Equinix

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Equinix, Inc.
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Rechtsform Incorporated
ISIN US29444U5020
Gründung 22. Juni 1998
Sitz Redwood City, Kalifornien, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung Stephen M. Smith (Präsident & CEO)[1]
Mitarbeiter 5.042[2]
Umsatz 2,726 Mrd. US-Dollar[2]
Branche Rechenzentren
Website www.equinix.com
Stand: 31. Dezember 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015
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Equinix, Inc. ist eine US-amerikanische Aktiengesellschaft, die netzbetreiberunabhängige Rechenzentren und Internet-Knoten betreibt. Das Unternehmen ist in zehn Ländern aktiv und bietet seinen Kunden Stellflächen in seinen Rechenzentren (Colocation) sowie die dazugehörige Internet-Anbindung. Zum Kundenkreis von Equinix gehören größere Unternehmen, Internet-Inhaltsanbieter und Netzbetreiber.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1998 von Jay Adelson und Al Avery gegründet, die bis dahin bei der Digital Equipment Corporation arbeiteten und am Aufbau des Internet-Knotens PAIX in Palo Alto beteiligt waren. Ihr Konzept war es, neutrale Rechenzentren einzurichten, die nicht von einem der großen Netzbetreiber und dessen Leitungskapazitäten abhängig waren. Sowohl kleine als auch große Netzbetreiber und Provider sollten hier gleichberechtigt peeren können. Aus der Idee des equal neutral internet exchange ergab sich der Firmenname Equinix.

Am 27. Juli 1999 ging Equinix’ erstes Rechenzentrum in einer ehemaligen Lagerhalle in Ashburn bei Washington, DC in Betrieb. Da sich hier der 1992 eingerichtete und von MCI WorldCom betriebene Internet-Knoten MAE East befand, waren in der Region bereits zahlreiche Netzbetreiber mit leistungsfähigen Internetleitungen in alle Teile der USA und nach Europa vertreten. Bis 2002 waren die meisten Kunden vom MAE East zum Equinix International Business Exchange (IBX) gewechselt. Heute stellt die Ashburner Farm aus mittlerweile fünf Rechenzentren mit einem Datendurchsatz von bis zu 80 Gbit/s (Stand: Juli 2009) den größten Internet-Knoten in den USA dar.[3]

Seit dem 11. August 2000 ist Equinix börsennotiert.

Auf dem europäischen Markt ist Equinix seit Mitte 2007 präsent, als durch die Übernahme von IXEurope mit Sitz in London 14 Rechenzentren in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande und der Schweiz hinzukamen.

Rechenzentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eines von fünf Rechenzentren in Frankfurt am Main

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asien/Pazifik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den mehr 6.300 Kunden[2] von Equinix zählen Adobe, IBM, Electronic Arts, Fujitsu, General Electric, Google, HP, Microsoft, Sony, Wikimedia und Yahoo. In den Equinix-Rechenzentren sind über 300 Netzbetreiber vertreten, darunter AT&T, BT, Deutsche Telekom, France Telecom, KDDI, NTT, SingTel, Sprint und Verizon.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Management
  2. a b c Geschäftsbericht 2015
  3. Rich Miller: The Internet's Busiest Intersection. In: Data Center Knowledge. 9. Juni 2009, abgerufen am 19. April 2016 (englisch).
  4. http://www.equinix.com/locations/united-states-colocation/washington-dc-data-centers/
  5. Corporate Fact Sheet, 11. September 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Equinix – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien