Chiclana de la Frontera

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Gemeinde Chiclana de la Frontera
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Chiclana de la Frontera
Chiclana de la Frontera (Spanien)
Ajoneuvolla ajo kielletty 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Andalusien
Provinz: Cádiz
Comarca: Bahía de Cádiz
Koordinaten 36° 25′ N, 6° 9′ W36.416666666667-6.1511Koordinaten: 36° 25′ N, 6° 9′ W
Höhe: 11 msnm
Fläche: 205,45 km²
Einwohner: 82.212 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 400,16 Einw./km²
Gründung: 1303
Gemeindenummer (INE): 11015 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Ernesto Marín (PP)
Webpräsenz der Gemeinde
Lage der Gemeinde
Chiclana de la Frontera (Cádiz).PNG

Chiclana de la Frontera (Provinz Cádiz) ist eine Stadt in der autonomen Region Andalusien im Süden Spaniens an der Costa de la Luz. Der aufstrebende Touristenort mit Kurbad liegt im Süden der Bucht von Cádiz, 26 km südöstlich der Provinzhauptstadt an der Nationalstraße N-340 und der Autobahn A48 Cádiz-Málaga. Bekanntere Nachbarstädte sind Conil de la Frontera, ein ehemaliges Fischerdorf, San Fernando und Vejer de la Frontera, eines der weißen Dörfer. Die Postleitzahlen des Ortes sind 11130 und 11139.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort war schon zu phönizischer, punischer und römischer Zeit besiedelt, doch die eigentliche Gründung erfolgte im Jahre 1303 auf königliche Order von Ferdinand IV.: Alonso Pérez de Guzmán el Bueno (der Gute) erhält das Gebiet zur Besiedlung als Lehen. Die Altstadt, wie sie bis heute erhalten ist, wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Bis ins 19. Jahrhundert bleiben die Herzöge von Medina Sidonia (als Nachfolger von Guzmán del Bueno) Lehnsherrn des Dorfes, das im Wesentlichen vom Fischfang und dem Weinanbau geprägt ist. 1876 erhält der Ort von Alfonso XII. die Stadtrechte verliehen. Ende des 20. Jahrhunderts wurde mit der touristischen Erschließung der gemeindeeigenen Strände begonnen, weshalb die Stadt heutzutage das größte Hotelbettenkontingent der Provinz Cádiz aufweist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Historischer Ortskern, Kloster und -kirche Jesús Nazareno (1667–1674), Pfarrkirche San Juan Bautista (1773–1814) mit Uhrturm, Wallfahrtskirche Santa Ana (2. Hälfte des 18. Jahrhunderts), Puppenmuseum, Stierkampfmuseum, Weinkellereien (Sherry), Kurbad Fuente Amarga, Sancti Petri (ehemaliges Fischerdorf für Thunfisch).

Der Strand „Sancti Petri“ mit Jachthafen und der acht Kilometer lange Strand „Playa de La Barrosa“ liegen etwa sieben Kilometer vom Stadtkern entfernt. Auf einer vorgelagerten Insel liegt das Castillo de Sancti Petri.

Chiclana ist Endpunkt der „Ruta del vino“, der Wein-Route, die alle Städte im Sherry-Anbaugebiet verbindet.

Tourismus[Bearbeiten]

Küste in Novo Sancti Petri

In den vergangenen zehn Jahren haben sich Chiclana und insbesondere die Ortschaften Playa Barrosa und Novo Sancti Petri zu Touristenzentren entwickelt. Die zahlreichen Golfplätze machen Chiclana zu einem Ort, der insbesondere für höherklassige Touristen interessant ist. In den Wintermonaten sind die meisten Hotels geschlossen. Die Saison beginnt regelmäßig zur Osterwoche.

Bezirke[Bearbeiten]

  • Bezirk 1: Zentrum-West (El Torno, el casco histórico, Santa Ana y Mayorazgo).
  • Bezirk 2: Zentrum-Ost (Solagitas, La Carababina, El Doctoral y Majadillas Bajas).
  • Bezirk 3: Nord (Pinar de los Franceses, El Marquesado, Los Llanos y Garrones).
  • Bezirk 4: Ost (Pago del Humo, Dehesa de la Boyal, La Raya y El Carrascal).
  • Bezirk 5: Süd (Menuditas, Rana Verde, Las Lagunas y Campano).
  • Bezirk 6: West (Los Gallos, Mogarizas, Carbonero y Almoradú).
  • Bezirk 7: Küste (Sancti Petri, La Barrosa, Novo Sancti Petri y la Loma del Puerco).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chiclana de la Frontera – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien