Hohenems

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hohenems (Begriffsklärung) aufgeführt.
Hohenems
Wappen von Hohenems
Hohenems (Österreich)
Hohenems
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Dornbirn
Kfz-Kennzeichen: DO
Fläche: 29,19 km²
Koordinaten: 47° 22′ N, 9° 40′ O47.3666666666679.6666666666667432Koordinaten: 47° 22′ 0″ N, 9° 40′ 0″ O
Höhe: 432 m ü. A.
Einwohner: 15.579 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 534 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6845
Vorwahl: 05576
Gemeindekennziffer: 8 03 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kaiser-Franz-Josef-Straße 4
6845 Hohenems
Website: www.hohenems.at
Politik
Bürgermeister: Richard Amann (ÖVP)
Gemeindevertretung: (2010)
(33 Mitglieder)
15 ÖVP, 7 FPÖ, 5 Bürgerbewegung Hohenems, 3 EMSIGE und GRÜNE, 3 SPÖ
Lage der Stadt Hohenems im Bezirk Dornbirn
Dornbirn Hohenems Lustenau VorarlbergLage der Gemeinde Hohenems im Bezirk Dornbirn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Hohenems ist eine Stadt in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Dornbirn. In der Stadt befindet sich der Palast Hohenems, das ehemalige Residenzschloss der Grafen von Hohenems. Im 18. Jahrhundert wurden in der Schlossbibliothek zwei der drei bedeutendsten Handschriften des Nibelungenliedes gefunden. Hohenems war vom 17. bis zum 19. Jahrhundert Wohnsitz zahlreicher jüdischer Familien. Im 20. Jahrhundert wurde Hohenems durch das Musikfestival Schubertiade weltbekannt.

Geografie[Bearbeiten]

Hohenems liegt in Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland von Österreich im mittleren Rheintal an der Grenze zur Schweiz auf 432 Metern Höhe. 42,0 % der Fläche sind bewaldet.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Hohenems.

Stadtteile[Bearbeiten]

Hohenems gliedert sich in elf Stadtteile:[1]

"über der Bahn"

  • Klien
  • unter der Burg
  • Emsreute
  • Markt
  • Weiler
  • Berg
  • Schwefel

"unter der Bahn"

  • Gmuand
  • Sohl
  • Herrenried
  • Bauern

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Stadt Hohenems teilt sich ihre Gemeindegrenzen mit sechs anderen politischen Gemeinden. Von diesen liegen zwei, nämlich die Marktgemeinde Lustenau und die Bezirkshauptstadt Dornbirn, im selben politischen Bezirk, drei im Bezirk Feldkirch (Fraxern, Götzis und Altach) und die Gemeinde Diepoldsau im schweizerischen Kanton St. Gallen. Im Fall von Diepoldsau bildet damit die Gemeindegrenze im Alten Rhein gleichzeitig die Staatsgrenze zwischen Österreich und der Schweiz. Diese ist gleichzeitig EU-Außengrenze, jedoch sind seit dem Beitritt der Schweiz zum Schengenraum im Jahr 2008 die systematischen Personenkontrollen an der Grenze abgeschafft. (Angabe der Gemeinden im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend.)

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Seite der Handschrift C des Nibelungenlieds (um 1220)
Hohenems 1613

Mittelalter[Bearbeiten]

Der Beginn der Besiedlung im Raum Hohenems ist nicht bekannt. Seit Ende des 12. Jahrhunderts gehörte die Burg Altems der Herren von Ems zu den mächtigsten und größten Burganlagen (350 Meter lang und 80 Meter breit) im süddeutschen Raum. Die Stauferfestung diente unter anderem als Verwahrungsort für prominente Gefangene wie ab 1195 Wilhelm III. (Sizilien) oder im Jahr 1206 Erzbischof Bruno von Köln. 1406 brannten die Appenzeller im so genannten Bund ob dem See den Ort Ems vollständig nieder.

Im Jahr 1333 wurde Hohenems das Stadtrecht zuerkannt, das jedoch nicht realisiert wurde, weil für den Bau der Stadtmauer die finanziellen Mittel nicht aufgebracht wurden.

Freie Reichsgrafschaft[Bearbeiten]

Kaiser Ferdinand I. erhob am 27. April 1560 Ems zu einer Reichsgrafschaft. Am Fuß des Schloßberges wurde ein Renaissance-Palast errichtet. 1570 stattete Karl Borromäus Graf Jakob Hannibal, dem Gatten seiner Halbschwester Hortensia, einen kurzen Besuch ab. Dem aufgrund seiner Verdienste um die Gegenreformation heiliggesprochenen Karl Borromäus ist die Stadtpfarrkirche geweiht, er ist Stadtpatron von Hohenems. Graf Kaspar erwarb die Reichsgrafschaft Vaduz sowie die Freiherrschaft Schellenberg und verlieh der Grafschaft Hohenems das Marktprivileg.

