Schilino

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schilino (Begriffsklärung) aufgeführt.
Siedlung
Schilino
Szillen (Schillen)

Жилино
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Neman
Frühere Namen Szillen, Schillen (bis 1947)
Siedlung seit 1947
Bevölkerung 931 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 38 m
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40162
Postleitzahl 238725
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 221 804 001
Geographische Lage
Koordinaten 54° 54′ N, 21° 56′ OKoordinaten: 54° 54′ 24″ N, 21° 55′ 30″ O
Schilino (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Schilino (Oblast Kaliningrad)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kaliningrad‎

Schilino (russisch Жилино; deutsch Szillen, 1936 bis 1947 Schillen, litauisch Žiliai) ist eine Siedlung im Rajon Neman in der russischen Oblast Kaliningrad. Der Ort Schilino gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Neman.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schilino liegt im historischen Ostpreußen, etwa 15 Kilometer südwestlich der Rajonstadt Neman (Ragnit) und 30 Kilometer nördlich von Tschernjachowsk (Insterburg). Die Stadt Sowetsk (Tilsit) im Norden ist etwa 20 Kilometer entfernt.

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Szillen ostnordöstlich von Königsberg, am Knie der Eisenbahnstrecke TilsitInsterburg, auf einer Landkarte von 1908.

Der Name Szillen (Schillen) ist von ßilas (litauisch = Heide) abgeleitet und bedeutet so viel wie ‚Heideort‘.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Siedler kamen wohl im 16. Jahrhundert als Zinsbauern nach Szillen. Ab dem 17. Jahrhundert durfte dort auch Eigentum erworben werden. Im Jahr 1629 wurde das Kirchspiel Szillen errichtet. Im Jahr 1732 zogen protestantische Glaubensflüchtlinge aus dem Salzburger Land zu. Um 1785 war das Dorf Szillen eine Streusiedlung mit einer Kirche, zwei Windmühlen und 23 Feuerstellen (Haushaltungen), das zum Amtsbezirk Sommerau gehörte.[2] Im 19. Jahrhundert gehörte das Dorf zum Kreis Ragnit.[3]

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Chausseen und die Eisenbahnlinie Tilsit–Insterburg gebaut. 1865 erhielt der Apotheker Kaul eine Konzession für die Eröffnung einer Apotheke in Szillen.[4] 1895 wurde eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. In den Jahren 1910/11 wurde Szillen an das Stromnetz angeschlossen. Bis 1945 befand sich in Schillen ein Gutsbetrieb,[5] der Eigentum der Familie Erzberger war.

Bis 1945 gehörte Schillen zum Landkreis Tilsit-Ragnit im Regierungsbezirk Gumbinnen der Provinz Ostpreußen.

Angesichts der sich nähernden Front im Zweiten Weltkrieg wurde Schillen im Oktober 1944 evakuiert. Bald darauf wurde der Ort von der Roten Armee besetzt. Im März 1946 wurde in Szillen zur Versorgung der in Tilsit stationierten sowjetischen 28. Mechanisierten Schützendivision der Militär-Sowchos Nr. 20 eingerichtet. Auf ihr hatten vor allem Deutsche aus Schillen und Umgebung zu arbeiten, die dort verblieben waren, denen die Flucht nicht gelungen war oder die dorthin zurückgekehrt waren. Im Sommer 1947 wurde daraus der (Zivil-)Sowchos Nr. 134. Es wurden nun auch Umsiedler aus der Sowjetunion aufgenommen. Szillen wurde in Schilino umbenannt und Hauptort eines Dorfsowjets. Im Oktober 1948 wurden die Deutschen per Lastwagen oder Schlitten nach Kaliningrad und von dort in Güterwaggons in die Sowjetische Besatzungszone abtransportiert.

