Siblingen
| Siblingen | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Schaffhausen (SH) |
| Bezirk: | Schleitheim |
| BFS-Nr.: | 2953 |
| Postleitzahl: | 8225 |
| Koordinaten: | 680920 / 28382147.6999998.516662508Koordinaten: 47° 42′ 0″ N, 8° 31′ 0″ O; CH1903: 680920 / 283821 |
| Höhe: | 508 m ü. M. |
| Fläche: | 9.42 km² |
| Einwohner: | 780 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 83 Einw. pro km² |
| Website: | www.siblingen.ch |
| Karte | |
Siblingen ist eine politische Gemeinde des Kantons Schaffhausen in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Die Gemeindefläche misst 942 ha, davon entfallen auf Waldgebiete 455 ha und 455 ha auf landwirtschaftliches Nutzland (inklusive 15.8 ha Reben). Als Bauland sind 32 ha ausgezont. Siblingen liegt im Klettgau, am Fusse des Randens.
- Höchster Punkt: 900 m ü.M.
- Tiefster Punkt: 475 m ü.M.
Politik [Bearbeiten]
Gemeindepräsident: Matthias Peter
Verkehr [Bearbeiten]
Siblingen liegt an der Hauptstrasse 14, die von Schaffhausen bis zur Grenze bei Stühlingen führt. Linienbusse verbinden Siblingen mit Schaffhausen und Schleitheim im Halbstunden-Takt.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Siedlungsspuren auf dem Siblinger Schlossranden/Schlossbuck und die dort aufgefundenen Tongefässe zeugen von einer Besiedlung in Siblingen im 2. Jahrtausend v. Chr.
Danach bauten die Römer an dieser Stelle eine, mit Graben geschützte, mehrstöckige Anlage von 38 Fuss Länge und 18 Fuss Breite. Bei Grabungen im Jahr 1999 wurden Tonscherben, Werkzeuge, Schmuck gefunden.
Im Mittelalter wurde von einem namentlich unbekannten Adelsgeschlecht an dieser Stelle die Burg Hartenkirch errichtet.
Im 13. Jahrhundert erhielt das Dorf eine kleine Kapelle, die dem heiligen Michael gewidmet ist.
Wappen [Bearbeiten]
- In rot eine natürliche grüne, entwurzelte braunstämmige Tanne mit je vier breiten Ästen.
Das Wappensymbol Siblingens ist die Tanne. Nicht als solche, aber als Baum lässt sie sich bis 1608 zurückverfolgen. Nämlich als Siegelstempel auf einem Aktenstück. Hier ist eine Tanne abgebildet. Später finden sich aber auch Laubbäume auf den Siegelstempeln. Das Symbol der Tanne entstammt vermutlich dem Geschlecht der Danner die viele Vögte in Siblingen stellten. Bei der Bereinigung 1949 wurde die Tanne als historisch überliefertes Wappen beibehalten. Als Tinktur wählte man grün für den Baum und rot für den Schild, in Anlehnung an die Herren von Randenburg, welche die Hauptherren von Siblingen waren.[2]
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Schöne Wanderungen sind auf dem Randen möglich. Vom Aussichtsturm des Siblinger Randens hat man eine herrliche Aussicht in die Alpen (bei gutem Wetter bis zu den Churfirsten) und das Klettgau und für eine Zwischenverpflegung steht in der Nähe des Randenturms (Oberhalb Siblingen) das Siblinger Randenhaus. Die reformierte Pfarrkirche wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut und im Chorteil befinden sich gotische Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Jakob Keller (1847–1914), Regierungsrat
- Johann Jacob Weber (1803–1880), Verleger
Weblinks [Bearbeiten]
Portal: Kanton Schaffhausen – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kanton Schaffhausen
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
- ↑ Bruckner-Herbstreit, Berty: Die Hoheitszeichen des Standes Schaffhausen und seiner Gemeinden, Reinach-Basel 1951, S. 275-277.
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Ehemalige Gemeinde: Guntmadingen
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