Ende des 18. Jahrhunderts erlangte Hohenems mit dem Fund von Teilen des Nibelungenliedes Bekanntheit: 1755 wurde im Palast in der Bibliothek vom Lindauer Arzt Jacob Hermann Oberreit die Handschrift C entdeckt, und nur ein paar Jahre später tauchte 1779 wiederum im Palast auch die Handschrift A auf.

Herrschaft der Habsburger[Bearbeiten]

1765 kam es zum Erwerb der Grafschaft Hohenems durch Österreich. Die Habsburger regierten die Grafschaft Hohenems wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann nach vierjährigem Streit um die Besitzrechte wieder zu Österreich.

Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Hohenems seit dessen Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich. Seit 1969 gehört die Gemeinde zum neu gegründeten Bezirk Dornbirn. 1983 wurde Hohenems zur Stadt erhoben und ist somit die jüngste Stadt in Vorarlberg.

Emser Chronik[Bearbeiten]

Im Jahre 1616 wurde von Bartholomäus Schnell (* 1580 in Langenargen, † 19. April 1649 in Hohenems) die erste Druckerei Vorarlbergs, die Gräflich Hohenemsische Buchdruckerei (1616–1730) in Hohenems errichtet.[2] Mit von ihm im selben Jahr vorgelegten Emser Chronik gelang Schnell gleich im ersten Jahr seiner Tätigkeit in Hohenems ein „Meisterwerk der Buchdruckerkunst“, das mehrfach als „das schönste je in Vorarlberg gedruckte Buch“ bezeichnet wurde.[3] Ein recht gut erhaltenes Exemplar zählt heute zu den Kostbarkeiten der Landesbibliothek in Bregenz.

Das von Johann Georg Schleh aus Rottweil 1613 fertiggestellte Werk bedeutete gleichzeitig den „Beginn der Vorarlberger Landesgeschichtsschreibung“: Etwa 100 Wappen werden in diesem Werk dargestellt – ebenso wie kartografische Holzschnitte, unter anderem die älteste überlieferte Karte Vorarlbergs. Nicht zuletzt deshalb stellt die Emser Chronik wohl den Höhepunkt der Buchdruckerkunst in Vorarlberg dar. Die politischen Absichten, die hinter diesem Werk steckten, werden in der Vorarlberger Landkarte, die das gesamte heutige Vorarlberg zeigt, deutlich: Mit schraffierten Grenzen ist darin jenes Gebiet gekennzeichnet, das, wenn es nach dem Willen des Initiators Graf Kaspar von Hohenems gegangen wäre, als „Unterrätien“ einen souveränen Territorialstaat unter der Herrschaft der Emser Grafen bilden sollte.

1663 wurde die Druckerei von Johann Kaspar Schwendimann geleitet, der mit dem „Philotheus“ (autobiographischer Schäferroman) des Barockdichters Laurentius von Schnifis den neben der Emser Chronik wohl bekanntesten Hohenemser Druck hervorbrachte.[4]

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten]

1617 legte ein Schutzbrief des Reichsgrafen Kaspar von Hohenems die rechtliche Grundlage für die Ansiedelung von jüdischen Familien und den Aufbau einer jüdischen Gemeinde. Der Reichsgraf erhoffte sich dadurch wirtschaftliche Impulse für seinen Markt. Im 17. Jahrhundert kam es zu Vertreibungen, nachdem aber den jüdischen Familien die Rückkehr gestattet wurde, florierte die jüdische Gemeinde. Es kam zum Bau einer Synagoge, eines Ritualbads (Mikwe) und eines Armenheims, auch ein Friedhof wurde angelegt.

1797 gründete der aus Augsburg stammende Herz Jakob Kitzinger das erste Kaffeehaus Vorarlbergs. Das „Kaffeehaus Kitzinger“ war bald Treffpunkt für die verschiedensten israelitischen Geselligkeitsvereine. So gründeten jüdische Bürger 1813 in diesem Haus die Lesegesellschaft. Bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Gemeinde kontinuierlich, den Höhepunkt erreichte die Zahl der jüdischen Einwohner 1862 mit 564 Menschen. Die Staatsgrundgesetze von 1867 und die damit verbundene freie Wahl des Wohnortes für Juden führten dann zu einer starken Abwanderung in umliegende Städte, sodass 1890 nur noch 118 Juden in der Stadt lebten.[5]

1935 zählte die jüdische Gemeinde nur mehr 35 Mitglieder. 1938 nach dem Anschluss Österreichs wurde jüdisches Eigentum durch die Gemeinde Hohenems „arisiert“. Dem folgte die Zwangsauflösung der Kultusgemeinde im Jahr 1940 und die Deportation verbliebener Gemeindemitglieder in die Vernichtungs- und Konzentrationslager. Als letzte Jüdin wurde Frieda Nagelberg am 25. Februar 1942 aus Vorarlberg deportiert.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 wurden vorübergehend jüdische Displaced Persons (DPs) angesiedelt. Von den ehemaligen Gemeindemitgliedern kehrte keines zurück.

Nach 1945 erwarb die Gemeinde Hohenems die Liegenschaften der Synagoge von der IKG Innsbruck, um sie in ein Feuerwehrhaus umzuwandeln. Das daneben liegende Rabbinatshaus wurde abgerissen. Auf Grund des großen Engagements der Kultusgemeinde St. Gallen konnte verhindert werden, dass die Grabsteine vom Friedhof entfernt und aus den alten Zedern Bleistifte gemacht wurden. Der Friedhof selbst hätte zur Christbaumpflanzung genutzt werden sollen. (Dreier 1988: 232f)

Gad Hugo Sella, der 1912 als Hugo Silberstein in Innsbruck geboren wurde und 1938 Österreich noch rechtzeitig verlassen konnte, schildert in einem vor-Ort-Bericht aus dem Jahre 1977 seine Erfahrungen:

„Von der blühenden jüdischen Gemeinde Hohenems ist – außer dem Friedhof – nichts übriggeblieben. […] Die Synagoge, ein großes Gebäude, in der Jahrhunderte das Wort Gottes gepredigt wurde, ist ein Gerätehaus der Feuerwehr Hohenems geworden, wahrlich eine Blasphemie, für die es keine Entschuldigung gibt. Auch Hohenems ist heute judenrein.“

Gad Hugo Sella: zitiert in: Dreier 1988: 228.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Mit dem Diepoldsauer Rheindurchstich und der Rheinregulierung endete 1923 die seit Jahrhunderten bestehende ständige Gefahr von Überschwemmungen und eine weitere Besiedlung der Talsohle wurde ermöglicht.

1983 wurde Hohenems von der Vorarlberger Landesregierung anlässlich des 650-Jahre-Jubiläums des Stadtrechts von 1333 zur Stadt erhoben.

In Hohenems wurde im Jahr 1998 das erste Vorarlberger Krematorium in Betrieb genommen.[6]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Zum Jahresende 2002 hatte die Stadt Hohenems einschließlich der Zweitwohnsitze 14.284 Einwohner, wobei der Ausländeranteil 14,5 Prozent betrug und damit über dem Landesdurchschnitt lag.

Politik[Bearbeiten]

Hohenems verfügt im Vergleich zu den meisten anderen Gemeinden Vorarlbergs über eine große Parteienvielfalt, so traten 2010 fünf und 2005 sogar sechs verschiedene Listen an. Bei den letzten Gemeindevertretungswahlen im März 2010 hat die führende ÖVP die vor fünf Jahren eroberte absolute Mehrheit verloren, was unter anderem auf das erstmalige Antreten der Bürgerbewegung Hohenems, die von einem ehemaligen ÖVP-Politiker gegründet wurde, zurückgeführt wurde. Unterschiedliche Meinungen wurden zeitweise oft auch über die Medien vertreten, weshalb Hohenems immer wieder in negative Schlagzeilen gelangte.

Gemeindevertretung und Bürgermeister[Bearbeiten]

Die Stadtvertretung von Hohenems besteht derzeit aus 33 Mitgliedern. Nach der letzten Gemeindevertretungswahl im Jahr 2010 setzt sich diese wie folgt zusammen: ÖVP 15 Sitze, FPÖ 7 Sitze, Bürgerbewegung Hohenems 5 Sitze, Emsige und Grüne 3 Sitze und SPÖ 3 Sitze. Bürgermeister der Stadt Hohenems ist seit 2004 Richard Amann von der Volkspartei.[7]

Finanzen[Bearbeiten]

Das Budget sieht für 2013 Ausgaben in der Höhe von knapp 38 Millionen Euro vor. Für den Ausgleich des Haushalts müssen Darlehen in der Höhe von 1,17 Millionen aufgenommen werden. Die Verschuldung wird sich bis Jahresende auf 21,66 Millionen reduzieren. Der Voranschlag der Stadt Hohenems Immobilienverwaltungs GmbH & Co.KG (GIG) sieht für 2013 Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von 1,25 Millionen Euro vor. Der Schuldenstand der GIG, über die Sanierungen von städtischen Gebäuden durchgeführt werden, wird Ende 2013 auf 11,98 Millionen sinken.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hohenems

Die nach Bludenz zweitkleinste Stadt Vorarlbergs bietet ein vielfältiges Angebot an Kultur und hat einige Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet.

