Riespach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Riespach
Wappen von Riespach
Riespach (Frankreich)
Riespach
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Altkirch
Kanton Hirsingue
Koordinaten 47° 32′ N, 7° 17′ O47.5405555555567.2877777777778397Koordinaten: 47° 32′ N, 7° 17′ O
Höhe 355–455 m
Fläche 7,57 km²
Einwohner 715 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 94 Einw./km²
Postleitzahl 68640
INSEE-Code

Rathaus Riespach

Riespach ist eine französische Gemeinde mit 715 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Sie gehört zum Arrondissement Altkirch, zum Kanton Hirsingue und ist Mitglied des Gemeindeverbandes Canton de Hirsingue.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Riespach liegt im Tal des namengebenden Riesbaches, der als Geischbach in die obere Ill mündet. Die Sundgau-Gemeinde ist 13 Kilometer von Altkirch und 25 Kilometer von Basel entfernt.

Nachbargemeinden von Riespach sind Grentzingen im Norden, Oberdorf im Nordosten, Waldighofen und Roppentzwiller (Berührungspunkt) im Osten, Vieux-Ferrette im Süden, Kœstlach und Hindlingen im Südwesten sowie Feldbach im Westen.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1270 wurde das Dorf als Rodensbach erstmals urkundlich erwähnt. Über Rudenspach (1271), Ruedispach (1289) wurde schließlich im Jahr 1298 der heutige Ortsname Riespach.

Vom 11. Jahrhundert bis 1327 war Riespach Teil der Grafschaft Pfirt und wurde danach wie der gesamte Sundgau österreichischer Besitz.

Der Dreißigjährige Krieg war in Riespach und Umgebung von Mord, Plünderungen, Hungersnöten und Seuchen gekennzeichnet. Während man in Riespach 1618 noch 257 Einwohner zählte, waren es 1650, nach Ende des Krieges, noch 30 Seelen.

Nun zu Frankreich gehörend, wurde das Gebiet nach einem königlichen Edikt des Jahres 1662, das für sechs Jahre Steuerbefreiungen garantierte, langsam wieder besiedelt, insbesondere durch Schweizer Familien.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 543 582 548 587 608 672 700

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche St. Michael
St. Michael, Südseite
St. Michael, Nordostseite

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Riespach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Geschichte von Riespach auf cc-canton-hirsingue.com (französisch)