Wüstwillenroth

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Wüstwillenroth
Gemeinde Birstein
Koordinaten: 50° 25′ 18″ N, 9° 19′ 38″ O
Höhe: 424 (424–444) m
Einwohner: 272 (31. Dez. 2014)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Eingemeindet nach: Oberland
Postleitzahl: 63633
Vorwahl: 06668

Wüstwillenroth ist ein Ortsteil der Gemeinde Birstein im Main-Kinzig-Kreis in Hessen.

Der Ort liegt im unteren Vogelsberg nördlich von Birstein. Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 276. Entlang des Ortes verlief die stillgelegte Vogelsberger Südbahn, auf deren Trasse der Vogelsberger Südbahnradweg gebaut wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die früheste erhalten gebliebene urkundliche Erwähnung von Wylnrodt weist in das Jahr 1488. Die Schreibweise des Ortsnamens lautete im Jahre 1514 Wostenwilnrot, und in der Niveaukarte des Kurfürstentums Hessen 1840–1861 ist Wüstwüllenrod dokumentiert, bevor es zur heutigen Schreibweise kam.

Im Vorfeld der Gebietsreform in Hessen schlossen sich Nachbargemeinden mit der Gemeinde Wüstwillenroth als Hauptort am 1. Juli 1971 zur neu geschaffenen Gemeinde Oberland zusammen und gingen mit dieser wenig später am 1. Juli 1974 in der Gemeinde Birstein auf.[2] Im Jahre 1939 gehörte der Ort zum Landkreis Gelnhausen und hatte 184 Einwohner.

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Birstein#Wüstwillenroth

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dart-Club Schlappe 301 e.V.
  • Förderverein der KSG Wüstwillenroth / Lichenroth
  • Frauenkreis Wüstwillenroth
  • Freiwillige Feuerwehr Wüstwillenroth
  • Gemischter Chor
  • Imkerverein Oberland
  • KSG Wüstwillenroth / Lichenroth

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeportrait Birstein: Zahlen, Daten & Fakten. Einwohnerzahl HW
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 362 und 363.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]