Französisch-Polynesien
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| Polynésie Française Porinetia Farani |
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| Wahlspruch: Tahiti Nui Mare'are'a (tahitianisch für, "Großes Tahiti des goldenen Dunstes") |
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| Amtssprache | Französisch | ||||
| Hauptstadt | Papeete (30.000 E.) auf Tahiti | ||||
| Staatsoberhaupt und Regierungschef | Staatspräsident Nicolas Sarkozy | ||||
| Einwohnerzahl | 264.736 (2007) | ||||
| Währung | CFP-Franc | ||||
| Zeitzone | UTC-10 | ||||
| Internet-TLD | .pf | ||||
| Telefonvorwahl | +689 | ||||
Französisch-Polynesien (frz.: Polynésie française), ursprünglich Französisch-Ozeanien, ist ein französisches Überseeland (POM = Pays d'outre-mer) in Polynesien. Es besteht aus einer Ansammlung kleinerer Inseln, Atolle und Archipele im südlichen Pazifik etwa bei 15° 00' Süd und 140° 00' West. Das bekannteste der Atolle ist Mururoa und die bevölkerungsreichste Insel ist Tahiti.
Fläche:
- Wasser: 507 km²
- Land: 3660 km²
- Gesamt: 4167 km²
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Französisch-Polynesien besteht aus insgesamt 130 Inseln und Atollen, die zu fünf Archipelen gehören:
- Gesellschaftsinseln (13 Inseln)
- Tuamotu-Archipel (76 Atolle)
- Marquesasinseln (10 Inseln)
- Austral-Inseln (7 Inseln)
- Gambierinseln (26 Inseln)
Die Inseln verteilen sich auf eine Wasserfläche von etwa 4.000.000 km2, bei einer Landfläche von nur etwas mehr als 4.000 km2.
[Bearbeiten] Geschichte
Tahiti war ab 1842 französisches Protektorat und ab 1880 französische Kolonie, die anderen Inseln nahm Frankreich bis 1881 in Besitz.
Im September 1995 löste Frankreich mit der Wiederaufnahme der Atomtests auf dem Mururoa-Atoll nach einem dreijährigen Stopp eine weltweite Protestwelle aus. Die Tests wurden im Januar 1996 abgebrochen. Bis heute vertritt die französische Regierung die Auffassung, dass die Atomtests Umwelt und Menschen nicht radioaktiv verseucht hätten. Offizielle Angaben über die Verstrahlung sowie über Schäden an Menschen existieren nicht.
[Bearbeiten] Politik
In den Jahren 2004 und 2005 hat sich die politische Situation des Landes sehr stark verändert.
Im Mai 2005 wurde der seit vielen Jahren regierende, Frankreich getreue Gaston Flosse abgewählt und der Independantist Oscar Temaru wurde zum neuen Präsidenten gewählt.
Im Februar 2004 wurde in der französischen Hauptstadt Paris ein neues Autonomiestatut für Französisch-Polynesien beschlossen. Unter anderem änderte sich der offizielle Status des Gebietes als französisches Übersee-Territorium (TOM = Territoire d'outre-mer) in Überseeland (POM = Pays d'outre-mer). Die Position der lokalen Regierung und des lokalen Präsidenten wurde gestärkt. Frankreich ist künftig nur noch für Außenpolitik, Justiz, Verteidigung, innere Sicherheit und Geldwesen zuständig.
Verändert hat sich auch die Zusammensetzung des lokalen Parlamentes, das jetzt aus 57 statt 49 Parlamentariern besteht. Die bei den Wahlen stärkste Liste erhält automatisch 30 % der Sitze zusätzlich zum proportionalen Stimmenanteil. Die Zugangshürde zum Parlament wurde von 5 % auf 3 % der abgegebenen Stimmen gesenkt. Die Zahl der Wahlkreise wurde von 5 auf 6 erhöht.
Das Verhältnis zur Europäischen Union ist ein geteiltes. Französisch-Polynesien ist nicht Teil der EU, seine Bürger sind jedoch französische Staatsbürger, damit auch EU-Bürger, und sie sind bei Wahlen zum Europäischen Parlament wahlberechtigt. Andererseits sind die Grundzüge der EU, wie die freie Arbeitsplatzwahl, in Französisch-Polynesien nicht anwendbar.
[Bearbeiten] Kultur
In Französisch-Polynesien gibt es drei TV-Sender: RFO Tempo Polynésie, RFO Télé Polynésie des Senders Réseau France outre-mer und TNTV (Tahiti Nui TV).
Zur Esskultur: Die Polynesen verzehren mit Vorliebe Fischgerichte. Auf dem Speiseplan stehen außerdem noch viele andere Gerichte, die mit Meeresfrüchten zubereitet werden. Meist werden dazu noch einige verschiedene Gemüsearten serviert. Als Nachspeise werden so gut wie immer Früchte gegessen. Als besondere Spezialität/Delikatesse gelten bei der einheimischen Bevölkerung Nacktschnecken aus dem Meer. Sie werden oft beim Langustentauchen eingesammelt und anschließend roh verzehrt. Der Schleim, den diese Schnecke absondert, ist giftig und wird deshalb vor dem Verzehr entfernt.
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle deutsche Seite von Tahiti Tourisme (deutsch)
- RFO Seite von Réseau France outre-mer (französisch)
- TNTV Seite von TNTV (französisch)
UNO-Mitgliedstaaten:
Australien | Fidschi | Kiribati | Marshallinseln | Mikronesien | Nauru | Neuseeland | Palau | Papua-Neuguinea | Salomonen | Samoa | Tonga | Tuvalu | Vanuatu
Abhängige Gebiete:
Amerikanisch-Samoa | Bakerinsel | Cookinseln | Französisch-Polynesien | Guam | Howlandinsel | Jarvisinsel | Johnstoninsel | Kingmanriff | Midwayinseln | Neukaledonien | Niue | Nördliche Marianen | Norfolkinsel | Osterinsel | Palmyra | Pitcairninseln | Tokelau | Wake | Wallis und Futuna
Australien | Cookinseln | Fidschi | Föderierte Staaten von Mikronesien | Kiribati | Republik Marshallinseln | Nauru | Neuseeland | Niue | Palau | Papua-Neuguinea | Salomonen | Samoa | Tonga | Tuvalu | Vanuatu
Beobachter: Neukaledonien | Französisch-Polynesien | Tokelau · Sonderbeobachter: Osttimor
Französisch-Guayana | Französisch-Polynesien | Französische Süd- und Antarktisgebiete | Clipperton-Insel | Guadeloupe | Martinique | Mayotte | Neukaledonien | Réunion | Saint-Barthélemy | Saint-Martin | Saint-Pierre und Miquelon | Wallis und Futuna
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