Ramsau im Zillertal

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Ramsau im Zillertal
Wappen von Ramsau im Zillertal
Ramsau im Zillertal (Österreich)
Ramsau im Zillertal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Schwaz
Kfz-Kennzeichen: SZ
Fläche: 8,96 km²
Koordinaten: 47° 12′ N, 11° 52′ O47.211.866666666667604Koordinaten: 47° 12′ 0″ N, 11° 52′ 0″ O
Höhe: 604 m ü. A.
Einwohner: 1.574 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 176 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6284
Vorwahl: 05282
Gemeindekennziffer: 7 09 22
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ramsau 35
6284 Ramsau im Zillertal
Website: www.ramsau.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Friedrich Steiner (Zukunft Ramsau)
Gemeinderat: (2010)
(13 Mitglieder)
5 Zukunft Ramsau
5 Allgemeine Liste
Lage der Gemeinde Ramsau im Zillertal im Bezirk Schwaz
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Ramsau ist eine Gemeinde mit 1574 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Zillertal und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Zell am Ziller.

Geografie[Bearbeiten]

Ramsau liegt im hinteren Zillertal, östlich des Ziller. Das Gemeindegebiet reicht vom Ziller bis zum 2350 m hohen Hochfeld. Ortsteile sind der Hauptort Ramsau im Talboden, südlich davon auf einer Terrassenstufe (Ober- und Unter-)Bichl und Ramsberg als Streusiedlung am Hang.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Brandberg, Hainzenberg, Hippach, Mayrhofen, Schwendau, Zell am Ziller

Geschichte[Bearbeiten]

Ramsau wird erstmals 1188 als „Ramsowe“ und Ramsberg erstmals 1350 urkundlich erwähnt. Der Name Ramsau leitet sich von einem im Alpenraum häufig vorkommenden Flurnamen ab und bedeutet „Raben-Au“. Der Siedlungsausbau ging gegen Ende des 13. Jahrhunderts nur langsam vor sich.

Im 16. Jahrhundert hatte sich auf dem Ramsberg und in Ramsau durch die Knappen des nahen Zeller Goldbergbaus die protestantische Lehre stark verbreitet. 1837 wurden aber 102 Ramsauer Protestanten – ein Teil der Zillertaler Inklinanten – zur Auswanderung in das preußische Schlesien genötigt, eine wesentlich kleinere Gruppe übersiedelte gezwungenermaßen in die Steiermark.

Im 19. Jahrhundert wurde Ramsberg eine politische Gemeinde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagerte sich der Schwerpunkt des Gemeindelebens nach Ramsau, das sich stark vergrößerte. Deshalb wurde 1978 der Gemeindename von Ramsberg in Ramsau abgeändert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ramsau im Zillertal

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wirtschaftlich bedeutend ist neben dem Tourismus der Autozulieferbetrieb AL-KO, der der Gemeinde eine ausgeglichene Pendlerquote beschert.

Verkehr[Bearbeiten]

Ramsau ist über die Zillertalstraße und die Zillertalbahn mit den Haltestellen Ramsau-Hippach und Ramsau i. Z. Bühel erreichbar. Die Zillertal-Bundesstraße B169 führt durch den Ortsteil Ramsau und am Ortsteil Bühel vorbei, der Ramsberg ist mit zum Teil schmalen, aber durchgehend asphaltierten Bergstraßen erschlossen. Eine dieser Straßen führt zum südlichen Endpunkt der Scheitelstrecke der Zillertaler Höhenstraße.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]