Birgit Schrowange

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Birgit Schrowange beim Kölner Treff, 2012
Birgit Schrowange beim Deutschen Fernsehpreis 2012

Birgit Schrowange (* 7. April 1958 in Nehden (heute ein Stadtteil von Brilon), Nordrhein-Westfalen, Deutschland) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin.

Karriere[Bearbeiten]

Die ausgebildete Rechtsanwaltsgehilfin Birgit Schrowange begann ihre Fernsehkarriere beim WDR 1978 als Redaktionsassistentin[1] und moderierte dort das Regionalmagazin „Aktuelle Stunde“ (1984). 1983 wechselte sie zum ZDF, wo sie als Programmansagerin bis 1994 tätig war.[2] Von Januar bis September 1994 moderierte Schrowange die monatliche Sendung Die deutsche Schlagerparade im damaligen Südwestfunk, ehe sie im Oktober 1994 zu RTL wechselte.

Seit dem 13. Oktober 1994 moderiert sie dort die wöchentliche Infotainment-Sendung Extra – Das RTL-Magazin, in der sie im April 2000 in einer Anmoderation mit dem Satz über behinderte Menschen „Es gibt Menschen, die sind so hässlich, dass sie froh sein können, sich selber nie auf der Straße zu begegnen“ Negativschlagzeilen machte.[3] Außerdem moderierte sie vom 23. November 1995 bis 2004 das Lifestyle-Magazin Life! – Die Lust zu leben.

Am 22. Mai 1987 spielte Schrowange in der Folge Irgendwann der Krimiserie Ein Fall für zwei als Nebendarstellerin Rosi mit.[4]

Werbung[Bearbeiten]

Bis 2008 trat Schrowange als Werbeträgerin für Adler Modemärkte auf, bevor diese Aufgabe im Januar 2008 von Veronica Ferres übernommen wurde, [5][6] nachdem die Kette durch eine Sanierungsgesellschaft übernommen wurde, trennte sich die neue Leitung des Unternehmens von Ferres. Ferres’ Nachfolgerin wurde erneut Birgit Schrowange.[7]

Leben[Bearbeiten]

Schrowange war von 1998 bis 2006 mit ihrem damaligen RTL-Kollegen Markus Lanz (Explosiv – Das Magazin) liiert, mit dem sie einen gemeinsamen Sohn (* 2000) hat. Sie ist alleinerziehend.

Ehrungen und soziales Engagement[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Birgit Schrowange: So viel Lust zu leben. Marion von Schröder Verlag, München 1998, ISBN 3-547-78075-6.
  • Birgit Schrowange und Shirley Michaela Seul: Es darf gern ein bisschen mehr sein! Nymphenburger Verlag, München 2014, ISBN 978-3-485-02815-8.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Birgit Schrowange – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biografie Birgit Schrowange offizielle Website, aufgerufen am 4. Februar 2012
  2. Biografie Birgit Schrowange offizielle Website
  3. spiegel.de: Strafantrag gegen Birgit Schrowange, 4. Mai 2000. Abgerufen am 27. August 2011.
  4. Biografie Birgit Schrowange, Moderatoren-Agentur MSC Promotion
  5. Adler zieht Veronica Ferres an, 11. Januar 2008, unter wuv.de.
  6. Ekkehard Müller-Jentsch: Schauspielerin verklagt Modehaus – Die Ferres ist nicht brav genug, 18. März 2010, unter sueddeutsche.de.
  7. Birgit Schrowange bleibt Adler treu, 4. Februar 2010, unter wuv.de
  8. http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,7920198,00.html
  9. Paten. Abgerufen am 11. Juli 2010.
  10. http://www.seara.de/109.0.html
  11. http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-11/9496107-deutscher-kinderpreis-2007-26-preistraeger-in-koeln-geehrt-007.htm