch weitere Konsequenzen physikalischer Theorien für die Philosophie, welche zum Gegenstand der Philosophie der Physik gehören? Wenn das der Fall ist - und ich stelle diese Frage, wie gesagt, aus der Laienperspektive -, dann wäre es richtiger zu schreiben: die Interpretation physikalischer Theorien hinsichtlich ihrer Konsequenzen für mögliche Strukturbeschreibungen der Realität ist Gegenstand der modernen Philosophie der Physik. Falls es aber beim Zusammenhang zwischen Physik und Philosophie der Physik wirklich nur um die bloße Zulässigkeitsfrage und sonst nichts geht, ist natürlich die aktuelle Formulierung präziser und damit besser.
Noch ein weiterer Punkt, wiederum aus der Omaperspektive betrachtet: Die Formulierung und Rekonstruktion der Arbeitsweise der Physik ist ein Gegenstand der Wissenschaftstheorie. Hier fragt sich die Wiki-Oma: Was heißt "Rekonstruktion"? Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff die Wiederherstellung von etwas, was zerstört worden oder abhanden gekommen ist und nun anhand von Überresten, Indizien, einzelnen Informationen oder aus dem Gedächtnis wiederhergestellt wird. In diesem Fall würde das bedeuten: Die Arbeitsweise der Physik ist etwas, dessen Kenntnis abhanden gekommen ist und das daher rekonstruiert werden muss. Da stutzt der lesende Laie und sieht Erklärungsbedarf. Nwabueze 18:03, 21. Feb. 2012 (CET)
"a ist Gegenstand der b" heißt ja nicht, dass b sich nur mit a befasst.
wie könnte der Leser denn im Falle von Strukturen ([3]) statt z.B. Einzelobjekten denn auf "jeweils eine Ja/Nein-Entscheidung" kommen?
"wirklich nur um die bloße Zulässigkeitsfrage" - ich wundere mich ehrlich gesagt, dass es offenbar tatsächlich so schwerverständlich ist, aber gut, dann muss es eben ausführlicher erklärt werden. Ich illustriere das mal:
Ich nenne da mal willkürlich herausgegriffen Forrest mit 1) determinate particle speculation, 2) wave speculation, 3) indeterminate particle speculation. Sowas nennt der Metaphysiker "Interpretationen" der QM.
der Punkt ist, es geht darum, dass der Metaphysiker prüft, welche Ontologien kompatibel wären, welche zugelassen werden, durch bestimmte physikalische Theorien. (1) ist nach Forrest genauso eine taugliche Interpretation der QM wie (2) oder (3). Aber nimmt man aus (1) eine bestimmte Komponente heraus, ist die resultierende Ontologie keine mehr, die Bestand haben kann, wenn die QM die aktuale Welt beschreibt.
"Konsequenzen" dagegen kann z.B. suggerieren, man könne aus dem mathematischen Stukturkern der QM z.B. auf (1) folgern, eben (1) als logische Konsequenz aus der QM (und ggf. bestimmten Brückenprinzipien o.dgl.). Sowas vertreten die meisten aber nicht, es geht eben nur darum, was die QM an Ontologien zulässt. Welche zulässigen Ontologien man dann akzeptiert, ist von der QM selbst dann ggf. unabhängig.
"Rekonstruktion" ist natürlich ein Fachbegriff, der aber so breite Verwendung in der systematischen Philosophie findet, dass ich erwartet hätte, dass er völlig unproblematisch ist. Im deutschen Sprachraum kennt eigentlich jeder Studienanfänger im Bereich der Wissenschaftstheorie z.B. [4]. Die sonstige Verwendung bezieht sich i.a. auf Rationale Rekonstruktion, wobei es Buchregale von Debattenbeiträgen gibt, was damit genau gemeint ist. Ich verlinke es erstmal, reicht das dann zu diesem Punkt d.E.n.? ca$e 18:33, 21. Feb. 2012 (CET)
Dass die verwendeten Begriffe korrekt sind, wollte ich nicht bezweifeln, und sicherlich bedeutet "ist Gegenstand von" nicht, dass es der einzige Gegenstand sei. Ich hatte nur die Befürchtung, die Formulierung in der Einleitung könne bei den vielen fachfremden Lesern dieses Artikels einen solchen Eindruck erwecken. Hinsichtlich Rekonstruktion ist mit der Verlinkung alles bestens - die Verlinkung ist aber auch unbedingt nötig für die vielen Leser, die nicht über den Kenntnisstand eines Studienanfängers der Wissenschaftstheorie verfügen. Nwabueze 18:58, 21. Feb. 2012 (CET)
Danke schon mal. Ich habe beides schon etwas anzupassen versucht. Was wir aber mit den Bedenken bzgl. "... zulassen" machen, ist mir noch nicht so klar, fällt dir da noch was ein? ca$e 20:04, 21. Feb. 2012 (CET)
Das "zulassen" kann meines Erachtens so bleiben, denn durch nähere Ausführungen würde die Einleitung zu philosophielastig. Es ist ja kein Philosophieartikel. Daher würde ich übrigens auch in der Literaturliste umstellen, also die Physiklehrbücher vor die Philosophieliteratur - sonst sieht es so aus, als hätten die Philosophen den Physikartikel okkupiert. Nwabueze 20:19, 21. Feb. 2012 (CET)

Tanabe Hajime[Quelltext bearbeiten]

Ich werde nicht recht schlau aus diesem Artikel, macht auf mich den Eindruck einer unfertigen Textwüste, die zudem nicht immer überall klar belegt ist. Vielleicht könnt ihr euch den mal ansehen. Viele Grüße --Leithian athrabeth tulu 19:55, 6. Mai 2012 (CEST)

Es ist doch wohl von einem Japaner geschrieben, daher einige stilistische Probleme, aber doch insg. verständlich - und stimmt auch, soweit ich das beurteilen kann; es ist allerdings wirklich nicht gut belegt. Es gibt einen Kröner Band Die Philosophie Japans von Peter Pörtner und Jens Heise (cum zuviel frankophilem Blödsinn); 362-365 über Tanabe. Klarer ist Lydia Brüll: Die japanische Philosophie, WB, Darmstadt; mit anscheinend guter Bibliographie. Hammitzschs Japan Handbuch ebenfalls sehr schön.--Radh (Diskussion) 13:00, 7. Jul. 2012 (CEST)

Protyposis[Quelltext bearbeiten]

Der Benutzer:Görnitz referiert die Aussagen des emeritierten Didaktik-Profs Thomas Görnitz ohne erkennbaren Abstand von der Theorie und ohne dargestellte Außenwahrnehmung. Auf die Einlieferung der Artikels in die Physik-QS reagierte er bisher nicht weiter. Könnt ihr mit dem Artikel etwas anfangen? Siehe auch Wikipedia:Redaktion_Physik/Qualitätssicherung#Protyposis. Gruß Kein Einstein (Diskussion) 13:33, 6. Jan. 2013 (CET)

Kein (herkömmlicher) Fake: Das Lemma kommt in dem Aufsatz (letzte ref) von Görnitz vor, ein Weizsäckerzitat ist korrekt wiedergegeben. - Artikel kann aber so sicher nicht in dieser Form bleiben. Evtl LA sinnvoll wegen fehlender Rezeption. Keine Relevanz. Mittelstraßenzykl. kennt das Lemma nicht. Wer kann weitere Hinweise geben?--Pacogo7 (Diskussion) 13:52, 6. Jan. 2013 (CET)
Habe den Artikel vor-wikifiziert und grob um zwei Drittel eingedampft. Ich denke mal dies ist ein angemessener Mittelweg zwischen LA und der Vorversion und kann fast so bleiben. Hab das auch so bei der Redaktion Physik vorgetragen. Vielleicht kann ein Weizsäckerexperte nochmal drüberschauen, sollte aber mE so halbwegs erstmal durchgehen. --Pacogo7 (Diskussion) 18:02, 8. Jan. 2013 (CET)
Es ist seltsam: im Web findet man nur Paper und Beiträge von Görnitz, die den Begriff verwenden. Siehe auch Görnitz' Personenartikel. Angeblich entspricht er Weizsäckers "abstrakter Quanteninformation", einen Begriff, den ich jedoch auch nur in Verbindung mit Görnitz ergoogeln kann. Wegen Begriffsetablierung daher zu löschen?-- Leif Czerny 18:20, 8. Jan. 2013 (CET)
Klingt logisch. Löschen wäre eine sinnvole Möglichkeit. Mein Bauchgefühl sagt, wenn dies von einem Physiker in anerkannten Zeitschriften schon mehrfach vorgetragen wurde, in NPOV formuliert ist, dann könnte es auch genausogut (als Möglichkeit) bleiben. - I 'm easy oder wie man in Hamburg sagt: Mich is eins (=mir ist es egal).--Pacogo7 (Diskussion) 18:27, 8. Jan. 2013 (CET)
Ein paar Kleinigkeiten habe ich gerade geändert, würde aber vorschlagen, a) den ganzen Passus "Die Quantentheorie kennt Quanten ... widersprechen dann nicht der Allgemeinen Relativitätstheorie." rauszuwerfen und b) ggf. das ganze als Redirect zum Personenartikel anzulegen. ca$e 11:11, 9. Jan. 2013 (CET)
Habe mal a) durchgeführt und dabei einen Satz oben noch eingeflochten.--Pacogo7 (Diskussion) 12:08, 9. Jan. 2013 (CET)

Dualismus[Quelltext bearbeiten]

Dier Artikel ist m.E. entweder eine Parodie oder ein Fake. Ich habe das in der Disk anhand eines Beispiels ausgeführt. Es ließe sich aber wohl an jeder anderen Stelle zeigen, die ich überhaupt verstanden habe. Den eindeutigsten Unfug zum Bereich Mathematik haben wir schon entfernt (Benutzer:Mini-floh 12.01.2013, Benutzer:Chricho am 23.01.2013, vgl. die Disk). Im Rest der Mathematik-Aussagen (unter #Zweiheit (Dualismus) und Dreiheit (Trialismus)) sind zwar halbwegs korrekte historische Aussagen zu finden, der Rest (z.B. Möbiusband!) ist gleichfalls Nonsense.

Auch die vom Autor erfolgenden „Antworten“ in der Disk sind zwar für die Analyse der rhethorischen Mittel interessant, lassen aber inhaltlich m.E. keinen anderen Schluss zu, als den, dass es sich um einen Scherz handelt.

Da der Artikel angibt, „philosophische und verwandte Bedeutungen“ zu behandeln und auch immer wieder auf Philosophie verweist, sollte er wohl hier auch auftauchen.

Da es keinen Baustein „Dieser Artikel ist eine Parodie“ gibt, wäre zu fragen, wie man damit umgehen soll.--Mini-floh (Diskussion) 16:48, 25. Jan. 2013 (CET)

Symbol neutral vote.svg Neutral Ich möchte beide Benutzer daran erinnern doch die Wikiquette, insbesondere Punkt (1)-(5), zu verinnerlichen. Gruß, --WissensDürster (Diskussion) 00:51, 27. Jan. 2013 (CET)
Dabei liegt das Problem in Punkt 2. Wie lange kann oder muss man diesem folgen? Die Art der Antworten des Hauptautoren provozieren Reaktionen, die eine deutliche Irritation ausdrücken, weil die Ernsthaftigkeit auf dieser Seite keine angemessene Reaktion auf jener Seite findet. --217.245.239.98 08:25, 27. Jan. 2013 (CET)
Ich habe mich zu Problemen des Artikels m.W. zuletzt hier geäußert. Nötig wäre hier eine durchgreifende Überarbeitung auf der Basis einschlägiger Fachliteratur, die dann auch jeweils den Gepflogenheiten entsprechend anzuführen wäre. Das betrifft nicht etwa nur irgendwelche spezielle Literatur zu den Einzelfakten, sondern v.a. auch Literatur, die überhaupt als Basis dafür dienen kann, dass eine Zusammenführung der verschiedenen weltanschaulichen, kultur-, religionsgeschichtlichen, naturwissenschaftlichen, naturphilosophischen usw. usf. Phänomene unter genau einem Lemma rechtfertigbar ist. Daraus wird höchstwahrscheinlich alsbald nichts werden, weshalb man wohl mittelfristig lediglich Bausteine als redaktionelle Vermerke und gleichzeitige "Leserwarnung" setzen kann, als da wären die Lückenhaft-, Quelle-fehlt- und/oder Überarbeiten-Bausteine; da letzterer erstere inkludiert und ein Schilderwald auch nichts hilft, wäre dies vielleicht ein Mittel der Wahl. Die Alternativen wären Verschiebung als Essay nach Wikibooks oder Zusammenkürzung auf dasjenige, was sich in der ausgeführten Weise "referenzieren" lässt (siehe maßgeblich WP:TF, WP:Q). ca$e 10:41, 27. Jan. 2013 (CET)
Ich habe vor ein paar Tagen den Hauptautor schon einmal bzgl. solcher Quellen angesprochen, und er führte dies auf. --Chricho ¹ ² ³ 12:09, 27. Jan. 2013 (CET)
Danke, aber dieser pauschale Hinweis ist in dieser Form allerdings nicht hilfreich, da es um die Problematik des Artikels geht, nicht irgendwelche Texte, die sein Autor irgendwann einmal gelesen hat. Der Artikel muss sinnvoll strukturiert, in Einklang mit fachwissenschaftlichen Behandlungen nachvollziehbar referenziert sein, nicht sein Autor irgendwie "belesen". Die EncBrit kann zwar aufgrund der wesentlich niedrigeren Standards bezüglich Nachvollziehbarkeit der Einzelaussagen und der größeren Offenheit für essayistische Darstellungen hier nur sehr begrenzt von Relevanz sein, ist aber z.B. bezüglich der Untergliederung für mögliche allererste Überlegungen im Blick auf einen sinnvollen noch zu erstellenden Lexikonartikel - keinen Essay wie das, was jetzt unter dem Lemma steht - durchaus nützlich. Dort wird namentlich unterschieden:
in philosophy, the use of two irreducible, heterogeneous principles (sometimes in conflict, sometimes complementary)
to analyze the knowing process (epistemological dualism)
or to explain all of reality or some broad aspect of it (metaphysical dualism). Examples of epistemological dualism are being and thought, subject and object, and sense datum and thing; examples of metaphysical dualism are God and the world, matter and spirit, body and mind,and good and evil.
in religion, the doctrine that the world (or reality) consists of two basic, opposed, and irreducible principles that account for all that exists.
Das ist - auch wenn man im Detail schon bis dahin einiges anzumerken hätte, z.B. was den sehr weiten Religionsbegriff betrifft, schon einmal ein erster Schritt zur Disambiguierung der zahllosen Wortverwendungen. Auf derartiger Basis wäre irgendwann eine sinnvolle Themenbehandlung möglich. Zum ontologischen Dualismus gibt es bereits einen hauptsächlich von David Ludwig erstellten ordentlichen Artikel. Die Behandlung "religiöser" Dualismen unterteilt dann in EncBrit weiter nach: Historical varieties, Themes, Functions. Ein erster Schritt wäre, zumindest den ersten Block bei Wikipedia in vernünftiger Darstellung zu erstellen, also eine nach Kulturkreisen untergliederte ideen- und realiengeschichtliche Darstellung. Für die allerersten Schritte dazu könnte man sich z.B. an den TRE-Artikel s.v. halten. Alles Weitere könnte vielleicht wirklich erstmal nach WikiBooks - und dann, insoweit es im Einklang mit WP:TF, WP:Q aufarbeitbar ist, ggf. in einzelnen Dosierungen an wohlüberlegten Unterpunkten einer noch zu überlegenden sinnvollen Artikelgliederung dereinst wieder eingebracht werden. All das wäre sehr sehr viel Arbeit und zumindest von mir in den nächsten Monaten ganz unmöglich zu leisten. ca$e 12:29, 27. Jan. 2013 (CET)
Nachdem hier anscheinend die Meinung vorherrscht, dass es sich bei dem Artikel nicht um eine Parodie handelt, werde ich meinen Standpunkt hier nicht weiter begründen, damit mir nicht wieder mangelnde Neutralität vorgeworfen wird. Daher wird es jetzt die Aufgabe sein, wenigstens die Aussagen aus dem Artikel zu entfernen oder umzuarbeiten, die am wenigsten korrekt oder sinnvoll sind.
Damit jeder rechtzeitig seine Einwände vorbringen kann, werde ich der Reihe nach meine Kritikpunkte auf der Diskussionsseite des Artikels vorbringen und erst dann ändern bzw. löschen. Damit wir aber noch im Laufe des Jahres zu einem Ergebnis kommen, möchte ich gerne nur jeweils eine Woche warten. Falls sich in dieser Zeit kein Widerspruch erhebt, werde ich „korrigieren“.--Mini-floh (Diskussion) 17:29, 1. Feb. 2013 (CET)
ich glaube nicht, dass eine solche Frist nötig ist oder den erwarteten Konflikten wirklich vorbeugt. Es wäre schön, wenn am Ende nicht nur gefilterte "Wahrheiten" dort stehen, sondern ein belegter Überblicksartikel.-- Leif Czerny 22:05, 1. Feb. 2013 (CET)

Ein wesentliches Problem ist ja, dass man unter dem Stichwort „Dualismus“ auf diesen Artikel geführt wird. Dort erfährt man erst weit unten und eher beiläufig, dass es einen Artikel Dualismus (Ontologie) gibt, der wesentlich präziser ist!

Ein erster Schritt müsste daher sein, „Dualismus“ als Begriffsklärung zu verwenden. Dazu müsste man (wie bereits von ca$e vorgeschlagen) diesen Text nach Wikibooks oder zu irgend einem Lemma „Dualismus (im allgemeinen)“ verschieben. Da der Artikel aber versucht, über alles zu sprechen, was irgendwie in Zusammenhang mit einer Zweizahl gebracht werden kann oder wo irgend jemand einmal das Wort Dualismus verwendet hat, finde ich keine passende Qualifizierung.--Mini-floh (Diskussion) 09:45, 4. Feb. 2013 (CET)

Von WissensDürster wurde an dieser Stelle am 22.Juni 2013 der „erledigt„-Baustein gesetzt.
Da ich den QS-Baustein im Artikel gesetzt und hier die Diskussion gestartet habe, möchte ich feststellen, dass ich die Diskussion keineswegs für erledigt halte, sondern der Artikel nach wie vor m.E. äußerst problematisch ist, um dies „neutral“ auszudrücken. Dies wurde ja auch von anderen Teilnehmern in dieser Diskussion so gesehen. Es hat wahrcheinlich nur niemand die Zeit, dieses Konglomerat durchzuarbeiten, neu zu gliedern, alle Fehler zu korrigieren und dann einen sinnvollen Artikel daraus zu machen. Ich habe das für den Bereich Mathematik und Logik gemacht, wo ich Fachmann bin und habe auch den weiteren Bereich der Naturwissenschaften „schonend gesäubert„. Ich möchte mich aber nicht auf die Ebene begeben, auf Grund von schnell Angelesenem weitere inhaltliche Korrekturen vorzunehmen.
Denn es hat ja den Anschein, als basieren die Kenntnisse des Autors in vielen Bereichen lediglich nur auf seiner sogenannte „Doppelrecherche“, nämlich das Lesen von zwei Lexikonartikeln zur Sache (vgl. dazu seine eigene Worte in Benutzer Diskussion:Norbert Rupp#Doppelrecherche -- eine Darstellung, deren Schluss für sich spricht). Wie anders lässt sich z.B. im Musikteil erklären, dass bei Anton Bruckner die gefundenen „gewaltigen Spannungsbögen“ (was ist da dualistisch?) mit dem Hinweis „(sog. „Terrassendynamik“)“ versehen wird? Schon ein kurzer Blick in den Artikel Terassendynamik hätte ihm ja gezeigt, dass das überhaupt nicht zusammenpasst.
Im Übrigen sind die Ausführungen oft nur blumige Allgemeinplätze, für die man wahrscheinlich wirklich „Belege“ in der Populärliteratur finden kann.
Ein konkretes Beispiel: „In der Musik, die man auch als „aufgelöste Architektur“ bezeichnen könnte, sind Einheitlichkeit und Mannigfaltigkeit, Symmetrie und Wechsel, Wiederholung und Gegensatz, Spannung und Entspannung die ästhetischen Grundsätze.“ Selbst wenn man akzeptieren würde, dass man auf die Musik anderer Kulturkreise und die Musik unseres Kulturkreises vor der Renaissance keine Rücksicht nehmen muss, ist nicht nur doch völlig unklar, was die Musik als aufgelöste Architektur qualifizieren könnte, sondern auch, was das alles mit Dualismus zu tun haben könnte!
Ich hatte angefangen, mich um die Verwendung des Begriffs „Dualismus“ in der Musiktheorie zu kümmern, aber wenn ich das hier eingetragen hätte, wäre wohl der Vorwurf „Originalrecherche“ gekommen, da ich keinen Text gefunden habe, der sich wirklich mit dem Thema befasst. Und nachdem dies in Wiki ja ein Killer-Kriterium ist, war mir meine Zeit zu schade.
Umgekehrt bringt ja der Autor keinen Beleg dafür, dass es sich überhaupt um eine sinnvolle Zusammenstellung handelt. Das Einzige war ja wohl der Verweis auf das Inhaltsverzeichnis einer nicht ganz neuen Ausgabe der EncBrit. Selbst wenn man so etwas als „Beleg“ akzeptierte (und ich tue es nicht), müsste ihm, der ja Anglistik studiert hat, eigentlich bewusst sein, dass die Verwendung von Begriffen im Englischen anders als im Deutschen ist, so dass selbst dieser Hinweis völlig danebengegriffen ist.
Wie gesagt, alles, was ich inhaltlich überhaupt nachvollziehen konnte, ist m.E. nur sehr bedingt zum Begriff „Dualismus“ passend, wie er normalerweise in der Philosophie verwendet wird. Daher ist der QS-Baustein nach wie vor nötig und die Diskussion hoffentlich nicht beendet.--Mini-floh (Diskussion) 12:13, 23. Jun. 2013 (CEST)
Oh Herr, schmeiß Hirn raa! Verdammt noch mal: Schreibt endlich den Artikel neu, nachdem ihr ihn ja nun komplett ruiniert habt, löscht ihn (was ich empfehlen würde) oder haltet die Klappe und beendet diese unsägliche QS-Disk! Ok? Dieses absolute kulturhistorische Banausentum ist kaum noch zu ertragen. Und euer Unwissen über die Grundlagen der Mathematik desgleichen. Dies ist mein absolut letztes Wort in der Sache. Aber quasselt mal ruhig weiter, statt in die mühsame konstruktive Artikelarbeit zu gehen. --Norbert Rupp (Diskussion) 16:15, 23. Jun. 2013 (CEST)

