Ralf Bönt

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Ralf Bönt (2011)

Ralf Bönt (* 1963 in Lich) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgewachsen in Bielefeld, absolvierte er zunächst eine Lehre als Kfz-Mechaniker. Anschließend studierte er Physik.

Seit 1994 arbeitet Bönt als freier Schriftsteller. Er veröffentlichte Erzählungen, Hörspiele, Romane, Essays und Anthologien. Seine Essays umspannen viele Themen. Seit 2017 ist er Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Auf Bönts Initiative kamen im Mai 2008 Autoren aus Israel und Deutschland in Berlin zusammen, um das erste Fußballspiel der Writers' League unter der Schirmherrschaft von Frank-Walter Steinmeier und Theo Zwanziger auszutragen. Zum Wahlkampf 2009 erschien sein Porträt „Der inverse Sozialdemokrat“.

In seinem 2012 erschienenen Buch Das entehrte Geschlecht. Ein notwendiges Manifest für den Mann schreibt Bönt, dass Männer immer automatisch als Täter und Frauen als Opfer stilisiert würden.[1] In der Vergangenheit seien Männer beispielsweise vom Familienleben ferngehalten oder zu Soldaten gemacht worden.[2] Das Patriarchat berge demnach viele Nachteile, die von Sexismen und Rollenerwartungen gegenüber Männern oder kürzerer Lebenserwartung unter Männern geprägt sind.[3]

Ralf Bönt lebt in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belletristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des Patriarchats: Der Feminismus hat sich verirrt, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Juli 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die wahren Verlierer des Patriarchats wissen.dradio.de vom 26. Juli 2013.
  2. Der Penis ist keine Waffe zeit.de vom 6. März 2013.
  3. Der Feminismus hat sich verirrt faz.net vom 24. Juli 2013.