Altkirch

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Altkirch
Wappen von Altkirch
Altkirch (Frankreich)
Altkirch
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Altkirch
Kanton Altkirch
Koordinaten 47° 37′ N, 7° 14′ O47.6230555555567.2394444444444303Koordinaten: 47° 37′ N, 7° 14′ O
Höhe 274–392 m
Fläche 9,54 km²
Einwohner 5.761 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 604 Einw./km²
Postleitzahl 68130
INSEE-Code

Luftbild von Altkirch

Altkirch (elsässich Àltkìrech) ist eine französische Stadt mit 5761 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Die Stadt ist Sitz der Unterpräfektur (frz. Sous-préfecture) des Arrondissement Altkirch, dieses besteht aus vier Kantonen, sie ist Hauptort (frz.: chef-lieu) des Kantons Altkirch und Sitz des Gemeindeverbandes Altkirch.

Geografie[Bearbeiten]

Altkirch liegt auf einem Hügel über dem Flüsschen Ill und ist der zentrale Ort des Sundgaus im südlichen Elsass. Nach Basel im Osten sind es etwa 30 Kilometer, nach Belfort im Westen etwa 42 Kilometer und nach Mülhausen im Norden etwa 19 Kilometer.

Nachbargemeinden von Altkirch sind Aspach und Walheim im Norden, Wittersdorf im Osten, Hirsingue und Hirtzbach im Süden sowie Carspach im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde im 11. Jahrhundert gegründet. Im Jahre 1324 fiel sie durch Heirat in den Besitz des Hauses Habsburg, ab dem Westfälischen Frieden (1648) gehörte sie – mit Unterbrechung von 1871 bis 1918 – zu Frankreich. 1659 ging sie durch Schenkung König Ludwigs XIV. in den Besitz Kardinals Mazarins über.

Altkirch gilt als Wallfahrtsort, da es Lebensstätte und Begräbnisort des Regionalheiligen St. Morandus ist. Die Wallfahrtskirche birgt neben dem gotischen Steingrab des Benediktiners auch sein wertvolles Kopfreliquiar von 1428.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1851 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 3611 4246 5118 5319 5268 5090 5386 5575

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In einem Renaissancegebäude ist das Sundgau-Museum eingerichtet, das Möbel aus dem Elsass und Werke des regionalen Künstlers Jean Jacques Henner zeigt.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Bahnhofsgebäude

Altkirch besitzt einen Bahnhof47.6272827.239187 an der Bahnstrecke Paris–Mulhouse seit dem 15. Oktober 1857. Ab 1891 zweigte hier die Bahnstrecke Altkirch–Ferrette ab. Der Personenverkehr wurde auf dieser Strecke 1951 eingestellt, der Güterverkehr 1968.[1] Bis Dezember 2011 hielten Intercités-Züge in Altkirch, durch die Inbetriebnahme der LGV Rhin-Rhône halten nur noch TER Alsace und TER Franche-Comté Züge.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Altkirch unterhält Partnerschaften zu Le Thor im Département Vaucluse (Frankreich) seit 1991 und zu San Daniele del Friuli in der Provinz Udine (Italien) seit 1994.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Altkirch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Topographia Alsatiae: Altkirch – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Site Hirtzbach, Histoire lire en ligne (Abgerufen am 21. Juli 2010)
  2. Veronika Feller-Vest: Surgant, Johann Ulrich im Historischen Lexikon der Schweiz