Trasadingen

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Trasadingen
Wappen von Trasadingen
Staat: Schweiz
Kanton: Schaffhausen (SH)
Bezirk: Unterklettgauw
BFS-Nr.: 2973i1f3f4
Postleitzahl: 8219
UN/LOCODE: CH TSD
Koordinaten: 673461 / 28001647.666668.416671403Koordinaten: 47° 40′ 0″ N, 8° 25′ 0″ O; CH1903: 673461 / 280016
Höhe: 403 m ü. M.
Fläche: 4.14 km²
Einwohner: 583 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 141 Einw. pro km²
Website: www.trasadingen.ch
Dorfzentrum Trasadingen

Dorfzentrum Trasadingen

Karte
Deutschland Kanton Zürich Bezirk Oberklettgau Bezirk Schaffhausen Bezirk Schleitheim Hallau Oberhallau Trasadingen WilchingenKarte von Trasadingen
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Trasadingen ist eine politische Gemeinde des Kantons Schaffhausen in der Schweiz.

Grenzwachtposten Trasadingen, Kompanie III/64, 1914-1918

Geographie[Bearbeiten]

Trasadingen liegt im Klettgau ganz im Westen des Kantons und direkt an der Grenze Deutschlands. Der Gemeindename ist durch das gleichnamige Funkfeuer des Flughafens Zürich international bekannt.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Tom Häberli (Stand 2013).

Trasadinger Kantonsräte sind Martin Kessler, FDP, und Matthias Frick, Alternative Liste.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Trasadingen wird Wein angebaut. Das Klima und der Boden eignen sich insbesondere für die Edelsorte Pinot Noir. 22 Tafeln informieren auf einem 2001 eingerichteten Weinlehrpfad zu Themen des Weinbaus in der Region.

Verkehr[Bearbeiten]

Trasadingen liegt an der Europastrasse E 54 von Basel nach Schaffhausen. Trasadingen hat einen Bahnhof der Deutschen Bahn an der Hochrheinbahn von Basel nach Schaffhausen und Singen.

Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Kirche St. Jakob stammt aus dem Jahr 1840.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In weiss stilisierter grüner Rebstock mit je drei stilisierten blauen Trauben, oben in grünes Blatt, unten in Tatzenkreuz endigend, beseitet oben rechts von schwarzem Tatzenkreuz und links von weissem Rebmesser mit brauenem Griff und gelber Zwinge.

Das Trasadinger Wappen findet sich zum ersten Mal 1693. Es ist bis auf das Rebmesser im rechten (heraldisch: linken) Obereck, welches damals fehlte, identisch mit dem heute gebräuchlichen. In den kommenden Jahrhunderten änderte sich der Rebstock zu einer Tanne. Dies ist auf die ungenaue Arbeit der Siegelstecher in dieser Zeit zurückzuführen. Bei der Bereinigung 1949 griff man wieder auf die ursprüngliche Form zurück. Die Farben sind für den Rebstock die natürlichen, für Schild und Kreuz diejenigen des Heiliggeistspitals, für die das Kreuz steht, nämlich weiss-schwarz.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Portal: Kanton Schaffhausen – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kanton Schaffhausen
 Commons: Trasadingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Bruckner-Herbstreit, Berty: Die Hoheitszeichen des Standes Schaffhausen und seiner Gemeinden, Reinach-Basel 1951, S. 313-317