Wilsberg: Tödliche Freundschaft

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Folge der Reihe Wilsberg
Originaltitel Tödliche Freundschaft
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Produktions-
unternehmen
Cologne Filmproduktion
im Auftrag des ZDF
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Einordnung Folge 12 (Liste)
Erstausstrahlung 6. November 2004 auf ZDF
Stab
Regie Thorsten Näter
Drehbuch Thorsten Näter
Produktion Micha Terjung
Musik Nikolaus Glowna
Kamera Joachim Hasse
Schnitt Julia von Frihling
Besetzung

Tödliche Freundschaft ist die zwölfte Folge der Fernsehfilmreihe Wilsberg. Der Film basiert auf der Wilsberg-Figur von Jürgen Kehrer. Die Erstausstrahlung erfolgte am 6. November 2004 im ZDF. Regie führte Thorsten Näter, der auch das Drehbuch schrieb.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waltraud Rehmer engagiert den Privatdetektiv Georg Wilsberg, damit er den Tod ihres Mannes aufklärt, der von der Polizei als Selbstmord eingeschätzt wurde. Sie ist fest davon überzeugt, dass sich ihr Mann nicht selbst vor einen Zug geworfen hatte, sondern umgebracht wurde. Er war Sachstellenleiter im Bauordnungsamt und in letzter Zeit schien ihn etwas zu bedrücken, was mit seiner Arbeit im Bauamt zu tun hatte, möglicherweise Bestechlichkeit eines Kollegen, den er nicht verraten wollte. Denkbar ist aber auch ein neidischer Kollege, der seinen Posten wollte. Da aber ausgerechnet Wilsbergs Freund Manni diese Stelle kommissarisch angeboten wurde, scheidet dieser Grund eigentlich aus.

Nachdem Wilsberg von zwei Männern recht drastisch klargemacht wird, dass er seine „Schnüffelei“ einstellen soll, ist er davon überzeugt, dass Waltraud Rehmer recht hat und ihr Mann ermordet wurde. In Rehmers Büro findet der Detektiv einen Zeitungsartikel, der auf Rehmers alten Schulfreund Walter Grahnke verweist. Als er sich das Foto zu diesem Artikel genauer ansieht, erkennt er darauf eine sehr attraktive junge Frau, die ihm Manni gerade erst als seine neue Freundin vorgestellt hat. Wilsberg befürchtet, dass sie Manni nur für ihre Zwecke benutzen will. Er bittet Anna Springer für ihn herauszufinden, wer diese Sylvia ist und so kann sie als ein Callgirl identifiziert werden. Wilsberg befürchtet, dass sie Manni das Herz brechen wird, was er gern verhindern würde.

Zunächst geht Wilsberg gegen Walter Grahnke in die Offensive nachdem er in Erfahrung bringen konnte, dass dieser sich um einen Großauftrag für das neue Projekt beworben hatte, welches das Opfer zuletzt betreute und das nun von Manni bearbeitet wird. Dieser wird gerade von Sylvia bedrängt, ihm einen kleinen Gefallen zu tun. Obwohl es seiner Korrektheit widerstrebt willigt er ihr zuliebe ein. Angeblich will Sylvia nur eine Korrektur in einem Antrag vornehmen, den sie im Bauamt abgegeben hatte. In Wahrheit manipuliert sie heimlich die Ausschreibungsbewerbung, sodass Grahnkes Angebot das günstigere ist und er so den Zuschlag bekommen würde. Damit Wilsberg ihm nicht noch seinen Plan durchkreuzen kann, entführt Grahnkes Sohn die Tochter des Opfers und setzt so Waltraud Rehmer unter Druck, damit sie ihren Auftrag an Wilsberg kündigt. Sie tut dies, doch der Detektiv bemerkt, dass diese Kündigung nicht ganz freiwillig erfolgt und erfährt so von der Entführung. Noch ratlos, wie er weiter vorgehen soll, erscheint Freund Manni und klagt ihm sein Leid, denn er hat bemerkt, dass Sylvia am Ordner für die Ausschreibungen war und ist maßlos enttäuscht. Wilsberg ist davon überzeugt, dass sie den Austausch der Unterlagen wieder rückgängig machen sollten und da Sylvia die alten Papiere in ihrem Auto deponiert hatte, kann Wilsberg sie dort stehlen und zusammen mit Manni letztendlich die Manipulation verhindern. Es gelingt ihnen auch Rehmers Tochter zu befreien. Dabei erfährt Wilsberg, dass Walter Grahnke, zusammen mit seinem Sohn, Rehmers nach einem Streit vor den Zug geworfen hatte.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tödliche Freundschaft erschien zusammen mit der Folge Tod einer Hostess von Polarfilm auf DVD.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Redaktion von TV Spielfilm beurteilt den Krimi mit dem „Daumen nach oben“ und meint lobend: „Amüsant und clever gelöst.“[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. TV Spielfilm: Filmkritik bei TV-Spielfilm.de abgerufen am 13. Dezember 2016.