Christel Merian

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Christel Merian (* 12. Februar 1933; † 29. November 2012; auch Christel Noack-Merian) war eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.[1]

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Christel Merian wurde dem deutschsprachigen Publikum vor allem durch ihre Stimme bekannt. Als Synchronsprecherin lieh sie diese international bekannten Schauspielkolleginnen wie Judi Dench (Henry V.), Louise Fletcher (u.a. Heartless, High School High), Kathleen Freeman (Blues Brothers und Blues Brothers 2000), Julie Harris (Acts of Love , When Love kills), Shirley Jones (Skip und die Farm der sprechenden Tiere) und Angie Dickinson (Diagnose: Mord). Besonders bekannt ist sie auch als Synchronsprecherin in der Rolle der Wilma Feuerstein in der Zeichentrickserie Familie Feuerstein, die sie nach dem Tod von Inge Landgut übernahm und auch im Realfilm von 1994 (Darstellerin: Elizabeth Perkins) synchronisierte.

Daneben wirkte Christel Merian auch bei Hörspielproduktionen mit (u.a. in Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg, John Sinclair, ...und nebenbei Liebe und Jan Tenner).

In Film und Fernsehen hingegen war sie ein seltener Gast. So spielte sie mehrmals in Günter Pfitzmanns Unterhaltungsreihe Berliner Weiße mit Schuß, neben Thekla Carola Wied im Mehrteiler Alles, was Recht ist, in Percy Adlons Drama Salmonberries, in der Familienserie Ich heirate eine Familie sowie der Agentenkomödie Gotcha! (mit Anthony Edwards, Linda Fiorentino und Klaus Löwitsch) und absolvierte Gastauftritte in den Fernsehserien Justitias kleine Fische, Siebenstein, Wolffs Revier und Im Namen des Gesetzes.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Synchronrollen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. In memoriam Christel Merian in: Interessenverband Synchronschauspieler
  2. Justitias kleine Fische (Version vom 29. August 2013 im Webarchiv Archive.today)