Crossair Europe

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Crossair Europe
IATA-Code: QE
ICAO-Code: ECC
Rufzeichen: CIGOGNE
Gründung: 1997
Betrieb eingestellt: 2005
Sitz: Saint-Louis, FrankreichFrankreich Frankreich
Heimatflughafen: Basel Mulhouse Freiburg
Flottenstärke: 5
Ziele: national und kontinental
Crossair Europe hat den Betrieb 2005 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Crossair Europe - offiziell Europe Continental Airways, kurz ECA - war eine französische Fluggesellschaft mit Sitz am Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen war 1997 als Tochtergesellschaft der schweizerischen Crossair gegründet worden, um dieser den Zugang zum Europäischen Binnenmarkt zu ermöglichen, der für Fluggesellschaften mit Sitz in der Schweiz aufgrund der Nichtmitgliedschaft in der Europäischen Union nur unter Einschränkungen möglich war.

Nach dem Ende der Swissair entstand auf Grundlage ihrer Tochtergesellschaft Crossair die neue Schweizer Fluggesellschaft SWISS. Seitdem flog die Crossair Europe als Tochtergesellschaft und im Auftrag der SWISS.

Flotte[Bearbeiten]

  • 3 Saab 340B (Kennungen F-GPKD, F-GPKG und F-GPKM)
  • 2 Saab 2000 (Kennungen F-GOZI und HB-IZJ)

Zwischenfälle[Bearbeiten]

  • Am 10. Juli 2002 wichen die Piloten einer Saab 2000 auf dem Flug LX 850 von Basel nach Hamburg wegen Schlechtwetterverhältnissen zunächst auf den Flughafen Berlin-Tegel aus. Wegen Treibstoffmangels wurde das Flugzeug radargeführt zum damaligen Sonderlandeplatz Werneuchen weitergeleitet und setzte dort zum Landeanflug an. Beim Aufsetzen schlug das Flugzeug auf einen Erdwall auf, wodurch alle drei Fahrwerksbeine abbrachen, was den Totalverlust des Flugzeugs zur Folge hatte.[1][2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Report: Crossair SB20 at Werneuchen on Jul 10th 2002, landed before runway and impacted earth wall. The Aviation Herald, 20. Dezember 2010, abgerufen am 24. Mai 2014 (englisch).
  2. Untersuchungsbericht AX002-0/02 vom Oktober 2010. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, 3. November 2010, abgerufen am 24. Mai 2014 (PDF; 3,65 MB).