Büttenhardt

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Büttenhardt
Wappen von Büttenhardt
Staat: Schweiz
Kanton: Schaffhausen (SH)
Bezirk: Reiatw
BFS-Nr.: 2914i1f3f4
Postleitzahl: 8236
Koordinaten: 690842 / 28952647.7499988.649997658Koordinaten: 47° 45′ 0″ N, 8° 39′ 0″ O; CH1903: 690842 / 289526
Höhe: 658 m ü. M.
Fläche: 4.00 km²
Einwohner: 359 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 90 Einw. pro km²
Website: www.buettenhardt.ch
Karte
Deutschland Deutschland Kanton Thurgau Kanton Zürich Bezirk Schaffhausen Büttenhardt Dörflingen Lohn SH Stetten SH ThayngenKarte von Büttenhardt
Über dieses Bild
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Büttenhardt
Logo der Gemeinde

Büttenhardt ist eine politische Gemeinde des Kantons Schaffhausen in der Schweiz. Auf dem Gemeindegebiet liegt die ehemalige deutsche Enklave Verenahof.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1836 148
1850 195
1880 220
1900 166
1910 142
1930 167
1950 192
1970 161
1990 269
2000 342
2006 352

Politik[Bearbeiten]

Gemeindepräsidentin ist Silvia Sigg-Bührer (Stand 2013).

Geschichte[Bearbeiten]

1238 wurde das Dorf als erstmals als Butinhart urkundlich erwähnt. Im Jahre 1259 erhielt das Kloster Paradies von Graf Hartmann dem Älteren von Kyburg den Wald, den man nennt Buothenhart. Im 15. Jahrhundert kam alles zu Schaffhausen. Einzig der Verenahof blieb wegen verfehlter Politik bei Tengen. Der Verenahof wurde dann badisch und bildete jahrhundertelang eine deutsche Enklave in der Schweiz. 1967 wurde die deutsche Enklave Verenahof als bisher letzter Gebietsabtausch an die Schweiz angegliedert. Ein Teil der überflüssig gewordenen Grenzsteine sind beim Alten Schulhaus sowie beim Rathaus in Wiechs am Randen zu sehen.

Ausgemusterte Grenzsteine vom Verenahof in Büttenhardt

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In blau eine mit der Spitze im Boden steckende, weisse Pflugschar, beseitet von je zwei gelben stilisierten Ähren.

Büttenhardt gehört zu den Gemeinden, die vor 1800 kein eigenes Wappen führten. Als es dann anfangs des 19. Jahrhunderts für die Gemeinden üblich wurde, ein Wappen zu führen, wählten sie die im Boden steckende, von Ähren umgebene Pflugschare als Symbol für die Landwirtschaft. Die Tinktur wählten sie in Anlehnung an die Landgrafschaft Nellenburg, in der die Ortschaft sich früher befand.[2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurt Bächtold: Die Geschichte der Gemeinde Büttenhardt, Büttenhardt 1988.
  • Gemeinde Büttenhardt (Hrsg.): Der Verenahof zu Büttenhardt. 25 Jahre Grenzbereinigung 1992.
  • Andreas Schiendorfer: 1000 Jahre Thayngen, Jubiläumsbuch, Thayngen 1995, ISBN 3-905116-03-0.
  • Schaffhauser Magazin 1/1980 "Reiat", Verlag Steiner Grüninger AG.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Büttenhardt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Bruckner-Herbstreit, Berty: Die Hoheitszeichen des Standes Schaffhausen und seiner Gemeinden, Reinach-Basel 1951, S. 187-188.