Saskia Valencia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Saskia Valencia in Berlin (2012)

Saskia Valencia, geborene Gehrke (* 21. Juli 1964 in Rostock) ist eine deutsche Schauspielerin und Fernsehmoderatorin, die vor allem in der Rolle der Journalistin Saskia Rother in der RTL-Seifenoper Gute Zeiten – Schlechte Zeiten (1993 bis 1996) und als Rechtsanwältin Maren Waldner (2003 bis 2008) in der ZDF-Serie Unser Charly bekannt wurde.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tochter einer Lehrerin und eines Arztes wuchs in den Rostocker Stadtteilen Lütten Klein, Evershagen und Gehlsdorf auf. Nach dem Abitur begann sie ihre Ausbildung beim Fernsehen der DDR mit einem Volontariat im Bereich Produktionsleitung. 1984/1985 studierte sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam.[1] Valencia heiratete 1987 den kolumbianischen Bauingenieur Nicolás Valencia, mit dem sie bis 1999 verheiratet war. Der Ehe entstammen eine Tochter (1986) und ein Sohn (1992). Durch die Heirat mit einem Kolumbianer durfte sie bereits zu DDR-Zeiten in den Westen ausreisen und unterlag auch keinen Rückreisebeschränkungen, da sie offiziell in ein Entwicklungsland ausgewandert war. Gelegentlich arbeitete sie als Aktmodell.

Nach der Wende arbeitete sie als Model und nahm ab 1992 Schauspiel-, Sprech- und Gesangsunterricht. Sie drehte Werbespots, so als Frau Antje für Käse aus den Niederlanden. Von 1993 bis 1996 spielte sie in Gute Zeiten, schlechte Zeiten die Rolle der Saskia Rother, wodurch sie in der Serie die erste Schauspielerin war, die ihren Vornamen mit in die Rolle nahm. Weitere Serienrollen folgten unter anderem in Küstenwache, Liebling Kreuzberg, Medicopter 117 – Jedes Leben zählt, Polizeiruf 110, Klinik unter Palmen, Kommissar Rex und Tierarzt Dr. Engel. Daneben arbeitete sie als Moderatorin und führte durch das Erotik-Magazin Peep! bei RTL 2, im ZDF durch das Magazin Reiselust, moderierte wiederum bei RTL 2 Achtung! RTL2-Kamera sowie 1998 eine Samstagabendshow zur 1500. Folge von Gute Zeiten – Schlechte Zeiten. Von 2003 bis 2008 war sie regelmäßig als Maren Waldner in Unser Charly zu sehen. 2005 spielte sie neben Götz Otto und Gojko Mitić bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg. Von 2011 bis 2012 war sie in der ARD-Telenovela Rote Rosen in der weiblichen Hauptrolle der siebten Staffel als Katja Meissner zu sehen. Im Juni 2012 stand sie zusammen mit Helmut Zierl in Hamburg in dem Theaterstück Gut gegen Nordwind auf der Theaterbühne. 2016 hatte sie für mehrere Folgen als Nina Kowald einen Gastauftritt bei Sturm der Liebe.

Valencia lebte zehn Jahre mit dem Schauspielkollegen Helmut Zierl zusammen, von dem sie sich im Dezember 2011 trennte. Bis 2016[2] war sie dann mit dem Schauspielkollegen Thorsten Nindel liiert, den sie 2011 bei Dreharbeiten zur ARD-Telenovela Rote Rosen in Lüneburg kennengelernt hatte.[3]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg, Karl May Festspiele Bad Segeberg
  • 2010–2015: Blütenträume, Theatertournee, Konzertdirektion Landgraf (Tournee)
  • 2012: Gut gegen Nordwind, Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg
  • 2013–2015: Die Wahrheit, Fritz Rémond Theater Frankfurt/Main, Komödie im Bayerischen Hof
  • 2013–2015: Kleine Eheverbrechen, Salon-Theater Taunusstein
  • 2014–2015: Vier nach Vierzig, Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg (& Tournee)
  • 2014–2015: Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel, Konzertdirektion Landgraf (Tournee)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saskia Valencia – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saskia Valencia – Serien als Sprungbrett. Norddeutscher Rundfunk, 7. Juli 2016, abgerufen am 8. September 2016.
  2. Saskia Valencia und Thorsten Nindel haben sich getrennt. Focus Online, 7. September 2016, abgerufen am 8. September 2016.
  3. Malte Biss, Nicola Pohl: Helmut Zierl verliert seine Frau an Zorro aus der „Lindenstraße“. Bild.de, 18. Dezember 2011, archiviert vom Original am 22. August 2016, abgerufen am 8. September 2016.