Robert Stieglitz

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Robert Stieglitz Boxer
Robert-Stieglitz.jpg
Daten
Geburtsname Sergei Stieglitz
Gewichtsklasse Supermittelgewicht
Nationalität Deutsch
Geburtstag 20. Juni 1981
Geburtsort Jeisk
Stil Linksauslage
Größe 1,80 m
Kampfstatistik
Kämpfe 55
Siege 49
K.-o.-Siege 28
Niederlagen 5
Unentschieden 1

Robert Stieglitz (* 20. Juni 1981 in Jeisk, Sowjetunion, heute Russland, als Sergei Stieglitz) ist ein deutscher Boxer und ehemaliger WBO-Weltmeister im Supermittelgewicht.

Profikarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IBF-Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Trennung seiner Eltern übersiedelte der Russlanddeutsche Stieglitz zu seinem Onkel nach Magdeburg, um für den deutschen Mannschaftsmeister 1. BC Magdeburg zu boxen. Stieglitz steht seit Februar 2001 beim SES-Boxstall unter Vertrag. Sein Profidebüt bestritt er im April 2001. Im Oktober 2002 gewann er den vakanten Juniorentitel der IBF im Halbschwergewicht. Nach drei Titelverteidigungen wechselte er 2004 in das Supermittelgewicht und gewann auch hier den Juniorentitel, sowie im April 2005 den „Intercontinental“-Titel der IBF. Gegen Djamel Selini war Stieglitz erstmals in seiner Profikarriere am Boden; er gewann diesen Kampf aber einstimmig nach Punkten.

Durch die kleineren und unbedeutenderen Titelgewinne im IBF-Verband konnte er sich jedoch, trotz fehlender Siege gegen namhafte Gegner, in der IBF-Weltrangliste hocharbeiten und wurde am 3. Dezember 2005 durch einen vorzeitigen Sieg über den schlagstarken, aber unbekannten Kolumbianer Alejandro Berrio, der zudem für diese Begegnung nur drei Wochen Vorbereitung hatte, in einem Ausscheidungskampf Pflichtherausforderer des WBO- und IBF-Titelträgers Joe Calzaghe. Seine anderen Gegner waren in unabhängigen Ranglisten nie vorne zu finden,

Nachdem Calzaghe sich weigerte, seine Pflichtverteidigung gegen Stieglitz zu absolvieren, um nach eigener Aussage lukrativere Kämpfe in den USA zu bestreiten, wurde der IBF-Titel vakant. Sauerland Event ersteigerte im Januar 2007 die Rechte an der Ausrichtung des Kampfes für 614.444 Dollar, gegenüber einem Gebot von 612.806 Dollar durch Universum Box-Promotion und SES – einer Differenz von lediglich 1638 Dollar. Stieglitz boxte daraufhin am 3. März 2007 in Rostock auf einer Sauerland-Veranstaltung um den Gürtel des IBF-Weltverbandes im Supermittelgewicht erneut gegen seinen alten Rivalen Alejandro Berrio und verlor nach zwei Niederschlägen in der dritten Runde durch technischen K.o.

Nach der Niederlage gegen Berrio wurde Stieglitz' langjähriger Trainer Werner Kirsch von SES entlassen, sein neuer Trainer wurde Torsten Schmitz. Es folgten zwei Siege in Aufbaukämpfen, bevor Stieglitz für einen Ausscheidungskampf gegen den Mexikaner Librado Andrade um einen WM-Kampf des IBF-Verbandes nominiert wurde. Diese Begegnung fand am 22. März 2008 in den USA statt; Stieglitz verlor durch technischen K.o. in der achten Runde. Im Dezember 2008 gelang ihm ein Punktsieg gegen den zuvor ungeschlagenen Lukas Wilaschek.

WBO-Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach zwei weiteren Siegen erhielt Stieglitz am 22. August 2009 seine zweite WM-Chance; er trat in Budapest gegen den ungarischen WBO-Weltmeister Károly Balzsay an und gewann den Titel durch technischen K.o. in der elften Runde, da der erschöpfte Balzsay zur zwölften Runde nicht mehr antrat. Stieglitz war nach Max Schmeling, Ralf Rocchigiani und Markus Beyer erst der vierte Deutsche, der im Ausland Weltmeister wurde.[1] Den WBO-Titel verteidigte Stieglitz erstmals am 9. Januar 2010 in Magdeburg gegen Ruben Acosta. Der Argentinier war kurzfristig für den Kolumbianer Edison Miranda, der zwei Wochen vor dem Kampftermin wegen einer Grippeerkrankung abgesagt hatte, eingesprungen. Stieglitz siegte durch technischen K.o. in der fünften Runde.

