Conil de la Frontera

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Gemeinde Conil de la Frontera
Blick vom Strand auf Conil
Blick vom Strand auf Conil
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Conil de la Frontera
Conil de la Frontera (Spanien)
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Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Andalusien
Provinz: Cádiz
Koordinaten 36° 17′ N, 6° 5′ W36.275983333333-6.087583333333341Koordinaten: 36° 17′ N, 6° 5′ W
Höhe: 41 msnm
Fläche: 88,51 km²
Einwohner: 21.755 (1. Nov. 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 245,79 Einw./km²
Postleitzahl: 11140
Gemeindenummer (INE): 11014 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Webpräsenz der Gemeinde
Lage der Gemeinde
Map of Conil de la Frontera (Cádiz).png

Conil de la Frontera ist eine Stadt in Südspanien. Sie gehört zur Provinz Cádiz in der Region Andalusien und liegt zwischen Cádiz und Gibraltar am Atlantik an der Costa de la Luz, der „Küste des Lichts“. Conil hat 21.755 Einwohner (1. November 2011), im Sommer strömen bis an die 80.000 Touristen in dieses zu der Ruta de los Pueblos Blancos, der Route der weißen Dörfer, gehörende „weiße Dorf“.

Die Ortschaft Conil lebte in der Vergangenheit hauptsächlich vom Fischfang und Landwirtschaft. Dabei hatte der Thunfischfang, die Almadraba, eine große Bedeutung. Heute ist die Atmosphäre des Ortes internationaler und auch durch den Tourismus und Sprachschulen geprägt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Die Geschichte Conils reicht bis zu den Phöniziern zurück, die sich 1500 v. Chr. an diesem Ort niederließen. Einzelne Elemente, wie die Reste einer phönizischen Nekropolis, zeugen von dieser Zeit. Nach Maurischer Besiedelung ging der Ort nach der Eroberung durch die Christen zum Herrschaftsgebiet von Alonso Pérez de Guzmán über.[2] Daran erinnert der ehemalige Aussichtsturm Torre de Guzmán, der auf den einstigen Wehrcharakter des Dorfes verweist. Von den Stadtmauern ist aber nicht mehr viel erhalten geblieben.

Tourismus [Bearbeiten]

Wie in anderen Küstenorten der Costa de la Luz auch, wird es in den Sommermonaten, wenn auch die Spanier selbst Urlaub machen, hier etwas voller und lebhafter. Stadt und die Strände sind aber nicht überfüllt, außerhalb der Saison ist es ruhiger und viele Lokale bleiben deshalb den Winter über geschlossen. In der Altstadt, mit kleinen Gassen und weißen Häusern, finden sich zahlreiche Geschäfte, Bars und Restaurants.

Etwas außerhalb in nördlicher Richtung liegt der kleine Hafen von Conil. Hinter dem Hafen befinden sich die Felsbuchten von Roche, die zu den schönsten Stränden Andalusiens gezählt werden. Verschiedene kleine Buchten sind über Steintreppen zu erreichen.

Südlich ragt das Kap Trafalgar (Cabo T.) in den Atlantik und bildet den nordwestlichen Torpfeiler der Straße von Gibraltar.

Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung von Conil de la Frontera zwischen

1998 und 2012

1998

1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
- 17.470 17.773 18.036 18.269 18.656 18.979 19.417 19.890 - 20.752 20.984 21.331 21.664 21.927

Quelle: INE[3]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Conil de la Frontera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Censos de Población y Viviendas 2011. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Volkszählungsergebnisse).
  2. Geschichte bei www.andalucia.org (abgerufen am 11. Oktober 2009)
  3. INE (spanisch)