Ramsau (Niederösterreich)

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Ramsau
Wappen von Ramsau
Ramsau (Niederösterreich) (Österreich)
Ramsau (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Lilienfeld
Kfz-Kennzeichen: LF
Fläche: 54,71 km²
Koordinaten: 48° 0′ N, 15° 48′ O48.00333333333315.803333333333470Koordinaten: 48° 0′ 12″ N, 15° 48′ 12″ O
Höhe: 470 m ü. A.
Einwohner: 811 (1. Jän. 2015)
Bevölkerungsdichte: 15 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3172
Vorwahl: 02764
Gemeindekennziffer: 3 14 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 1
3172 Ramsau
Website: www.ramsau.gv.at
Politik
Bürgermeister: Raimund Reichel (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
11 ÖVP, 2 RAMSAU, 1 WSR, 1 SPÖ
Lage der Gemeinde Ramsau im Bezirk Lilienfeld
Annaberg Eschenau Hainfeld Hohenberg Kaumberg Kleinzell Lilienfeld Mitterbach am Erlaufsee Ramsau Rohrbach an der Gölsen St. Aegyd am Neuwalde St. Veit an der Gölsen Traisen Türnitz NiederösterreichLage der Gemeinde Ramsau (Niederösterreich) im Bezirk Lilienfeld (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
katholische Pfarrkirche
katholische Pfarrkirche
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Ramsau ist eine Gemeinde mit 811 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Bezirk Lilienfeld in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Ramsau liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 54,69 Quadratkilometer. 81,97 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Fahrabach (49)
  • Gaupmannsgraben (59)
  • Haraseck (42)
  • Kieneck (0)
  • Oberhöhe (11)
  • Oberried (12)
  • Ramsau (617)
  • Schneidbach (64)
  • Unterried (19)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Fahrabach, Gaupmannsgraben, Haraseck, Kieneck, Oberhöhe, Oberried, Ramsau, Schneidbach und Unterried.

Geschichte[Bearbeiten]

Ammonitenfunde im Berg neben der Firma "Schmidschrauben" belegen, dass die gesamte Gegend zur Zeit des Mesozoikums von Ozeanen bedeckt war. Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Im Mittelalter stand im Ort die kleine Veste Ramsau, der Sitz des Adelgeschlechts der Ramsauer (1263-1414).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 934 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 954 Einwohner, 1981 847 und im Jahr 1971 907 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
64,31 %
(-15,49 %p)
13,89 %
(n. k.)
11,11 %
(n. k.)
10,69 %
(-9,51 %p)
2005

2010


Der Gemeinderat hat 15 Sitze, Bürgermeister der Gemeinde ist Raimund Reichel, Amtsleiter Alois Obermayer.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 12 und die SPÖ 3 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2010 traten zusätzlich die ÖVP-nahe Liste Wir sind Ramsau (WSR) und die Freie Bürgerliste Ramsau (RAMSAU) mit dem ehemaligen Bürgermeister Ferdinand Reicherstorfer als Spitzenkandidat an. Während SPÖ und ÖVP Sitze verloren, konnten beide Listen in den Gemeinderat einziehen.[2] Bei der Gemeinderatswahl 2015 verschmolzen die beiden Bürgerlisten zur Liste Stefan Steinacher - Gemeinsam für Ramsau (STEFAN) und diese erreichte 36,8% der Wählerstimmen. Die ÖVP Ramsau (L. ÖVP) konnte trotz einem Verlust von 14,1% ihre absolute Mehrheit knapp halten, die SPÖ verlor leicht. Die FPÖ hatte 2010 nicht kandidiert und verfehlte 2015 mit 2,9% der Stimmen den Einzug in den Gemeinderat klar.[3]


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ramsau

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 32, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 52. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 401. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 43,46 Prozent.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ramsau (Niederösterreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
  3. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2015