Cappella Colleoni

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Cappella Colleoni.

Die Cappella Colleoni in Bergamo ist das Grabmal des Bartolomeo Colleoni und wurde von ihm persönlich in Auftrag gegeben.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Baumeister, der mit dem Bau 1470 begann und diesen 1476 fertigstellte, war Giovanni Antonio Amadeo, der damit ein Hauptkunstwerk der Lombardei schuf. Das Bauwerk entstand auf den Umrissen den alten Sakristei St. Maria Maggiore.

Architektur[Bearbeiten]

Diese Kapelle bietet eine der schönsten Möglichkeiten, lombardische Schmuckfreudigkeit in Gegensatz zu stellen zu der strengen Architektur der zeitgleichen toskanischen Früh-Renaissance. Der Baumeister Amadeo hat die Fassade mit einem immensen Reichtum an Formen überzogen, die zwar – für sich gesehen – der Renaissance angehören, in dieser Fülle aber eher der Gotik entsprechen, aber auch das nur bedingt.

Die Fassadenwand selber ist aus weißen, schwarzen und roten Marmorsteinen in Rautenform zusammengesetzt (u.a. Veroneser Marmor). Auch die Tradition des langobardischen Flechtbandes schlägt sich an den senkrechten Zierbändern an den Außenkanten nieder. Das Ganze ist eine Sonderform der Lombardei, eine Spätfolge germanischer Ornamentik.

Die Fassade besteht aus Intarsien und Verzierungen aus farbigem Marmor, angereichert mit plastischen Elementen. Im inneren befindet sich das Grabmal mit quadratischem Grundriss in gotischer Typologie, neuinterpretiert im Renaissancestil. Daneben befindet sich das Grab Bartolomeos Tochter, Medea Colleoni († 1470).

45.7034166666679.6622222222222Koordinaten: 45° 42′ 12″ N, 9° 39′ 44″ O