Żywiec
| Żywiec | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Schlesien | |||
| Landkreis: | Żywiec | |||
| Fläche: | 50,6 km² | |||
| Geographische Lage: | 49° 40′ N, 19° 10′ O49.66666666666719.166666666667Koordinaten: 49° 40′ 0″ N, 19° 10′ 0″ O | |||
| Höhe: | 345 m n.p.m | |||
| Einwohner: | 32.363 (30. Jun. 2012)[1] |
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| Postleitzahl: | 34-300 bis 34-330 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 33 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | SZY | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | Bielsko-Biała–Makov | |||
| Nächster int. Flughafen: | Krakau-Balice | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadtgemeinde | |||
| Einwohner: | 32.363 (30. Jun. 2012)[2] |
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| Gemeindenummer (GUS): | 2417011 | |||
| Verwaltung (Stand: 2007) | ||||
| Bürgermeister: | Antoni Szlagor | |||
| Adresse: | ul. Powstańców Śląskich 9 34-300 Żywiec |
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| Webpräsenz: | www.zywiec.pl | |||
Żywiec [ˈʒɨvʲɛʦ], (deutsch Saybusch; älter Saubusch) ist eine Mittelstadt mit etwa 30.000 Einwohnern in der Woiwodschaft Schlesien in Polen.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Die Stadt liegt in den Beskiden an der Mündung der Koszarawa in die Soła etwa 18 km südöstlich von Bielsko-Biała. In der Nachbarschaft befindet sich das Dreiländereck mit Tschechien und der Slowakei.
Geschichte [Bearbeiten]
Große Teile der einstigen Herrschaft Saybusch im österreichischen Galizien wurden durch Landkäufe des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen, eines Sohnes des sächsisch-polnischen Königs August III., 1810 Teil der Herrschaft Teschen.
Da Albert kinderlos starb, kamen die Güter durch Adoption und Erbschaft an einen Zweig der Habsburger, welcher Saybusch später zu seinem Hauptsitz machte. 1933 starb hier Karl Stephan von Österreich. Schloss Saybusch ist heute im Besitz seiner Enkelin Maria Christina Habsburg, der Tochter des polnischen Generalmajors Karl Albrecht von Habsburg-Altenburg, der in der NS-Zeit in Haft war.
Nach dem Polenfeldzug 1939 gehörte der Ort – rückbenannt in Saybusch – vom 26. Oktober 1939 an zum Deutschen Reich. Er bildete als Mittelpunkt des gleichnamigen Kreises (Landkreis Saybusch) einen Teil des neuen Regierungsbezirkes Kattowitz in der preußischen Provinz Schlesien, ab 18. Januar 1941 in der Provinz Oberschlesien.
Im Rahmen der sogenannten Saybusch-Aktion wurden zwischen September und Dezember 1940 aus den besetzten Gebieten des Saybuscher Landes 17.993 Polen vertrieben. Die meisten wurden in das Generalgouvernement umgesiedelt. Junge Männer wurden teilweise als Zwangsarbeiter in das Deutsche Reich verschleppt.[3]
Seit dem 30. November 1940 wurde die Stadt von einem deutschen Amtskommissar verwaltet.
Mit der Verleihung des Rechtes der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 an die Stadt Saybusch stand ab 1. April 1942 bis Kriegsende an der Spitze der Ortsverwaltung ein deutscher Bürgermeister.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Ring mit Rathaus
- Glockenturm
- Kirche Mariä Geburt (Konkathedrale)
- Heilig-Kreuz-Kirche
- Altes Schloss
- Habsburger Schoss
- Schlosspark mit Chinesischem Haus
- Alte Feuerwache
In der näheren Umgebung von Saybusch in den Kleinen Beskiden fährt eine Standseilbahn vom Ort Międzybrodzie Żywieckie zum Berg Góra Żar (767 m).
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Wilhelm Brasse (1917–2012) – polnischer Fotograf und KZ-Überlebender
- Marek Motyka (* 1958) – polnischer Fußballtrainer
- Agata Wróbel (* 1981) – polnische Gewichtheberin
- Tomasz Jodłowiec (* 1985) – polnischer Fußballer
- Monika Brodka (* 1987) – polnische Popsängerin
Wirtschaft [Bearbeiten]
Żywiec ist vor allem – nicht nur in Polen – wegen seines Bieres berühmt. Das in Polen am weitesten verbreitete Bier Żywiec trägt den Namen der Stadt.
Das Bier [Bearbeiten]
Das gleichnamige Bier wird in der Stadtbrauerei gebraut und ist in Polen sehr bekannt. Die Brauerei wurde 1856 in Żywiec erbaut, sie gehört inzwischen zum Heineken-Konzern. Das Brauereimuseum ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur. Bekannt sind auch die Mineralquellen.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Żywiec hat Städtepartnerschaften mit:[4]
- Unterhaching, Deutschland
- Riom, Frankreich
- Čadca, Slowakei
- Adur District Council, Großbritannien
- Gödöllő, Ungarn
- Liptovský Mikuláš, Slowakei
- Szczytno, Polen
Verweise [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Website der Stadt (polnisch, englisch)
- Links zum Thema Żywiec im Open Directory Project (polnisch)
Fußnoten [Bearbeiten]
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 2. Februar 2013.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2012. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 2. Februar 2013.
- ↑ Uczyć się z historii - „Saybusch Aktion” – wysiedlenia z Żywiecczyzny
- ↑ http://www.zywiec.pl/stat.php?partnerskie
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