Identität[Quelltext bearbeiten]

Das Lemma "Identität" beinhaltet derzeit auch die Aspekte der Philosophie - in zwei Teilen: "Identität als formale Eigenschaft und Relation" und "Philosophie des Geistes". Ich würde vorschlagen, die Teile herauszulösen und einen eigenen Artikel "Identität (Philosophie)" daraus zu machen. Identität ist einer der fundamentalen Grundbegriffe der Philosophie. Es gäbe dazu noch sehr vieles zu schreiben. Wenn alles eine Psychologie-Pädagogik-Recht-Mathematik-Philosophie-Wurst ist, ist das nicht möglich. HerbertErwin (Diskussion) 20:52, 15. Jun. 2013 (CEST)

Man beachte aber auch Identität (Logik) und Identität (Begriffsklärung).-- Leif Czerny 16:09, 16. Jun. 2013 (CEST)

Historizismus[Quelltext bearbeiten]

Den Artikel Historizismus halte ich für überarbeitungspflichtig. Dort wird der Historizismus schon in der Einleitung mit Pauken und Popper abgebügelt, ohne dass auch nur im mindesten deutlich wird, worin er besteht und wer ihn vertritt. Es sollten also Kerngedanken und Hauptvertreter genannt werden, falls es sich um eine einschlägige Strömung handelt. - Sollte dies dagegen nur ein Ausdruck Poppers sein, dann ist dies kenntlich zu machen und ggf. der Artikel stark zu kürzen. Es fehlt übrigens ein Artikel über den philosophischen Historismus (Croce, Humboldt, Dilthey)--Pacogo7 (Diskussion) 10:52, 25. Jun. 2013 (CEST)

Ich lege jedenfalls mal eine BKL: Historismus (Begriffsklärung) an, dann ist schon mal viel klarer, worum es jeweils überhaupt geht.--Pacogo7 (Diskussion) 12:01, 25. Jun. 2013 (CEST)

Habe jetzt erstmal Kerngedanken und Hauptvertreter dort angegeben. (geschichtsphil Hegel, HistMat, Marx Engels). Begriff Poppers. - Gegen diese Version spricht allederdings jetzt, wenn der Artikel weitere Historizismen aufnimmt (aktuell: anthrop. Hist. und Postmoderne). Denn darauf bezieht sich Popper ja nicht.--Pacogo7 (Diskussion) 14:49, 25. Jun. 2013 (CEST)

Einführend hilfreich ist der HWPh-Artikel s.v. Historismus/Historizismus. Man sollte v.a. Husserl etc mitberücksichtigen. U.a. in der Literaturliste ist jede Menge Schrott. ca$e 22:18, 25. Jun. 2013 (CEST)
Danke für den Hinweis. Ist das bei HWPh nur ein Artikel? Kommt dann eine Untergliederung? Welche? Bei Mittelstraß 2008 gibt es 'Historismus' (Albert Veraart, Manfred Riedel: lange Einführung Darstellung der Strömung, darin dann: der 'ideologische H.' Vico Herder Kant Hegel usw. und der 'methodologische H.' Dilthey Troeltsch Meinecke usw.) - 'Historizismus' (Herbert R Ganslandt: Begriff knappe Bemerkung Verwendung Nietzsche Husserl, dann Verwendung des Begriffs Popper zentral insgesamt kurz).
Die Frage die bleibt ist, ob aus dem Artikel Historizismus die beiden Felder: anthrop. Hist. und Postmoderne heraussollen. Ich plädiere für ja. Artikel kürzen, nur Poppers Begriff und die beiden auslagern. Aber wohin?--Pacogo7 (Diskussion) 13:01, 26. Jun. 2013 (CEST)
"falls es sich um eine einschlägige Strömung handelt" - aber natürlich. der Punkt mit der Postmoderne soll wohl sein, dass diese ebenfalls historizistisch ist - wenn sie es möchte.-- Leif Czerny 23:52, 27. Jun. 2013 (CEST)
PS: Meinungen von Philosophiegranden zu Themen, die für Sie nur Rande einschlägig sind, gehören entweder in ihre Personen- oder betreffende Werksartikel. In Sachartikel gehören Sie nur, wenn sie die Diskussion nachhaltige beeinflusst haben.-- Leif Czerny 23:55, 27. Jun. 2013 (CEST)
Vorgefunden hatte ich vor ein paar Tagen einen Artikel, der eine Strömung behandelt, von der nicht angegeben wurde, was sie für eine Strömung ist. Sie wurde einzig dadurch bestimmt, dass Popper sie als Irrweg abqualifiziert. "Was ist Historizismus?" - "Paco, frag nicht so doof, das ist das, was Popper als Irrweg bezeichnet." - Die Antwort kann es ja nicht sein. - Beim genaueren Hinsehen stellt man dann fest, es ist ein Ausdruck (hier: Poppers) für die Geschichtsphilosophie Hegels und den HistMat von Marx/Engels. - Diese beiden Strömungen zusammen wollen wir ja nicht in dem Artikel darstellen, das wird ja in anderen Artikeln gemacht. - Also ist es nur eine Ausdruck Poppers? Antwort Leif:"Meinungen von Philosophiegranden zu Themen, die für Sie nur Rande einschlägig sind, gehören entweder in ihre Personen- oder betreffende Werksartikel." würde heißen Popper ganz raus. Ja??? LA, ganz neu? Phhh. Poppers Kritik war ja der langerarbeitete Kern dieses Artikels... --Pacogo7 (Diskussion) 07:34, 28. Jun. 2013 (CEST)
Es ist ein Unterschied, ob der Ausdruck bei Poppers Darstellung der Geistesgeschichte eine Rolle Spiel, oder ob Poppers Darstellung der Geistetsgeschichte das Verständnis des Begriffs historismus nachdrücklich geprägt hat. 84.136.142.25

Michel Clouscard[Quelltext bearbeiten]

Aus meiner Sicht bis auf die Einleitung sehr unverständlich. Es werden ständig Fachbegriffe des Philosophen benutzt, ohne das diese erläutert werden (siehe auch die Artikeldiskussion). Ständig werden Thesen Michel Clouscards als Tatsachen dargestellt. Die Darstellung macht auch z.T. den Eindruck der persönlichen Interpretation eines Autoren, ohne dass dieser genannt würde. Evtl. in der Form eher etwas für Wikibooks --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 09:43, 17. Dez. 2013 (CET)

Ich verstehe den Sinn nicht, drei QS-Projekte gleichzeitig laufen zu lassen, wenn du den Artikel eigentlich wegen WP:Q für löschwürdig hältst. LG -- Leif Czerny 11:19, 17. Dez. 2013 (CET)
Ich wollte hier in der Philosophie-QS zunächsat mal aufmerksam auf den Artikel machen und Meinungen einholen. Mit wieviel Bausteinen das schließlich formal am sinnvollsten zu lösen ist ist denke ich eine andere Frage - und mir auch nicht so wichtig. Von mir aus kann auch alles hier diskutiert werden - war mir nur nicht sicher ab die Philosophie-QS sich überhaupt zuständig fühlt. Wenn keine Gegenstimmen kommen schließe ich die allgemein-QS und den Unverstänlich-Baustein "zugunsten" der QS hier. Gruß --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 12:09, 17. Dez. 2013 (CET)
Naja, es wäre nett, wenn so etwas wie Wikifizieren / URV-probleme schon vorher gelöst würde, weil wir ja schon mit inhaltlichem hier kaum nachkommen, und dann erst eine Übergabe erfolgt. LG -- Leif Czerny 12:51, 17. Dez. 2013 (CET)
Hallo, zusammen, URV ist per Nachimport wohl behoben, wikifiziert ebenfalls, insofern ist die Mission der allgemeinen QS nun beendet. Vgl. auch QS#Zielsetzung und QS#Mängel behoben?. Zwei QS-Bausteine parallel ist nicht so wirklich das übliche Vorgehen gewesen, schadet aber auch nicht wirklich.
Ich vermute, dass der Autor nicht mehr groß am Artikel arbeiten wird. Ggf. ist beherztes Kürzen - oder übergangsweise Auskommentieren - das Mittel der Wahl, um Grund in den Artikel zu bekommen; da weite Passagen unbelegt sind, dürfte das auch kaum anfechtbar sein. Viele Grüße, --Coyote III (Diskussion) 18:44, 19. Jan. 2014 (CET)
...oder doch LA? Was ist besser, ein nicht gut akzeptabler Artikel (es muss auch vielfach indirekte Rede stehen), oder Löschen, dann ist nix mehr da, aber die Option, dass es mal was besseres gibt. Ich habe jedenfalls keine Lust, mich durch diesen Wust durchzuarbeiten. Der Mittelweg wäre Kürzen. Grüße, --Coyote III (Diskussion) 19:00, 19. Jan. 2014 (CET)
Kürzen ist auch Arbeit, zumal ohne einlesen keine Relevanzentscheidung hinsichtlich des zu kürzenden möglich ist...-- Leif Czerny
Möglich wäre, die Abschnitte 2, 3 und 4 komplett herauszunehmen, Begründung: inakzeptable Sprache und über weite Strecken nicht belegt. Es bleibt dann, dass es über Clouscard überhaupt einen Artikel gibt, mit kurzer Biographie, grob dem Betätigungsfeld und den Werken. Das wär' doch schon mal was, und ist mit einem Edit getan. Es gibt ja nun roundabout vier Benutzer, die ein deutliches Problem mit dem Artikel haben; da wird der Autor vielleicht ein Einsehen haben. Grüße, --Coyote III (Diskussion) 22:02, 19. Jan. 2014 (CET)
ich habe mal als Notbremse ein Hilfeersuchen in der Übersetzerwerkstatt gestellt.-- Leif Czerny 13:09, 20. Jan. 2014 (CET)
Service: Wikipedia:Übersetzungswerkstatt#Übersetzung von fr:Michel Clouscard unter Michel Clouscard --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 09:07, 21. Jan. 2014 (CET)

Kallistik / Benutzerin:ENGEL Grafik/Artikelentwurf[Quelltext bearbeiten]

Ich habe den Artikelentwurf zu Kallistik erstellt und wurde von meinem Mentor darauf aufmerksam gemacht, daß ich den Baustein zur Philosophie-Qualitätssicherung nicht selbst einfügen darf, das sollten Sie machen. Der Entwurf bezieht sich auf den alten Ästhetik-Artikel, in dem die Kallistik in der Einleitung erklärend wegen fälschlicher Verwendung des Begriffes Ästhetik, verwendet wird. Eine Einbindung in den bereits als unübersichtlich diskutierten Artikel erscheint nicht sinnvoll. Da der Begriff Kallistik aber heutzutage vermehrt verwendet wird, habe ich gleichzeitig um Relevanzcheck gebeten. Ich bitte Sie, ihn in Bezug auf Philosophische Belange zu prüfen und damit zu verfahren, wie Sie es für Wikipedia für sinnvoll erachten, ich stelle den Artikelentwurf zur weiteren Verwendung frei. --ENGEL Grafik 18:51, 25. Mär. 2014 (CET)

Hallo. Grundsätzlich spricht nichts gegen einen Kurzartikel unter einem Lemma Kallistik. Was ich jetzt als Entwurf sehe, ist aber noch stark überarbeitbar. Ich habe wenig Zeit und darum nur sehr stenografisch ein paar Stichworte: Es ist keineswegs nur ein Terminus von Hegel, aber natürlich auch von Hegel. Es handelt sich um eine spezifische Auffassung der Ästhetik, nämlich, wie der Name schon sagt, als Lehre vom Schönen. Diese Debatten beginnen schon im 18. Jh., die absoluten Basics z.B. hier. Dann zu Longin: Das ist eine Komplikation, die Ästhetik wird jetzt zweispurig: Schönes und Erhabenes. Die Unterschiede und Entwicklungslinien der Debatten im Verlaufe des 18.-19. Jh. sollten deutlich werden. Schiller z.B. nicht zu vergessen. Dann kann u.a. natürlich auch Hegels Reaktivierung des Begriffs erklärt werden, Vischer gleichfalls z.B. Basistext sind selbstredend die Vorlesungen über die Ästhetik. Hier insb. schon die ersten Seiten. Die Opposition ist hier eine Empfindungsästhetik. Was das ist und warum Hegel das ablehnt, kann kurz herausgearbeitet werden, ggf. unter Bezugnahme auf die Standardwerke diesbezüglicher Sekundärliteratur. Dann sollte der Fortgang bei Hegel beachtet werden, die Engführung auf das Schöne der Kunst betreffend etc. Dann diverse Fortgänge, inklusive Nietzsche, schließlich z.B. aus der jüngeren Lit. Zelle 1995 erwähnenswert, dort auch sehr viel Material aufgearbeitet. Ebenfalls müsste sich etwas finden bei H. Schmitz: Herkunft und Schicksal der Ästhetik, in: H. Lützeler (Hg.): Kulturwissenschaften, Bonn 1980, 388-415. Soweit, wie gesagt, in aller Kürze. ca$e 20:50, 25. Mär. 2014 (CET)
Hallo! Danke für die Ausführung, es klingt sehr interessant. Da ich allerdings nicht vom Fach Philosophie bin, habe ich keinen Zugriff auf diese Literatur. Das Internet allein ist hier bestenfalls als Zusatzquelle verwendbar, zumindest aus meiner Sicht. Gerade deshalb möchte ich das Thema bzw. den Entwurf zur Weiterbearbeitung oder auch als Anregung bereitstellen, anstatt Halb- oder Fehlinformationen zu verarbeiten.--ENGEL Grafik 22:25, 25. Mär. 2014 (CET)

Unendlichkeit[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel wurde in der Mathematik-QS überarbeitet, es fehlen aber noch die philosophischen Aspekte. --Quartl (Diskussion) 09:42, 20. Apr. 2014 (CEST)

Das hier hast Du gesehen, nein?-- Leif Czerny 16:47, 20. Apr. 2014 (CEST)
Sorry, leider nicht, denn der QS-Baustein zeigt nicht dorthin. Ihr könnt ihn gerne rausnehmen, aber dann evtl. gleich die entsprechende Kategorie mit. Spezial:Linkliste/Unendlichkeit sollte man dann aber auch durchgehen. Viele Grüße, --Quartl (Diskussion) 19:38, 23. Apr. 2014 (CEST)

Das Wesen des Christentums (Feuerbach)[Quelltext bearbeiten]

Nachtrag eines nicht eingetragen gewesenen Bausteins. --Neojesus (Diskussion) 18:15, 7. Mai 2014 (CEST)

Artikel besteht nur aus Stichpunkten (nicht signierter Beitrag von 88.78.32.12 (Diskussion) 11:31, 16. Apr. 2014‎ (CEST))

Weltbild[Quelltext bearbeiten]

Mit Verlaub, ich halte den Artikel für sehr schwach. Die Einleitung Der Ausdruck ... wird häufig im Sinne von ... verwendet. ist ein klarer Verstoß gegen WP:WPIKW. Außerdem finde ich in dem Artikel überhaupt nicht das, was ich unter dem Lemma Weltbild verstehe. Ich habe gerade eben in meinem dtv-Lexikon nachgeschaut, ob ich denn so falsch liege. Dort steht: Die Vorstellung vom Ganzen der erfahrenen Wirklichkeit. [...] In speziellem Sinn vermittelt das W. eine Vorstellung vom Aufbau der sichtbaren Welt (→ Kosmologie). Na also: So verstehe ich den Begriff Weltbild auch. Der Abschnitt Weltbild#Weltbilder im Sinne kosmologischer Vorstellungen nennt nur drei Artikel (warum genau diese und nur diese Artikel?), ohne auch nur ein erklärendes Wort. Da fehlen mindestens Hinweise auf das babylonische Weltbild, die Erde als Scheibe oder Kugel, die koopernikanische Wende, den Determinismus, das Urknall-Modell und das Steady-State-Modell. Der Abschnitt Weltbild#Weltbilder im Zusammenhang mit religiösen Vorstellungen lässt sich in den Worten zusammenfassen: "Es gibt verschiedene Weltbilder und die haben sich zeitlich auch noch verändert." Dieser Abschnitt vermeidet es konsequent, Ross und Reiter zu nennen. Wo findet man denn darin zentrale Begriffe wie Atheismus, Agnostizismus, Monotheismus, Polytheismus, Pantheismus, Kreationismus, ...? Wie unterscheidet sich denn nun das Weltbild des Mittelalters von demjenigen der Neuzeit? Wie unterscheidet sich das Weltbild der westlichen Industrienationen von demjenigen von Jäger- und Sammler-Gesellschaften? Wer hat das erforscht? Wo kann man das nachlesen? Ich bin philosophisch nicht so bewandert, dass ich mir diese Arbeit selbst zutraue, aber sie sollte dringend getan werden. --Pyrrhocorax (Diskussion) 13:47, 28. Jun. 2014 (CEST)


Hans Blumenberg[Quelltext bearbeiten]

Mag nicht mal jemand ein Auge auf diese Seite werfen? Inzwischen wird dort nicht nur mehr gegen pov und nor verstoßen, es werden auch allerhand private Dinge verbreitet, die dort nichts zu suchen haben sollten. -- Peter Hammer 02:18, 5. Jul. 2014 (CEST)

Simulacres et Simulation[Quelltext bearbeiten]

Bislang etwas dünn. Da haben die en und fr-Wikipedias mehr zu bieten. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 16:20, 9. Jul. 2014 (CEST)

Ethnophilosophie[Quelltext bearbeiten]

Anfrage vom Portal:Ethnologie: Nach einem kleinen Lektorat des Artikels habe ich meine Zweifel, ob unter dem Lemma "Ethnophilosophie" wirklich nur afrikanische Philosophie verstanden werden kann (Redundanz?) – mir scheint das ein grundlegender und überkontinentaler Begriff. Auch geht aus der (jetzigen) Einleitung nicht klar hervor, ob sich die Denkrichtungen oder die Wissenschaft so bezeichnet. Kennt sich jemand damit aus und kann nachbessern? Grüße --Chiananda (Diskussion) 15:27, 28. Jul. 2014 (CEST)

Postanalytische Philosophie[Quelltext bearbeiten]

Mängel: Die Liste der "wichtigste(n) Vertreter" wirkt mehr oder minder zusammengewürfelt (Siehe auch: Diskussionsseite des Artikels), desweiteren ist der gesammte Artikel beleglos. --88.78.44.76 16:28, 29. Aug. 2014 (CEST)

Der symbolische Tausch und der Tod[Quelltext bearbeiten]

Bislang etwas dünn. 91.53.33.81 12:45, 16. Dez. 2014 (CET)

Materie (Philosophie)[Quelltext bearbeiten]

Es gibt da jemanden, der penetrant noch die DDR-Ideologie als die reine Wahrheit verkaufen möchte. Kann sich dem jemand bitte einmal widmen. Ich bin mittlerweile zu müde dazu. Gruß Lutz Hartmann (Diskussion) 17:31, 9. Feb. 2015 (CET)

Sinn des Lebens[Quelltext bearbeiten]

"Sinn des Lebens" ist ein abendländisches Konzept, dass hier vollkommen unreflektiert auf alle möglichen Weltanschauungen übertragen wird, in der dieser Terminus einfach nicht vorkommt. Ich schlage vor alles auszusortieren, was nicht durch ausführliche Quellenangaben belegbar ist. Stattdessen könnte man einen Absatz einfügen, wie sich "Sinn des Lebens" ideengeschichtlich entwickelte, denn dieser fehlt bisher, obwohl er eigentlich den Kern des Artikels ausmachen sollte. Des weiteren schlage ich vor, populären aber unwissenschaftlichen Deutungen einen eigenen Absatz zuzuordnen. -- 109.47.168.46 15:35, 9. Mär. 2015 (CET)

Reza Davari Ardakani[Quelltext bearbeiten]

Ich möchte Euch heute o.g. Artikel zur Erweiterung "philosophischer" Inhalte nahelegen. Während einerseits das rein Biografische (akademischer Lebenslauf) von uns anderen nachgeholt werden kann, wird die Darstellung als Heidegger-Adept und seine Kritik an der westlichen Kultur schon schwieriger. MG, --Emeritus (Diskussion) 16:17, 5. Sep. 2015 (CEST)

Weisheit[Quelltext bearbeiten]

Kraut und Rüben, mehr kann man dazu nicht sagen.-- Leif Czerny

Wie für viele philosophische Termini fehlt die Basis. Die alten Lexikaspezialisten Eisler und Kirchner/M. haben nicht mehr leisten können, als eine willkürliche Ansammlung von Zitaten. Auch in anderen neueren Lexika/Enzyklopädien wird wild mit Worten jongliert, die letzten Endes nur Schall und Rauch ergeben. Vielleicht finden wir ja Kriterien, um zu strukturieren und zusammenzufassen, welche "Weisheiten über die Weisheit in der Philosophie" im Umlauf sind, damit Autoren erfolgreich aktiv werden können. -- Monika Wirthgen 24.09.2016

Noesis und Noema[Quelltext bearbeiten]

Die beiden Artikel sind teils grundfalsch. Noesis verweist nicht auf Einzelnheit (dafür gibt es ja das Wort Noese). Die Korrelation von Noesis und Noema ist spezifisch für die Ideen, später findet die sich so nicht mehr. Der Satz über „real existierende Gegenstände“ ist extrem verquer, ist sinnlos durch seine Verschachtelung. Es geht ja schlicht darum, dass vom „real Existieren“ eines Gegenstandes abgesehen wird und dadurch auch ein transzendenter Bezugspunkt und das Ding an sich entfallen (der Begriff des Gegenstands verschwindet deshalb natürlich nicht von Husserl, die Unterscheidung von Noema von Gegenstand ist zunächst Ausgangspunkt zur Reduktion und nach der Reduktion bleibt der Gegenstandspol). Wo die reell–ideell-Gegenüberstellung herkommt, weiß ich nicht (von Hua 5, S. 89 jdf. nicht). Die beiden Artikel sollten jdf. zusammengelegt werden, die antiken Quellen der Begriffe stehen ja nicht im Mittelpunkt. Hoche, Vorstudien zu einer rein noematischen Phänomenologie liefert eine konzise Darstellung der Entwicklung von Noema und Noesis im Werk Husserls. Grüße --Chricho ¹ ² ³ 23:18, 13. Sep. 2016 (CEST)

Schellings System der Chemie[Quelltext bearbeiten]

Mit Philosophie kenne ich mich leider viel zu wenig aus. Ich weiß nicht mehr, welche Gründe mich auf die in der Überschrift genannte Seite geführt hat. Ich halte die Qualität des Artikels aus mehreren Gründen für bedenklich:

  1. Es werden zwar einige allgemeine Literaturhinweise genannt, aber keine Literaturbelege für die zahlreichen Behauptungen und Zitate des Artikels. Da über 90% des Artikels aus der Feder eines einzelnen Autors stammt, halte ich für fragwürdig, ob die gemachten Behauptungen tatsächlich tragbar sind.
  2. Der Artikel versucht mehrmals eine Verbindung von Schellings System der Chemie mit der modernen Chemie bzw. Quantentheorie herzustellen, die ich nicht für gegeben halte. Ich kenne zwar Schellings Werk nicht, aber nichts im Artikel rechtfertigt diese Aussage. Für mich klingt vieles nach einer unbegründeten und unbelegten Lobhudelei auf Schelling.
  3. Die Passagen, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse besprechen, enthalten unüberschaubar viele sachliche Fehler. Sie wirken auf mich nicht wie Ungenauigkeiten, die einem Autor mit nicht-naturwissenschaftlichem Hintergrund zwangsläufig unterlaufen müssen. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass die Naturwissenschaft hier bewusst verzerrt dargestellt wird, um Schellings Ansätze besonders zukunftsweisend erscheinen zu lassen.
  4. Weite Teile des Artikels sind für mich vollkommen unverständlich. Ich kann z. B. beim besten Willen nicht sagen, was in dem Abschnitt "Schellings deduktive Darstellung ..." steht. Vielleicht liegt es daran, dass ich wie gesagt von Philosophie keine Ahnung habe. Ich fürchte aber, dass der Abschnitt einfach schlecht geschrieben ist.

Ich habe den Artikel zunächst im Chemie-Portal zur Diskussion gestellt. Dort gab es bisher keine Resonanz. Vielleicht ist er hier auch besser aufgehoben. Obwohl der Artikel umfangreich ist und Literaturangaben enthält (wenn auch keine Einzelbelege), tendiere ich dazu, einen Löschantrag zu stellen. Ich würde mich sehr über weitere Beteiligung an der Diskussion freuen. Sowohl hier, wie auch in der Artikeldiskussion. --Pyrrhocorax (Diskussion) 17:41, 7. Mai 2017 (CEST)

Es ist ein wirklich schwer kapierbarer Text. Ich habe ihn nur überflogen und dann in einer Philosophiegeschichte von Karl Vorländer versucht herauszufinden, in welchem Rahmen Schelling seine Naturphilosophie betreibt.
Der Historiker charakterisiert sie folgendermaßen: "Das wirklich fruchtbare, auch von Gegnern wie Fries anerkannte Grundprinzip von Schellings Naturphilosophie besteht nun darin, daß sie die gesamte Natur als einen großen Organismus ansieht, als ein zusammenhängendes System zu begreifen sucht. ... Dieses System ist wirklich ein spekulatives. ... Wo in dem damaligen Stande der Naturerkenntnis Lücken vorhanden, zögert Schelling nicht, sie mit oft fruchtbaren, oft aber auch als völlige Irrwege sich erweisenden Hypothesen auszufüllen; an die Stelle praktischer treten Vielfach Gedankenexperimente. Geistreichen Einfällen und Phantasien war bei ihm und seinen Anhängern Tür und Tor geöffnet. ...An Stelle der mühevollen wissenschaftlichen Arbeit setzt er symbolische Auslegungen und spekulative Konstruktionen, die ihm nicht einmal der nachträglichen Erfahrungsprobe bedürftig erscheinen." Karl Vorländer: Geschichte der Philosophie. Band 2, Leipzig 51919, S. 292-297.
Ich stelle mir vor, dass philosophische Ideen, und seien sie Spekulative Systeme für Naturwissenschaftler interessante Anregungen bieten können. Einstein erwähnte Hume's Philosophie als Ideengeber für seine Relativitätstheorie. Es dürfte ein ziemliches Stück Arbeit machen, in Schellings Fall die Aspekte darzustellen, die für einen Chemiker deutlich anregend sind. Ich habe von Chemie keine Ahnung. Aber ein Chemiker mit einem Faible fürs Philosophische - vielleicht bist du ja ein Solcher - könnte da was Brauchbares herstellen. Für den Fall der Fälle empfehle ich dir neben Vorländer noch Kuno Fischer, der in seiner Philosophiegeschichte über Schelling eine ganze Menge sagt. --Monika Wirthgen (Diskussion) 21:24, 7. Mai 2017 (CEST)
Danke für die Anregungen. Das Zitat von Vorländer ist ganz schön aufschlussreich und deutlich kritischer als der Artikelinhalt. Nur zur Klarstellung: Es geht mir nicht um Schellings Philosophie. Es geht mir um die Qualität des Wikipedia-Artikels.--Pyrrhocorax (Diskussion) 22:32, 7. Mai 2017 (CEST)
Ich habe deinen Beitrag so aufgefasst! Viel Erfolg! --Monika Wirthgen (Diskussion) 23:44, 7. Mai 2017 (CEST)

Pflicht[Quelltext bearbeiten]

Behandelt Bedeutungen aus verschiedenen Fachgebieten und ist im Philosophieteil unter akzeptablem Niveau. Auch die Kollegen Juristen haben bereits Anstoß genommen. Zweckmäßig erscheint mir eine Umwandlung in BKL mit Links auf Einzelartikel zu den jeweiligen Bedeutungen, wobei sich mit dem Philosophieteil anschließend dringend jemand beschäftigen sollte, der sich damit auskennt. Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 23:31, 18. Jul. 2017 (CEST)

Pflicht ist ein polysemer Begriff, der mehrere Einzelartikel erfordert und dann von den jeweiligen Spezialisten besser bearbeitet werden kann. Ich würde das Rechtsgebiet übernehmen. Grüße:--Wowo2008 (Diskussion) 14:27, 1. Sep. 2017 (CEST)

Hast du schon eine Vorstellung, welche Einzelartikel gebraucht werden? --Monika Wirthgen (Diskussion) 00:47, 2. Sep. 2017 (CEST)

Hallo @Monika Wirthgen: ich stelle mir Ethik, Moral, Religion, Recht und Sport vor. Grüße: --Wowo2008 (Diskussion) 11:27, 4. Sep. 2017 (CEST)
Da sollen Polyseme vorliegen?-- Leif Czerny 14:12, 4. Sep. 2017 (CEST)

Ja, die Begriffsinhalte variieren je nach Erkenntnisobjekt der jeweiligen Disziplin. Grüße:--Wowo2008 (Diskussion) 11:54, 5. Sep. 2017 (CEST)

M.E. liegt da klar ein gemeinsamer Begriffskern vor. Zudem ist Polysemie ein Phänomen, bei dem ein Wort mehrere Bedeutungsinhalte hat, also für verschiedene Begriffe steht. Das sehe ich hier nicht gegeben.-- Leif Czerny 15:30, 6. Sep. 2017 (CEST)
Im Grimmschen Wörterbuch, wird die von Kant getroffene Festlegung Pflicht=Notwendigkeit - und dann bei Fichte zum Erzwingen wird - als eine historisch letzte Möglichkeit des Begriffsinhaltes "Pflicht" aufgefasst. Die in den Jahrhunderten davor schon verwendeten Begriffsinhalte scheinen Pflicht mit gemeinsamem Entscheiden, i. S. von Verhandeln zu verbinden. Pflichten, bzw. Verbindlichkeiten, sind soziale Phänomene, die in jeder Gemeinschaft notwendigerweise auftauchen. Sie betreffen Beziehungen und Gemeinschaft. Nicht aber notwendig ist die Art der Regelung. Sind da nicht ganz viele Mehrdeutigkeiten zu finden? --Monika Wirthgen (Diskussion) 09:09, 7. Sep. 2017 (CEST)
Der historische Bedeutungswandel ist eine Sache, wobei wir dann aber auch ausführen müssten, welcher Art die Notwendigkeit bei Kant ist - sie ist ja nicht metaphysischer Natur, sondern Ergebnis der der eigenen Freiheit entspringenden Achtung, die gewisse ethische Regeln bedingungslos gültig macht. Ob das wirklich eine Polysemie ist, weiß ich nicht; die genannten Autoren hätten das sicherlich eher als fortschreitende Exposition eines zuvor unklar gegebenen Begriffes betrachtet. Aber das hat ja mit der aktuellen Form des Artikels und der vorgeschlagenen Aufspaltung nichts zu tun: Diese Polysemie sehe ich nicht. Lediglich für den "Sport"-Aspekt würde ich einen eigenen Artikel für möglich halten.84.163.76.117 09:33, 8. Sep. 2017 (CEST)

Gerade der Sport-Artikel wäre als eigenständiger Artikel am wenigsten geeignet. Betrachtet man die Rechtspflicht als alle durch Rechtsnormen auferlegte Verhaltensregeln für die hiervon betroffenen Rechtssubjekte, so wird deutlich, wie weit inhaltlich der Rechtsbegriff vom philosophischen abweicht. Von dieser juristischen Definition würde sogar die Pflicht im Sport erfasst. Die heutigen unterschiedlichen Begriffsinhalte haben nichts mehr mit „fortschreitender Exposition“ zu tun, sondern sind das Resultat unterschiedlicher Erkenntnisobjekte, die den jeweiligen Einzeldisziplinen zugrunde liegen. Die Definitionen sind am jeweiligen Erkenntnisobjekt auszurichten: Unter „Arbeit“ versteht die Physik etwas Anderes als die VWL oder BWL - entsprechend weichen die Definitionen voneinander ab. „Arbeit“ beschreibt also mehrere unterschiedliche Sachverhalte: eine typische Polysemie. Grüße:--Wowo2008 (Diskussion) 10:36, 8. Sep. 2017 (CEST)

Es scheint mir enzyklopädisch zweckmäßig zwischen der "Mehrdeutigkeit (Polysemie) eines Wortes" und vielen Erkenntnisgegenständen, die mit dem gleichen Wort bezeichnet werden, zu unterscheiden. Eine Enzyklopädie geht m. E. von vorhandenen Wörtern aus, jedoch nicht von dem, was man mit dem Terminus "Erkenntnisgegenstand" bezeichnet. Erkenntnisgegenstände implizieren z. B. eine erkenntnistheoretische, fachspezifische Differenzierung. Derartiges ließe sich in einem Reader oder eine Studie zur Pflicht effizienter darstellen. Es wäre aber durchaus möglich die Aufteilung nach Erkenntnisgegenständen in einem Lemma "Pflicht" zu verwenden und fachkompetent darzustellen. Wobei die Philosophie als ein Erkenntnisgegenstand neben anderen auftauchen könnte. In der Einleitung zu dem Lemma dürfte eine allgemeinverständliche, einige semantische und/oder etymologische und/oder fremdsprachliche... Merkmale enthaltende Beschreibung nützlich sein.--Monika Wirthgen (Diskussion) 17:08, 8. Sep. 2017 (CEST)
1. Mit der fortschreitenden Exposition bezog ich mich von unterwegs auf de von Monika benannten Wandel der Bedeutung in der Philosophiegeschichte. 2. Die Aussagen über die Abweichung zwischen "philosophischem" und "rechtswissenschaftlichen" Pflichtbegriff sehe ich immer noch nicht aufgezeigt, auch eine weitere Aufsplittung in Moral, Ethik etc. finde ich so, wie sie innerhalb des Artikels ohne weiteren Hintergrund angegeben ist, eher irreführend als hilfreich. Ich kann so nicht nachvollziehen, dass die genannte Formulierung die einzig mögliche Betrachtung der Pflicht im rechtlichen sinne ist. Vermutlich kennt das Rechtswesen doch ganz verschiedene Arten von Pflichten, die auch nach Rechtsbereich unterschiedlich sind, auch betreffen ja nicht alle alle Rechtssubjekte gleichermaßen. So ergeben sich ja Pflichten aus Eigentum, Dienstverhältnissen, durch besondere Beauftragungen etc. und sind im ö-recht vermutlich in wesen und Konsequenz von denen im Privatrecht unterschieden. 3. Das nun gerade die Pflicht im Sport, die völlig auf willkürlicher Setzung beruht, und die sich nur auf freiwillige Teilnehmer eines Wettbewerbs erstreckt, unter den angegebenen Rechtsbegriff subsumierbar sei, will mir so nicht in den Kopf. 4. Finde ich die Behauptung einer Polysemie hier einfach zu stark. Es gibt einen gemeinsamen Begriff mit verschiedenen Anwendungsbereichen. Sonst müsste ja klar sein, welches die ursprüngliche Bedeutung sei und welche sich davon abgekoppelt haben. Das ist m.e. mit Läufer oder Arbeit nicht vergleichbar. -- Leif Czerny 17:46, 8. Sep. 2017 (CEST)

Hallo @Monika Wirthgen: + @Leif Czerny: Eure letzten Beiträge sind im Hinblick auf die Q-Frage nicht mehr zielführend. Was "enzyklopädisch zweckmäßig" ist, ist allein die Verbesserung des Artikels und nicht der Streit um eine tatsächlich vorhandene Polysemie. Zudem sind die von Leif Czerny angestellten Vermutungen unjuristisch. Die Pflicht im Sport (im Gegensatz zur Kür) ergibt sich stets aus vorhandenen Sportregeln und ist daher keineswegs willkürlich. Klartext: Entweder kommt es zu einer "BKL: Pflicht" und zu Artikeln wie "Pflicht (Recht)" usw. oder es bleibt bei der unbefriedigenden "Gebäckmischung" des jetzigen Artikels. Ich habe inzwischen ein Konzept zur Rechtspflicht mit mindestens 18 Rechtsquellen für die einzelnen Rechtsgebiete erarbeitet. Bleibt es bei der "Gebäckmischung", werde ich mein Konzept nicht einbringen und stelle meine Bemühungen hierzu ein. Grüße: --Wowo2008 (Diskussion) 13:52, 11. Sep. 2017 (CEST)

Wenn Du einen eigenen Artikel zur Pflicht im recht bzw. zu Rechtspflichten schreiben kannst (das wäre aber M.E. nicht dasselbe), dann mach das doch. Wieso muss dafür auf dem Hauptlemma eine BKL eingerichtet werden? Persönlich würde ich mir zwar wünschen, dass man Pflichten aus willkürlicher Satzung von einem bzw. mehreren genuinen Rechtsbegriff(en) abgrenzen kann, aber wenn Du aus so einer positivistischen Perspektive schreibst, ist das eben so. M.E. sind die Einteilungen, wie sie jetzt im Artikel stehen, aber nicht geeignet, um, auf verschiedene Begriffe hinzuweisen. Man bringe mir Bitte ein inhaltliches Argument dafür, m.E. sollte man den Artikel bis zum Vorliegen von etwas besseren eher zusammenstreichen. Z.B. Pflicht (Moral) und Pflicht (Ethik) halte ich so nicht für abgrenzbar. Davon sollte es aber nicht abhängig sein, ob ein völlig neuer Artikel zur Pflicht im Recht oder zu Rechtspflichten erstellt wird.-- Leif Czerny 19:41, 11. Sep. 2017 (CEST)
Ich habe, um einen ersten Schritt zu machen, die Pflicht und Kür (Sport) mal in einen selbstständigen Hauptartikel ausgelagert, mit dem sich künftig die Kollegen vom Sport beschäftigen können. Feinheiten wie die, dass die Pflicht beim Eiskunstlauf heute „Kurzprogramm“ genannt wird, brauchen in einem Artikel Pflicht gewiss nicht zu erscheinen. Diese Auslagerung soll aber bitte niemanden daran hindern, wenn er möchte, explizit herauszuarbeiten, warum der Sportterminus zum Oberbegriff gehört. Ich empfehle, das mit der Pflicht im Rechtswesen ebenso zu machen, zumal @Wowo2008: sich dazu dankenswerterweise schon bereiterklärt hat. --Stilfehler (Diskussion) 14:44, 14. Sep. 2017 (CEST)
Prima, vielen Dank! Wenn man ehrlich ist, ist der restliche Artikel ja durchaus fragwürdig. ---- Leif Czerny 10:30, 20. Sep. 2017 (CEST)

Wikipedia:Redundanz/September 2017#Analytisches Urteil - Analytisches Urteil a priori[Quelltext bearbeiten]

Hallo allerseits, könnt Ihr da bitte mal eine fachliche Einschätzung abgeben? --94.219.10.62 16:58, 29. Okt. 2017 (CET)

Ist das eine QS-Frage? -- Leif Czerny 11:16, 4. Dez. 2017 (CET)

Satz vom Widerspruch[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel ist sehr unausgegoren, mindestens das ist auszusetzen:

  • Die aussagenlogische Formulierung ist ja ganz nett, ist allerdings schwerlich als Prinzip in der heutigen formalen Logik zu verstehen. Der Satz gilt so übrigens auch in den üblichen parakonsistenten Logiken. Es fehlen Hinweise, dass in der modernen formalen Logik gerade nicht der Satz vom Widerspruch eine so ausgezeichnete Stellung erhält und es wäre die Beziehung zur Widerspruchsfreiheit (als metalogischer Eigenschaft) und zum ex falso quodlibet darzulegen.
  • Für Aristoteles wäre vllt. etwas mehr als ein Zitat ganz gut. Wie hat er das Prinzip begründet? Gegen wen? (Heraklit) Was sagt die Sekundärliteratur? (wir haben in dem Zitat ja zum Beispiel gleich zwei Formulierungen, eine auf Ebene der Prädikate zu einem Subjekt, die andere auf Satzebene)
  • „Auch für die analytischen Urteile bei Immanuel Kant gilt der Satz vom Widerspruch“ – der gilt bei Kant für die synthetischen Urteile genauso, doch für die analytischen Urteile ist er (in aristotelischer Tradition) oberster Grundsatz, der deren Geltung und damit die formale Logik begründet, während der oberste Grundsatz der synthetischen Urteile die Bezogenheit auf mögliche Erfahrung ist, die die transzendentale Logik begründet.
  • Die Darstellung von Hegels Logik zu 80 % auf einem Popper-Zitat aufzubauen, ist doch ein schlechter Witz, der zwar dreimal „gefährlich, gefährlich“ sagt, aber den Hegel’schen Anspruch umgeht. Der besteht gerade nicht darin, Kants Kritik zu umgehen, um eine alte Position nun sophistisch dagegen zu verteidigen, sondern der Antinomie die Begrenzung auf von einer subjektiven Vernunft aus gedachten kosmologischen Bestimmungen zu nehmen. Das Popper-Zitat ist nebenbei auch noch eine Verballhornung von Kant, der eben nicht bloß den dogmatischen Rationalismus zu widerlegen gesucht hat, sondern zugleich auch die antinomische Notwendigkeit des transzendentalen Scheins zu beweisen.

--Chricho ¹ ² ³ 12:07, 1. Nov. 2017 (CET)

Hallo Chricho, danke, dass du die verschiedenen Besserungsmöglichkeiten so deutlich nennst. Möchtest du damit anfangen, die eine oder andere Möglichkeit umzusetzen? Vielleicht schließen sich dann weitere Autoren an. --Monika Wirthgen (Diskussion) 20:00, 1. Nov. 2017 (CET)

Was wird hier als "heutige formale Logik" verstanden? Bivalenz mit schwacher Negation? Bei Kant ist es nun gerade so, das der Astz vom Widerspruch das höchste Prinzip aller analytischen Urteile ist. Sie sind wahr, weil ihre Negation einen logischen (begrifflichen) Widerspruch enthält. Das gilt für synthetische Urteile eben nicht.-- Leif Czerny 13:18, 2. Dez. 2017 (CET)
Ich verstehe, wenn man den Artikel etwas "schmal" findet, aber gerade die angesprochen Punkte finde ich bereits wieder. Das Hegel in seiner Arbeit der Begriffe durchaus unterschlägt, dass Kant Realoppostion und logischen Widerspruch bereits in seiner Vorkritischen Phase unterscheidet, ist jetzt auch keine besonders parteiliche Behauptung, und gehört in der Diskussion ohnehin in den Dialektik-Artikel. Was soll da der QS-Baustein?-- Leif Czerny 13:28, 2. Dez. 2017 (CET)


Mutmaßlich zu löschende Artikel[Quelltext bearbeiten]

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In dieser Rubrik können Artikel aus dem Bereich Philosophie eingetragen werden, die mutmaßlich zu löschen sind.

Dies betrifft u.a. folgende Fälle:

siehe auch: Was bedeutet ein Löschantrag?

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Sonstige Problemhinweise[Quelltext bearbeiten]

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In dieser Rubrik können verbesserungsfähige Artikel aus dem Bereich Philosophie eingetragen werden, insbesondere solche, die qualitativ unakzeptabel sind. Artikel bleiben meist min. 14 Tage in dieser Rubrik gelistet. Artikel, die anschließend noch qualitativ unakzeptabel sind, können als Löschkandidat aufgeführt und nach sieben weiteren Tagen gelöscht werden, sofern sie nicht hinreichend verbessert worden sind. Die in der Inventur aufgeführten Artikel sollten ohne konkrete Kritik und Verbesserungsvorschläge hier nicht doppelt gelistet werden. Die Arbeitskapazitäten des Redaktionsteams sind leider oftmals eingeschränkt. Besonders bei "Großbaustellen", die erwartbarerweise sehr viel längere Bearbeitungszeit benötigen würden, aber im Artikelnamensraum tolerierbar sind, ist eine Auflistung nachstehend nicht immer sinnvoll; zumal, wenn ein Wartungsbaustein wie {{Überarbeiten}} im Artikel platziert ist und dieser korrekt im Baum der Kategorie:Philosophie platziert ist - dann nämlich ist auch über die Wartungsseite ersichtlich, dass dort etwas zu tun ist.

Neuen verbesserungsbedürftigen Artikel eintragen Bitte auch den Baustein {{QS-Philosophie}} in den Artikeltext setzen.

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Unterscheidung, Diskrimination, Distinktion, Diskriminierung, Unterschied[Quelltext bearbeiten]

Ich denke, daß der Artikel mal einer Überarbeitung durch Fachleute bedarf. Grüße -- sambalolec 22:22, 31. Mai 2008 (CEST)

habe leider keine idee, was da zu retten wäre. ersatzlos löschen wäre auch nicht wirklich hilfreicher. aus philosophischer sicht könnte man sich an das lemma im eisler halten und einen absatz spendieren. es ist eben ein un-lemma, das prinzipiell nur auffangbecken für diverse assoziationen zu diversesten verwendungen eines wortes sein kann. das sachlich gesehen ehrlichste und für den nutzer hilfreichste wäre vermutlich reduktion auf BKL. das ist jedenfalls mein vorschlag. grüße, Ca$e 12:40, 1. Jun. 2008 (CEST)genauso w
sehe das wie mein Vorredner - BKL, alles andere wäre vermutlich immer nur eine Assoziationansammlung --olynth - (phainomenon) 07:25, 3. Jun. 2008 (CEST)
  • Lange nix passiert: Ich wollte eine BKL etwa, so anlegen:

Mit einer Unterscheidung (gr. diorismos, lat. distinctio, engl. distinction, discrimination, frz. distinction) wird der Vorgang einer Trennung bezeichnet, die auf der Ebene sinnlicher Wahrnehmung oder begrifflicher Operation liegen kann. In verschiedenen Wissenschaften wird der Begriff unterschiedlich verwendet: ...

dann sah ich: es gibt Diskrimination, was als physiologischer Fachausdruck bezeichnet wird, dort steht aber wenig Physiologisches. Etwas ratlos. --Victor Eremita 00:19, 19. Nov. 2008 (CET)

oha. vergleichweise gar nicht so schlecht. man könnte aus Diskrimination die allgemeineren ausführungen zur begriffsgeschichte usf. in einen übersichtsartikel Unterscheidung verschieben, der ansonsten erstmal eher BKL-charakter hätte und auf D. verlinkt und in D. würde man nur die sache mit "Reize in Bezug auf zeitlichen und örtlichen Abstand unterscheiden" belassen und den hinweis, dass andere verwendungen von "D." in Unterscheidung besprochen werden. Ca$e 12:34, 19. Nov. 2008 (CET)
Nun gibt es aber auch Diskriminierung_(Begriffsklärung) und Diskriminierung. Sind damit die anderen beiden nicht redundant? --ZetKIK 13:07, 4. Mär. 2011 (CET)
Ich habe die Diskrimination überarbeitet, so sollten das in Ordnung sein und sich von den anderen Artikeln deutlich abgrenzen. Unglich schwerer ist der Artikel Unterscheidung, da es schwer ist Analysen dieses Begriffes zu finden. Außerdem ist der vorliegende Inhalt ziemlich fehlerhaft. Das geht schon mit dem Abschnitt über Unterscheidung und Religion los, da hier scheiden und unterscheiden nicht unterschieden wurden. Sonst müsste es heißen "Gott unterschied Licht und Finsternis ... Metrokles 07:19, 20. Mai 2011 (CEST)
Diesen Artikel nicht löschen: "UNTERSCHEIDUNG" ist ein relevanter Terminus vergangenen und gegenwärtigen Philosophierens unterschiedlichster Denkrichtungen. Ich habe heute angefangen mich mit Recherchen dazu zu informieren. Unterscheiden hängt zusammen mit Werten, Kategorien, Abstrakta, Definieren ... Es dauert zwar etwas, aber ich arbeite daran. Monika Wirthgen 02:54, 30.11.2016 (CEST)

Adjunktion (Logik), Bijunktion, Aussagenverknüpfung,
Logische Verknüpfung, Junktor, Wahrheitstabelle, Formelsammlung Logik
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siehe Diskussion:Adjunktion_(Logik) und auch Portal:Philosophie/Problemhinweise#Disjunktion_und_Adjunktion, wo ich es irrtümlich zuerst eingetragen habe. Vor allem die Prolongation des aut-vel-Mythos und der Versuch von Sprachpolitik irritieren mich. An sich geht es da nur um Banalitäten bzw. Selbstverständlichkeiten, aber naja... Viele Grüße, --GottschallCh 17:03, 4. Jul. 2008 (CEST)

habe auf der diskussionsseite zum artikel geantwortet. wenn's nach mir ginge, sollte man das gleich zu den LK legen. Ca$e 17:31, 4. Jul. 2008 (CEST)
Ich wäre natürlich auch fürs Löschen, aber ich mag mir den Aufwand nicht antun: Dann müsste ich eine Woche hinter der Löschdiskussion her sein, um zu vermeiden, dass die Existenz des Artikels mangels Argumenten auf unabsehbare Zeit einzementiert ist. Ich versuche jetzt erst einmal, in den anderen betroffenen Artikeln hinterherzuräumen. Viele Grüße, --GottschallCh 00:03, 6. Jul. 2008 (CEST)
Naja, siehe mal den Autor: Benutzer:Reiner Winter bzw. dessen contribs, er könnte auf Ansprache bestimmt helfen bzw. (ev. angeleitet), daraus einen ordentlichen Artikel machen (wenns der Buchautor ist, was ich vermute aufgrund der Benutzerseite :-)), ist das Portal:Logik schon am Start? Sonst vielleicht eher Mathe-QS? Ist zwar bisher lieblos (vorallem die Einleitung mit Anna ist toll) aber könnte durchaus was werden. --χario 06:38, 9. Jul. 2008 (CEST)
Tja, aber der Artikel ist vollkommen redundant mit Disjunktion (und kann auch nie etwas anderes werden, weil die Bezeichnungen Disjunktion und Adjunktion synonym sind (bzw. Disjunktion auch im ausschließenden Sinn verwendet wird, aber der Unterschied ist so einfach, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, was es bringen könnte, den Artikel "Disjunktion" in "Einschließende Disjunktion" ("Adjunktion") und "Ausschließende Disjunktion" ("XOR") aufzuspalten. Es gibt da ohnedies schon so viele Redundanzen, siehe z.B. den Redundanztext zu Logische Verknüpfung.

Aber eigentlich zu etwas anderem: Beim Durchschauen neuer Logikartikel bin ich auf Aussagenverknüpfung gestoßen. Ich weiß nicht, wie gängig die Benennung "Aussageverknüpfung" ist (ich persönlich würde damit sprachgefühlmäßig eher Junktor verbinden, aber es spricht natürlich auch nichts dagegen, eine komplexe Aussage so zu bezeichnen), aber inhaltlich ist der Artikel wiederum vollkommen redundant (Junktor und Logische Verknüpfung gibt es schon, und Logische Aussage ist zwar leider nicht mehr besonders gut, aber um das triviale Konzept zusammengesetzter versus atomarer Aussagen zu erklären, reicht es schon noch.

Hinzu kommt, dass Aussagenverknüpfung inhaltlich zumindest eigenwillig, wenn nicht falsch ist: Kein Mensch, den ich kenne oder lese, käme auf die Idee zu sagen, dass (nur) "[i]n der klassischen Aussagenlogik [...] eine Aussagenverknüpfung eine komplexe Aussage [ist]" (Hervorhebung von mir).

Jedenfalls ist schon vom Lemma her Aussagenverknüpfung bereits als Logische Verknüpfung vorhanden - mehr als eine Umleitung (und das war der Artikel "Aussagenverknüpfung" in seiner ursprünglichen Fassung ohnedies bereits - kann man aus meiner Sicht wirklich nicht mit der Bezeichnung "Aussagenverknüpfung" anfangen. Bestenfalls noch eine Begriffsklärungsseite, wenn man zwischen der Bezeichnung für die Verknüpfung und der Bezeichnung für den durch Verknüpfen zweier Aussagen entstandenen komplexen Aussage unterscheiden will (und den Lesenden wirklich nicht zutraut, Logische Verknüpfung zu verstehen).

Viele Grüße, --GottschallCh 16:30, 12. Jul. 2008 (CEST)

Wir haben noch einen: Bijunktion, schon (von jemand anderem) unter Portal:Mathematik/Qualitätssicherung#Bijunktion angeführt. Ich habe dort meinen Kommentar abgegeben; thematisch ist Bijunktion völlig redundant (weil synonym) zu Bikonditional ist, einem zwar recht eigenwillig formulierten, aber halbwegs richtigen (nur kleine Fehler) Artikel; und beide überlappen mit Logische Äquivalenz im derzeitigen Stand, einem Artikel, den ich in der jetzigen Fassung gar nicht gut, überladen und besonders eigenwillig formuliert finde. Ich hatte diesen Artikel einmal in der Vergangenheit geringfügig überarbeitet; in dieser Fassung war er zwar auch alles andere als eine Meisterleistung, aber kompakter und - wie ich finde - prägnanter.
Technisch wäre es für keine/n von uns ein Problem, zu jedem der involvierten Themen einen guten Artikel zu schreiben, denke ich; das (zumindest für mich) zugrundeliegende Problem ist aber, dass das so gar keinen Sinn hat, weil nach ein paar Monaten oder Jahren wieder eine neue Überarbeitung oder Artikeleinstellung kommt, die die Arbeit zunichte macht.
Viele Grüße, --GottschallCh 17:49, 12. Jul. 2008 (CEST)
Bijunktion und Adjunktion sind längst erledigt, ich schlage vor, Aussagenverknüpfung inhaltlich auf Juntor und Aussage (Logik) zu verteilen und zu einem Redirect zu letzteren Seite zumachen. --Leif Czerny 23:55, 24. Jun. 2011 (CEST)
Also ich würde den Anfang von Aussagenverknüpfung (alles vor dem ersten Beispiel) als eigenen kleinen Abschnitt Aussagenverrknüpfung in Junktor einfügen und dann den Artikel Aussagenverknüpfung auf Junktor weiterleiten. Problematischer ist die Redundanz von Junktor und Logische Verknüpfung, die in Aussagenverknüpfung wohl zurecht als synonym bezeichnet werden, aber eigene, nicht so leicht zu vereinende Artikel haben. Den Abbau dieser Redundanz würde ich für den Moment mit dem Redundanzbaustein erledigen, da beide Artikel nicht so leicht zu vereinen, aber auch nicht problematisch sind. Metrokles 06:28, 30. Jun. 2011 (CEST)
Gesagt, Getan. Junktor kann aber noch Aufräumarbeit brauchen. --Leif Czerny 23:59, 30. Jun. 2011 (CEST)
Wahrheitstabelle gibt es ja auch noch! Gab es nicht mal den versuch eines Logikportals, das solche Redundanzen zumindest verlinkt? --Leif Czerny 16:05, 27. Aug. 2011 (CEST)
Siehe jetzt auch Wikipedia:Redundanz/März_2012#Logische_Verknüpfung_-_Junktor
Die Redundanzmeldung hatte leider keinen Effekt, trotz zwischenzeitlicher mathe-QS. Es gibt zudem nach, wie ich jetzt erst bemerkte, die recht beliebige Formelsammlung Logik. -- Leif Czerny 23:42, 15. Dez. 2012 (CET)

Sprachphilosophie und Geschichte der Sprachphilosophie[Quelltext bearbeiten]

Wieder mal ein Artikel, der so tut, als sei die Analytische Philosophie die einzige oder wichtigste Form der Sprachphilosophie. Im Artikel fehlen jegliche Informationen zu Vico, Hamann, Herder, Novalis, Hölderlin, Humboldt, Cassirer, Gadamer, Weisgerber, Liebrucks, Benjamin, Habermas, u.a. So nicht tragbar! --HV 09:20, 28. Okt. 2008 (CET)

Die analytische Philosophie ist keine Form der Sprachphilosophie. Von den genannten Autoren sind gemäss Wikipedia einige eher als Literaten anzusehen; sofern sie wichtige Beiträge zur Sprachphilosophie geliefert haben, sollten sie jedoch hier oder im Artikel "Geschichte der Sprachphilosophie" Erwähnung finden. Im Artikel werden unter "Weitere Forschungsgebiete" bereits die folgenden Namen erwähnt: Humboldt und Cassirer. Da ist auch eine Verlinkung auf ausführliche Wikipedia-Artikel zu Hermeneutik, Semiotik und weiteren zu finden. Hinzugefügt habe ich nun die Namen Habermas und Gadamer ebenso wie die Namnen Heidegger, Claude Lévi-Strauss, Jacques Derrida, Gilles Deleuze, Roland Barthes, Jacques Lacan und Judith Butler. --Aso 15:24, 6. Nov. 2008 (CET)

Zum Poststrukturalismus vgl. Alan Sokal.--Radh 07:23, 15. Aug. 2009 (CEST)
Der Artikel darf sich aber nicht darin erschöpfen, bloss die Namen verschiedener "Sprachphilosophen" zu nennen, sondern es sollte sich schon um eine Darstellung der wichtigsten sprachphilosophischen Fragestellungen und ihrer Entwicklung handeln. Wer dann welche Position vertreten hat, ist erst in einem zweiten Schritt von Belang. Die Gliederung müsste also hier im Gegensatz zum Artikel Geschichte der Sprachphilosophie nicht chronologisch, sondern nach inhaltlichen Gesichtspunkten erfolgen. --HV 02:24, 8. Nov. 2008 (CET)
das wäre in der tat zu begrüßen. bitte beachte aber, dass etliche artikel in diesem sinne provosorien und lückenhaft sind. i.d.r. reicht es, dort einen baustein {{Lückenhaft}} einzufügen. mitarbeiter in der redaktion philosophie mit genug freier zeit können sich solche fälle dann bei gelegenheit vornehmen. und der uninformierte leser erkent, dass er vom artikel nicht besonders viel wird erwarten können. das neuschreiben eines solchen hauptartikels geht aber nicht von heute auf morgen. es nützt daher realistisch gesehen nicht viel, solche fälle als qs zu melden. zum inhaltlichen hat Aso ja bereits notiert, dass "analytisch" geschulte philosophen vielleicht vor langer langer zeit einmal viel mit sprachphilosophie zu tun hatten. heute ist das aber anders. analytisch geschulte philosophen forschen auch zu themen der metaphysik usw, ohne dies nur mit "sprachanalytischen methoden" zu tun. aber das wusstest du vermutlich bereits. falls du selbst dich an einen neuentwurf setzen willst, was zu begrüßen wäre, und zwar am besten erstmal im benutzernamensraum, dann würde ich ebenfalls empfehlen, eine an sachproblemen orientierte darstellung zu wählen. die nützlichste literatur dazu wäre bereits im artikel vermerkt. Ca$e 15:04, 28. Nov. 2008 (CET)

Das sehe ich genauso. Außerdem hat sich in nun 1,5 Jahren nichts getan. Ich werde also den Link auf die QS herausnehmen. Der Baustein 'Lückenhaft' ist ja bereits in dem Artikel enthalten und weist mit Hilfe der Diskussionsseite in genügendem Maße auf die noch bestehenden Mängel des Artikels hin. Damit wäre diese QS beendet.--Coyote III 16:45, 10. Jul. 2010 (CEST)

Geschichte der Sprachphilosophie

Streckenweise reines Name-dropping ohne Darstellung der Inhalte. --HV 09:25, 28. Okt. 2008 (CET)

siehe oben: hauptartikel werden ohnehin nicht auf dem qs-wege neugeschrieben. bitte einfach im artikel baustein setzen und ggf. selbst weiter/neu schreiben. Ca$e 15:06, 28. Nov. 2008 (CET)

ich habe gerade Benutzer:Smoovex gefragt, was er davon hielte, den artikel Geschichte der Sprachphilosophie zu einem redirect nach Geschichte der Sprachwissenschaft zu machen. wie wäre hier die einschätzung dazu? danke und grüße, -- Ca$e φ 11:30, 16. Dez. 2008 (CET)

Obwohl der Artikel "Geschichte der Sprachphilosophie" im momentanen Zustand schlecht ist, und der Artikel "Geschichte der Sprachwissenschaft" bereits gut ist, scheint mir ein redirect nicht optimal, weil es sich dabei trotz der Überschneidungen um Verschiedenes handelt. Der Artikel "Geschichte der Sprachphilosophie" ist aber zu verbessern, das sehe ich auch so. aso 21:42, 9. Jan. 2009 (CET)

Da im Artikel Sprachphilosophie etliche bedeutende Namen fehlen - W.v. Humboldt, Herder, Schlegel, wohl auch Cassirer und Heidegger, ggf. noch Nietzsche...-, möchte ich hier gern etwas ergänzen und dabei das Kapitel "Geschichte der Sprachphilosophie" nach oben ziehen. Daß es zu Überschneidungen mit dem Artikel Geschichte der Sprachphilosophie kommen kann, ist nicht zu vermeiden. Die Namen gehören aber, wie in der Kritik erwähnt, in den Hauptartikel. Gruß,--HansCastorp 13:40, 5. Jun. 2009 (CEST)

Die Apel Paraphrase im Geschichtsartikel ist doch nützlich, der Teil über die Antike dagegen sehr knapp. Für die Rolle der Sprache in der Philosophie in ihrer Geschichte (aus analytischer Sicht) siehe Gabriel Nuchelmans und andere.

Macht es Sinn, die Inhalte des Artikels 'Geschichte der Sprachphilosophie', so dürftig sie auch sind, in den Artikel 'Sprachphilosophie' zu überführen? Dann wäre dieser schon mal etwas reicher. --Coyote III 17:06, 10. Jul. 2010 (CEST)

Robert Brandom[Quelltext bearbeiten]

Hier fehlt ein inhaltlicher Abschnitt zu seiner Philosophie. Bei einem der angeblich wichtigsten Vertreter der analytische Philosophie ein bißchen schade. Ich kann selber aus Zeitgründen kaum mitmachen, habe aber in meinen Benutzerseiten mal erste Entwürfe gemacht: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Usw./Brandom-Entwurf Wäre schön, wenn sich jemand beteiligt. Grüße, --Usw. 11:03, 7. Apr. 2009 (CEST)

fein, das sieht doch schon mal sehr gut aus. ich bin gerade etwas zu sehr mit anderem eingedeckt, versuche aber, bei gelegenheit darüberzuschauen. vielleicht hat Benutzer:David Ludwig am thema interesse. Ca$e 11:11, 7. Apr. 2009 (CEST)
Ich habe ihm mal Bescheid gegeben. Vielleicht muss man gar nicht so viel Aufwand betreiben und kann ja aus den paar Aufsätzen und Uni-Skripts, die im Netz stehen, was brauchbares zusammenbasteln. Aber ich werd auf einige Zeit hin erstmal selbst kaum Zeit haben, größeres zu machen. Vielleicht finden sich ja doch ein paar Leute ein, die helfen können. --Usw. 14:38, 7. Apr. 2009 (CEST)

Ich habe meine Entwürfe jetzt nochmal um einiges ergänzt und verändert. Allerdings bin ich so lange aus dem Stoff raus, dass ich keine Ahnung mehr habe, ob das wirklich stimmt. Wenn also ein Brandom-Kenner sich die Mühe machen würde, das mal zu kontrollieren, wäre das toll! Irgendwie reden zwar alle über Brandom, aber keiner weiß, was er eigentlich so sagt. Insbesondere bräuchte ich Hilfe, was die Struktur angeht und wie man seine Philosophie ohne Redundanzen erklären kann. Und ich bin mir auch sehr unsicher, ob nicht viel Falsches drin steht. --Usw. 01:57, 12. Apr. 2009 (CEST)

Teleologie[Quelltext bearbeiten]

Die Aufteilung „Naturwissenschaft“ vs. „Geisteswissenschaft“ ist als Gliederungsprinzip für „Teleologie“ unbrauchbar. Denn es gibt eine Reihe von wiss.th. Positionen, die diese Aufteilung entweder ganz ablehnen oder recht spezifisch verstehen.

Das führt zu dem sonderbaren Problem, unter Gliederungspunkt „Geisteswissenschaft“ darlegen zu müssen, dass etwa Hans Albert diesen Begriff (und damit die Gliederung selbst!) für irrelevant hält. Es geht in diesem Zusammenhang hier aber um „Teleologie“ , deren Darstellung wird dann weiter ddadurch kompliziert, dass jeder Autor etwas anderes darunter versteht, sei es „wissenschaftlich“ geisteswissenschaftlich“, „philosophisch“ oder „ethisch“.

Wer mit „[en:Teleology]“ vergleicht: Bitte beachten, dass „science“ im Englischen oft mit „Wissenschaft“ überhaupt gleichgesetzt wird – die Unterscheidung „Natur- vs. Geisteswissenschaft" also eine spezifisch deutsche Problemtradition ist.

Die derzeit vorliegende Gliederung ist irreführend und eigentlich POV. Denn sie erweckt den Eindruck, dass alle Autoren sich hier zwanglos einordnen lassen, als ob sie diese Unterscheidung als sachgemäß akzpetierten (und zwingt im Text selbst dazu, diesem Eindruck im Einzelfall jeweils entgegenzutreten). --meffo 08:50, 30. Jan. 2010 (CET)

Stimme ich Dir zu, dass die gegenwaertige Aufteilung zu eher seltsamen Konsequenzen fuehrt. Ich wuerde eher eine Aufteilung nach verschiedenen Arten von Teleologie bevorzugen; etwa die Unterscheidung zwischen Zielbestimmtheit und Zweckbestimmtheit. Ist eigentlich in der Einleitung schon im Grundzug angelegt. Andere Einteilungsmoeglichkeit waere normativ vs. deskriptiv. Der engliche Artikel scheint aber den Begriff sehr viel enger zu fassen als der deutsche; entspricht eher dem was Stegmueller z.B. als "scheinbare echte Teleologie" einordnet. --Emp2 00:25, 2. Feb. 2010 (CET)
ja. natürlich ist das mist. auch andere lexika tun sich damit schwer (SEP, EoP etc). wie man gliedern sollte? da gibt es viele möglichkeiten. wenn ich den artikel schreiben müsste, würde ich vermutlich mit einem kapitel zur begriffsgeschichte beginnen (hwph als erste orientierung). dann ein kapitel zu modernen redeweisen (funktional etc) und zu teleologischen erklärungen (wissenschaftstheorie, zt immer noch stegmüller als erste orientierung), erst allgemein, dann ggf. nach kontext; jetzt könnten die spezielleren themenbereiche kommen: phil of mind, teleologische ethik, biologie (zt allen als vorlage), religionsphilosophie. es sind auch viele andere varianten denkbar. das kann doch einfach entscheiden, wer den artikel neu schreibt. ich in nächster zeit sicher nicht. Ca$e 08:44, 2. Feb. 2010 (CET)

Biologie-Abschnitt überarbeitet, is aber noch nicht fertig, v.a. braucht es Quellen Quellen Quellen. Gruß -- Hæggis 20:36, 21. Feb. 2010 (CET)

Philosophie der Gegenwart[Quelltext bearbeiten]

Ich bin gerade auf den Artikel Philosophie der Gegenwart hingewiesen worden, der in der aktuellen Fassung recht problematisch ist. Die Einleitung bietet keinen Überblick sondern eine private Problemreflektion. Auch ist die geographische Einteilung der Abschnitte wohl nicht so glücklich und zudem recht unausgewogen. Habt Ihr Vorschläge, wie man damit umgehen sollte? Beste Grüße, David Ludwig 11:13, 9. Feb. 2011 (CET)

Mir gefallen Artikel die Hinweise auf den Philosophiebetrieb (Zahlen und Namen). Ein Überblick über die aktuelle Lage hat den Vorteil, Vieles auf einen Blick zu präsentieren und Wechselwirkungen aufzuzeigen. Die geographische Einteilung in drei Bereiche (Deutschland, Frankreich, Angelsachsen) entspringt dem Betriebszusammenhang und den Zentren, aber dann passt die feministische Philosophie nicht hinein. Die Lücken über die Lage des Philosophiebetriebs zu füllen, wäre vermutlich viel original research. Mein unmaßgeblicher Vorschlag wäre, interessierte Autoren zu bitten, den Artikel auf wikibooks zu einem kooperativen Essay zu machen, und ansonsten drm Vorschlag von ca$e zur Zerschlagung des Lemmas zu folgen. Es wäre aber auch gut, die hier erstellten Listen für die Ergänzung der Kategorie:Philosophie_der_Gegenwart zu nutzen.--ZetKIK 15:21, 9. Feb. 2011 (CET)
Ja, der Artikel enthält einiges, was interessant und kenntnisreich ist. Allerdings entspricht er in vielen Aspekten nicht mehr unseren Vorgaben - der Text scheint im Wesentlichen ja auch vor mehr als 5 Jahren geschrieben worden zu sein. Eine Zusammführung mit Philosophie des 20. Jahrhunderts wäre vielleicht tatsächlich die beste Variante. Meinungen? --David Ludwig 15:35, 9. Feb. 2011 (CET)
einen einwurf von 217.252.191.164 (Diskussion • Beiträge • Sperr-Logbuch • globale Beiträge • automat. Sichtungen • Whois • GeoIP • RBLs) (DT ~Albstadt, vgl. z.B. auch 217.252.167.47 (Diskussion • Beiträge • Sperr-Logbuch • globale Beiträge • automat. Sichtungen • Whois • GeoIP • RBLs)) entfernt. siehe bitte WP:WWNI. ca$e 11:59, 17. Okt. 2011 (CEST)

Prädikatenlogik, Prädikat (Logik), Quantor, Eigenname[Quelltext bearbeiten]

Die Informationen sind etwas schief über die verschiedenen Artikel verteilt: Prädikatenlogik enthält - obwohl Übersichtartikel - viele Details, die sich z.B. in Quantor nur sehr verknappt wiederfinden. Auch sind Darstellungen nicht auf einander abgestimmt und changieren oft entlang der Frontlinien der Philosophie der Logik (formale Sprache vs ideale Sprache, Manipulation von Ausdrücken oder von logischen Entitäten, normatives System vs lingua mentis). Änhliches gilt ja auch für Junktor und logische Verknüpfung (siehe oben), Aussage (Logik) und Aussagenlogik und dann schließlich noch Interpretation (Logik) (wenn gesucht wird, findet sich mehr). Ist user:FerdiBf so etwas im Alleingang zumutbar? Wem sonst noch? Nach welchem Plan? Meinungen, bitte. LG --Leif Czerny 12:11, 8. Jul. 2011 (CEST)

Verdinglichung und/oder Reifikation?[Quelltext bearbeiten]

Mir scheinen die Lemmata redundant zu sein Wikipedia:Redundanz/September_2011#Verdinglichung_-_Reifikation. Habe ich recht? Oder hat Reifikation eine spezifische Bedeutung gewonnen, die bei Verdinglichung nicht mitschwingt?--Olag 12:43, 22. Sep. 2011 (CEST)

überschneidung ja, ist allerdings nicht ganz dasselbe, denn man kann die worte auch so gebrauchen: ich kann etwas reifizieren, ohne es als "ding" im sinne eines materiellen objekts aufzufassen, einfach, indem ich es als ein etwas auffasse, auf das man nochmalig bezug nehmen kann - es kann zb eine "idee" sein... ca$e 12:48, 22. Sep. 2011 (CEST)
Dann wär für Dich Reifikation der Oberbegriff? Dies würde für eine Weiterleitung von Verdinglichung auf Reifikation sprechen; allerdings scheint V. weitaus gebräuchlicher als Reifikation oder -fizierung zu sein. Beide Lemmata zu behalten würde angesichts der inhaltlichen Nähe mE zu große Verwirrung stiften. Aber belehr mich eines Besseren.--Olag 13:06, 22. Sep. 2011 (CEST)
Die aktuellen Artikel beschreiben doch recht Verschiedenes. Verdinglichung beschreibt diesen Begriff allein im Marxistischen Kontext, Reifikation ist eine schöne Sammlungsseite, wo "Zum Gegenstand machen", Rhetorische Figur und Kognitiver Bias, aber auch ein begriff aus der Methodik der Soziologie nett vermischt werden -- ein Gemeinsamer Artikel müsste da erst mal sauber abgrenzen. Verdinglichung könnte man auf "Verdinglichung (Marxismus) verschieben und unter dem Lemma "Verdinglichung" eine Weiterleitung zu einer Begriffsklärung zu Reifikation, mit Verweisen auf passende, getrennte Artikel. --Leif Czerny 22:38, 22. Sep. 2011 (CEST)

Max Scheler[Quelltext bearbeiten]

Hallo Philosophen, aus aktuellem Anlass (Bearbeitung einer IP im Artikel "Was ist Existenzphilosophie?" stieß ich auf den Artikel, habe eine grobe Überarbeitung vorgenommen. Der Artikel, der bisher mit sehr, sehr wenigen Sekundärquellen auskommt, sollte m.E. dringend verbessert werden; (siehe Versionsgeschichte u. Artikeldiskussion). Gruß --Anima 21:01, 22. Okt. 2011 (CEST)

Sehr schön. Für die Weiterbearbeitung: Evtl. Tischbeinahe direkt fragen? ca$e 09:48, 8. Nov. 2011 (CET)

Die philosophischen Teile wurden überarbeitet. Es könnte jemand noch den Lebenslauf überarbeiten. Das wäre auch für jemanden was, der sich für das Schreiben von Biographien interessiert. -- Monika Wirthgen 00.20, 13. Sept. 2016 (CET)

Komparative Philosophie vs. Interkulturelle Philosophie[Quelltext bearbeiten]

Die beiden Artikel scheinen ein typischer Fall von Redundanz zu sein und sollten wohl zusammengeführt werden. Oder gibt es da eine Unterscheidung (etwa: Komparative Philosophie als methodologisches Progamm und Interkulturelle Philosophie als allgemeines Thema), die ich übersehen habe und die nicht aus den Artikeln hervorgeht? Grüße, --David Ludwig 12:12, 17. Nov. 2011 (CET)

Die Wortverwendungen divergieren, aber es ist m.W. durchaus üblich, beide zu unterscheiden, und zwar z.B. so, wie Wimmer (S. 5, 92ff u.ö.) das macht. Beide, besonders aber der Artikel zur Komp. Phil. sind zudem m.E. sehr stark verbesserungsfähig. ca$e 13:14, 17. Nov. 2011 (CET)

Anfrage Physik↔Naturphilosophie[Quelltext bearbeiten]

Hallo!

Im Artikel Physik fand sich in der Einleitung folgender Satz, den ich jetzt vorläufig ersetzt habe:

[…]die Interpretation physikalischer Theorien hinsichtlich ihrer Einengung möglicher Strukturbeschreibungen der Realität ist Gegenstand der modernen Naturphilosophie als Teilgebiet der Ontologie.

In der Diskussion wusste allerdings niemand, wie das mit der Naturphilosophie genau zu verstehen ist, die im Artikel Naturphilosophie erwähnten bekannten Vertreter scheinen sich kaum mit Physik befasst zu haben, zudem steht dort, die Disziplin sei mittlerweile durch andere „überdeckt“ worden. Andererseits passt die im Artikel aufzufindende allgemeine Beschreibung von Naturphilosophie wiederum recht gut zu dem, worum es hier geht: Ontologische Aussagen unter Einbeziehung physikalischer Theorien. Die Frage an die Philosophen hier ist nun: Ist „Naturphilosophie“ (heute noch) eine adäquate Bezeichnung für die philosophischen Disziplinen, die solche ontologischen Aussagen unter Rückgriff auf die Physik treffen? Grüße --Chricho ¹ ² 21:53, 20. Feb. 2012 (CET)

das war schon richtig so. Aber nicht: "heute noch" - sondern: gerade heute ;) ca$e 22:04, 20. Feb. 2012 (CET)
Problematischer ist die Formulierung "Einengung möglicher Strukturbeschreibungen der Realität" -- Einengung gegenüber was? Welche Struktur sollte die Realität haben? Was soll Realität in diesem Zusammenhang bedeuten? Ohne weitere Erläuterungen erscheint das als reichlich schwurbelige Umschreibung dafür, dass in der Ontologie physikalische Theorien Eingang finden. Es sollte möglich sein, die gewünschte Aussage ohne unmittelbare Fachbegriffe der Ontologie zu formulieren.---<)kmk(>- 22:26, 20. Feb. 2012 (CET)
"Einengung gegenüber was? " - Einengung gegenüber all dem, was man sonst so sagen könnte (s.u. für Genaueres). Nicht alle in sich konsistenten Strukturbeschreibungen der Realität (die logisch und metaphysisch möglich sind) sind auch konsistent, wenn z.B. die ART die aktuale Welt beschreibt. "Realität in diesem Zusammenhang" bedeutet dasselbe wie "Realität" in fast jedem fachsprachlichen Zusammenhang in der Philosophie. Die Realität ist, außerordentlich vereinfacht, das, was der Fall ist, was existiert. Interessanterweise, meinen sehr viele Metaphysiker, lässt sich darüber nicht nur z.B. eine Liste anlegen, sondern gibt es strukturelle Einschränkungen darüber, was alles als real überhaupt in Frage kommt. Z.B., was in raumzeitliche Relationen bestimmter Art zu bringen ist, nämlich solcher Art, die bestimmten Raumzeitmodellen strukturgleich sind (vgl. bereits euklidische vs. riemannsche Geometrie; dies auch zum Frage "Einengung gegenüber was?"); und interessanterweise lassen sich zwischen den Objekten auf solchen Listen weitere Beziehungen herstellen, z.B. sog. Kausalbeziehungen, sofern Philosophen meinen, dass es Sinn macht, von dergleichen in dieser klassischen Weise zu reden. Welche Art Kausalbeziehungen wiederum überhaupt in Frage kommen, ist interessanterweise für den (v.a. den realistischen) Metaphysiker erschließbar, wenn er interpretiert, was die besten Theorien der Physik darüber aussagen. So ergibt sich eine Einschränkung von logisch Möglichem => metaphysisch Möglichem => physikalisch Möglichem, d.i. per physikalischer-Theorie-cum-akzeptierter-Interpretation-Möglichem. Diese Einschränkung soll sich i.A. nicht auf konkrete Objekte beziehen, mindestens aber auf Strukturen. Soweit jedenfalls die weitgehende Mehrheitsmeinung all jener, welche eine systematische Naturphilosophie mit Bezug auf zeitgenössische Physik überhaupt für sinnvoll halten. Weitere Erklärungsversuche auf Diskussion:Physik. "dass in der Ontologie physikalische Theorien Eingang finden" - das ist zu kurz gegriffen, nach üblicher Auffassung gibt es valide Aussagen über die Struktur der Realität heute nur noch mittels Interpretationen physikalischer Theorien. Diese Interpretationen fallen nach üblichen Disziplinbestimmungen in der heutigen systematischen Philosophie ins Gebiet der Naturphilosophie. Wenn Physiker sowas auch tun, arbeiten sie nach üblichen Disziplinbestimmungen in der heutigen systematischen Philosophie in Personalunion als Naturphilosophen. Solche philosophischen Standardauffassungen brauchen Physiker selbstverständlich überhaupt nicht zu interessieren - so jedenfalls eine ebenfalls diskutable, durchaus vertretene Auffassung. All diese Erklärungen sind leider sehr redundant zur Lektüre irgendeines Textbooks zur heutigen Wissenschaftstheorie und/oder Naturphilosophie, außerdem hege ich die Sorge, dass sie vor einer solchen Lektüre relativ unverständlich bleiben könnten. Aber das ist m.E. nicht schlimm, es gilt hier halt nur, dass man sich erstmal einarbeiten muss, genau, wie ja auch nicht jeder, der kein Einführungswerk gelesen hat, gleich QFT-Artikel editieren sollte. Bei weiteren Fragen kann ich gerne noch weitere Erklärungen nachzuscheiben versuchen, empfehle aber, wenn weitergehendes Interesse besteht, erstmal irgendein Textbook zu lesen. In den fraglichen Artikeln (Wissenschaftstheorie, Naturphilosophie, Philosophie der Physik) sind einige geeignete angegeben, zumeist unter "systematische Darstellungen". Die Artikel selbst sind größtenteils freilich völliger Schrott oder bloße Stubs. ca$e 22:47, 20. Feb. 2012 (CET)
Ich glaube das bezieht sich ursprünglich auf meine Kritik. Mir ging es darin, dass a. die "Einengung möglicher Strukturbeschreibungen" nicht klar ist und bedeuten kann 1. eine Begrenzung auf Strukturbeschreibungen, die möglich sind. 2. Begrenzung der möglichen Strukturbeschreibungen durch die Interpretation physikalischer Theorien. Und b. in meinem Verständnis das logisch Mögliche eben nicht das metaphysisch Mögliche bestimmt. Deshalb habe ich meine Schwierigkeiten mit "Ontologie" hier. Dann muss man eben schreiben, dass Naturphilosophie/Ontologie in diesem Zusammenhang eben das Primat physikalischer Theorien und ihrer Interpretation bedeutet. --Gamma γ 23:11, 20. Feb. 2012 (CET)
@Ca$e: So ganz passt es für mich noch nicht zusammen. Ich kenne etliche Bücher über Philosophie der Physik und auch ein paar allgemeinere über Wissenschaftstheorie und bin da nur äußerst selten über den Begriff "Naturphilosophie" gestolpert, höchstens vielleicht punktuell in Kapiteln zur älteren Historie. In diesem Wälzer z.B. taucht das Wort gerade einmal in einer Fussnote bezogen auf das 17. Jahrhundert auf. Auch in Büchern über Interpretationen der Quantenmechanik ist mir der Begriff praktisch nicht untergekommen. IMHO ist "Philosophie der Physik" der weitaus häufiger verwendete Begriff für philosophische Aspekte der Physik.-- Belsazar 23:35, 20. Feb. 2012 (CET)
Ich möchte damit nicht deine Frage abtun, die beantwortet wohl lieber ein anderer, ich möchte nur darauf hinweisen, dass „Philosophie der Physik“ unpassend für diesen Abgrenzungssatz wäre, denn dieser Begriff beinhaltet, so wie ich das sehe, nicht nur ontologische, sondern auch wissenschafstheoretische/erkenntnistheoretische Aspekte, und die explizite Erwähnung der Abgrenzung von ontologischen Überlegungen halt ich für wichtig. --Chricho ¹ ² 23:44, 20. Feb. 2012 (CET)
@Gamma: "das logisch Mögliche eben nicht das metaphysisch Mögliche bestimmt" - "bestimmt" ist mir hier unverständlich, aber wenn u.a. "limitiert" mitgemeint ist: das ist mit Verlaub eine sehr seltsame Auffassung oder die Worte werden hier völlig divergierend zum allgemeinen Wortgebrauch verwendet.
"nicht klar ist und bedeuten kann" - es bleibt mir unverständlich, was du sagen willst. Was soll überhaupt der Unterschied von a und b sein?
"Deshalb habe ich meine Schwierigkeiten mit "Ontologie" hier." - es bleibt mir unverständlich, was du sagen willst. Bitte lies vielleicht einfach irgendein Standardtextbook zur jüngeren systematischen Metaphysik/Ontologie, Wissenschaftstheorie, Naturphilosophie / bes. Philosophie der Physik. In den entsprechenden Artikeln ist zumeist passables angeführt in den Abschnitten "systematische Darstellungen" unter "Literatur". Um es mal irgendwie zu illustrieren: Seit Jahrhunderten sind Themen wie z.B. die Debatte um absoluten oder relativen Raum ([5]) ein klassisches Thema der systematischen Ontologie, fast immer und im Grunde auch schon immer fand in diese Debatten Eingang, was man für die besten Interpretationen der besten physikalischen Theorien hielt, du findest dies in den üblichen Standard-Einführungsbüchern auch allerorten.
"das Primat physikalischer Theorien und ihrer Interpretation" - es bleibt mir unverständlich, was du sagen willst. ca$e 23:49, 20. Feb. 2012 (CET)
@Belsazar: Ja, das stimmt mindestens teilweise: In der jüngeren systematischen Literatur werden z.B. Interpretationen der QM, der ART usw. sowohl unter "Philosophy of Physics" / "Philosophie der Physik" wie auch - im englischen eher seltener als im Deutschen - "Philosophy of Nature" / "Natural Philosophy" / "Naturphilosophie", teils auch einfach "Philosophy of Science" / "Wissenschaftstheorie" geführt. Dafür gibt es sehr viele Gründe und Ursachen, z.B. liegt es mit an den Spezialisierungen beim Ph.D. und anderen eher kontingenten Umständen. Ein typisches Beispiel aber für die übliche Redeweise in insb. der jüngeren deutschsprachigen systematischen Fachliteratur sind die Einführungsbüchlein von Bartels und Esfeld, siehe auch für eine übliche Themengliederung für Proseminare / Einführungs-VL. Diejenigen, welche die Begrifflichkeiten diskutieren, nennen aber oft gute Gründe, warum "Naturphilosophie" der passendere Oberbegriff und in guter Kontinuität zu früheren Redeweisen ist. Meinetwegen kann man aber auch "Philosophie der Physik" statt "Naturphilosophie" schreiben, oder, wie ich es auch gerade schon tat, "Philosophie der Physik" als Teilgebiet der "Naturphilosophie" als Teilgebiet der "Ontologie"/"Metaphysik". ca$e 23:49, 20. Feb. 2012 (CET)
@Chricho: Ja, das ist ein Aspekt, unter welchem "Wissenschaftstheorie" im heutigen Sprachgebrauch der systematischen Philosophie noch mehr und anderes umfasst als insb. "Naturphilosophie" und auch "Philosophie der Physik". ca$e 23:49, 20. Feb. 2012 (CET)
Die Einfügung des Begriffs "Philosophie der Physik" in den Satz ist zweifellos eine deutliche Verbesserung und war, da wir ja sogar ein so bezeichnetes Lemma haben, höchst naheliegend. Ansonsten finde ich den Satz aber noch nicht ganz befriedigend. Vielleicht lässt sich das noch etwas straffer und omatauglicher ausdrücken, was besonders für eine Einleitung, dazu noch bei einem derart vielbeachteten Thema, wichtig ist. Überlegungen dazu:
  • im Satz steht: welcherart Strukturbeschreibungen der Realität (d.i. welcherart Metaphysik) sie zulassen. Damit wird Metaphysik als genaues Synonym von "Strukturbeschreibung der Realität" eingeführt. Nun kann es aber Philosophen geben, die den Begriff "Metaphysik" grundsätzlich ablehnen (jedenfalls dessen Anwendung auf ihre eigenen philosophischen Bemühungen), die aber sehr wohl etwas betreiben, was sie als Philosophie der Physik verstehen und was auch tatsächlich zu selbiger gehört. Aus ihrer Sicht: nichtmetaphysische Strukturbeschreibung der Realität. Wenn die hier feststellen, dass ihr Tätigkeitsbereich als Unter-Teilgebiet der Metaphysik definiert ist (Philosophie der Physik als Teilgebiet der Naturphilosophie als Teilgebiet der Ontologie), können sie den Eindruck erhalten, dass ihnen hier die Terminologie und Klassifikationsweise eines POV, den sie gerade ablehnen, von vornherein aufgezwungen wird. In der Einleitung von Ontologie steht ja: Heute werden in der systematischen Philosophie die Ausdrücke „Ontologie“ und „Metaphysik“ zumeist synonym verwendet. Das hieße, in Verbindung mit dem Satz im Physik-Artikel: Jeder, der eine Strukturbeschreibung der Realität versucht, ist eo ipso Metaphysiker. Da wundert sich der unbefangene Leser: Wenn das so ist, wie kann es dann überhaupt Metaphysikkritik und nicht- oder antimetaphysische Systeme geben? Haben es solche Systeme nicht mit der Struktur der Realität zu tun?
  • Da der Artikel die Physik und nicht die Philosophie der Physik behandelt, könnte ich mir den Satz etwas straffer vorstellen, etwa so: die Interpretation physikalischer Theorien unter dem Gesichtspunkt von deren Konsequenzen für eine philosophische Strukturbeschreibung der Realität ist Gegenstand der modernen Philosophie der Physik als Teilgebiet der Naturphilosophie. Wäre das nicht ausreichend, zumal angesichts des Umstands, dass Philosophie der Physik ja verlinkt ist? Nwabueze 15:59, 21. Feb. 2012 (CET)
Meinetwegen wäre das auch OK. "Konsequenzen" ist mir zwar eigentlich zu unpräzise, aber wenn ihr es so wollt, meinetwegen. Die geschilderte Befürchtung ist für diejenigen, die heutzutage professionell zur Philosophie der Physik arbeiten, also in den entsprechenden Top-Journals publizieren usw, m.E. allenfalls für eine Reihe von Antirealisten triftig, die zumeist aber weniger zu Themen der Philosophie der Physik i.e.S. publizieren als zur allgemeineren wissenschaftstheoretischen Themen. Umgekehrt enthalten die gebräuchlichen Standardtextbooks zur Metaphysik Kapitel zur Philosophie der Physik, zB Loux/Zimmerman. Aber ich habe jetzt erstmal so ähnlich, wie vorgeschlagen, gekürzt. ca$e 16:23, 21. Feb. 2012 (CET)
PS: Gerade sehe ich, dass zumindest Baubergers Einführungsbändchen zur Naturphilosophie verlinkbar ist: [6]. Dies als Anschauungsbeispiel für eine völlig voraussetzungsfreie, stark vereinfachte Darstellungsform. ca$e 16:52, 21. Feb. 2012 (CET)
Zur Begründung von "Konsequenzen": Das ist zwar der weitere und insofern unpräzisere Begriff, aber die Frage, die ich hier - als Laie auf diesem Gebiet, soweit es um moderne Physik geht - stellen möchte: ist hier nicht ein eher weiter Begriff angebracht? Wenn da steht: die Interpretation physikalischer Theorien dahingehend, welcherart Strukturbeschreibungen der Realität sie zulassen, ist Gegenstand der modernen Philosophie der Physik, könnte das ein lesender Laie so verstehen: Der Aufgabenbereich der modernen Philosophie der Physik beschränkt sich weitgehend oder gänzlich darauf, hinsichtlich der Frage, ob eine physikalische Theorie eine bestimmte Strukturbeschreibung zulässt, jeweils eine Ja/Nein-Entscheidung zu fällen. Da fragt sich der lesende Laie: Gibt es nicht über solche bloßen Ja/Nein-Entscheidungen zur Zulässigkeit hinaus noch weitere Konsequenzen physikalischer Theorien für die Philosophie, welche zum Gegenstand der Philosophie der Physik gehören? Wenn das der Fall ist - und ich stelle diese Frage, wie gesagt, aus der Laienperspektive -, dann wäre es richtiger zu schreiben: die Interpretation physikalischer Theorien hinsichtlich ihrer Konsequenzen für mögliche Strukturbeschreibungen der Realität ist Gegenstand der modernen Philosophie der Physik. Falls es aber beim Zusammenhang zwischen Physik und Philosophie der Physik wirklich nur um die bloße Zulässigkeitsfrage und sonst nichts geht, ist natürlich die aktuelle Formulierung präziser und damit besser.
Noch ein weiterer Punkt, wiederum aus der Omaperspektive betrachtet: Die Formulierung und Rekonstruktion der Arbeitsweise der Physik ist ein Gegenstand der Wissenschaftstheorie. Hier fragt sich die Wiki-Oma: Was heißt "Rekonstruktion"? Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff die Wiederherstellung von etwas, was zerstört worden oder abhanden gekommen ist und nun anhand von Überresten, Indizien, einzelnen Informationen oder aus dem Gedächtnis wiederhergestellt wird. In diesem Fall würde das bedeuten: Die Arbeitsweise der Physik ist etwas, dessen Kenntnis abhanden gekommen ist und das daher rekonstruiert werden muss. Da stutzt der lesende Laie und sieht Erklärungsbedarf. Nwabueze 18:03, 21. Feb. 2012 (CET)
"a ist Gegenstand der b" heißt ja nicht, dass b sich nur mit a befasst.
wie könnte der Leser denn im Falle von Strukturen ([7]) statt z.B. Einzelobjekten denn auf "jeweils eine Ja/Nein-Entscheidung" kommen?
"wirklich nur um die bloße Zulässigkeitsfrage" - ich wundere mich ehrlich gesagt, dass es offenbar tatsächlich so schwerverständlich ist, aber gut, dann muss es eben ausführlicher erklärt werden. Ich illustriere das mal:
Ich nenne da mal willkürlich herausgegriffen Forrest mit 1) determinate particle speculation, 2) wave speculation, 3) indeterminate particle speculation. Sowas nennt der Metaphysiker "Interpretationen" der QM.
der Punkt ist, es geht darum, dass der Metaphysiker prüft, welche Ontologien kompatibel wären, welche zugelassen werden, durch bestimmte physikalische Theorien. (1) ist nach Forrest genauso eine taugliche Interpretation der QM wie (2) oder (3). Aber nimmt man aus (1) eine bestimmte Komponente heraus, ist die resultierende Ontologie keine mehr, die Bestand haben kann, wenn die QM die aktuale Welt beschreibt.
"Konsequenzen" dagegen kann z.B. suggerieren, man könne aus dem mathematischen Stukturkern der QM z.B. auf (1) folgern, eben (1) als logische Konsequenz aus der QM (und ggf. bestimmten Brückenprinzipien o.dgl.). Sowas vertreten die meisten aber nicht, es geht eben nur darum, was die QM an Ontologien zulässt. Welche zulässigen Ontologien man dann akzeptiert, ist von der QM selbst dann ggf. unabhängig.
"Rekonstruktion" ist natürlich ein Fachbegriff, der aber so breite Verwendung in der systematischen Philosophie findet, dass ich erwartet hätte, dass er völlig unproblematisch ist. Im deutschen Sprachraum kennt eigentlich jeder Studienanfänger im Bereich der Wissenschaftstheorie z.B. [8]. Die sonstige Verwendung bezieht sich i.a. auf Rationale Rekonstruktion, wobei es Buchregale von Debattenbeiträgen gibt, was damit genau gemeint ist. Ich verlinke es erstmal, reicht das dann zu diesem Punkt d.E.n.? ca$e 18:33, 21. Feb. 2012 (CET)
Dass die verwendeten Begriffe korrekt sind, wollte ich nicht bezweifeln, und sicherlich bedeutet "ist Gegenstand von" nicht, dass es der einzige Gegenstand sei. Ich hatte nur die Befürchtung, die Formulierung in der Einleitung könne bei den vielen fachfremden Lesern dieses Artikels einen solchen Eindruck erwecken. Hinsichtlich Rekonstruktion ist mit der Verlinkung alles bestens - die Verlinkung ist aber auch unbedingt nötig für die vielen Leser, die nicht über den Kenntnisstand eines Studienanfängers der Wissenschaftstheorie verfügen. Nwabueze 18:58, 21. Feb. 2012 (CET)
Danke schon mal. Ich habe beides schon etwas anzupassen versucht. Was wir aber mit den Bedenken bzgl. "... zulassen" machen, ist mir noch nicht so klar, fällt dir da noch was ein? ca$e 20:04, 21. Feb. 2012 (CET)
Das "zulassen" kann meines Erachtens so bleiben, denn durch nähere Ausführungen würde die Einleitung zu philosophielastig. Es ist ja kein Philosophieartikel. Daher würde ich übrigens auch in der Literaturliste umstellen, also die Physiklehrbücher vor die Philosophieliteratur - sonst sieht es so aus, als hätten die Philosophen den Physikartikel okkupiert. Nwabueze 20:19, 21. Feb. 2012 (CET)