Als einer der wenigen Orte im ehemaligen Nord-Ostpreußen hat sich der historische Name des Ortes in "russifizierter" Form erhalten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bis 1945
Jahr Anzahl Anmerkungen
1816 ca. 140 [6]
1839 0180 [7]
1852 über 260 [8]
1861 0262 im Dezember[9]
1933 1.758 [10]
1939 1.946 [10]
seit 1945
Jahr Anzahl Anmerkungen
2002 1.012 [11]
2010 0931 [11]

Amtsbezirk Szillen/Schillen (1874–1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1874 und 1945 bestand der Amtsbezirk Szillen (ab 1936 „Amtsbezirk Schillen“), der zum Kreis Ragnit, ab 1. Juli 1922 zum Landkreis Tilsit-Ragnit im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte[12]:

Name Änderungsname
1938 bis 1946
Russischer Name Bemerkungen
Gaidszen
1936–38: Gaidschen
Drosselbruch Watutino
Gurbischken Nettelhorst Gorbunowo
Ihlauszen
1936-38: Ihlauschen
Hochmooren
Kropien
1928–38:Usseinen
Larischhofen 1938 nach Schillen eingegliedert
Norwilkischken Argenflur Stanowoje
Nurnischken Dreisiedel Pokrowskoje
Szillen ab 1936:
Schillen
Schilino
Uszainen
ab 1913: Usseinen
Larischhofen 1928 nach Kropien eingegliedert,
das in Usseinen umbenannt wurde
Wingeruppen Bruchhof (Ostpr.) Wolokolamskoje
vor 1908:
Aschmoweitkuhnen
ab 1933:
Achtfelde
vor 1908: Balandzen
1936-38: Balandschen
Ballanden
vor 1908: Sackeln

Dorfsowjet/Dorfbezirk Schilinski 1947–2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dorfsowjet Schilinski (ru. Жилинский сельский Совет, Schilinski selski Sowet) wurde im Juni 1947 eingerichtet.[13] Im Jahr 1954 wurde der Dorfsowjet Uljanowski an den Dorfsowjet Schilinski angeschlossen.[14] Spätestens in den 1970er Jahren gelangten diese Orte dann allerdings in den Dorfsowjet Luninski. Nach dem Zerfall der Sowjetunion trug die Verwaltungseinheit den Namen Dorfbezirk Schilinski (ru. Жилинский сельский округ, Schilinski selski okrug). Im Jahr 2008 wurden die verbliebenen Orte des Dorfbezirks in die neugebildete Landgemeinde Schilinskoje übernommen.

Ortsname Name bis 1947/50 Bemerkungen
Antipino (Антипино) Anstippen, 1938–1945: „Ansten“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Axakowo (Аксаково) Maßwillen Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Bobry (Бобры) Schwirblienen, 1938–1945: „Mühlenhöh“ Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Boizowo (Бойцово) Boyken Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 an den Ort Pokrowskoje angeschlossen.
Fadejewo (Фадеево) Neuhof-Hohenberg Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Gorbunowo (Горбуново) Gurbischken, 1938–1945: „Nettelhorst“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 an den Ort Bobry angeschlossen.
Jermolowo (Ермолово) Schacken-Jedwillen, 1938–1945: „Feldhöhe“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Jurjewo (Юрьево) Schunwillen, 1938–1945: „Argenau“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 an den Ort Fadejewo angeschlossen.
Kowaljowo (Ковалёво) Wilkawischken, 1938–1945: „Wildhegen“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Krutschino (Кручинино) Duden Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich vor 1976 an den Ort Schilino angeschlossen.
Kurotschkino (Курочкино) Kropien Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Larkino (Ларькино) Neuhof Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Lasarewo (Лазарево) Padaggen, 1938–1945: „Brandenhof“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 an den Ort Bobry angeschlossen.
Minino (Минино) Skrebudicken, 1938–1945: „Finkental“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Pokrowskoje (Покровское) Nurnischken, 1938–1945: „Dreisiedel“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1980 an den Ort Puschkino angeschlossen.
Polewoje (Полевое) Jodszehmen, 1938–1945: „Schwarzerd“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Puschkino (Пушкино) Bruiszen/Bruischen, 1938–1945: „Lindenbruch“ Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Rudakowo (Рудаково) Ruddecken Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Sagorskoje (Загорское) Sommerau Der Ort wurde 1947 umbenannt.
Schilino (Жилино) Szillen/Schillen Verwaltungssitz
Schtscherbakowo (Щербаково) Lepalothen, 1938–1945: „Siebenkirchberg“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 an den Ort Bobry angeschlossen.
Schubino (Шубино) Jurken Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Schustowo (Шустово) Wittgirren-Stannen Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 an den Ort Stanowoje angeschlossen.
Stanowoje (Становое) Norwilkischken, 1938–1945: „Argenflur“ Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Torfjanowka (Торфяновка) Schlekaiten, 1938–1945: „Schlecken“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.
Tuschinskoje (Тушинское) Petratschen [Ksp. Szillen], 1938–1945: „Petersmoor“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Watutino (Ватутино) Gaidszen/Gaidschen, 1938–1945: „Drosselbruch“ Der Ort wurde 1950 umbenannt.
Winogradowo (Виноградово) Thalszenten/Thalschenten, 1938–1945: „Grünhöhe“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vor 1976 verlassen.
Wolokolamskoje (Волоколамское) Wingeruppen, 1938–1945: „Bruchhof (Ostpr.)“ Der Ort wurde 1950 umbenannt und vermutlich um 1980 verlassen.

Der im Jahr 1950 umbenannte Ort Gorkino (Groosten) wurde ebenfalls zunächst in den Dorfsowjet Schilinski eingeordnet, kam dann (vor 1976) aber zum Dorfsowjet Rakitinski.
Die beiden im Jahr 1950 umbenannten Orte Jermakowo (Karlshof) und Luganskoje (Pucknen) wurden ebenfalls zunächst in den Dorfsowjet Schilinski eingeordnet, kamen dann (vor 1976) aber zum Dorfsowjet Luninski.

Landgemeinde Schilinskoje 2008–2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lage der Landgemeinde Schilinskoje im Südwesten des Rajon Neman

Die Landgemeinde Schilinskoje (ru. Жилинское сельское поселение, Schilinskoje selskoje posselenije) wurde im Jahr 2008 eingerichtet.[15] Sie umfasste 18 Siedlungen mit insgesamt etwa 3.000 Einwohnern, die vorher den Dorfbezirken Kanaschski, Nowokolchosnenski und Schilinski zugeordnet waren. 2017 ging die Gemeinde in den neu geschaffenen Stadtkreis Neman auf.

Ortsname Einwohner
2010[16]
Häuser
2010[16]
deutscher Name
Barsukowka (Барсуковка) 90 12 Bartukeiten/Bartenhöh
Bobry (Бобры) 28 7 Schwirblienen/Mühlenhöh
Duminitschi (Думиничи) 27 10 Giggarn/Girren
Fadejewo (Фадеево) 49 9 Neuhof-Hohenberg
Goworowo (Говорово) 54 6 Blausden/Blauden
Kanasch (Канаш) 469 85 Jurgaitschen/Königskirch
Lukjanowo (Лукьяново) 29 7 Lenkonischken/Großschenkendorf
Nowokolchosnoje (Новоколхозное) 567 127 Neu Argeningken/Argenbrück, Bublauken/Argenfurt, Sandlauken/Sandfelde und Willkischken
Obrutschewo (Обручево) 40 11 Kellmienen/Kellen und Försterei Lappienen
Pelewino (Пелевино) 8 4 Laukandten/Waldeneck
Puschkino (Пушкино) 52 21 Bruiszen/Lindenbruch
Rudakowo (Рудаково) 100 25 Ruddecken
Sagorskoje (Загорское) 46 6 Sommerau
Saizewo (Зайцево) 35 2 Seikwethen/Ulmental
Schepetowka (Шепетовка) 182 45 Schillkojen/Auerfließ
Schilino (Жилино) 931 115 Szillen/Schillen
Stanowoje (Становое) 3 2 Norwilkischken/Argenflur
Watutino (Ватутино) 23 8 Gaidszen/Drosselbruch

Die Kirche zu Szillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Kirche Szillen

Zur Gründung des Kirchspiels, das zur evangelischen Diözese Ragnit im Kirchenkreis Tilsit-Ragnit in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union gehörte,[2][17] wurde in Szillen eine Kirche aus Fachwerk errichtet. Sie brach im Jahr 1698 zusammen, angeblich während eines Festtags-Gottesdienstes, wobei es auch Opfer gegeben haben soll. Im Jahr 1701 wurde eine neue Kirche fertiggestellt, diesmal aus Feldsteinen und Ziegelecken, mit einem 44 Meter hohen Turm. Zur Einweihung war auch der soeben in Königsberg gekrönte preußische König Friedrich I. erschienen. Diese Kirche wurde im Januar 1818 durch einen Orkan bis auf den Altarraum zerstört, bis 1827 aber wieder aufgebaut. Um 1860 bestand das Kirchspiel von Szillen zu über zwei Fünfteln aus Esten und Letten.[18] 1924 wurde vor der Kirche ein Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Opfer des Ersten Weltkriegs errichtet. Nach 1945 wurde die Kirche als Getreidespeicher benutzt. Der Turmhelm wurde 1965 abgetragen. 1983 brannte das Gebäude aus und das Dach stürzte ein. Heute liegt Schilino im Einzugsbereich der neu entstandenen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Sabrodino (Lesgewangminnen, 1938 bis 1946 Lesgewangen) innerhalb der Propstei Kaliningrad[19] (Königsberg) der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland.

