Romorantin-Lanthenay

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Romorantin-Lanthenay
Wappen von Romorantin-Lanthenay
Romorantin-Lanthenay (Frankreich)
Romorantin-Lanthenay
Region Centre-Val de Loire
Département Loir-et-Cher
Arrondissement Romorantin-Lanthenay
Kanton Romorantin-Lanthenay (Hauptort)
Gemeindeverband Communauté de communes du Romorantinais et du Monestois
Koordinaten 47° 21′ N, 1° 45′ OKoordinaten: 47° 21′ N, 1° 45′ O
Höhe 84–121 m
Fläche 45,31 km2
Einwohner 17.748 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 392 Einw./km2
Postleitzahl 41200
INSEE-Code
Website http://www.romorantin.fr/

Blick über die Sauldre auf die Stadt

Romorantin-Lanthenay ist eine französische Gemeinde mit 17.748 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Loir-et-Cher in der Region Centre-Val de Loire; sie ist Verwaltungssitz des Arrondissement Romorantin-Lanthenay sowie Hauptort des Kantons Romorantin-Lanthenay, vor der Kantonsneuordnung 2015 war der Ort aufgeteilt in die Kantone Romorantin-Lanthenay-Nord und Romorantin-Lanthenay-Sud.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romorantin-Lanthenay liegt in der waldreichen Landschaft Sologne an der Sauldre in Zentralfrankreich, etwa 65 Kilometer südlich von Orléans und etwa 40 Kilometer südwestlich der Präfektur von Blois.

Nachbargemeinden sind Millançay, Veilleins, Pruniers-en-Sologne, Villeherviers und Villefranche-sur-Cher.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt entstand am 29. Mai 1961 durch die Zusammenlegung der Gemeinden Romorantin (1882: 7.826 Einwohner) und Lanthenay (1882: 2.094 Einwohner). Mit dem Zusammenschluss von Romorantin und Lanthenay wurde das Gemeinwesen die zweitgrößte Stadt des Departements.

Romorantin wurde 1196 zum ersten Mal in einer Urkunde des Grafen von Blois erwähnt. Es war die alte Hauptstadt der Landschaft Sologne. Hier erließ der Kanzler l’Hôpital im Mai 1560 das berühmte Edikt von Romorantin gegen die Einführung der Inquisition in Frankreich. Der Ort entwickelte ein bedeutendes Gewerbe der Wollverarbeitung und der Tuchwebereien. Die letzte Textilfabrik schloss 1969.

Der Flugplatz Romorantin-Pruniers war im Ersten Weltkrieg eine bedeutende Basis der US-amerikanischen Expeditionsstreitkräfte.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2012
Einwohner 11.777 14.096 16.719 17.692 17.865 18.350 16.746

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pierre couverte von Bué
  • Musée de Sologne
  • Musée Matra (Sportwagen)
  • Die ehemalige Kirche von Monthault aus dem 12. bis 15. Jahrhundert steht heute auf dem Stadtgebiet von Romorantin-Lanthenay. Sie ist heute im Privatbesitz und steht seit 1936 auf der Liste der Monuments historiques.
  • Pfarrkirche Notre-Dame et Saint-Étienne de Romorantin (11. bis 13. Jahrhundert), teilweise als Monument historique klassifiziert
  • Pfarrkirche Saint-Pierre, Saint-Paul, Saint-Laurent et Saint-Aignan de Lanthenay (12. Jahrhundert)
  • Reste der ehemaligen Abtei Notre-Dame-du-Lieu (13. bis 14. Jahrhundert)
  • Hôtel Saint-Paul, genannt „Maison de François Ier“, 16. Jahrhundert (Monument historique)
  • Das Carroir doré, ein Haus mit Holzwänden, das das archäologische Museum beherbergt
  • Die Chancellerie (Kanzlei), ein Haus mit Holzwänden, 16. Jahrhundert, das die königlichen Siegel Franz I. beherbergt (Monument historique)
  • Der Dolmen Pierre couverte von Bué liegt in einem Waldstück im Weiler Bué, südöstlich von Bagneux bei Romorantin-Lanthenay

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte von Romorantin-Lanthenay sind:[1]

1971 wurde die gegenseitige Dreier-Partnerschaft zwischen Romorantin, Langen und Long-Eaton besiegelt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Romorantin-Lanthenay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website von Romorantin – Jumelage