Cinderella Story

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Filmdaten
Deutscher Titel Cinderella Story
Originaltitel A Cinderella Story
Produktionsland USA, Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK ohne Altersbeschränkung
JMK uneingeschränkt[1]
Stab
Regie Mark Rosman
Drehbuch Leigh Dunlap
Produktion Ilyssa Goodman
Hunt Lowry
Dylan Sellers
Clifford Werber
Musik Christophe Beck
Kamera Anthony B. Richmond
Schnitt Cara Silverman
Besetzung

Cinderella Story (Originaltitel: A Cinderella Story) ist eine romantische Familienkomödie aus dem Jahr 2004 von Regisseur Mark Rosman mit Hilary Duff in der Hauptrolle. Im Jahr 2008 erschien eine Neuverfilmung unter dem Titel Another Cinderella Story.

Handlung[Bearbeiten]

Sam Montgomery lebt im San Fernando Valley ein märchenhaftes Leben mit ihrem verwitweten Vater Hal. Als er Fiona heiratet, bringt diese ihre beiden Zwillings-Töchter Brianna und Gabriella mit in die neue Familie.

Beim Northridge-Erdbeben 1994, als Sam acht Jahre alt ist, kommt ihr Vater ums Leben und Sam bleibt allein mit den beiden Stiefschwestern und ihrer Stiefmutter Fiona zurück, die alles von ihrem Vater erbt.

Acht Jahre später hat Stiefmutter Fiona das Diner von Sams Vater im Stil der 1950er Jahre umdekoriert und zwingt Sam, dort zu arbeiten, da sie sonst nicht das Studium finanziert bekommt. Ihre einzige Hoffnung sind ihr guter Freund Carter sowie die E-Mail-Bekanntschaft „Nomad609“, die sie in einem Chatroom der Princeton University kennengelernt, aber noch nie getroffen hat und auch nicht mit richtigem Namen kennt.

Austin Ames, der Quarterback des Footballteams und Mädchenschwarm, weiß ebenso nicht, dass hinter seiner Bekanntschaft "Princetongirl818" Sam steckt. Sam glaubt auch, dass Schulkollege Austin, der in der Schule überheblich wirkt, sich nie für sie interessieren würde. Aber auch Austin hat mit einigen Problemen zu kämpfen. Sein Vater sieht es nämlich gar nicht gern, dass er Princeton besuchen möchte, stattdessen soll er das Autowäsche-Unternehmen des Vaters übernehmen.

Austin will sich mit Sam auf dem Halloween-Homecoming-Ball treffen, um sie endlich sehen zu können. Doch Fiona verbietet ihr, den Schulball zu besuchen, und lässt sie stattdessen im Diner arbeiten. Mit Hilfe von Rhonda, einer Angestellten im Diner, schafft Sam es jedoch, den Arbeitsplatz zu verlassen. Rhonda überlässt Sam ihr Hochzeitskleid für den Ball und gemeinsam besorgen sie noch eine Maske für sie. Sie trifft Austin auf dem Schulball und da dieser zwar verkleidet ist, aber keine Maske trägt, erkennt sie ihn auch sofort. Ihre Maske behält sie jedoch den ganzen Abend über auf, Austin erkennt sie nicht und sie verrät auch ihren tatsächlichen Namen nicht. Kurz bevor ihr Geheimnis gelüftet werden soll, klingelt ihr voreingestellter Alarm – es ist 23.45 Uhr und Sam muss bis Mitternacht zurück ins Diner, damit Fiona nichts von ihrem Verschwinden mitbekommt. In der Eile verliert sie auf den Stufen ihr Mobiltelefon, und Austin nimmt es an sich. Währenddessen wurden beide zum Prinzen und zur Prinzessin des Balls gewählt.

Einige Tage später finden Sams Stiefschwestern heraus, dass sie Austin Ames schreibt, und hecken einen fiesen Plan aus: Sie reichen die E-Mails an die Anführerin der Cheerleader Shelby weiter, von der sich Austin erst kurz zuvor getrennt hat, und blamieren Sam mit einer Aufführung, in der ihre Mails vorgetragen werden und Sam enttarnt wird. Sam, die eine Einserschülerin ist, hofft täglich auf ihre Zusage für Princeton. Als diese ankommt, tauscht Fiona diese jedoch gegen eine Absage aus.

Eines Tages hat Sam genug von ihrer Stieffamilie und zieht zu Rhonda. Austin entschuldigt sich bei einem Footballspiel, indem er sie in aller Öffentlichkeit küsst. Zum Schluss wird noch ein Testament von Sams Vater gefunden, das besagt, dass sein gesamter ehemaliger Besitz – unter anderem das Haus und das Diner – an Sam geht. Fiona wird festgenommen, da sie das Testament als Zeugin unterzeichnet hatte, jedoch behauptete, es gäbe keines.

Sam besucht schließlich gemeinsam mit Austin, der ebenfalls aufgenommen wurde, die Universität von Princeton und startet mit ihm in eine glückliche Zukunft, während Fiona, Gabriella und Brianna ihre Strafe im Diner abarbeiten müssen.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Der Film basiert auf dem Märchen Aschenputtel, welches im englischen Sprachraum Cinderella heißt. Die Handlung wurde in die heutige Zeit versetzt; der verlorene Schuh wurde hier durch ein Handy ersetzt.
  • Die Produktionskosten wurden auf rund 20 Millionen US-Dollar geschätzt. Der Film spielte in den Kinos weltweit rund 70 Millionen US-Dollar ein, davon rund 51 Millionen US-Dollar in den USA und rund 0,7 Millionen US-Dollar in Deutschland.
  • Kinostart in den USA war am 16. Juli 2004, in Deutschland am 7. Oktober 2004.

Synchronisation[Bearbeiten]

Rolle Synchronsprecher
Sam Montgomery Yvonne Greitzke
Austin Ames Nicolas Artajo
Fiona Rita Engelmann
Carter Ozan Ünal
Rhonda Peggy Sander
Shelby Maria Koschny
Rolle Synchronsprecher
Mrs. Wells Irmelin Krause
Brianna Manja Doering
Gabriella Luise Helm
Sams Vater Viktor Neumann
Austins Vater Tom Vogt
Madison Ursula Hugo
Terry Wanja Gerick

Kritiken[Bearbeiten]

  • Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete die Komödie als „flott […] mit moralischem Unterton“. Sie modernisiere „das Aschenputtel-Märchen“ „nicht ohne Reiz“ und beinhalte „einige hübsche satirische Pointen“.[2]
  • Cinema meinte: „Wahrscheinlich finden es Mädchen unter 16 ‚voll süß‘, dass der Prinz seine Prinzessin am Ende dank ihres verlorenen Handys findet – alle anderen werden die Hände überm Kopf zusammenschlagen“. Fazit: „Highschool-Posse mit unerträglich hohem Kitsch-Faktor – nur für junge Mädchen geeignet“.[3]
  • Frank Brenner meinte auf schnitt.de: „Eine Bereicherung für die Filmgeschichte ist Cinderella Story mit Sicherheit nicht, im Vergleich mit den für ein vornehmlich männliches Teenie-Publikum hergestellten aktuellen Hollywoodprodukten jedoch fraglos die bessere Alternative.“[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. Cinderella Story im Lexikon des Internationalen Films
  3. Cinema
  4. schnitt.de