Bisel

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bisel (Begriffsklärung) aufgeführt.
Bisel
Wappen von Bisel
Bisel (Frankreich)
Bisel
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Altkirch
Kanton Hirsingue
Gemeindeverband Communauté de communes du Canton de Hirsingue.
Koordinaten 47° 32′ N, 7° 13′ O47.5355555555567.2186111111111406Koordinaten: 47° 32′ N, 7° 13′ O
Höhe 386–431 m
Fläche 8,10 km²
Einwohner 575 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 71 Einw./km²
Postleitzahl 68580
INSEE-Code

Bisel ist eine französische Gemeinde mit 575 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Sie ist Mitglied des Gemeindeverbandes Communauté de communes du Canton de Hirsingue. Die Einwohner werden Biselois(es) genannt.

Geografie[Bearbeiten]

Bisel liegt im Sundgau, 14 Kilometer südlich von Altkirch und 30 Kilometer westlich von Basel. Es liegt nahe der Grenze zur Schweiz. In Bisel und den Nachbargemeinden liegen einige kleine Seen. Durch das Gemeindegebiet fließt der Largitzenbach auf seinem Weg zur Largue.

Nachbargemeinden von Bisel sind Heimersdorf im Norden, Ruederbach im Nordosten, Feldbach im Osten, Mœrnach im Südosten, Mooslargue im Süden, Seppois-le-Haut im Westen sowie Largitzen im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1302 wurde Bisol als Bizol zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ortsname ist vom mittelhochdeutschen Wort Bies (Binsen) abgeleitet. Das Dorf wurde im Mittelalter durch die Grenzsetzung an der Largue zweigeteilt. Eine Hälfte gehörte bis 1324 zur Grafschaft Pfirt (danach zu Habsburg), die andere Hälfte war ein Lehen der Familie Montjoie von Hirsingue.

Im Ersten Weltkrieg wurde die Gemeinde zerstört.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 467 487 518 545 534 601 568

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die heutige Kirche Saint-Colomban wurde 1918 im Stil des Neuklassizismus erbaut. Eine ursprüngliche dem Heiligen Columban geweihte Kirche an der gleichen Stelle ist seit 1302 belegt, sie war 1834 vergrößert worden und wurde im Ersten Weltkrieg zerstört.[1]

Dorfkirche
Rathaus- und Schulgebäude

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Vor 1914 gab es 40 Holzschuhmacher in Bisel. Heute ist die Gemeinde von Äckern, Weiden, Wald und Fischteichen umgeben. Haupterwerbszweige sind Ackerbau und die Zucht von Hausrindern. Es gibt außerdem eine Molkerei vor Ort.[2]

Die Départementsstraße D463 verbindet Bisel mit Delle im Westen und Folgensbourg im Osten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bisel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bisel in der Base Merimée (französisch) Abgerufen am 21. Oktober 2009
  2. [http://www.quid.fr/communes.html?mode=detail&id=555&req=Bisel&style=fiche Bisel auf quid.fr] (französisch), seit dem 25. März 2010 nicht mehr abrufbar.