Schönfeld (Dresden)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schönfeld
Ortsteil der Landeshauptstadt Dresden
Koordinaten: 51° 2′ 0″ N, 13° 53′ 41″ O
Höhe: 297 m ü. NN
Fläche: 3,81 km²
Einwohner: 1014 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 266 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1999
Postleitzahl: 01328
Vorwahl: 0351
Landkreis Bautzen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Landkreis Meißen Altfranken Altstadt I Altstadt II Blasewitz Borsberg Brabschütz Briesnitz Bühlau Coschütz Cossebaude Cotta Cunnersdorf Dobritz Dölzschen Dresdner Heide Eschdorf Friedrichstadt Gönnsdorf Gomlitz Gompitz Gorbitz Gostritz Großluga Kleinluga Großzschachwitz Gruna Helfenberg Hellerau Gittersee Hellerberge Hosterwitz Kaditz Kaitz Kauscha Kemnitz Kleinpestitz Kleinzschachwitz Klotzsche Krieschendorf Langebrück Laubegast Lausa Leuben Leubnitz-Neuostra Leuteritz Leutewitz Lockwitz Löbtau Loschwitz Malschendorf Marsdorf Merbitz Meußlitz Mickten Mobschatz Mockritz Naußlitz Neustadt Nickern Obergohlis Niedergohlis Niederpoyritz Niedersedlitz Niederwartha Oberpoyritz Oberwartha Ockerwitz Omsewitz Pappritz Pennrich Pieschen Pillnitz Plauen Podemus Prohlis Räcknitz Reick Reitzendorf Rennersdorf Rochwitz Roitzsch Rossendorf Roßthal Schönborn Schönfeld Schullwitz Seidnitz Söbrigen Sporbitz Steinbach Stetzsch Strehlen Striesen Tolkewitz Torna Trachau Trachenberge Übigau Unkersdorf Wachwitz Weißer Hirsch Weißig Weixdorf Wilschdorf Wölfnitz Zaschendorf Zöllmen Zschertnitz ZschierenKarte
Über dieses Bild
Lage der Gemarkung Schönfeld in Dresden

Schönfeld ist ein Ortsteil von Dresden und ist als Bestandteil des Schönfelder Hochlandes Teil der Ortschaft Schönfeld-Weißig. Schönfeld bildet mit einigen Ortsteilen der Umgebung den statistischen Stadtteil Schönfeld/Schullwitz.

Ortsteil Schönfeld mit dem Schlossteich
Schloss Schönfeld mit Schlossteich

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den öffentlichen Nahverkehr betreibt Müller Busreisen, ein privates Busunternehmen im Verkehrsverbund Oberelbe. Von 1908 bis 1951 hatte Schönfeld einen Bahnhof an der inzwischen stillgelegten Bahnstrecke Dürrröhrsdorf–Weißig, auf deren Trasse nun ein Geh- und Radweg besteht.

Kulturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil zeichnet sich durch sein Schloss aus, das 2000 saniert wurde und mitten im Dorf liegt.

In der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Schönfelder Kirche, deren Parochie bis 1898 neben den Dörfern des Schönfelder Hochlands auch Bühlau, Quohren und Rochwitz umfasste, befindet sich ein Altar von Christoph Abraham Walther. Die 1841 von Christian Gottfried Herbrig gebaute Orgel wurde 1904 durch eine Neuanfertigung des Dresdner Orgelbauers Johannes Jahn ersetzt. In der Gruft unter dem Chorraum wurden mehrere Mitglieder der Familie von Friesen beigesetzt, darunter auch Augusta Constantia von Friesen, Gemahlin des Schönfelder Schlossherrn sowie Tochter der Gräfin Cosel und August des Starken. Die älteste Grabplatte auf dem 1855 stillgelegten Kirchhof stammt aus dem Jahr 1523.[1][2]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schönfelder Kirche. In: Dresdner-Stadtteile.de. Abgerufen am 15. Oktober 2014.
  2. Internetauftritt der Kirchgemeinde Schönfeld-Weissig, abgerufen am 2. Januar 2017

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cornelius Gurlitt: Schönfeld. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 26. Heft: Die Kunstdenkmäler von Dresdens Umgebung, Theil 2: Amtshauptmannschaft Dresden-Neustadt. C. C. Meinhold, Dresden 1904, S. 214.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schönfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Schönfeld im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen