This Is the Life (Album)

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This Is the Life
Studioalbum von Amy Macdonald
Label Vertigo Records
Format LP, CD, Download
Genre Folk-Rock
Anzahl der Titel 12
Laufzeit 44:15
Produktion Pete Wilkinson [1]
Chronologie
This Is the Life A Curious Thing
(2010)

This Is the Life ist das Debütalbum der schottischen Singer-Songwriterin Amy Macdonald. Es wurde im Vereinigten Königreich am 30. Juli 2007[2] veröffentlicht und verkaufte sich bisher mehr als 2,4 Millionen Mal.[3]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amy Macdonald bei der Präsentation ihres Albums

Das Album entstand ab Sommer 2006[4] in den Londoner Soho Recordings Studios unter dem Produzenten Pete Wilkinson von Melodramatic Records. Gemischt wurde es größtenteils von Toningenieur Bob Clearmountain in Los Angeles.[5] Die Musik und alle Texte wurden von Amy Macdonald geschrieben, ausgenommen das Lied L.A. von Wilkinson und Macdonald.[6] Das Album wurde vom Label Melodramatic Records in Zusammenarbeit mit Mercury Records veröffentlicht.[6]

Außer der Stimme und der akustischen Gitarre von Amy Macdonald wurden bei der Aufnahme viele zusätzliche Instrumente wie Bass, Cello, Drums und weitere Perkussionsinstrumente, Elektrische Gitarre, Klavier, Keyboard, Saxophon, Flügelhorn, Trompete, Viola und Violine eingesetzt.[6]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elle J. Small von der BBC schrieb, Macdonald trage eine „alte Stimme auf ihren jungen Schultern“ und man brauche ein reifes Ohr, um Zugang zu ihrer am Folk orientierten Erzählweise, ihrer erwachsenen Stimme und ihrer von der Country-Musik beeinflussten Gitarre zu finden. Das erste Lied Mr Rock & Roll sei ein radiofreundliches Mitsing-Stück, voller keltischer Lagerfeuer-Romantik. Doch könne man die Authentizität ihres Werks bezweifeln. Wort und Ton klängen etwas gezwungen und würden eher zu einer weisen 39-Jährigen passen, als zu einer naiven 19-Jährigen.[8]
  • Das deutsche Onlinemagazin laut.de beschrieb das Album als „Countryfolkpop, der das richtige Maß noch sucht“. Es machte ebenso wie die britischen Rezensenten bei Amy Macdonald eine reife Stimme aus, bemängelte aber, dass sie in höheren Lagen häufig in schrille Töne abgleite. Zu häufig würden die Texte im Vordergrund stehen. Auch langweile manchmal die Akustikgitarre, Streicher würden eine übertriebene Theatralik erzeugen. Highlights seien dagegen Mr Rock & Roll sowie das Lied This Is the Life. Obwohl es noch nicht ganz ausgereift sei, scheine aber an diversen Stellen doch Potenzial durch und es würden Ansätze für einen eigenen Stil gezeigt.[9]
  • Sharon Mawer schrieb in ihrem Review auf Allmusic, das Album erwecke nostalgische Gefühle und erinnere an Kirsty MacColl.[2]

Covergestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Cover sind auf einer Farbfotografie der Londoner Fotografin Valerie Philips Kopf und Schulterpartie Amy Macdonalds zu sehen. Darunter steht in großen weißen Majuskeln der Name der Künstlerin und darunter in kleinerer Schrift der Titel des Albums. Die Ränder wurden so bearbeitet, dass sie wie zu einer alten, zerstoßenen Schallplatte gehörend aussehen. Die Gestaltung erinnere laut Allmusic an die Alben der Siebziger.[2]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standard Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mr Rock & Roll – 3:35
  2. This Is the Life – 3:05
  3. Poison Prince – 3:28
  4. Youth of Today – 4:00
  5. Run – 3:50
  6. Let’s Start a Band – 4:05
  7. Barrowland Ballroom – 3:58
  8. L.A. – 4:06
  9. A Wish for Something More – 3:46
  10. Footballer’s Wife – 5:06

Songinformationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Footballer’s Wife spiegelt die Besessenheit britischer Boulevardzeitungen wider, während Poison Prince die Drogenabhängigkeit von Pete Doherty[10] thematisiert. Der Text von L.A. handelt von ihrer Begeisterung für Jake Gyllenhaal.[11] wurde sie von Pete Wilkinson unterstützt. Ihr Song Barrowland Ballroom bezieht sich auf den gleichnamigen Veranstaltungsort in Glasgow.

Charts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album war in Europa vorwiegend in deutschsprachigen Ländern ein großer Radio- und Verkaufserfolg.[12] Im Vereinigten Königreich war es am ersten Sonntag nach Veröffentlichung auf Platz zwei in den Britischen Singlecharts[12] und am 13. Januar 2008 sogar auf Platz eins.[13] Am 14. März 2008 erreichte es Doppel-Platin-Status mit 600.000 verkauften Exemplaren.[14]

In der Schweizer Hitparade stieg das Album am 24. Februar 2008 auf Platz 58 in die Charts ein. Es arbeitete sich auf Platz eins vor und blieb für fünf Wochen[12] lang. Mehr als 100 Wochen Charts spiegeln sich wider in Vierfach-Platin und mehr als 150.000 CDs in der Schweiz. In Deutschland gelangte es auf Platz drei[12] und erreichte im Juni 2009 Vierfach-Platin-Status[15] sowie im Februar 2011 mit 900.000 verkauften Exemplaren Neunfach-Gold. Die Millionenmarke knackte das Album schließlich 2012,[15] somit ist es eines der meistverkauften Alben in Deutschland seit 1975. In Österreich war der Höchststand ebenfalls Platz drei.[12]

Neben dem ersten Platz im Vereinigten Königreich, der Schweiz, Dänemark und den Niederlanden, erreichte das Album in Belgien Platz zwei, in Norwegen und Schweden Platz fünf, in Frankreich Platz sechs, in Irland Platz 16 und in den US-amerikanischen Billboard Charts Platz 92.[12]

Album[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen [16]
DE AT CH UK US
2007 This Is the Life 3
(100 Wo.)
3
(82 Wo.)
1
(106 Wo.)
1
(75 Wo.)
92
(2 Wo.)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen [16]
DE AT CH UK US
2007 Poison Prince 66
(8 Wo.)
58
(9 Wo.)
2007 Mr Rock & Roll 21
(40 Wo.)
19
(35 Wo.)
3
(65 Wo.)
12
(16 Wo.)
2007 L.A. 48
(2 Wo.)
2007 This Is the Life 2
(56 Wo.)
1
(43 Wo.)
2
(94 Wo.)
28
(18 Wo.)
2008 Run 36
(9 Wo.)
75
(1 Wo.)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Land Zertifikation Verkäufe
BelgienBelgien Belgien[18] 2x Platin 60.000
DanemarkDänemark Dänemark[19] Platin 40.000
DeutschlandDeutschland Deutschland[20] 5x Platin 1.000.000
Europaische UnionEuropäische Union Europäische Union[21] 2x Platin 2.000.000
FrankreichFrankreich Frankreich[22] Gold 75.000
IrlandIrland Irland[23] Gold 7.000
NorwegenNorwegen Norwegen[24] Gold 15.000
OsterreichÖsterreich Österreich[25] Platin 20.000
PolenPolen Polen[26] Gold 10.000
RusslandRussland Russland[27] Gold 10.000
SchwedenSchweden Schweden[28] Gold 20.000
SchweizSchweiz Schweiz[29] 4x Platin 120.000
SpanienSpanien Spanien[30] Gold 40.000
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich[31] 2x Platin 600.000

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://hitparade.ch/showperson.asp?name=Pete+Wilkinson
  2. a b c allmusic.com This Is The Life – Amy MacDonald
  3. amymacdonald.co.uk What A Week!!!
  4. n-tv.de: "A Curious Thing": Amy Macdonalds neues Album, 29. Januar 2010, Zugriff am 6. Mai 2010
  5. Biography. Amy Macdonald. In: amymacdonald.co.uk. Mercury Music Group, archiviert vom Original am 27. April 2011; abgerufen am 27. April 2011 (englisch).
  6. a b c Booklet zu This Is the Life
  7. timesonline.co.uk Amy Macdonald: This Is the Life, Mike Pattenden
  8. bbc.co.uk Amy MacDonald – This Is the Life, by Elle J Small
  9. "This Is The Life" von Amy MacDonald – Album. Kritik. In: laut.de. Archiviert vom Original am 27. April 2011; abgerufen am 27. April 2011.
  10. SWR3 Poplexikon: Amy MacDonald: Poison prince (Memento vom 28. Februar 2009 im Internet Archive)
  11. songwriters.de: Amy Macdonald | Biografie, Zugriff am 7. Oktober 2008
  12. a b c d e f acharts.us Amy Macdonald – This Is the Life (Album)
  13. bbc.co.uk MacDonald tops the UK album chart, Sunday, 13 January 2008
  14. dailymail.co.uk Why Amy Macdonald’s a reluctant wag
  15. a b musikindustrie.de Gold/Platin-Datenbank
  16. a b Chartquellen: DE AT CH is the life/ UK US
  17. Swiss Music Awards 2009 – gelungene zweite Ausgabe
  18. Belgische Plattenauszeichnungen
  19. Dänische Plattenauszeichnungen
  20. Deutsche Plattenauszeichnungen
  21. Europäische Plattenauszeichnungen
  22. Certifications Albums Or – année 2008 (deutsch: Französische Plattenauszeichnungen) (Memento vom 13. September 2012 im Internet Archive)
  23. Irische Plattenauszeichnungen
  24. Norwegische Plattenauszeichnungen (Memento vom 5. November 2012 im Internet Archive)
  25. Österreichische Plattenauszeichnungen
  26. Polnische Plattenauszeichnungen
  27. Russische Plattenauszeichnungen (Memento vom 24. Juli 2011 im Internet Archive)
  28. Schwedische Plattenauszeichnungen
  29. Schweizer Plattenauszeichnungen
  30. Spanische Plattenauszeichnungen
  31. Britische Plattenauszeichnungen