Bergkirchen

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Bergkirchen im Landkreis Dachau, für andere Orte gleichen Namens siehe Bergkirchen (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bergkirchen
Bergkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bergkirchen hervorgehoben
48.2511.366666666667521Koordinaten: 48° 15′ N, 11° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Dachau
Höhe: 521 m ü. NHN
Fläche: 59,99 km²
Einwohner: 7391 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85232
Kfz-Kennzeichen: DAH
Gemeindeschlüssel: 09 1 74 113
Gemeindegliederung: 26 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Johann-Michael-Fischer-Str.1
85232 Bergkirchen
Webpräsenz: www.bergkirchen.de
Bürgermeister: Simon Landmann
Lage der Gemeinde Bergkirchen im Landkreis Dachau
Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Freising Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis München Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm München Altomünster Bergkirchen Dachau Erdweg Haimhausen Hebertshausen Hilgertshausen-Tandern Karlsfeld Markt Indersdorf Odelzhausen Petershausen Pfaffenhofen an der Glonn Schwabhausen (Oberbayern) Sulzemoos Vierkirchen (Oberbayern) WeichsKarte
Über dieses Bild

Bergkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Dachau.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Für die Gemeinde Bergkirchen sind 26 amtliche Ortsteile ausgewiesen:

  • Alt Günding
  • Bergkirchen
  • Bergkirchen-Lus
  • Bibereck
  • Breitenau
  • Deutenhausen
  • Eisolzried
  • Eschenried
  • Facha
  • Feldgeding
  • Gröbenried
  • Heißhof
  • Hopfenau
  • Kienaden
  • Kreuzholzhausen
  • Lauterbach
  • Neu Günding
  • Neuhimmelreich
  • Oberbachern
  • Palsweis
  • Palsweis-Moos
  • Priel
  • Rennhof
  • Ried
  • Rodelzried
  • Unterbachern

Geschichte[Bearbeiten]

Im Ortsteil Eisolzried wurde zur Römerzeit vermutlich im 1. Jahrhundert nach Christus eine Ziegelei betrieben.[2] Das Urbar von Bergkirchen (842 n. Chr.) gibt Einblicke in die Organisation eines Hofes in der Mitte des 9. Jahrhunderts.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Eisolzried, Feldgeding, Lauterbach und Oberbachern aufgelöst und mit Gebietsteilen der aufgelösten Gemeinden Günding und Kreuzholzhausen zur neuen Gemeinde Bergkirchen zusammengefügt.[3]

Politik[Bearbeiten]

Bergkirchner Rathaus, im Hintergrund St. Johannes Baptist 48.25637311.362873

Gemeinderat[Bearbeiten]

  • CSU 5 Sitze
  • SPD 1 Sitz
  • Freie Wählergemeinschaften
    • FWG Deutenhausen/Eisolzried-Lauterbach-Kreuzholzhausen 4 Sitze
    • FWG Bergkirchen 3 Sitze
    • Bürger für Bergkirchen 3 Sitze
    • FWG Feldgeding 2 Sitze
    • WG Bachern 1 Sitz
    • FWG Günding/Neuhimmelreich 1 Sitz

Wappen[Bearbeiten]

In Rot auf einem mit zwei schmalen blauen Wellenbalken belegten silbernen Hügel die silberne Kirche von Bergkirchen in Seitenansicht.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Bergkirchen ist Mitglieder der im Februar 2011 gegründeten „Westallianz“, eines Kooperationsverbundes von sechs Gemeinden, die sich entlang der Autobahn A 8 zwischen München und Augsburg befinden.[4] [5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Bergkirchen

St. Johannes Baptist (48.25147911.361332)
St. Johannes Baptist, Hochaltar
  • Grund- und Hauptschule mit Mittagsbetreuung.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Panorama[Bearbeiten]

Panorama mit St. Johann Baptist von Süden

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ulrich Brandl und Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 571.
  4. Seite der Westallianz über Bergkirchen unter http://www.westallianz-muenchen.de/westallianz/wir/bergkirchen
  5. siehe Bericht über die Gründung der "Westallianz" unter http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/odelzhausen/westallianz-steht-endgueltig-1129070.html

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bergkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien