KDDI

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KDDI
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Rechtsform K.K.
ISIN JP3496400007
Gründung 1. Juni 1984
Sitz Chiyoda, Japan
Leitung Takashi Tanaka (Präsident)
Tadashi Onodera (Vorsitzender)
Mitarbeiterzahl 35,032 (2017)[1]
Umsatz 4,748,259 Bio. JPY (2016/17)[1]
43,822 Mrd. US$[2]
Branche Telekommunikation
Website www.kddi.com

Der Firmensitz von KDDI befindet sich im Garden Air Tower in Iidabashi, Chiyoda.

KDDI K.K. (engl. KDDI Corporation) ist ein japanisches Telekommunikationsunternehmen, das im Nikkei 225 gelistet ist. Es bietet Festnetz- und Mobiltelefondienste, Breitbandinternetdienstleistungen, Rechenzentren (Telehouse) und Unternehmensnetzwerke an und ist der Hauptkonkurrent von Marktführer NTT im japanischen Telekommunikationssektor.

KDDI Kabelverleger
KDDI Satellitenstation

KDDI belegt Platz 219 auf der Global FORTUNE Liste[3] und den Platz 141 der Forbes Liste "The World’s Biggest Public Companies" [4].

KDDI entstand im Oktober 2000 durch die Fusion der Unternehmen KDD (jap. 国際電信電話株式会社, Kokusai Denshin Denwa K.K.), DDI (Daini Denden Inc., 第二電電企画株式会社) und IDO (日本移動通信株式会社, Nippon Idō Tsūshin K.K.).

Im Mobilfunkmarkt arbeitet KDDI mit den Marken au/kddi und Tu-Ka/kddi mit zusammen rund 28 Millionen Kunden und einem Umsatz von 2,6 Billionen Yen[5] und der Tochtergesellschaft Okinawa Cellular Telephone in Konkurrenz mit Marktführer NTT DoCoMo. Als Internetdienstanbieter hat KDDI einen Marktanteil von 6,5 % bei den Glasfaserbreitbandkunden (FTTH: Fibre To The Home)[6]. Bei Festnetzgesprächen – seit der Marktliberalisierung 2001 mit freier Auswahl des Dienstanbieters ohne Notwendigkeit einer Vorwahl (Myline) – hat KDDI einen Marktanteil von 9 % bei Ortsgesprächen und 14,1 % bei Ferngesprächen.[5]

Im Markt für optische Netzwerke bemüht sich KDDI, seinen Anteil auszubauen und den ehemaligen Monopolisten NTT anzugreifen und kündigte für den 1. April 2008 die Übernahme des Glasfasergeschäfts von Chūbu Denryoku für rund 28 Milliarden Yen an.[7]

2011 übernahm KDDI für 165 Mio. US-$ das im Jahr 2000 gegründete koreanische Full-Service-Content-Delivery-Network-Unternehmen CDNetworks, das im Jahr 2010 einen Umsatz von 99 Mio. US-$ erzielte.[8]

Anteilseigner (Stand: 31. März 2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b [1], abgerufen am 11. Nov 2017
  2. Umgerechnet zum Kurs am Bilanzstichtag, den 11.Nov 2017
  3. KDDI. Abgerufen am 11. November 2017 (amerikanisches Englisch).
  4. KDDI on the Forbes Global 2000 List. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 11. November 2017]).
  5. a b Jahresbericht 2007: Overview of Operations (PDF; 113 kB)
  6. MIC, 7. Dezember 2007: Communications News, Vol. 18, No. 17@1@2Vorlage:Toter Link/www.soumu.go.jp (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 210 kB)
  7. Bloomberg, 25. Januar 2008: KDDI Third-Quarter Profit Rises 25% on Mobile Users
  8. Japanese Telco KDDI Buys Content Delivery Network CDNetworks For $167 Million, TechCrunch, 12. Oktober 2011