Tanabe Hajime[Quelltext bearbeiten]

Ich werde nicht recht schlau aus diesem Artikel, macht auf mich den Eindruck einer unfertigen Textwüste, die zudem nicht immer überall klar belegt ist. Vielleicht könnt ihr euch den mal ansehen. Viele Grüße --Leithian athrabeth tulu 19:55, 6. Mai 2012 (CEST)

Es ist doch wohl von einem Japaner geschrieben, daher einige stilistische Probleme, aber doch insg. verständlich - und stimmt auch, soweit ich das beurteilen kann; es ist allerdings wirklich nicht gut belegt. Es gibt einen Kröner Band Die Philosophie Japans von Peter Pörtner und Jens Heise (cum zuviel frankophilem Blödsinn); 362-365 über Tanabe. Klarer ist Lydia Brüll: Die japanische Philosophie, WB, Darmstadt; mit anscheinend guter Bibliographie. Hammitzschs Japan Handbuch ebenfalls sehr schön.--Radh (Diskussion) 13:00, 7. Jul. 2012 (CEST)

Protyposis[Quelltext bearbeiten]

Der Benutzer:Görnitz referiert die Aussagen des emeritierten Didaktik-Profs Thomas Görnitz ohne erkennbaren Abstand von der Theorie und ohne dargestellte Außenwahrnehmung. Auf die Einlieferung der Artikels in die Physik-QS reagierte er bisher nicht weiter. Könnt ihr mit dem Artikel etwas anfangen? Siehe auch Wikipedia:Redaktion_Physik/Qualitätssicherung#Protyposis. Gruß Kein Einstein (Diskussion) 13:33, 6. Jan. 2013 (CET)

Kein (herkömmlicher) Fake: Das Lemma kommt in dem Aufsatz (letzte ref) von Görnitz vor, ein Weizsäckerzitat ist korrekt wiedergegeben. - Artikel kann aber so sicher nicht in dieser Form bleiben. Evtl LA sinnvoll wegen fehlender Rezeption. Keine Relevanz. Mittelstraßenzykl. kennt das Lemma nicht. Wer kann weitere Hinweise geben?--Pacogo7 (Diskussion) 13:52, 6. Jan. 2013 (CET)
Habe den Artikel vor-wikifiziert und grob um zwei Drittel eingedampft. Ich denke mal dies ist ein angemessener Mittelweg zwischen LA und der Vorversion und kann fast so bleiben. Hab das auch so bei der Redaktion Physik vorgetragen. Vielleicht kann ein Weizsäckerexperte nochmal drüberschauen, sollte aber mE so halbwegs erstmal durchgehen. --Pacogo7 (Diskussion) 18:02, 8. Jan. 2013 (CET)
Es ist seltsam: im Web findet man nur Paper und Beiträge von Görnitz, die den Begriff verwenden. Siehe auch Görnitz' Personenartikel. Angeblich entspricht er Weizsäckers "abstrakter Quanteninformation", einen Begriff, den ich jedoch auch nur in Verbindung mit Görnitz ergoogeln kann. Wegen Begriffsetablierung daher zu löschen?-- Leif Czerny 18:20, 8. Jan. 2013 (CET)
Klingt logisch. Löschen wäre eine sinnvole Möglichkeit. Mein Bauchgefühl sagt, wenn dies von einem Physiker in anerkannten Zeitschriften schon mehrfach vorgetragen wurde, in NPOV formuliert ist, dann könnte es auch genausogut (als Möglichkeit) bleiben. - I 'm easy oder wie man in Hamburg sagt: Mich is eins (=mir ist es egal).--Pacogo7 (Diskussion) 18:27, 8. Jan. 2013 (CET)
Ein paar Kleinigkeiten habe ich gerade geändert, würde aber vorschlagen, a) den ganzen Passus "Die Quantentheorie kennt Quanten ... widersprechen dann nicht der Allgemeinen Relativitätstheorie." rauszuwerfen und b) ggf. das ganze als Redirect zum Personenartikel anzulegen. ca$e 11:11, 9. Jan. 2013 (CET)
Habe mal a) durchgeführt und dabei einen Satz oben noch eingeflochten.--Pacogo7 (Diskussion) 12:08, 9. Jan. 2013 (CET)

Dualismus[Quelltext bearbeiten]

Dier Artikel ist m.E. entweder eine Parodie oder ein Fake. Ich habe das in der Disk anhand eines Beispiels ausgeführt. Es ließe sich aber wohl an jeder anderen Stelle zeigen, die ich überhaupt verstanden habe. Den eindeutigsten Unfug zum Bereich Mathematik haben wir schon entfernt (Benutzer:Mini-floh 12.01.2013, Benutzer:Chricho am 23.01.2013, vgl. die Disk). Im Rest der Mathematik-Aussagen (unter #Zweiheit (Dualismus) und Dreiheit (Trialismus)) sind zwar halbwegs korrekte historische Aussagen zu finden, der Rest (z.B. Möbiusband!) ist gleichfalls Nonsense.

Auch die vom Autor erfolgenden „Antworten“ in der Disk sind zwar für die Analyse der rhethorischen Mittel interessant, lassen aber inhaltlich m.E. keinen anderen Schluss zu, als den, dass es sich um einen Scherz handelt.

Da der Artikel angibt, „philosophische und verwandte Bedeutungen“ zu behandeln und auch immer wieder auf Philosophie verweist, sollte er wohl hier auch auftauchen.

Da es keinen Baustein „Dieser Artikel ist eine Parodie“ gibt, wäre zu fragen, wie man damit umgehen soll.--Mini-floh (Diskussion) 16:48, 25. Jan. 2013 (CET)

Symbol neutral vote.svg Neutral Ich möchte beide Benutzer daran erinnern doch die Wikiquette, insbesondere Punkt (1)-(5), zu verinnerlichen. Gruß, --WissensDürster (Diskussion) 00:51, 27. Jan. 2013 (CET)
Dabei liegt das Problem in Punkt 2. Wie lange kann oder muss man diesem folgen? Die Art der Antworten des Hauptautoren provozieren Reaktionen, die eine deutliche Irritation ausdrücken, weil die Ernsthaftigkeit auf dieser Seite keine angemessene Reaktion auf jener Seite findet. --217.245.239.98 08:25, 27. Jan. 2013 (CET)
Ich habe mich zu Problemen des Artikels m.W. zuletzt hier geäußert. Nötig wäre hier eine durchgreifende Überarbeitung auf der Basis einschlägiger Fachliteratur, die dann auch jeweils den Gepflogenheiten entsprechend anzuführen wäre. Das betrifft nicht etwa nur irgendwelche spezielle Literatur zu den Einzelfakten, sondern v.a. auch Literatur, die überhaupt als Basis dafür dienen kann, dass eine Zusammenführung der verschiedenen weltanschaulichen, kultur-, religionsgeschichtlichen, naturwissenschaftlichen, naturphilosophischen usw. usf. Phänomene unter genau einem Lemma rechtfertigbar ist. Daraus wird höchstwahrscheinlich alsbald nichts werden, weshalb man wohl mittelfristig lediglich Bausteine als redaktionelle Vermerke und gleichzeitige "Leserwarnung" setzen kann, als da wären die Lückenhaft-, Quelle-fehlt- und/oder Überarbeiten-Bausteine; da letzterer erstere inkludiert und ein Schilderwald auch nichts hilft, wäre dies vielleicht ein Mittel der Wahl. Die Alternativen wären Verschiebung als Essay nach Wikibooks oder Zusammenkürzung auf dasjenige, was sich in der ausgeführten Weise "referenzieren" lässt (siehe maßgeblich WP:TF, WP:Q). ca$e 10:41, 27. Jan. 2013 (CET)
Ich habe vor ein paar Tagen den Hauptautor schon einmal bzgl. solcher Quellen angesprochen, und er führte dies auf. --Chricho ¹ ² ³ 12:09, 27. Jan. 2013 (CET)
Danke, aber dieser pauschale Hinweis ist in dieser Form allerdings nicht hilfreich, da es um die Problematik des Artikels geht, nicht irgendwelche Texte, die sein Autor irgendwann einmal gelesen hat. Der Artikel muss sinnvoll strukturiert, in Einklang mit fachwissenschaftlichen Behandlungen nachvollziehbar referenziert sein, nicht sein Autor irgendwie "belesen". Die EncBrit kann zwar aufgrund der wesentlich niedrigeren Standards bezüglich Nachvollziehbarkeit der Einzelaussagen und der größeren Offenheit für essayistische Darstellungen hier nur sehr begrenzt von Relevanz sein, ist aber z.B. bezüglich der Untergliederung für mögliche allererste Überlegungen im Blick auf einen sinnvollen noch zu erstellenden Lexikonartikel - keinen Essay wie das, was jetzt unter dem Lemma steht - durchaus nützlich. Dort wird namentlich unterschieden:
in philosophy, the use of two irreducible, heterogeneous principles (sometimes in conflict, sometimes complementary)
to analyze the knowing process (epistemological dualism)
or to explain all of reality or some broad aspect of it (metaphysical dualism). Examples of epistemological dualism are being and thought, subject and object, and sense datum and thing; examples of metaphysical dualism are God and the world, matter and spirit, body and mind,and good and evil.
in religion, the doctrine that the world (or reality) consists of two basic, opposed, and irreducible principles that account for all that exists.
Das ist - auch wenn man im Detail schon bis dahin einiges anzumerken hätte, z.B. was den sehr weiten Religionsbegriff betrifft, schon einmal ein erster Schritt zur Disambiguierung der zahllosen Wortverwendungen. Auf derartiger Basis wäre irgendwann eine sinnvolle Themenbehandlung möglich. Zum ontologischen Dualismus gibt es bereits einen hauptsächlich von David Ludwig erstellten ordentlichen Artikel. Die Behandlung "religiöser" Dualismen unterteilt dann in EncBrit weiter nach: Historical varieties, Themes, Functions. Ein erster Schritt wäre, zumindest den ersten Block bei Wikipedia in vernünftiger Darstellung zu erstellen, also eine nach Kulturkreisen untergliederte ideen- und realiengeschichtliche Darstellung. Für die allerersten Schritte dazu könnte man sich z.B. an den TRE-Artikel s.v. halten. Alles Weitere könnte vielleicht wirklich erstmal nach WikiBooks - und dann, insoweit es im Einklang mit WP:TF, WP:Q aufarbeitbar ist, ggf. in einzelnen Dosierungen an wohlüberlegten Unterpunkten einer noch zu überlegenden sinnvollen Artikelgliederung dereinst wieder eingebracht werden. All das wäre sehr sehr viel Arbeit und zumindest von mir in den nächsten Monaten ganz unmöglich zu leisten. ca$e 12:29, 27. Jan. 2013 (CET)
Nachdem hier anscheinend die Meinung vorherrscht, dass es sich bei dem Artikel nicht um eine Parodie handelt, werde ich meinen Standpunkt hier nicht weiter begründen, damit mir nicht wieder mangelnde Neutralität vorgeworfen wird. Daher wird es jetzt die Aufgabe sein, wenigstens die Aussagen aus dem Artikel zu entfernen oder umzuarbeiten, die am wenigsten korrekt oder sinnvoll sind.
Damit jeder rechtzeitig seine Einwände vorbringen kann, werde ich der Reihe nach meine Kritikpunkte auf der Diskussionsseite des Artikels vorbringen und erst dann ändern bzw. löschen. Damit wir aber noch im Laufe des Jahres zu einem Ergebnis kommen, möchte ich gerne nur jeweils eine Woche warten. Falls sich in dieser Zeit kein Widerspruch erhebt, werde ich „korrigieren“.--Mini-floh (Diskussion) 17:29, 1. Feb. 2013 (CET)
ich glaube nicht, dass eine solche Frist nötig ist oder den erwarteten Konflikten wirklich vorbeugt. Es wäre schön, wenn am Ende nicht nur gefilterte "Wahrheiten" dort stehen, sondern ein belegter Überblicksartikel.-- Leif Czerny 22:05, 1. Feb. 2013 (CET)

Ein wesentliches Problem ist ja, dass man unter dem Stichwort „Dualismus“ auf diesen Artikel geführt wird. Dort erfährt man erst weit unten und eher beiläufig, dass es einen Artikel Dualismus (Ontologie) gibt, der wesentlich präziser ist!

Ein erster Schritt müsste daher sein, „Dualismus“ als Begriffsklärung zu verwenden. Dazu müsste man (wie bereits von ca$e vorgeschlagen) diesen Text nach Wikibooks oder zu irgend einem Lemma „Dualismus (im allgemeinen)“ verschieben. Da der Artikel aber versucht, über alles zu sprechen, was irgendwie in Zusammenhang mit einer Zweizahl gebracht werden kann oder wo irgend jemand einmal das Wort Dualismus verwendet hat, finde ich keine passende Qualifizierung.--Mini-floh (Diskussion) 09:45, 4. Feb. 2013 (CET)

Von WissensDürster wurde an dieser Stelle am 22.Juni 2013 der „erledigt„-Baustein gesetzt.
Da ich den QS-Baustein im Artikel gesetzt und hier die Diskussion gestartet habe, möchte ich feststellen, dass ich die Diskussion keineswegs für erledigt halte, sondern der Artikel nach wie vor m.E. äußerst problematisch ist, um dies „neutral“ auszudrücken. Dies wurde ja auch von anderen Teilnehmern in dieser Diskussion so gesehen. Es hat wahrcheinlich nur niemand die Zeit, dieses Konglomerat durchzuarbeiten, neu zu gliedern, alle Fehler zu korrigieren und dann einen sinnvollen Artikel daraus zu machen. Ich habe das für den Bereich Mathematik und Logik gemacht, wo ich Fachmann bin und habe auch den weiteren Bereich der Naturwissenschaften „schonend gesäubert„. Ich möchte mich aber nicht auf die Ebene begeben, auf Grund von schnell Angelesenem weitere inhaltliche Korrekturen vorzunehmen.
Denn es hat ja den Anschein, als basieren die Kenntnisse des Autors in vielen Bereichen lediglich nur auf seiner sogenannte „Doppelrecherche“, nämlich das Lesen von zwei Lexikonartikeln zur Sache (vgl. dazu seine eigene Worte in Benutzer Diskussion:Norbert Rupp#Doppelrecherche -- eine Darstellung, deren Schluss für sich spricht). Wie anders lässt sich z.B. im Musikteil erklären, dass bei Anton Bruckner die gefundenen „gewaltigen Spannungsbögen“ (was ist da dualistisch?) mit dem Hinweis „(sog. „Terrassendynamik“)“ versehen wird? Schon ein kurzer Blick in den Artikel Terassendynamik hätte ihm ja gezeigt, dass das überhaupt nicht zusammenpasst.
Im Übrigen sind die Ausführungen oft nur blumige Allgemeinplätze, für die man wahrscheinlich wirklich „Belege“ in der Populärliteratur finden kann.
Ein konkretes Beispiel: „In der Musik, die man auch als „aufgelöste Architektur“ bezeichnen könnte, sind Einheitlichkeit und Mannigfaltigkeit, Symmetrie und Wechsel, Wiederholung und Gegensatz, Spannung und Entspannung die ästhetischen Grundsätze.“ Selbst wenn man akzeptieren würde, dass man auf die Musik anderer Kulturkreise und die Musik unseres Kulturkreises vor der Renaissance keine Rücksicht nehmen muss, ist nicht nur doch völlig unklar, was die Musik als aufgelöste Architektur qualifizieren könnte, sondern auch, was das alles mit Dualismus zu tun haben könnte!
Ich hatte angefangen, mich um die Verwendung des Begriffs „Dualismus“ in der Musiktheorie zu kümmern, aber wenn ich das hier eingetragen hätte, wäre wohl der Vorwurf „Originalrecherche“ gekommen, da ich keinen Text gefunden habe, der sich wirklich mit dem Thema befasst. Und nachdem dies in Wiki ja ein Killer-Kriterium ist, war mir meine Zeit zu schade.
Umgekehrt bringt ja der Autor keinen Beleg dafür, dass es sich überhaupt um eine sinnvolle Zusammenstellung handelt. Das Einzige war ja wohl der Verweis auf das Inhaltsverzeichnis einer nicht ganz neuen Ausgabe der EncBrit. Selbst wenn man so etwas als „Beleg“ akzeptierte (und ich tue es nicht), müsste ihm, der ja Anglistik studiert hat, eigentlich bewusst sein, dass die Verwendung von Begriffen im Englischen anders als im Deutschen ist, so dass selbst dieser Hinweis völlig danebengegriffen ist.
Wie gesagt, alles, was ich inhaltlich überhaupt nachvollziehen konnte, ist m.E. nur sehr bedingt zum Begriff „Dualismus“ passend, wie er normalerweise in der Philosophie verwendet wird. Daher ist der QS-Baustein nach wie vor nötig und die Diskussion hoffentlich nicht beendet.--Mini-floh (Diskussion) 12:13, 23. Jun. 2013 (CEST)
Oh Herr, schmeiß Hirn raa! Verdammt noch mal: Schreibt endlich den Artikel neu, nachdem ihr ihn ja nun komplett ruiniert habt, löscht ihn (was ich empfehlen würde) oder haltet die Klappe und beendet diese unsägliche QS-Disk! Ok? Dieses absolute kulturhistorische Banausentum ist kaum noch zu ertragen. Und euer Unwissen über die Grundlagen der Mathematik desgleichen. Dies ist mein absolut letztes Wort in der Sache. Aber quasselt mal ruhig weiter, statt in die mühsame konstruktive Artikelarbeit zu gehen. --Norbert Rupp (Diskussion) 16:15, 23. Jun. 2013 (CEST)

Identität[Quelltext bearbeiten]

Das Lemma "Identität" beinhaltet derzeit auch die Aspekte der Philosophie - in zwei Teilen: "Identität als formale Eigenschaft und Relation" und "Philosophie des Geistes". Ich würde vorschlagen, die Teile herauszulösen und einen eigenen Artikel "Identität (Philosophie)" daraus zu machen. Identität ist einer der fundamentalen Grundbegriffe der Philosophie. Es gäbe dazu noch sehr vieles zu schreiben. Wenn alles eine Psychologie-Pädagogik-Recht-Mathematik-Philosophie-Wurst ist, ist das nicht möglich. HerbertErwin (Diskussion) 20:52, 15. Jun. 2013 (CEST)

Man beachte aber auch Identität (Logik) und Identität (Begriffsklärung).-- Leif Czerny 16:09, 16. Jun. 2013 (CEST)

Historizismus[Quelltext bearbeiten]

Den Artikel Historizismus halte ich für überarbeitungspflichtig. Dort wird der Historizismus schon in der Einleitung mit Pauken und Popper abgebügelt, ohne dass auch nur im mindesten deutlich wird, worin er besteht und wer ihn vertritt. Es sollten also Kerngedanken und Hauptvertreter genannt werden, falls es sich um eine einschlägige Strömung handelt. - Sollte dies dagegen nur ein Ausdruck Poppers sein, dann ist dies kenntlich zu machen und ggf. der Artikel stark zu kürzen. Es fehlt übrigens ein Artikel über den philosophischen Historismus (Croce, Humboldt, Dilthey)--Pacogo7 (Diskussion) 10:52, 25. Jun. 2013 (CEST)

Ich lege jedenfalls mal eine BKL: Historismus (Begriffsklärung) an, dann ist schon mal viel klarer, worum es jeweils überhaupt geht.--Pacogo7 (Diskussion) 12:01, 25. Jun. 2013 (CEST)

Habe jetzt erstmal Kerngedanken und Hauptvertreter dort angegeben. (geschichtsphil Hegel, HistMat, Marx Engels). Begriff Poppers. - Gegen diese Version spricht allederdings jetzt, wenn der Artikel weitere Historizismen aufnimmt (aktuell: anthrop. Hist. und Postmoderne). Denn darauf bezieht sich Popper ja nicht.--Pacogo7 (Diskussion) 14:49, 25. Jun. 2013 (CEST)

Einführend hilfreich ist der HWPh-Artikel s.v. Historismus/Historizismus. Man sollte v.a. Husserl etc mitberücksichtigen. U.a. in der Literaturliste ist jede Menge Schrott. ca$e 22:18, 25. Jun. 2013 (CEST)
Danke für den Hinweis. Ist das bei HWPh nur ein Artikel? Kommt dann eine Untergliederung? Welche? Bei Mittelstraß 2008 gibt es 'Historismus' (Albert Veraart, Manfred Riedel: lange Einführung Darstellung der Strömung, darin dann: der 'ideologische H.' Vico Herder Kant Hegel usw. und der 'methodologische H.' Dilthey Troeltsch Meinecke usw.) - 'Historizismus' (Herbert R Ganslandt: Begriff knappe Bemerkung Verwendung Nietzsche Husserl, dann Verwendung des Begriffs Popper zentral insgesamt kurz).
Die Frage die bleibt ist, ob aus dem Artikel Historizismus die beiden Felder: anthrop. Hist. und Postmoderne heraussollen. Ich plädiere für ja. Artikel kürzen, nur Poppers Begriff und die beiden auslagern. Aber wohin?--Pacogo7 (Diskussion) 13:01, 26. Jun. 2013 (CEST)
"falls es sich um eine einschlägige Strömung handelt" - aber natürlich. der Punkt mit der Postmoderne soll wohl sein, dass diese ebenfalls historizistisch ist - wenn sie es möchte.-- Leif Czerny 23:52, 27. Jun. 2013 (CEST)
PS: Meinungen von Philosophiegranden zu Themen, die für Sie nur Rande einschlägig sind, gehören entweder in ihre Personen- oder betreffende Werksartikel. In Sachartikel gehören Sie nur, wenn sie die Diskussion nachhaltige beeinflusst haben.-- Leif Czerny 23:55, 27. Jun. 2013 (CEST)
Vorgefunden hatte ich vor ein paar Tagen einen Artikel, der eine Strömung behandelt, von der nicht angegeben wurde, was sie für eine Strömung ist. Sie wurde einzig dadurch bestimmt, dass Popper sie als Irrweg abqualifiziert. "Was ist Historizismus?" - "Paco, frag nicht so doof, das ist das, was Popper als Irrweg bezeichnet." - Die Antwort kann es ja nicht sein. - Beim genaueren Hinsehen stellt man dann fest, es ist ein Ausdruck (hier: Poppers) für die Geschichtsphilosophie Hegels und den HistMat von Marx/Engels. - Diese beiden Strömungen zusammen wollen wir ja nicht in dem Artikel darstellen, das wird ja in anderen Artikeln gemacht. - Also ist es nur eine Ausdruck Poppers? Antwort Leif:"Meinungen von Philosophiegranden zu Themen, die für Sie nur Rande einschlägig sind, gehören entweder in ihre Personen- oder betreffende Werksartikel." würde heißen Popper ganz raus. Ja??? LA, ganz neu? Phhh. Poppers Kritik war ja der langerarbeitete Kern dieses Artikels... --Pacogo7 (Diskussion) 07:34, 28. Jun. 2013 (CEST)
Es ist ein Unterschied, ob der Ausdruck bei Poppers Darstellung der Geistesgeschichte eine Rolle Spiel, oder ob Poppers Darstellung der Geistetsgeschichte das Verständnis des Begriffs historismus nachdrücklich geprägt hat. 84.136.142.25

Michel Clouscard[Quelltext bearbeiten]

Aus meiner Sicht bis auf die Einleitung sehr unverständlich. Es werden ständig Fachbegriffe des Philosophen benutzt, ohne das diese erläutert werden (siehe auch die Artikeldiskussion). Ständig werden Thesen Michel Clouscards als Tatsachen dargestellt. Die Darstellung macht auch z.T. den Eindruck der persönlichen Interpretation eines Autoren, ohne dass dieser genannt würde. Evtl. in der Form eher etwas für Wikibooks --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 09:43, 17. Dez. 2013 (CET)

Ich verstehe den Sinn nicht, drei QS-Projekte gleichzeitig laufen zu lassen, wenn du den Artikel eigentlich wegen WP:Q für löschwürdig hältst. LG -- Leif Czerny 11:19, 17. Dez. 2013 (CET)
Ich wollte hier in der Philosophie-QS zunächsat mal aufmerksam auf den Artikel machen und Meinungen einholen. Mit wieviel Bausteinen das schließlich formal am sinnvollsten zu lösen ist ist denke ich eine andere Frage - und mir auch nicht so wichtig. Von mir aus kann auch alles hier diskutiert werden - war mir nur nicht sicher ab die Philosophie-QS sich überhaupt zuständig fühlt. Wenn keine Gegenstimmen kommen schließe ich die allgemein-QS und den Unverstänlich-Baustein "zugunsten" der QS hier. Gruß --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 12:09, 17. Dez. 2013 (CET)
Naja, es wäre nett, wenn so etwas wie Wikifizieren / URV-probleme schon vorher gelöst würde, weil wir ja schon mit inhaltlichem hier kaum nachkommen, und dann erst eine Übergabe erfolgt. LG -- Leif Czerny 12:51, 17. Dez. 2013 (CET)
Hallo, zusammen, URV ist per Nachimport wohl behoben, wikifiziert ebenfalls, insofern ist die Mission der allgemeinen QS nun beendet. Vgl. auch QS#Zielsetzung und QS#Mängel behoben?. Zwei QS-Bausteine parallel ist nicht so wirklich das übliche Vorgehen gewesen, schadet aber auch nicht wirklich.
Ich vermute, dass der Autor nicht mehr groß am Artikel arbeiten wird. Ggf. ist beherztes Kürzen - oder übergangsweise Auskommentieren - das Mittel der Wahl, um Grund in den Artikel zu bekommen; da weite Passagen unbelegt sind, dürfte das auch kaum anfechtbar sein. Viele Grüße, --Coyote III (Diskussion) 18:44, 19. Jan. 2014 (CET)
...oder doch LA? Was ist besser, ein nicht gut akzeptabler Artikel (es muss auch vielfach indirekte Rede stehen), oder Löschen, dann ist nix mehr da, aber die Option, dass es mal was besseres gibt. Ich habe jedenfalls keine Lust, mich durch diesen Wust durchzuarbeiten. Der Mittelweg wäre Kürzen. Grüße, --Coyote III (Diskussion) 19:00, 19. Jan. 2014 (CET)
Kürzen ist auch Arbeit, zumal ohne einlesen keine Relevanzentscheidung hinsichtlich des zu kürzenden möglich ist...-- Leif Czerny
Möglich wäre, die Abschnitte 2, 3 und 4 komplett herauszunehmen, Begründung: inakzeptable Sprache und über weite Strecken nicht belegt. Es bleibt dann, dass es über Clouscard überhaupt einen Artikel gibt, mit kurzer Biographie, grob dem Betätigungsfeld und den Werken. Das wär' doch schon mal was, und ist mit einem Edit getan. Es gibt ja nun roundabout vier Benutzer, die ein deutliches Problem mit dem Artikel haben; da wird der Autor vielleicht ein Einsehen haben. Grüße, --Coyote III (Diskussion) 22:02, 19. Jan. 2014 (CET)
ich habe mal als Notbremse ein Hilfeersuchen in der Übersetzerwerkstatt gestellt.-- Leif Czerny 13:09, 20. Jan. 2014 (CET)
Service: Wikipedia:Übersetzungswerkstatt#Übersetzung von fr:Michel Clouscard unter Michel Clouscard --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 09:07, 21. Jan. 2014 (CET)

Kallistik / Benutzerin:ENGEL Grafik/Artikelentwurf[Quelltext bearbeiten]

Ich habe den Artikelentwurf zu Kallistik erstellt und wurde von meinem Mentor darauf aufmerksam gemacht, daß ich den Baustein zur Philosophie-Qualitätssicherung nicht selbst einfügen darf, das sollten Sie machen. Der Entwurf bezieht sich auf den alten Ästhetik-Artikel, in dem die Kallistik in der Einleitung erklärend wegen fälschlicher Verwendung des Begriffes Ästhetik, verwendet wird. Eine Einbindung in den bereits als unübersichtlich diskutierten Artikel erscheint nicht sinnvoll. Da der Begriff Kallistik aber heutzutage vermehrt verwendet wird, habe ich gleichzeitig um Relevanzcheck gebeten. Ich bitte Sie, ihn in Bezug auf Philosophische Belange zu prüfen und damit zu verfahren, wie Sie es für Wikipedia für sinnvoll erachten, ich stelle den Artikelentwurf zur weiteren Verwendung frei. --ENGEL Grafik 18:51, 25. Mär. 2014 (CET)

Hallo. Grundsätzlich spricht nichts gegen einen Kurzartikel unter einem Lemma Kallistik. Was ich jetzt als Entwurf sehe, ist aber noch stark überarbeitbar. Ich habe wenig Zeit und darum nur sehr stenografisch ein paar Stichworte: Es ist keineswegs nur ein Terminus von Hegel, aber natürlich auch von Hegel. Es handelt sich um eine spezifische Auffassung der Ästhetik, nämlich, wie der Name schon sagt, als Lehre vom Schönen. Diese Debatten beginnen schon im 18. Jh., die absoluten Basics z.B. hier. Dann zu Longin: Das ist eine Komplikation, die Ästhetik wird jetzt zweispurig: Schönes und Erhabenes. Die Unterschiede und Entwicklungslinien der Debatten im Verlaufe des 18.-19. Jh. sollten deutlich werden. Schiller z.B. nicht zu vergessen. Dann kann u.a. natürlich auch Hegels Reaktivierung des Begriffs erklärt werden, Vischer gleichfalls z.B. Basistext sind selbstredend die Vorlesungen über die Ästhetik. Hier insb. schon die ersten Seiten. Die Opposition ist hier eine Empfindungsästhetik. Was das ist und warum Hegel das ablehnt, kann kurz herausgearbeitet werden, ggf. unter Bezugnahme auf die Standardwerke diesbezüglicher Sekundärliteratur. Dann sollte der Fortgang bei Hegel beachtet werden, die Engführung auf das Schöne der Kunst betreffend etc. Dann diverse Fortgänge, inklusive Nietzsche, schließlich z.B. aus der jüngeren Lit. Zelle 1995 erwähnenswert, dort auch sehr viel Material aufgearbeitet. Ebenfalls müsste sich etwas finden bei H. Schmitz: Herkunft und Schicksal der Ästhetik, in: H. Lützeler (Hg.): Kulturwissenschaften, Bonn 1980, 388-415. Soweit, wie gesagt, in aller Kürze. ca$e 20:50, 25. Mär. 2014 (CET)
Hallo! Danke für die Ausführung, es klingt sehr interessant. Da ich allerdings nicht vom Fach Philosophie bin, habe ich keinen Zugriff auf diese Literatur. Das Internet allein ist hier bestenfalls als Zusatzquelle verwendbar, zumindest aus meiner Sicht. Gerade deshalb möchte ich das Thema bzw. den Entwurf zur Weiterbearbeitung oder auch als Anregung bereitstellen, anstatt Halb- oder Fehlinformationen zu verarbeiten.--ENGEL Grafik 22:25, 25. Mär. 2014 (CET)

Unendlichkeit[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel wurde in der Mathematik-QS überarbeitet, es fehlen aber noch die philosophischen Aspekte. --Quartl (Diskussion) 09:42, 20. Apr. 2014 (CEST)

Das hier hast Du gesehen, nein?-- Leif Czerny 16:47, 20. Apr. 2014 (CEST)
Sorry, leider nicht, denn der QS-Baustein zeigt nicht dorthin. Ihr könnt ihn gerne rausnehmen, aber dann evtl. gleich die entsprechende Kategorie mit. Spezial:Linkliste/Unendlichkeit sollte man dann aber auch durchgehen. Viele Grüße, --Quartl (Diskussion) 19:38, 23. Apr. 2014 (CEST)

Das Wesen des Christentums (Feuerbach)[Quelltext bearbeiten]

Nachtrag eines nicht eingetragen gewesenen Bausteins. --Neojesus (Diskussion) 18:15, 7. Mai 2014 (CEST)

Artikel besteht nur aus Stichpunkten (nicht signierter Beitrag von 88.78.32.12 (Diskussion) 11:31, 16. Apr. 2014‎ (CEST))

Weltbild[Quelltext bearbeiten]

Mit Verlaub, ich halte den Artikel für sehr schwach. Die Einleitung Der Ausdruck ... wird häufig im Sinne von ... verwendet. ist ein klarer Verstoß gegen WP:WPIKW. Außerdem finde ich in dem Artikel überhaupt nicht das, was ich unter dem Lemma Weltbild verstehe. Ich habe gerade eben in meinem dtv-Lexikon nachgeschaut, ob ich denn so falsch liege. Dort steht: Die Vorstellung vom Ganzen der erfahrenen Wirklichkeit. [...] In speziellem Sinn vermittelt das W. eine Vorstellung vom Aufbau der sichtbaren Welt (→ Kosmologie). Na also: So verstehe ich den Begriff Weltbild auch. Der Abschnitt Weltbild#Weltbilder im Sinne kosmologischer Vorstellungen nennt nur drei Artikel (warum genau diese und nur diese Artikel?), ohne auch nur ein erklärendes Wort. Da fehlen mindestens Hinweise auf das babylonische Weltbild, die Erde als Scheibe oder Kugel, die koopernikanische Wende, den Determinismus, das Urknall-Modell und das Steady-State-Modell. Der Abschnitt Weltbild#Weltbilder im Zusammenhang mit religiösen Vorstellungen lässt sich in den Worten zusammenfassen: "Es gibt verschiedene Weltbilder und die haben sich zeitlich auch noch verändert." Dieser Abschnitt vermeidet es konsequent, Ross und Reiter zu nennen. Wo findet man denn darin zentrale Begriffe wie Atheismus, Agnostizismus, Monotheismus, Polytheismus, Pantheismus, Kreationismus, ...? Wie unterscheidet sich denn nun das Weltbild des Mittelalters von demjenigen der Neuzeit? Wie unterscheidet sich das Weltbild der westlichen Industrienationen von demjenigen von Jäger- und Sammler-Gesellschaften? Wer hat das erforscht? Wo kann man das nachlesen? Ich bin philosophisch nicht so bewandert, dass ich mir diese Arbeit selbst zutraue, aber sie sollte dringend getan werden. --Pyrrhocorax (Diskussion) 13:47, 28. Jun. 2014 (CEST)


Hans Blumenberg[Quelltext bearbeiten]

Mag nicht mal jemand ein Auge auf diese Seite werfen? Inzwischen wird dort nicht nur mehr gegen pov und nor verstoßen, es werden auch allerhand private Dinge verbreitet, die dort nichts zu suchen haben sollten. -- Peter Hammer 02:18, 5. Jul. 2014 (CEST)

Simulacres et Simulation[Quelltext bearbeiten]

Bislang etwas dünn. Da haben die en und fr-Wikipedias mehr zu bieten. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 16:20, 9. Jul. 2014 (CEST)

Ethnophilosophie[Quelltext bearbeiten]

Anfrage vom Portal:Ethnologie: Nach einem kleinen Lektorat des Artikels habe ich meine Zweifel, ob unter dem Lemma "Ethnophilosophie" wirklich nur afrikanische Philosophie verstanden werden kann (Redundanz?) – mir scheint das ein grundlegender und überkontinentaler Begriff. Auch geht aus der (jetzigen) Einleitung nicht klar hervor, ob sich die Denkrichtungen oder die Wissenschaft so bezeichnet. Kennt sich jemand damit aus und kann nachbessern? Grüße --Chiananda (Diskussion) 15:27, 28. Jul. 2014 (CEST)

Postanalytische Philosophie[Quelltext bearbeiten]

Mängel: Die Liste der "wichtigste(n) Vertreter" wirkt mehr oder minder zusammengewürfelt (Siehe auch: Diskussionsseite des Artikels), desweiteren ist der gesammte Artikel beleglos. --88.78.44.76 16:28, 29. Aug. 2014 (CEST)

Der symbolische Tausch und der Tod[Quelltext bearbeiten]

Bislang etwas dünn. 91.53.33.81 12:45, 16. Dez. 2014 (CET)

Materie (Philosophie)[Quelltext bearbeiten]

Es gibt da jemanden, der penetrant noch die DDR-Ideologie als die reine Wahrheit verkaufen möchte. Kann sich dem jemand bitte einmal widmen. Ich bin mittlerweile zu müde dazu. Gruß Lutz Hartmann (Diskussion) 17:31, 9. Feb. 2015 (CET)

Sinn des Lebens[Quelltext bearbeiten]

"Sinn des Lebens" ist ein abendländisches Konzept, dass hier vollkommen unreflektiert auf alle möglichen Weltanschauungen übertragen wird, in der dieser Terminus einfach nicht vorkommt. Ich schlage vor alles auszusortieren, was nicht durch ausführliche Quellenangaben belegbar ist. Stattdessen könnte man einen Absatz einfügen, wie sich "Sinn des Lebens" ideengeschichtlich entwickelte, denn dieser fehlt bisher, obwohl er eigentlich den Kern des Artikels ausmachen sollte. Des weiteren schlage ich vor, populären aber unwissenschaftlichen Deutungen einen eigenen Absatz zuzuordnen. -- 109.47.168.46 15:35, 9. Mär. 2015 (CET)

Reza Davari Ardakani[Quelltext bearbeiten]

Ich möchte Euch heute o.g. Artikel zur Erweiterung "philosophischer" Inhalte nahelegen. Während einerseits das rein Biografische (akademischer Lebenslauf) von uns anderen nachgeholt werden kann, wird die Darstellung als Heidegger-Adept und seine Kritik an der westlichen Kultur schon schwieriger. MG, --Emeritus (Diskussion) 16:17, 5. Sep. 2015 (CEST)

Weisheit[Quelltext bearbeiten]

Kraut und Rüben, mehr kann man dazu nicht sagen.-- Leif Czerny

Wie für viele philosophische Termini fehlt die Basis. Die alten Lexikaspezialisten Eisler und Kirchner/M. haben nicht mehr leisten können, als eine willkürliche Ansammlung von Zitaten. Auch in anderen neueren Lexika/Enzyklopädien wird wild mit Worten jongliert, die letzten Endes nur Schall und Rauch ergeben. Vielleicht finden wir ja Kriterien, um zu strukturieren und zusammenzufassen, welche "Weisheiten über die Weisheit in der Philosophie" im Umlauf sind, damit Autoren erfolgreich aktiv werden können. -- Monika Wirthgen 24.09.2016

Noesis und Noema[Quelltext bearbeiten]

Die beiden Artikel sind teils grundfalsch. Noesis verweist nicht auf Einzelnheit (dafür gibt es ja das Wort Noese). Die Korrelation von Noesis und Noema ist spezifisch für die Ideen, später findet die sich so nicht mehr. Der Satz über „real existierende Gegenstände“ ist extrem verquer, ist sinnlos durch seine Verschachtelung. Es geht ja schlicht darum, dass vom „real Existieren“ eines Gegenstandes abgesehen wird und dadurch auch ein transzendenter Bezugspunkt und das Ding an sich entfallen (der Begriff des Gegenstands verschwindet deshalb natürlich nicht von Husserl, die Unterscheidung von Noema von Gegenstand ist zunächst Ausgangspunkt zur Reduktion und nach der Reduktion bleibt der Gegenstandspol). Wo die reell–ideell-Gegenüberstellung herkommt, weiß ich nicht (von Hua 5, S. 89 jdf. nicht). Die beiden Artikel sollten jdf. zusammengelegt werden, die antiken Quellen der Begriffe stehen ja nicht im Mittelpunkt. Hoche, Vorstudien zu einer rein noematischen Phänomenologie liefert eine konzise Darstellung der Entwicklung von Noema und Noesis im Werk Husserls. Grüße --Chricho ¹ ² ³ 23:18, 13. Sep. 2016 (CEST)

Schellings System der Chemie[Quelltext bearbeiten]

Mit Philosophie kenne ich mich leider viel zu wenig aus. Ich weiß nicht mehr, welche Gründe mich auf die in der Überschrift genannte Seite geführt hat. Ich halte die Qualität des Artikels aus mehreren Gründen für bedenklich:

  1. Es werden zwar einige allgemeine Literaturhinweise genannt, aber keine Literaturbelege für die zahlreichen Behauptungen und Zitate des Artikels. Da über 90% des Artikels aus der Feder eines einzelnen Autors stammt, halte ich für fragwürdig, ob die gemachten Behauptungen tatsächlich tragbar sind.
  2. Der Artikel versucht mehrmals eine Verbindung von Schellings System der Chemie mit der modernen Chemie bzw. Quantentheorie herzustellen, die ich nicht für gegeben halte. Ich kenne zwar Schellings Werk nicht, aber nichts im Artikel rechtfertigt diese Aussage. Für mich klingt vieles nach einer unbegründeten und unbelegten Lobhudelei auf Schelling.
  3. Die Passagen, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse besprechen, enthalten unüberschaubar viele sachliche Fehler. Sie wirken auf mich nicht wie Ungenauigkeiten, die einem Autor mit nicht-naturwissenschaftlichem Hintergrund zwangsläufig unterlaufen müssen. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass die Naturwissenschaft hier bewusst verzerrt dargestellt wird, um Schellings Ansätze besonders zukunftsweisend erscheinen zu lassen.
  4. Weite Teile des Artikels sind für mich vollkommen unverständlich. Ich kann z. B. beim besten Willen nicht sagen, was in dem Abschnitt "Schellings deduktive Darstellung ..." steht. Vielleicht liegt es daran, dass ich wie gesagt von Philosophie keine Ahnung habe. Ich fürchte aber, dass der Abschnitt einfach schlecht geschrieben ist.