Das Haus Schillen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das sich in Schilino befindliche ehemalige Wohnhaus des ehemaligen Gutes Erzberger wurde durch das Engagement der Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit vor dem Verfall bewahrt und ist heute als Haus Schillen bekannt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort kreuzen sich mehrere Landstraßen, die Schilino vor 1945 zu einem Zentrum im Gebiet zwischen Tilsit (Sowetsk) und Insterburg (Tschernjachowsk) machten. Der Ort liegt an der Bahnstrecke Tschernjachowsk–Sowetsk, deren Personenverkehr aber im Jahr 2009 eingestellt wurde. Nordwestlich befindet sich ein kleiner Flugplatz.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Daniel Heinrich Arnoldt: Kurzgefaßte Nachrichten von allen seit der Reformation an den lutherischen Kirchen in Ostpreußen gestandnen Predigern. Königsberg 1777, S. 133–134.
  • August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 520.
  • Kühnast: Nachrichten über Grundbesitz, Viehstand, Bevölkerung und öffentliche Abgaben der Ortschaften in Littauen nach amtlichen Quellen. Band 2, Gumbinnen 1863, S. 433.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. a b Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I: Topographie von Ost-Preußen. Marienwerder 1785, S. 163.
  3. Leopold von Zedlitz-Neukirch: Der Preußische Staat in allen seinen Beziehungen. Band 2, Berlin 1835, S. 454.
  4. Berliner klinisches Wochenblatt. Nr. 20 vom 15. Mai 1865, S. 216, rechte Spalte
  5. Christian Gahlbeck und Vacys Vaivada: Archivführer zur Geschichte des Memelgebiets und der deutsch-litauischen Beziehungen. Oldenbourg, München 2006, ISBN 3-486-57902-9, S. 208 (eingeschränkte Vorschau)
  6. Alexander A. Mützell: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des Preußischen Staats. Band 4, Halle 1823, S. 422.
  7. Eduard Messow: Topographisch-statistisches Wörterbuch des Preussischen Staats. Band 2, Magdeburg 1847, S. 345.
  8. Kraatz: Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats. Berlin 1856, S. 616.
  9. Kühnast: Nachrichten über Grundbesitz, Viehstand, Bevölkerung und öffentliche Abgaben der Ortschaften in Littauen nach amtlichen Quellen. Band 2, Gumbinnen 1863, S. 433.
  10. a b Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte Ostpreußen - Landkreis Tilsit-Ragnit/Pogegen (2006).
  11. a b Volkszählungsdaten
  12. Rolf Jehke, Amtsbezirk Szillen/Schillen
  13. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 июня 1947 г.«Об образовании сельских советов, городов и рабочих поселков в Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 17. Juni 1947: Über die Bildung von Dorfsowjets, Städten und Arbeitersiedlungen in der Oblast Kaliningrad)
  14. Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 16 июня 1954 г. № 744/54 «Об объединении сельских советов Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der RSFSR vom 16. Juni 1954, Nr. 744/54: Über die Vereinigung von Dorfsowjets der Oblast Kaliningrad)
  15. Durch das Закон Калининградской области от 30 июня 2008 г. № 257 «Об организации местного самоуправления на территории муниципального образования "Неманский городской округ"» (Gesetz der Oblast Kaliningrad vom 30. Juni 2008, Nr. 257: Über die Organisation der lokalen Selbstverwaltung auf dem Gebiet der munizipalen Bildung "Stadtkreis Neman")
  16. a b Pasport auf neman.gov39.ru
  17. Max Toeppen: Historisch-comparative Geographie von Preussen. Gotha 1858, S. 271.
  18. Richard Böckh: Der Deutschen Volkszahl und Sprachgebiet in den europäischen Staaten. Eine statistische Untersuchung. Berlin 1869, S. 59.
  19. Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad