Adecco

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Dieser Artikel behandelt die Schweizer Adecco S.A. Für die deutsche Tochter siehe Adecco Personaldienstleistungen.
The Adecco Group (Adecco Group AG)
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH0012138605
Gründung 1996
Sitz 8152 Opfikon
Leitung Alain Dehaze
(Vorsitzender der Geschäftsleitung)
Rolf Dörig
(VR-Präsident)
Mitarbeiter über 32.000 FTE (Dezember 2015)
Umsatz 22,0 Mrd. Euro (2015)
Branche Personaldienstleistungen
Website www.adecco.com
Adecco-Hauptsitz in Glattbrugg, Zürich

The Adecco Group (die Adecco Group AG) ist der weltweit grösste Anbieter für Personaldienstleistungen und weltweit einer der grössten Arbeitgeber. Das Unternehmen vermittelt Arbeitsplätze zwischen Arbeitgebern und Bewerbern. Das in der Schweiz ansässige Unternehmen gehört zu den Fortune-Global-500-Unternehmen. Adecco ist in über 60 Ländern. 1996 ging das Unternehmen aus der Fusion der Schweizer Adia Interim und der französischen Ecco hervor.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1996 entstand Adecco durch die Fusion der Schweizer Adia Interim, welche im Jahre 1957 durch Henri-Ferdinand Lavanchy gegründet wurde, und der französischen Ecco, gegründet 1964. In Frankreich wird die Fusion aber nicht vollzogen: Ecco operiert fortan als Adecco, Adia bleibt bestehen, ebenso ihr Konkurrenzverhältnis.

Die frühe Unternehmensgeschichte ist geprägt durch diverse Übernahmen. Die TAD, ein amerikanischer Personaldienstleister spezialisiert auf technische Berufe wurde im Jahre 1997 übernommen. In 1999 übernahm Adecco die Firmen Delphi, ein Personaldienstleister mit Fokus auf IT-Berufe und Career Staff, ein kleiner Personaldienstleister der allgemeinenen Stellenvermittlung. Adecco übernimmt 2000 Olsten. Offiziell wurde die Übernahme als Fusion bezeichnet, allerdings verschwindet die Marke Olsten und geht komplett in Adecco über. In 2002 kauft Adecco Anteile der diakonischen Berufsförderungswerke auf. Fernerhin übernimmt Adecco der Internet-Personalvermittler jobpilot 2002 und veräußert ihn zwei Jahre später an Monster Worldwide.

2002 fand eine Umstrukturierung vom Zeitarbeitsvermittler zum Personaldienstleister statt. Fortan operiert die Adecco-Gruppe im Wesentlichen unter drei Marken, die die drei Divisionen repräsentieren: Adecco (klassische Zeitarbeitervermittlung), Ajilon (Vermittlung von Spezialisten) und Lee Hecht Harrison (Outplacement). Im Jahre 2003 konnten die Geschäftszahlen erst ein halbes Jahr später bekannt gegeben werden, was den Einbruch des Aktienkurses um 35 % und eine Buchprüfung mit Kosten von rund 100 Millionen Euro verursacht. 2006 und 2007 übernimmt Adecco die Unternehmen Deutschen Industrie Service AG, einen Personaldienstleister mit Schwerpunkt in den Bereichen Kaufleute und Techniker und Tuja Zeitarbeit. Bei der anschließenden jährlichen Generalversammlung wird Jürgen Dormann Verwaltungsratspräsident. Rolf Dörig wird stv. Verwaltungsratspräsident. Klaus J. Jacobs, der Mitgründer von Adecco, gibt sein Mandat zurück. Jedoch wird Jürgem Dormann von Rolf Dörig bereits im Januar 2009 abgelöst. Im Jahre 2010 übernimmt Adecco die US-amerikanische MPS Group, Inc. und geht ein Joint Venture mit Fesco, einem chinesischen Personaldienstleister ein. Im September 2015 löst Alain Dehaze Patrick De Maeseneire an der Firmenspitze als Chief Executive Officer für die Adecco Gruppe ab.

Unternehmensdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adecco hat 2011 ca. 31.000 Mitarbeiter weltweit (auf Vollzeitstellen umgerechnet). Sie ist mit bis zu 100.000 Kunden pro Tag im Geschäft und hat bis zu 700.000 Zeitarbeitskräfte täglich unter Vertrag. Die Adecco S.A. hat ihren Sitz in der Schweiz und ist an der SIX Swiss Exchange kotiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Adecco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]