Museen[Bearbeiten]

Jüdisches Museum in Hohenems
Stoffels Säge-Mühle

Jüdisches Museum Hohenems[Bearbeiten]

Das Jüdische Museum Hohenems ist ein regionales Museum mit internationaler Ausstrahlung. Es erinnert an die landjüdische Gemeinde Hohenems und deren vielfältige Beiträge zur Entwicklung Vorarlbergs und der umliegenden Regionen. In Veranstaltungen des Museums setzt man sich mit jüdischer Gegenwart in Europa, der Diaspora und Israel sowie mit Fragen der Zukunft der europäischen Einwanderungsgesellschaft auseinander.

Musik-Museen[Bearbeiten]

In Zusammenhang mit dem hier gegründeten Musikfestival Schubertiade entstanden einige Museen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der hier dargebotenen Musik beschäftigen. Das Franz-Schubert-Museum widmet sich dem Leben des Wiener Komponisten Franz Schubert. Das gegenüber liegende Dreimäderlhaus-Museum geht – ausgehend von der gleichnamigen Operette von 1916 – den Legenden und Kuriositäten nach, welche die Beschäftigung mit Schubert hervorgebracht ha,. Das Elisabeth-Schwarzkopf-Museum ist einer der bedeutendesten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts, Elisabeth Schwarzkopf, gewidmet. Im Musik- und Schallplatten-Museum Walter Legge sind Originaldokumente aus dem umfangreichen Archiv des ersten und eines der bedeutendsten Schallplattenproduzenten klassischer Musik zu sehen.

Hohenems- und Nibelungenlied-Museum[Bearbeiten]

In diesem Museum geht es um die reiche Geschichte der Stadt, wozu auch die Entdeckung der Nibelungen-Handschriften C und A Ende des 18. Jahrhunderts gehört.

Museum Stoffels Säge-Mühle[Bearbeiten]