Ich habe den Artikel zunächst im Chemie-Portal zur Diskussion gestellt. Dort gab es bisher keine Resonanz. Vielleicht ist er hier auch besser aufgehoben. Obwohl der Artikel umfangreich ist und Literaturangaben enthält (wenn auch keine Einzelbelege), tendiere ich dazu, einen Löschantrag zu stellen. Ich würde mich sehr über weitere Beteiligung an der Diskussion freuen. Sowohl hier, wie auch in der Artikeldiskussion. --Pyrrhocorax (Diskussion) 17:41, 7. Mai 2017 (CEST)

Es ist ein wirklich schwer kapierbarer Text. Ich habe ihn nur überflogen und dann in einer Philosophiegeschichte von Karl Vorländer versucht herauszufinden, in welchem Rahmen Schelling seine Naturphilosophie betreibt.
Der Historiker charakterisiert sie folgendermaßen: "Das wirklich fruchtbare, auch von Gegnern wie Fries anerkannte Grundprinzip von Schellings Naturphilosophie besteht nun darin, daß sie die gesamte Natur als einen großen Organismus ansieht, als ein zusammenhängendes System zu begreifen sucht. ... Dieses System ist wirklich ein spekulatives. ... Wo in dem damaligen Stande der Naturerkenntnis Lücken vorhanden, zögert Schelling nicht, sie mit oft fruchtbaren, oft aber auch als völlige Irrwege sich erweisenden Hypothesen auszufüllen; an die Stelle praktischer treten Vielfach Gedankenexperimente. Geistreichen Einfällen und Phantasien war bei ihm und seinen Anhängern Tür und Tor geöffnet. ...An Stelle der mühevollen wissenschaftlichen Arbeit setzt er symbolische Auslegungen und spekulative Konstruktionen, die ihm nicht einmal der nachträglichen Erfahrungsprobe bedürftig erscheinen." Karl Vorländer: Geschichte der Philosophie. Band 2, Leipzig 51919, S. 292-297.
Ich stelle mir vor, dass philosophische Ideen, und seien sie Spekulative Systeme für Naturwissenschaftler interessante Anregungen bieten können. Einstein erwähnte Hume's Philosophie als Ideengeber für seine Relativitätstheorie. Es dürfte ein ziemliches Stück Arbeit machen, in Schellings Fall die Aspekte darzustellen, die für einen Chemiker deutlich anregend sind. Ich habe von Chemie keine Ahnung. Aber ein Chemiker mit einem Faible fürs Philosophische - vielleicht bist du ja ein Solcher - könnte da was Brauchbares herstellen. Für den Fall der Fälle empfehle ich dir neben Vorländer noch Kuno Fischer, der in seiner Philosophiegeschichte über Schelling eine ganze Menge sagt. --Monika Wirthgen (Diskussion) 21:24, 7. Mai 2017 (CEST)
Danke für die Anregungen. Das Zitat von Vorländer ist ganz schön aufschlussreich und deutlich kritischer als der Artikelinhalt. Nur zur Klarstellung: Es geht mir nicht um Schellings Philosophie. Es geht mir um die Qualität des Wikipedia-Artikels.--Pyrrhocorax (Diskussion) 22:32, 7. Mai 2017 (CEST)
Ich habe deinen Beitrag so aufgefasst! Viel Erfolg! --Monika Wirthgen (Diskussion) 23:44, 7. Mai 2017 (CEST)

Pflicht[Quelltext bearbeiten]

Behandelt Bedeutungen aus verschiedenen Fachgebieten und ist im Philosophieteil unter akzeptablem Niveau. Auch die Kollegen Juristen haben bereits Anstoß genommen. Zweckmäßig erscheint mir eine Umwandlung in BKL mit Links auf Einzelartikel zu den jeweiligen Bedeutungen, wobei sich mit dem Philosophieteil anschließend dringend jemand beschäftigen sollte, der sich damit auskennt. Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 23:31, 18. Jul. 2017 (CEST)

Pflicht ist ein polysemer Begriff, der mehrere Einzelartikel erfordert und dann von den jeweiligen Spezialisten besser bearbeitet werden kann. Ich würde das Rechtsgebiet übernehmen. Grüße:--Wowo2008 (Diskussion) 14:27, 1. Sep. 2017 (CEST)

Hast du schon eine Vorstellung, welche Einzelartikel gebraucht werden? --Monika Wirthgen (Diskussion) 00:47, 2. Sep. 2017 (CEST)

Hallo @Monika Wirthgen: ich stelle mir Ethik, Moral, Religion, Recht und Sport vor. Grüße: --Wowo2008 (Diskussion) 11:27, 4. Sep. 2017 (CEST)
Da sollen Polyseme vorliegen?-- Leif Czerny 14:12, 4. Sep. 2017 (CEST)

Ja, die Begriffsinhalte variieren je nach Erkenntnisobjekt der jeweiligen Disziplin. Grüße:--Wowo2008 (Diskussion) 11:54, 5. Sep. 2017 (CEST)

M.E. liegt da klar ein gemeinsamer Begriffskern vor. Zudem ist Polysemie ein Phänomen, bei dem ein Wort mehrere Bedeutungsinhalte hat, also für verschiedene Begriffe steht. Das sehe ich hier nicht gegeben.-- Leif Czerny 15:30, 6. Sep. 2017 (CEST)
Im Grimmschen Wörterbuch, wird die von Kant getroffene Festlegung Pflicht=Notwendigkeit - und dann bei Fichte zum Erzwingen wird - als eine historisch letzte Möglichkeit des Begriffsinhaltes "Pflicht" aufgefasst. Die in den Jahrhunderten davor schon verwendeten Begriffsinhalte scheinen Pflicht mit gemeinsamem Entscheiden, i. S. von Verhandeln zu verbinden. Pflichten, bzw. Verbindlichkeiten, sind soziale Phänomene, die in jeder Gemeinschaft notwendigerweise auftauchen. Sie betreffen Beziehungen und Gemeinschaft. Nicht aber notwendig ist die Art der Regelung. Sind da nicht ganz viele Mehrdeutigkeiten zu finden? --Monika Wirthgen (Diskussion) 09:09, 7. Sep. 2017 (CEST)
Der historische Bedeutungswandel ist eine Sache, wobei wir dann aber auch ausführen müssten, welcher Art die Notwendigkeit bei Kant ist - sie ist ja nicht metaphysischer Natur, sondern Ergebnis der der eigenen Freiheit entspringenden Achtung, die gewisse ethische Regeln bedingungslos gültig macht. Ob das wirklich eine Polysemie ist, weiß ich nicht; die genannten Autoren hätten das sicherlich eher als fortschreitende Exposition eines zuvor unklar gegebenen Begriffes betrachtet. Aber das hat ja mit der aktuellen Form des Artikels und der vorgeschlagenen Aufspaltung nichts zu tun: Diese Polysemie sehe ich nicht. Lediglich für den "Sport"-Aspekt würde ich einen eigenen Artikel für möglich halten.84.163.76.117 09:33, 8. Sep. 2017 (CEST)

Gerade der Sport-Artikel wäre als eigenständiger Artikel am wenigsten geeignet. Betrachtet man die Rechtspflicht als alle durch Rechtsnormen auferlegte Verhaltensregeln für die hiervon betroffenen Rechtssubjekte, so wird deutlich, wie weit inhaltlich der Rechtsbegriff vom philosophischen abweicht. Von dieser juristischen Definition würde sogar die Pflicht im Sport erfasst. Die heutigen unterschiedlichen Begriffsinhalte haben nichts mehr mit „fortschreitender Exposition“ zu tun, sondern sind das Resultat unterschiedlicher Erkenntnisobjekte, die den jeweiligen Einzeldisziplinen zugrunde liegen. Die Definitionen sind am jeweiligen Erkenntnisobjekt auszurichten: Unter „Arbeit“ versteht die Physik etwas Anderes als die VWL oder BWL - entsprechend weichen die Definitionen voneinander ab. „Arbeit“ beschreibt also mehrere unterschiedliche Sachverhalte: eine typische Polysemie. Grüße:--Wowo2008 (Diskussion) 10:36, 8. Sep. 2017 (CEST)

Es scheint mir enzyklopädisch zweckmäßig zwischen der "Mehrdeutigkeit (Polysemie) eines Wortes" und vielen Erkenntnisgegenständen, die mit dem gleichen Wort bezeichnet werden, zu unterscheiden. Eine Enzyklopädie geht m. E. von vorhandenen Wörtern aus, jedoch nicht von dem, was man mit dem Terminus "Erkenntnisgegenstand" bezeichnet. Erkenntnisgegenstände implizieren z. B. eine erkenntnistheoretische, fachspezifische Differenzierung. Derartiges ließe sich in einem Reader oder eine Studie zur Pflicht effizienter darstellen. Es wäre aber durchaus möglich die Aufteilung nach Erkenntnisgegenständen in einem Lemma "Pflicht" zu verwenden und fachkompetent darzustellen. Wobei die Philosophie als ein Erkenntnisgegenstand neben anderen auftauchen könnte. In der Einleitung zu dem Lemma dürfte eine allgemeinverständliche, einige semantische und/oder etymologische und/oder fremdsprachliche... Merkmale enthaltende Beschreibung nützlich sein.--Monika Wirthgen (Diskussion) 17:08, 8. Sep. 2017 (CEST)
1. Mit der fortschreitenden Exposition bezog ich mich von unterwegs auf de von Monika benannten Wandel der Bedeutung in der Philosophiegeschichte. 2. Die Aussagen über die Abweichung zwischen "philosophischem" und "rechtswissenschaftlichen" Pflichtbegriff sehe ich immer noch nicht aufgezeigt, auch eine weitere Aufsplittung in Moral, Ethik etc. finde ich so, wie sie innerhalb des Artikels ohne weiteren Hintergrund angegeben ist, eher irreführend als hilfreich. Ich kann so nicht nachvollziehen, dass die genannte Formulierung die einzig mögliche Betrachtung der Pflicht im rechtlichen sinne ist. Vermutlich kennt das Rechtswesen doch ganz verschiedene Arten von Pflichten, die auch nach Rechtsbereich unterschiedlich sind, auch betreffen ja nicht alle alle Rechtssubjekte gleichermaßen. So ergeben sich ja Pflichten aus Eigentum, Dienstverhältnissen, durch besondere Beauftragungen etc. und sind im ö-recht vermutlich in wesen und Konsequenz von denen im Privatrecht unterschieden. 3. Das nun gerade die Pflicht im Sport, die völlig auf willkürlicher Setzung beruht, und die sich nur auf freiwillige Teilnehmer eines Wettbewerbs erstreckt, unter den angegebenen Rechtsbegriff subsumierbar sei, will mir so nicht in den Kopf. 4. Finde ich die Behauptung einer Polysemie hier einfach zu stark. Es gibt einen gemeinsamen Begriff mit verschiedenen Anwendungsbereichen. Sonst müsste ja klar sein, welches die ursprüngliche Bedeutung sei und welche sich davon abgekoppelt haben. Das ist m.e. mit Läufer oder Arbeit nicht vergleichbar. -- Leif Czerny 17:46, 8. Sep. 2017 (CEST)

Hallo @Monika Wirthgen: + @Leif Czerny: Eure letzten Beiträge sind im Hinblick auf die Q-Frage nicht mehr zielführend. Was "enzyklopädisch zweckmäßig" ist, ist allein die Verbesserung des Artikels und nicht der Streit um eine tatsächlich vorhandene Polysemie. Zudem sind die von Leif Czerny angestellten Vermutungen unjuristisch. Die Pflicht im Sport (im Gegensatz zur Kür) ergibt sich stets aus vorhandenen Sportregeln und ist daher keineswegs willkürlich. Klartext: Entweder kommt es zu einer "BKL: Pflicht" und zu Artikeln wie "Pflicht (Recht)" usw. oder es bleibt bei der unbefriedigenden "Gebäckmischung" des jetzigen Artikels. Ich habe inzwischen ein Konzept zur Rechtspflicht mit mindestens 18 Rechtsquellen für die einzelnen Rechtsgebiete erarbeitet. Bleibt es bei der "Gebäckmischung", werde ich mein Konzept nicht einbringen und stelle meine Bemühungen hierzu ein. Grüße: --Wowo2008 (Diskussion) 13:52, 11. Sep. 2017 (CEST)

Wenn Du einen eigenen Artikel zur Pflicht im recht bzw. zu Rechtspflichten schreiben kannst (das wäre aber M.E. nicht dasselbe), dann mach das doch. Wieso muss dafür auf dem Hauptlemma eine BKL eingerichtet werden? Persönlich würde ich mir zwar wünschen, dass man Pflichten aus willkürlicher Satzung von einem bzw. mehreren genuinen Rechtsbegriff(en) abgrenzen kann, aber wenn Du aus so einer positivistischen Perspektive schreibst, ist das eben so. M.E. sind die Einteilungen, wie sie jetzt im Artikel stehen, aber nicht geeignet, um, auf verschiedene Begriffe hinzuweisen. Man bringe mir Bitte ein inhaltliches Argument dafür, m.E. sollte man den Artikel bis zum Vorliegen von etwas besseren eher zusammenstreichen. Z.B. Pflicht (Moral) und Pflicht (Ethik) halte ich so nicht für abgrenzbar. Davon sollte es aber nicht abhängig sein, ob ein völlig neuer Artikel zur Pflicht im Recht oder zu Rechtspflichten erstellt wird.-- Leif Czerny 19:41, 11. Sep. 2017 (CEST)
Ich habe, um einen ersten Schritt zu machen, die Pflicht und Kür (Sport) mal in einen selbstständigen Hauptartikel ausgelagert, mit dem sich künftig die Kollegen vom Sport beschäftigen können. Feinheiten wie die, dass die Pflicht beim Eiskunstlauf heute „Kurzprogramm“ genannt wird, brauchen in einem Artikel Pflicht gewiss nicht zu erscheinen. Diese Auslagerung soll aber bitte niemanden daran hindern, wenn er möchte, explizit herauszuarbeiten, warum der Sportterminus zum Oberbegriff gehört. Ich empfehle, das mit der Pflicht im Rechtswesen ebenso zu machen, zumal @Wowo2008: sich dazu dankenswerterweise schon bereiterklärt hat. --Stilfehler (Diskussion) 14:44, 14. Sep. 2017 (CEST)
Prima, vielen Dank! Wenn man ehrlich ist, ist der restliche Artikel ja durchaus fragwürdig. ---- Leif Czerny 10:30, 20. Sep. 2017 (CEST)

Wikipedia:Redundanz/September 2017#Analytisches Urteil - Analytisches Urteil a priori[Quelltext bearbeiten]

Hallo allerseits, könnt Ihr da bitte mal eine fachliche Einschätzung abgeben? --94.219.10.62 16:58, 29. Okt. 2017 (CET)

Ist das eine QS-Frage? -- Leif Czerny 11:16, 4. Dez. 2017 (CET)

Satz vom Widerspruch[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel ist sehr unausgegoren, mindestens das ist auszusetzen:

  • Die aussagenlogische Formulierung ist ja ganz nett, ist allerdings schwerlich als Prinzip in der heutigen formalen Logik zu verstehen. Der Satz gilt so übrigens auch in den üblichen parakonsistenten Logiken. Es fehlen Hinweise, dass in der modernen formalen Logik gerade nicht der Satz vom Widerspruch eine so ausgezeichnete Stellung erhält und es wäre die Beziehung zur Widerspruchsfreiheit (als metalogischer Eigenschaft) und zum ex falso quodlibet darzulegen.
  • Für Aristoteles wäre vllt. etwas mehr als ein Zitat ganz gut. Wie hat er das Prinzip begründet? Gegen wen? (Heraklit) Was sagt die Sekundärliteratur? (wir haben in dem Zitat ja zum Beispiel gleich zwei Formulierungen, eine auf Ebene der Prädikate zu einem Subjekt, die andere auf Satzebene)
  • „Auch für die analytischen Urteile bei Immanuel Kant gilt der Satz vom Widerspruch“ – der gilt bei Kant für die synthetischen Urteile genauso, doch für die analytischen Urteile ist er (in aristotelischer Tradition) oberster Grundsatz, der deren Geltung und damit die formale Logik begründet, während der oberste Grundsatz der synthetischen Urteile die Bezogenheit auf mögliche Erfahrung ist, die die transzendentale Logik begründet.
  • Die Darstellung von Hegels Logik zu 80 % auf einem Popper-Zitat aufzubauen, ist doch ein schlechter Witz, der zwar dreimal „gefährlich, gefährlich“ sagt, aber den Hegel’schen Anspruch umgeht. Der besteht gerade nicht darin, Kants Kritik zu umgehen, um eine alte Position nun sophistisch dagegen zu verteidigen, sondern der Antinomie die Begrenzung auf von einer subjektiven Vernunft aus gedachten kosmologischen Bestimmungen zu nehmen. Das Popper-Zitat ist nebenbei auch noch eine Verballhornung von Kant, der eben nicht bloß den dogmatischen Rationalismus zu widerlegen gesucht hat, sondern zugleich auch die antinomische Notwendigkeit des transzendentalen Scheins zu beweisen.

--Chricho ¹ ² ³ 12:07, 1. Nov. 2017 (CET)

Hallo Chricho, danke, dass du die verschiedenen Besserungsmöglichkeiten so deutlich nennst. Möchtest du damit anfangen, die eine oder andere Möglichkeit umzusetzen? Vielleicht schließen sich dann weitere Autoren an. --Monika Wirthgen (Diskussion) 20:00, 1. Nov. 2017 (CET)

Was wird hier als "heutige formale Logik" verstanden? Bivalenz mit schwacher Negation? Bei Kant ist es nun gerade so, das der Astz vom Widerspruch das höchste Prinzip aller analytischen Urteile ist. Sie sind wahr, weil ihre Negation einen logischen (begrifflichen) Widerspruch enthält. Das gilt für synthetische Urteile eben nicht.-- Leif Czerny 13:18, 2. Dez. 2017 (CET)
Ich verstehe, wenn man den Artikel etwas "schmal" findet, aber gerade die angesprochen Punkte finde ich bereits wieder. Das Hegel in seiner Arbeit der Begriffe durchaus unterschlägt, dass Kant Realoppostion und logischen Widerspruch bereits in seiner Vorkritischen Phase unterscheidet, ist jetzt auch keine besonders parteiliche Behauptung, und gehört in der Diskussion ohnehin in den Dialektik-Artikel. Was soll da der QS-Baustein?-- Leif Czerny 13:28, 2. Dez. 2017 (CET)


Vermerke und Hilfsmittel[Quelltext bearbeiten]

Bitte die Hinweise am Anfang dieser Seite beachten.

Im Folgenden hilfreiche Notizen für an der Philosophie-Qualitätssicherung Interessierte:

  • Artikel mit direktem Bezug zur Philosophie sollten nach Möglichkeit hier gelistet werden. Ansonsten findet man sie allenfalls mit diesem Tool (phil. Artikel unter den allgemeinen QS-/LK-Seiten; ähnlich lassen sich philosophisch einschlägige Reviews schnell finden).
  • Nach Möglichkeit sollten unter Artikelverbesserung nur aktuelle und dringliche Fälle gelistet werden. Bei allen anderen Fällen reicht es meist aus, eines der folgenden Tags in den Artikel bzw. Artikelabschnitt zu setzen: {{Lückenhaft}}, {{Unverständlich}}, {{Überarbeiten}}, {{Quelle}}. Sofern der Artikel ordentlich kategorisiert ist, findet man ihn dann mit diesem Tool.
  • Sehr viele Problemfälle verstoßen gegen eine der folgenden Richtliniensammlungen: WP:WWNI (was Wikipedia nicht ist), WP:Q (Quellen und Belege), WP:TF (Theoriefindung bzw. original research, WP:L (Literaturverwendung), WP:NPOV (neutraler Standpunkt).
  • Das Projekt führt außerdem eine Liste Zentraler Artikel, die vom Projekt beobachtet werden (wie auch andere philosophische Artikel) und organisiert eine Inventur und eine Koordination der Beobachtung derselben.
  • Für speziellere Fragen, insbesondere wenn sie auch andere Themenbereiche als rein philosophische betreffen, helfen oft Editoren mit speziellen Interessens- und Arbeitsgebieten und andere Redaktionen und Portale, darunter z.B. die Redaktion Geisteswissenschaften, vgl. auch die Übersicht der Qualitätssicherungs-Seiten.
  • Weitere nützliche Seiten sind die Übersicht philosophischer Kategorien, Vorschläge zu Alltagsarbeiten, Informationen zu (derzeit eingeschlafenen) Chat-Treffen, eine Informationssammlung für neue Mitglieder nebst Begrüßungsnachricht.