Die erste Pflichtverteidigung des WBO-Titels absolvierte Stieglitz am 17. April 2010 gegen den bis dahin ungeschlagenen Eduard Gutknecht durch Punktsieg. Am 20. November folgte dann ein Kampf gegen Enrique Ornelas, den er ebenfalls nach Punkten gewann. Sein nächster Gegner sollte am 9. April 2011 der amtierende „reguläre“ WBA-Titelträger Dimitri Sartison werden. Da sich Sartison jedoch 1,5 Wochen vor dem Kampftermin im Training schwer verletzte und absagen musste, wurde kurzfristig der Armenier Khoren Gevor als Ersatzgegner verpflichtet. Nachdem Gevor durch unsaubere Aktionen während des Kampfes auffiel und bereits verwarnt worden war, gingen beide Boxer in der zehnten Runde nach einem Kopfstoß beim anschließenden Klammern zu Boden. Stieglitz zog sich dabei eine Platzwunde über dem rechten Auge zu. Gevor wurde daraufhin vom Ringrichter Manfred Küchler disqualifiziert, woraufhin Gevor für einen Eklat sorgte, Küchler angriff und von Offiziellen und Betreuern aus der Halle geführt werden musste.

Stieglitz sollte dann zunächst am 5. November 2011 im Parken-Stadion in Kopenhagen gegen den ehemaligen WBA- und WBC-Weltmeister Mikkel Kessler boxen. Der Kampf wurde aufgrund einer Handverletzung Kesslers zunächst auf den 14. April 2012 verschoben. Stieglitz bestritt stattdessen am 15. Januar 2012 eine erfolgreiche Titelverteidigung gegen den zuvor ungeschlagenen Henry Weber. Am 12. März 2012 wurde auch der zweite Termin für den Kesslerkampf abgesagt.[2] Auch ein Kampf gegen den Briten George Groves wurde abgesagt. Am 5. Mai 2012 verteidigte er seinen Titel nach Punkten gegen den Australier Nader Hamdan.

Am 25. August 2012 unterlag er in Berlin Arthur Abraham nach Punkten und verlor somit nach drei Jahren seinen WBO-Weltmeistergürtel. Den schon vorher vertraglich vereinbarten Rückkampf gewann er am 23. März 2013 in Magdeburg durch Abbruch nach drei Runden aufgrund eines zugeschwollenen Auges Abrahams und wurde somit erneut WBO-Weltmeister. Stieglitz hatte alle drei Runden zuvor gewonnen.[3]

Am 13. Juli 2013 verteidigte Stieglitz seinen WBO-Titel in der EnergieVerbund Arena in Dresden erfolgreich gegen den Japaner Yūzō Kiyota durch TKO in der 10. Runde. Der Kampf war wegen eines Cuts über dem linken Auge Kiyotas abgebrochen worden. Da vermutet wurde, dass ein unbeabsichtigter Kopfstoss für die Verletzung verantwortlich war, wurden die Stimmzettel ausgezählt, auf denen Stieglitz einen eindeutigen Vorsprung hatte.[4] Später wurde das Urteil jedoch in einen Technischen K.o.-Sieg umgewandelt.[5] Für den 29-jährigen Japaner war es der 28. Profikampf, der erste auf europäischem Boden und seine vierte Niederlage.

Am 2. März 2014 unterlag Robert Stieglitz im dritten Kampf gegen Arthur Abraham durch Mehrheitsentscheid (1:2). Am 8. November 2014 boxte er in der Stuttgarter Porsche-Arena in einem vereinbarten Catchweight von 75,5 Kilogramm (zwischen Mittel- und Supermittelgewicht) gegen Felix Sturm und erreichte dabei ein Unentschieden. Am 18. Juli 2015 verlor er erneut gegen Abraham, diesmal vorzeitig in der sechsten Runde.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stieglitz hat zwischen seinen Kämpfen als Boxer durch ein dreijähriges Fernstudium sein Diplom als Sportlehrer an der Universität Jeisk erworben. Er lebt in Magdeburg.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Profibilanz: 46 Siege - 4 Niederlagen
  • 31. Oktober 2002: Juniorenweltmeister der IBF im Halbschwergewicht (3 Titelverteidigungen)
  • 21. Februar 2004: Juniorenweltmeister der IBF im Supermittelgewicht
  • 5. Juni 2004: Interkontinentaler Meister der IBF im Supermittelgewicht (4 Titelverteidigungen)
  • 9. Dezember 2008: Internationaler Meister der WBC im Supermittelgewicht
  • 22. August 2009: Weltmeister der WBO im Supermittelgewicht (6 Titelverteidigungen)
  • 23. März 2013: Weltmeister der WBO im Supermittelgewicht (3 Titelverteidigungen)
  • 26. Juli 2014: WBO-Intercontinental-Meister im Supermittelgewicht

Liste der Profikämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Tag Gegner Ergebnis Typ Runden Ort
2001 7. April TschechienTschechien Petr Pokorný Sieg Punktsieg (einstimmig) 4/4 Harzlandhalle, Ilsenburg (Harz)
22. April PolenPolen Pavel Veprek Sieg KO 1/4 Max-Schmeling-Halle, Berlin
28. April TschechienTschechien Karel Ferenc Sieg KO 2/4 Haus des Gastes, Eisenbach
8. Juni TschechienTschechien Tomáš Kugler Sieg KO 4/4 Max-Schmeling-Halle, Berlin
22. Juni TschechienTschechien Ondřej Olah Sieg TKO 2/4 Staatstheater Braunschweig, Salzgitter
7. Juli SudafrikaSüdafrika Patrick Madzinga Sieg TKO 2/4 Maritim Hotelgesellschaft, Magdeburg
15. September ElfenbeinküsteElfenbeinküste Henry Mobio Sieg Punktsieg 4/4 Telde, Gran Canaria
8. Dezember TschechienTschechien Roman Nikodem Sieg KO 3/6 Glaspalast, Dessau
2002 5. Januar SudafrikaSüdafrika Terrence Paliso Sieg TKO 2/6 Bördelandhalle, Magdeburg
23. Februar UngarnUngarn László Dolgos Sieg TKO 3/4 Jahrhunderthalle, Neu-Isenburg
16. März TurkeiTürkei Bruce Özbek Sieg Punktsieg (einstimmig) 6/6 Bördelandhalle, Magdeburg
13. April UngarnUngarn László Dolgos Sieg TKO 3/6 Harzlandhalle, Ilsenburg (Harz)
11. Mai RumänienRumänien Marius Mihai Dumitru Sieg KO 2/6 Circus Krone, München
8. Juni TschechienTschechien Pavel Cirok Sieg TKO 4/6 Anhalt-Arena, Dessau
21. September NiederlandeNiederlande Talal Santiago Sieg TKO 3/8 Bördelandhalle, Magdeburg
31. Oktober RusslandRussland Sergei Karanewitsch Sieg Punktsieg (einstimmig) 10/10 Maritim Hotelgesellschaft, Magdeburg
2003 1. März WeissrusslandWeißrussland Denis Solomko Sieg Punktsieg (einstimmig) 10/10 Ballhaus-Arena, Aschersleben
25. April UngarnUngarn Jenő Novák Sieg KO 4/8 Maritim Hotelgesellschaft, Magdeburg
5. Juli ArmenienArmenien Roman Aramian Sieg Punktsieg (einstimmig) 10/10 Anhalt-Arena, Dessau
20. September UkraineUkraine Juri Baraschian Sieg Punktsieg (einstimmig) 10/10 Maritim Hotelgesellschaft, Magdeburg
29. November PolenPolen Marcin Radola Sieg TKO 1/6 Lausitz-Arena, Cottbus
2004 21. Februar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Galen Brown Sieg TKO 7/12 Ballhaus-Arena, Aschersleben
5. Juni BelgienBelgien Djamel Selini Sieg Punktsieg (einstimmig) 12/12 Hermann-Gieseler-Halle, Magdeburg
18. September WeissrusslandWeißrussland Yuri Tsarenka Sieg Punktsieg (einstimmig) 12/12 Hermann-Gieseler-Halle, Magdeburg
11. Dezember RusslandRussland Alexander Zaitsev Sieg Punktsieg (einstimmig) 12/12 Lausitz-Arena, Cottbus
2005 21. Februar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lawrence Chapman Sieg Aufgabe 11/12 Bördelandhalle, Magdeburg
9. Juli TansaniaTansania Francis Cheka Sieg TKO 5/12 Life Sportpark Herrenberg, Magdeburg
3. Dezember KolumbienKolumbien Alejandro Berrio Sieg TKO 11/12 Bördelandhalle, Magdeburg
2006 10. Oktober Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Howard Sieg KO 5/8 T-Mobile Arena, Prag
2007 3. März KolumbienKolumbien Alejandro Berrio Niederlage TKO 3/12 Stadthalle Rostock, Rostock
2. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marlon Hayes Sieg Punktsieg (einstimmig) 8/8 Boardwalk Hall, Atlantic City (New Jersey)
13. Oktober SudafrikaSüdafrika William Gare Sieg Punktsieg (einstimmig) 10/10 Hermann-Gieseler-Halle, Magdeburg
2008 22. März MexikoMexiko Librado Andrade Niederlage TKO 8/12 Morongo Casino Resort & Spa, Cabazon
11. Juli DanemarkDänemark Fawaz Nasir Sieg TKO 5/8 Rundturnhalle, Cuxhaven
9. Dezember DeutschlandDeutschland Lukas Wilaschek Sieg Punktsieg (mehrstimmig) 12/12 Freizeit Arena, Sölden (Ötztal)
2009 10. Januar EstlandEstland Dmitri Protkunas Sieg TKO 4/8 Bördelandhalle, Magdeburg
15. Mai TschechienTschechien Jindřich Velecký Sieg Punktsieg (einstimmig) 10/10 Bördelandhalle, Magdeburg
22. August UngarnUngarn Károly Balzsay Sieg TKO 11/12 SYMA, Budapest
2010 9. Januar ArgentinienArgentinien Rubén Eduardo Acosta Sieg TKO 5/12 Bördelandhalle, Magdeburg
17. April DeutschlandDeutschland Eduard Gutknecht Sieg Punktsieg (einstimmig) 12/12 Bördelandhalle, Magdeburg
20. November MexikoMexiko Enrique Ornelas Sieg Punktsieg (einstimmig) 12/12 Freiberger Arena, Dresden
2011 9. April ArmenienArmenien Khoren Gevor Sieg Disqualifikation 10/12 Bördelandhalle, Magdeburg
2012 14. Januar DeutschlandDeutschland Henry Weber Sieg Punktsieg (einstimmig) 12/12 Baden-Arena, Offenburg
5. Mai AustralienAustralien Nader Hamdan Sieg Punktsieg (einstimmig) 12/12 Erfurter Messe, Erfurt
25. August DeutschlandDeutschland Arthur Abraham Niederlage Punktniederlage (einstimmig) 12/12 O2 World Berlin, Berlin
2013 26. Januar PolenPolen Michal Nieroda Sieg KO 3/8 Bon Pastor, Barcelona
23. März DeutschlandDeutschland Arthur Abraham Sieg TKO 4/12 GETEC Arena, Magdeburg
13. Juli JapanJapan Yūzō Kiyota Sieg TKO 10/12 EnergieVerbund Arena, Dresden
19. Oktober NigeriaNigeria Isaac Ekpo Sieg Punktsieg (einstimmig) 12/12 Erfurter Messe, Erfurt
2014 1. März DeutschlandDeutschland Arthur Abraham Niederlage Punktniederlage (einstimmig) 12/12 GETEC Arena, Magdeburg
26. Juli WeissrusslandWeißrussland Sergej Chomitski Sieg TKO 10/12 Anhalt-Arena, Dessau
8. November DeutschlandDeutschland Felix Sturm Unentschieden Mehrstimmige Entscheidung 12/12 Porsche-Arena, Stuttgart
2015 18. Juli DeutschlandDeutschland Arthur Abraham Niederlage TKO 6/12 Gerry-Weber-Stadion, Halle (Westf.)
17. Oktober TschechienTschechien Robert Rosenberg Sieg Aufgabe 2/8 Hospudka Eden, Usti nad Labem
2016 5. März ArgentinienArgentinien Ricardo Marcelo Ramallo Sieg TKO 5/8 Home Monitoring Aréna, Plzen
(Quelle: BoxRec-Datenbank)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hartmut Scherzer: Der unbekannte Weltmeister. Wie Robert Stieglitz zum Gegner von Arthur Abraham aufgebaut wird. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Mai 2012, Nr. 105, S. 29.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Scherzer: Der unbekannte Weltmeister; S. 29.
  2. Boxen: Stieglitz-Kampf gegen Kessler erneut abgesagt. sid-Artikel auf Focus Online, 12. März 2012.
  3. Supermittelgewichts-Boxen: Stieglitz verprügelt Arthur Abraham. Spiegel Online, 23. März 2013, abgerufen am 24. März 2013.
  4. Stieglitz bleibt WBO-Weltmeister. Sport1, 13. Juli 2013, abgerufen am 24. Juli 2013
  5. Sieg von Stieglitz gegen Kiyota nun technischer Knockout. adrivo Sportpresse / Boxen.de, 23. Juli 2013, abgerufen am 24. Juli 2013.
Vorgänger Amt Nachfolger
Károly Balzsay Boxweltmeister im Supermittelgewicht (WBO)
22. August 2009 - 25. August 2012
Arthur Abraham
Arthur Abraham Boxweltmeister im Supermittelgewicht (WBO)
23. März 2013 - 18. Juli 2015
Arthur Abraham