Bahnhof Luxemburg

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Luxemburg
Vor dem Bahnhof, während Umbau Mai 2010
Vor dem Bahnhof, während Umbau Mai 2010
Daten
IBNR 8200100
Lage
Stadt Luxemburg
Staat Luxemburg
Koordinaten 49° 35′ 57,8″ N, 6° 8′ 3,5″ O49.59946.1343Koordinaten: 49° 35′ 57,8″ N, 6° 8′ 3,5″ O
Eisenbahnstrecken

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Der Bahnhof Luxemburg (luxemburgisch Gare Lëtzebuerg, französisch Gare Centrale) ist der wichtigste Bahnhof der luxemburgischen Hauptstadt Luxemburg.

Er wird von der staatlichen Luxemburger Eisenbahngesellschaft CFL betrieben. Er ist größter Bahnhof des Landes und Knotenpunkt aller Eisenbahnlinien Luxemburgs und außerdem wichtige Schnittstelle des Eisenbahnverkehrs aus den Nachbarländern Belgien, Frankreich und Deutschland. Seit Juni 2007 verkehrt außerdem der TGV über die neue Schnellfahrstrecke LGV-Est bis nach Paris. Derzeit (2009) wird der Bahnhof in großem Umfang umgebaut und saniert.

„Luxemburg-Central“ heißt das ehrgeizige Projekt, das vorsieht, die Gleise am Hauptbahnhof zu überdachen und die angrenzenden Flächen mit Wohnungen, Büros, einem Kino und anderem zu bebauen.[1]

Mitte Oktober 2010 wurde am Bahnhof ein in Fertigbauweise errichtetes Parkhaus eröffnet, das seine Funktion erfüllen soll, bis eine neue Tiefgarage im Bereich der Rocade de Bonnevoie fertiggestellt ist.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bahnhof wurde 1859 eröffnet. Das heutige Empfangsgebäude wurde in den Jahren 1907 bis 1913 von den deutschen Architekten Alexander Rüdell[3], Jüsgen und Scheuffel in neobarockem Stil gebaut. Wahrzeichen ist der imposante Glockenturm.

Seitlich angebaut befand sich in einem Pavillon, der mit dem Hauptgebäude durch eine Arkade verbunden ist, der Fürstenbahnhof des Großherzogs, der nach verschiedenen Umnutzungen sozialer und kultureller Art neuerdings ein Bistro beherbergt.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Wir kommen nicht so gut voran.“ Luxemburger Wort, 1. Dezember 2009.
  2. (raz),Parkhaus am Bahnhof wächst in die Höhe. Luxemburger Wort, 6. Mai 2010.
  3. Alexander Rüdell (PDF; 1,8 MB) im Zentralblatt der Bauverwaltung vom 1. Januar 1921
  4. GD, L’endroit. d'Lëtzebuerger Land, 4. Dezember 2009, S. 13.