Das Museum präsentiert 2.000 Jahre Technik und Entwicklung von Mühlen und Sägemühlen bis in die Gegenwart.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Ruine Alt-Ems
    Die Burganlage Alt-Ems war mit sieben Toren, einer Zugbrücke und 47 Räumlichkeiten einst eine der größten Burganlagen im süddeutschen Raum. In 740 Metern Meereshöhe, etwa 300 Meter über dem Rheintal, hatte die Burg ursprünglich eine Länge von 800 Metern und eine Breite von bis zu 85 Metern. Im inneren Burghof ist noch der sagenumwobene Konradsbrunnen sichtbar.[8]
    Seit 2006 wird die Ruine saniert.
Schloss Glopper
  • Schloss Glopper – Burg Neu-Ems
    Im Jahre 1343 erbaute Ritter Ulrich I. von Ems auf dem Bergrücken des Rheintales in Emsreute, nahe seiner Feste Alt-Ems, eine neue Burg, um seiner vielköpfigen Familie in unruhiger Zeit einen festen Hort zu schaffen.
    Die Burg Neu-Ems, auch Schloss Glopper und im Volksmund kurz Glopper genannt, besteht aus einem einheitlichen Bauensemble aus kleinräumiger Hochburg mit einem bergfriedartigen Bollwerk sowie einem angebauten Palas und einer tiefer gelegenen Vorburg. 1843 fiel die Burg an Clemens Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems und befindet sich seither durchgehend im Besitz der Familie Waldburg-Zeil.
  • Palast Hohenems
    Der Palast von Hohenems wurde von Martino Longhi in den Jahren 1562 bis 1567 geplant und erstellt.
    Das Gebäude ist ein regelmäßiger dreigeschossiger Baukörper mit Satteldächern mit einem rechteckigen Innenhof. Im Norden und Süden befinden sich zweiachsige Eckrisalite unter Kegeldächern, die Mittelachse wird durch ein plastisch gegliedertes Rundbogenportal betont. Der Palast Hohenems ist der bedeutendste Renaissancebau Westösterreichs. Er wird bis heute bewohnt sowie für Gastronomie und Veranstaltungen genutzt.
Rathaus
  • Rathaus
    Das Rathaus gehörte ursprünglich als Gästehaus zum Palast und wurde ebenfalls von Martino Longhi geplant. Eine zweiarmige Freitreppe führt zum erhöhten Eingang.
  • Altes Rathaus
    Das alte Rathaus befindet sich im ältesten Stadtgebiet von Hohenems an der Sägerstraße in Richtung Emsreute und diente von 1637 bis 1830 als Rathaus. Das Gebäude ist im Besitz der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Ein eingekerbtes Beil in einem Fenstersimsbalken erinnert an die frühere gräfliche Blutgerichtsbarkeit.
Salomon-Sulzer-Saal
  • Salomon-Sulzer-Saal (frühere Synagoge)
    1770 bis 1772 entstand nach Plänen des Bregenzerwälder Baumeisters Peter Bein das hoch gewölbte Gotteshaus im spätbarocken, klassizistischen Stil, das zu den bedeutendsten Synagogenbauten im Bodenseeraum zählte – ein einkubischer Baukörper mit Mansardenwalmdach. Zwischen 1863 und 1867 wurde die Synagoge im Inneren umgebaut und erhielt einen Turm mit Uhr und Schlagwerk.
    In den Jahren 2003/2004 wurde die ehemalige Synagoge unter der Leitung der Architekten Ada und Reinhard Rinderer renoviert und größtenteils das ursprüngliche Aussehen wiederhergestellt. Nach mehr als 60 Jahren wurde am  22. Juli 2004 erstmals wieder ein jüdischer Sabbat-Gottesdienst in der ehemaligen Synagoge abgehalten. Die offizielle Eröffnung nach der Renovierung fand am 21. Mai 2006 statt. Eröffnet wurde gemeinsam von Rabbiner Hermann Schmelzer (Jüdische Gemeinde St. Gallen), Pfarrer Thomas Heilbrun (Pfarrgemeinde St. Karl; siehe unten) und Imam Samir Redzepovic als Vertreter der Islamischen Religionsgemeinde unter Anwesenheit einiger Nachkommen jüdischer, für die Stadt bedeutsamer Bürger.
    Das Gebäude trägt heute den Namen Salomon-Sulzer-Saal, benannt nach dem berühmten Kantor und Bürger der Stadt, und steht als Veranstaltungssaal sowie Teil der Musikschule der Öffentlichkeit zur Verfügung.
  • Jüdischer Friedhof Hohenems
    Der Jüdische Friedhof befindet sich am südlichen Stadtrand. Die Friedhofsanlage wurde im Jahr 1617, anlässlich der Ansiedlung der Juden in Hohenems, errichtet.
Markus-Sittikus-Saal
  • Stadtpfarrkirche St. Karl
    Das 1796–1797 an der Stelle der früheren Hannibal-Kirche erbaute Gotteshaus, das durch einen Gang mit dem Hohenemser Palast verbunden ist, ist dem heiligen Karl Borromäus, dem Stadtpatron von Hohenems, geweiht.
  • Markus-Sittikus-Saal
    Dieses 1913 nach Plänen des Architekten Hanns Kornberger errichtete Gebäude diente über neun Jahrzehnte als Turnhalle; bei der letzten Renovierung wurde es zum Konzertsaal umgebaut und 2005 als solcher erstmals von der Schubertiade Vorarlberg verwendet. Benannt ist der Saal nach Markus Sittikus von Hohenems, der von 1612 bis 1619 Fürsterzbischof von Salzburg war.
  • Stickerei Amann
    Die Stickerei Aman (1910–1911) ist eine repräsentative Zweckarchitektur aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und wurde 1910 bis 1911 vom Vorarlberger Architekten Hanns Kornberger (1868–1933) geplant. Die Architektur basiert auf klaren Pfeilerstrukturen mit ausgewogener Fensterteilung sowie einem aufwändig gestalteten Eingang mit Einfriedung.
Altes Krankenhaus (Kaiserin-Elisabeth-Str.)

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Mehrmals jährlich finden in Hohenems Tage der Schubertiade statt, in deren Mittelpunkt die Musik Schuberts und seiner Zeit steht. Die Veranstaltungen finden gewöhnlich im Markus-Sittikus-Saal statt.
  • Das jährlich stattfindende Festival Homunculus, das von den Veranstaltern als Festival für Puppen, Pointen und Poesie bezeichnet wird, ist ein fixer Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt Hohenems.
  • Die Hohenemser Chor- und Orgeltage finden jährlich an drei Tagen Anfang Oktober statt.
  • Das Kulturfest Emsiana jeweils an einem Wochenende im Mai bietet Führungen, Vorträge und Ausstellungen, Lesungen und Konzerte.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Hohenems gab es im Jahr 2003 316 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 2.999 Beschäftigten und 189 Lehrlingen. Insgesamt waren 6.195 lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige tätig.

In den 2000er Jahren konnten Arbeitsplatzverluste in der Textilindustrie und der Ski- und Sportartikelproduktion durch Ansiedelungen neuer Unternehmen, wie einem Multiplex-Kino und einer Filiale eines internationalen Baumarkts, ausgeglichen werden. Große Unternehmen sind das Metallverarbeitungs-Unternehmen Collini und die Fleischwaren-Produktion efef.

Das Landeskrankenhaus Hohenems verfügt über 128 Betten. Das Krankenhaus betreibt auch eine Palliativstation. Es sind Abteilungen für Anästhesie, Innere Medizin und Intensivmedizin, Pulmologie, konservative Orthopädie und eine Tageschirurgische Station vorhanden.[9]

An das lokale Krankenhaus angeschlossen ist die eine Abteilung des Roten Kreuzes des Landesverbandes Vorarlberg, die Rotkreuzabteilung Hohenems[10]. Von dieser Dienststelle aus werden Krankentransport, Rettungs- und Notarztdienst für die Region besorgt.

