Tamires

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Tamires
Tamires Cássia Dias Gomes (15197387597).jpg
Tamires (2014)
Personalia
Name Tamires Cássia Dias Gomes
Geburtstag 10. Oktober 1987
Geburtsort Caeté, Minas GeraisBrasilien
Position Abwehr
Juniorinnen
Jahre Station
CA Juventus
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2007 Santos FC
2008 Charlotte Lady Eagles 10 0(1)
2008 Ferroviária
2011 Atlético Mineiro
2013–2015 AD Centro Olímpico 31 (18)
2015– Fortuna Hjørring 22 (23)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2013– Brasilien 87 0(4)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

2 Stand: 3. August 2018

Tamires Cássia Dias Gomes, zumeist nur Tamires oder in Dänemark Tamires de Britto genannt, (* 10. Oktober 1987 in Caeté) ist eine brasilianische Fußballspielerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tamires hat ihre Karriere in der Jugend des CA Juventus in São Paulo begonnen. Mit achtzehn ist sie zum Santos FC gewechselt mit dem sie 2006 die zweite und letzte Ausgabe der Liga Nacional de Futebol Feminino und 2007 die Staatsmeisterschaft von São Paulo gewonnen hat. 2008 spielte sie für ein Jahr in der nordamerikanischen USL W-League für die Charlotte Lady Eagles.[1] Danach ist sie zu Ferroviária gewechselt, hat hier aber ihre Karriere für längere Zeit unterbrochen. 2011 heuerte sie in ihrer Heimat bei Atlético Mineiro an, mit dem sie die Staatsmeisterschaft von Minas Gerais gewinnen konnte. Im selben Jahr hat sie ihren Sohn Bernardo geboren.

Zur Saison 2013 ist Tamires bei der AD Centro Olímpico wieder vollzeitaktiv geworden und hat mit ihr die erste nationale Meisterschaft Brasiliens gewonnen, wofür sie in zwölf Spielen acht Tore beigesteuert hat.[2] In der Staatsmeisterschaft 2014 erzielte sie sieben Treffer in zehn Einsätzen und in der nationalen Meisterschaft 2014 drei Treffer in neun Einsätzen.[3][4]

Im Spätjahr 2015 ist Tamires zum dänischen Fortuna Hjørring nach Europa gewechselt, mit dem sie am 21. Mai 2016 nach einem 3:1-Finalsieg über den Brøndby IF den dänischen Pokal gewinnen konnte.[5]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2013 gehört Tamires dem Kader der brasilianischen Frauennationalmannschaft an, für die sie am 22. September 2013 beim Valais Cup in der Schweiz bei der 0:1-Niederlage gegen Neuseeland ihr Debüt gegeben hat. Bei ihrem zweiten Einsatz gegen die Auswahl von Mexiko hat sie ihr erstes Länderspieltor erzielt. Ihre größten Erfolge mit der Nationalmannschaft waren 2014 der Gewinn der Südamerikameisterschaft in Ecuador und 2015 der Sieg im Frauenfußballturnier der XVII. Panamerikanischen Spiele in Kanada. Bei der Weltmeisterschaft 2015 schied sie mit der Seleção Feminina im Achtelfinale aus. Ein Jahr später belegte sie bei den XXXI. Olympischen Spielen in Rio de Janeiro den vierten Platz.

Im Juli 2015 wurde ihr bei einem Raubüberfall vor dem Elternhaus in Santo André die Goldmedaille der Panamerikanischen Spiele gestohlen, die ihr von der CBF mit einer Replik ersetzt wurde.[6]

Länderspieltore
Tor Spiel Datum Ort Gegner Stand Endstand Anlass
#1 2 25.09.2013 SchweizSchweiz Savièse MexikoMexiko Mexiko 4:0 4:0 Valais Cup 2013
#2 13 09.04.2014 AustralienAustralien Brisbane AustralienAustralien Australien 1:1 1:2 Freundschaftsspiel
#3 20 26.09.2014 EcuadorEcuador Quito ArgentinienArgentinien Argentinien 5:0 6:0 Südamerikameisterschaft 2014
#4 64 07.12.2016 BrasilienBrasilien Manaus Costa RicaCosta Rica Costa Rica 2:0 6:0 Torneio Internacional 2016
Tamires im Halbfinale der Olympischen Spiele 2016

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein:

Nationalmannschaft:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. charlotteeagles.com (2008 Season). (Memento des Originals vom 11. Juni 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.charlotteeagles.com
  2. cbf.com.br - (Artilharia 2013).
  3. fpf.org.br - (Artilharia 2014). (Memento vom 3. Juni 2016 im Internet Archive)
  4. cbf.com.br - (Artilharia 2014).
  5. fortunahjorring.dk (Memento vom 3. Juni 2016 im Internet Archive), abgerufen am 3. Juni 2016.
  6. panamericano.ig.com.br, vom 31. Juli 2015, abgerufen am 3. Juni 2016.