Freizeit und Sport[Bearbeiten]

Naherholungsgebiet Rheinauen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Erholungszentrum Rheinauen

Mit den Rheinauen besitzt Hohenems – gemeinsam mit der benachbarten Gemeinde Altach – das größte Natur- und Freibad in Westösterreich. Auf 13 Hektar befinden sich ein 400 Meter langer Natursee am Alten Rhein, ein 50-Meter-Sportbecken, ein 1.000m² großes Familienbecken, ein Ruhe-Pool und ein Kinder-, Plantsch- und Spielbereich. Zur Bade- und Freizeitanlage gehört auch ein Vitalparcours sowie ein frei zugänglicher Grillplatz. Abends kann die Anlage für Veranstaltungen von 30 bis 5.000 Personen gemietet werden.

Alpinsport[Bearbeiten]

Hohenems ist durch die zentrale Lage im Rheintal Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbiketouren. Beliebte Ausflugsziele sind unter anderem der Schlossberg mit der Ruine Alt-Ems, der Aussichtsberg Hoher Staufen, die Alpe Gsohl, die Schuttannen oder das Fluhereck (Emser Hütte). Bei Sportkletterern beliebt ist die Kalkfelsgruppe Löwenzähne oberhalb von Emsreute. Hier finden sich Kletterrouten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden mit Wandhöhen bis zu 150 Metern.

Im Winter bietet die Berglandschaft oberhalb von Hohenems, im Skigebiet Schuttannen, für Skifahrer, Skitourer und Snowboarder gute Bedingungen.

Verkehr[Bearbeiten]

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Hohenems, betrieben durch die ÖBB, liegt an der Vorarlbergbahn. Es halten nur die Züge des Regionalverkehrs sowie einzelne IC von/nach Wien, nicht jedoch EN- und railjet-Züge.

Der Bahnhof ist auch eine Haltestelle der Buslininien des Vorarlberger Verkehrsverbundes. Neben den nur im Ortsgebiet von Hohenems (auch als Bade- und Wanderbus) verkehrenden Linien 55 und 55a fahren auch die Linien 22, 23 und 53 des Landbus Unterland durch Hohenems. Die Rheintal Bus AG verkehrt mit der Linie 303 (vom Verkehrsverbund Vorarlberg als Linie 54 bezeichnet) von Heerbrugg bis nach Hohenems Emspark, nahe der Grenze zur Schweiz (Stand: März 2011).

Im September 2012 begann der Umbau des Bahnhofs inklusive der zugehörigen Bushaltestelle in eine moderne Nahverkehrsdrehscheibe.[11] Neben einigen kleineren Vorarbeiten wurde als erster Schritt auf dem nordseitigen Parkplatz ein provisorischer Busbahnhof eingerichtet, damit von den Bahnsteigen aus alle Buslinien näher – und ohne die Straße überqueren zu müssen – erreichbar sind.

Individualverkehr[Bearbeiten]

Die Landesstraßen Vorarlberger Straße (L 190) und Rheinstraße (L 203) durchqueren von Norden nach Süden die Gemeinde, Ost-West-Verbindungen zwischen diesen beiden Straßen im Ortsgebiet bestehen mit der L 46 und L 47. Erstere führt nördlich des Zentrums von der L 190 zum Vollanschluß an der Rheintal/Walgau Autobahn (A 14) und zum Grenzübergang nach Diepoldsau.

2010 wurde nach jahrelanger Planung eine Neutrassierung der Vorarlberger Straße durch Hohenems fertiggestellt, die nun in einer Westschleife um die Stadtmitte herum führt. Mit dieser Maßnahme soll das historische Zentrum vom Durchgangsverkehr entlastet werden.[12]

Flughafentower

Luftfahrt[Bearbeiten]

Mit dem Flugplatz Hohenems-Dornbirn besitzt Hohenems einen Sportflugplatz. In den 1970er Jahren wurde dieser von der Rheintalflug genützt, bis die Fluglinie aus Kapazitätsgründen auf den benachbarten Flughafen Altenrhein in der Schweiz ausweichen musste.

Bildung[Bearbeiten]

Hohenems verfügt über drei Volksschulen, zwei Mittelschulen, eine Sonderschule und das Bäuerliche Schul- und Bildungszentrum (siehe nachstehend). Weitere Bildungseinrichtungen sind die Volkshochschule, die Musikschule sowie eine private Montessori-Schule. An vorschulischen Einrichtungen sind acht Kindergärten zu nennen.

Schwerpunkte des Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrums für Vorarlberg (BSBZ) in Hohenems sind: Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Landschaftspflege. Absolventen der dreijährigen Fachschule erhalten einen Facharbeiterbrief und werden von regionalen Handwerksbetrieben und diversen Sozialinstitutionen gerne zu Mitarbeitern ausgebildet. Zudem können nach dem Abschluss weiterführende Schulen mit Maturareife besucht werden.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Der Kaiser von Österreich-Ungarn trug unter anderem auch den Titel „Graf von Hohenems“ (siehe Großer Titel des Kaisers von Österreich). Auch Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn (besser bekannt als „Sissi“ bzw. „Sisi“) reiste inkognito als „Gräfin von Hohenems“ (es sind noch entsprechende Visitenkarten erhalten), so auch zum Zeitpunkt ihrer Ermordung in Genf.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger der Stadt[Bearbeiten]

  • Arthur Neudörfer (1877–1952), Arzt (Obermedizinalrat)[13]
  • Konrad Renn (1881–1959), Pfarrer
  • Otto Amann (1926–2011), ehemaliger Bürgermeister

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten mit Hohenems-Bezug[Bearbeiten]

  • Jean Améry (1912–1978), früherer Name: Hans Chaim Mayer, Schriftsteller; seine Familie stammte aus Hohenems.
  • Karl Borromäus (1538–1584), Pestheiliger, Kardinal, dann Erzbischof von Mailand, ist Stadtpatron von Hohenems.
  • Karl Falschlunger (1930–2012), Landtagsabgeordneter und Landtagsvizepräsident
  • Esaias Gruber († um 1595), der Ältere und der Jüngere, Bildhauerfamilie, schuf Bildwerke in der Pfarrkirche St. Karl und im Palast.
  • Michael Köhlmeier (* 1949), Autor, lebt in Hohenems.
  • Paula Köhlmeier (1982–2003), Tlochter von Michael Köhlmeier, Autorin, ist in Hohenems aufgewachsen und hier tödlich verunglückt.
  • Hanns Kornberger (1868–1933), Jugendstil-Architekt, war an zahlreichen Bauwerken in Hohenems beteiligt und ist hier gestorben.
  • Martino Longhi der Ältere (* um 1530; † 1591), Architekt des gräflichen Palastes und jetzigen Rathauses (früher Gästehaus der Grafen)
  • Aron Tänzer (1871–1937), Rabbiner (1896–1905 in Hohenems) und Historiker
  • Regina Ullmann (1884–1961), Schriftstellerin
  • Ludwig Welti (1904–1971), Historiker
  • Stefan Zweig (1881–1942), Schriftsteller (seine Mutter stammt aus dem Brettauer-Haus)

Ehemalige Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit 1818 waren folgende Personen Gemeindeoberhäupter von Hohenems:[14]

  • 1818–1830 / 1834–1847 Andrä Peter
  • 1850–1856 Johann Peter
  • 1856–1859 Hermann Spieler
  • 1859–1861 Alois Peter
  • 1861–1864 Jakob Mathis
  • 1864–1867 Anton Spieler
  • 1867–1869 Johann Häfele
  • 1869–1882 Johann Georg Witzemann
  • 1882–1885 Josef Anton Waibel
  • 1885–1896 Hermann Mathis
  • 1896–1904 August Reis
  • 1904–1912 Alois Peter
  • 1913 Graf Clemens von Brandis (Amtsverwalter 1. Halbjahr)
  • 1913–1919 Alois Amann
  • 1919–1937 August Waibel
  • 1937–1938 August Mathis
  • 1938 Karl Hämmerle (kommissarisch)
  • 1938–1945 Josef Wolfgang
  • 1945–1965 Hanny Amann
  • 1965–1990 Otto Amann
  • 1990–1997 Herbert Amann
  • 1997–2004 Christian Niederstetter

Literatur[Bearbeiten]

  • Amt der Stadt Hohenems (Hrsg.): Gedenkschrift Stadterhebung Hohenems 1333–1983. Gedenkschrift zur Stadterhebungsfeier am 28. Mai 1983 (mit einer Flurnamenkarte für Hohenems von Siegfried Fulterer), Dornbirn 1983.
  • Hermann Begle: Die Emser Chronik – Ein Propagandawerk der Emser Grafen. Nachdruck der maschinschriftl. Hausarbeit für Deutsche Philologie vom September 1980. Buchhandlung Märk, Hohenems o. J.
  • Werner Dreier: Rücksichtslos und mit aller Kraft. Antisemitismus in Vorarlberg 1880–1945. Buchhandlung Märk, Hohenems (Hrsg.): Antisemitismus in Vorarlberg. Regionalstudie zur Geschichte einer Weltanschauung. Bregenz 1988, S. 132–249.
  • Wilhelm Frey: Das bunte Haus. Jüdische Erzählungen aus Hohenems. Hrsg. und mit einem Nachwort von Bernhard Purin. Hecht-Verlag, Hard 1996, ISBN 3-85298-019-4.
  • Eva Grabherr (Hrsg.): "… eine ganz kleine Gemeinde, die nur von den Erinnerungen lebt!" Juden in Hohenems. Katalog des Jüdischen Museums Hohenems, Hohenems 1996, ISBN 3-901168-04-4.
  • Kulturkreis Hohenems (Hrsg.): Emser Sagen. Bearbeitet von Josef Giesinger. Schriftenreihe des Kulturkreises Hohenems, Bd. 2, Lustenau 1980.
  • Marktgemeinde Hohenems (Hrsg.): Hohenems – Geschichte. Bd. I der Gesamtdarstellung, Bregenz 1975.
  • Marktgemeinde Hohenems (Hrsg.): Hohenems – Kultur. Bd. II der Gesamtdarstellung, Bregenz 1978.
  • Marktgemeinde Hohenems (Hrsg.): Hohenems – Natur und Wirtschaft. Bd. III der Gesamtdarstellung, Dornbirn 1983.
  • Aron Tänzer: Die Geschichte der Juden in Hohenems. Unveränderter Nachdruck der Erstausgabe von F. W. Ellmenreich's Verlag, Meran 1905: Verlagsbuchhandlung H. Lingenhöle & Co., Bregenz 1982.
  • Manfred Tschaikner: Hexenverfolgungen in Hohenems. Einschließlich des Reichshofs Lustenau sowie der österreichischen Herrschaften Feldkirch und Neuburg unter hohenemsischen Pfandherren und Vögten. Hrsg. vom Vorarlberger Landesarchiv. Forschungen zur Geschichte Vorarlbergs, Bd. 5, Universitätsverlag Konstanz, Konstanz 2004, ISBN 3-89669-690-4.
  • Priscilla Waldburg-Zeil: Der Palast von Hohenems – Licht und Schatten. Aus der Familiengeschichte Waldburg-Zeil-Hohenems und Schönborn-Wiesentheid. Palatia Nyomda és Kiadó Kft. Győr, etwa 2004, ISBN 963-86305-9-0.
  • Ludwig Welti: Geschichte der Reichsgrafschaft Hohenems und des Reichshofes Lustenau. Ein Beitrag zur Einigungsgeschichte Vorarlbergs. Forschungen zur Geschichte Vorarlbergs und Liechtensteins, Bd. 4, Universitätsverlag Wagner. Innsbruck 1930.
  • Ludwig Welti: Graf Jakob Hannibal I. von Hohenems 1530–1587. Ein Leben im Dienste des katholischen Abendlandes. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 1954.
  • Ludwig Welti: Graf Kaspar von Hohenems 1573–1640. Ein adeliges Leben im Zwiespalte zwischen friedlichem Kulturideal und rauher Kriegswirklichkeit im Frühbarock. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 1963.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hohenems – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadtteile definiert. Aussendung der Stadt Hohenems zur Neudefinierung der Stadtteile.
  2. Alois Niederstätter: Bemerkungen zur Vorarlberger Landsgeschichtsschreibung nach 1945 (PDF; 195 kB)
  3. Veranstaltung zu Bartholomäus Schnell. Landesbibliothek 2005.
  4. Norbert Schnetzer: Die Anfänge des Buchdrucks in Vorarlberg. ISBN 3-85376-203-4.
  5. www.jewishencyclopedia.com, abgerufen am 15. Oktober 2013
  6. Österreichischer Gemeindeverband: Presseaussendung (PDF; 70 kB), 30. Oktober 2007.
  7. Ergebnisse der Gemeindevertretungswahl 2010. Website der Stadt Hohenems. Aufgerufen am 22. September 2011.
  8. Sage: Der Konradsbrunnen in Hohenems. Website von sagen.at.
  9. http://www.lkhh.at/hohenems/portal/index.php?v_id=d18f96c094053b1f983a957f5accfc8e
  10. http://roteskreuz.at/index.php?id=41471
  11. ÖBB Infrastruktur AG: Projekt Rheintalkonzept. Abgerufen am 11. März 2011.
  12. Verkehrsentlastung des Hohenemser Stadtzentrums – Neue Stadtspange offiziell für den Verkehr freigegeben In: Vorarlberg.at, Projektarchiv.
  13. Christoph Vallaster: Ehrenbürger in Vorarlberg. 1986, ISBN 3-85258-001-3.
  14. Marktgemeinde Hohenems (Hrsg.): Hohenems Kultur. Bd. II der Gesamtdarstellung, Vorarlberger Graphische Anstalt, Bregenz 1978, S. 157.