Dahner Felsenland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dahn-Annweiler Felsenland (orange) innerhalb des Pfälzerwaldes

Das Dahner Felsenland ist eine Landschaft im Landkreis Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz). Es liegt im mittleren Teil des Wasgaus, der seinerseits vom Südteil des Pfälzerwalds und vom Nordteil der Vogesen gebildet wird. Im Dahner Felsenland liegen viele Gesteinsformationen des Klettergebiets Südpfalz.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Landschaft deckt sich flächenmäßig nahezu mit der gleichnamigen Verbandsgemeinde, welche die Stadt Dahn und 14 Dörfer umfasst. Das Dahner Felsenland ist Teil des Naturparks Pfälzerwald. Es liegt zwischen 200 m (Täler) und 400 m (Berge) hoch und wird von der Lauter, die hier an ihrem Oberlauf Wieslauter heißt, zum Rhein hin entwässert.

Tourismus[Bearbeiten]

Die Region wird von zahlreichen gekennzeichneten Wanderwegen erschlossen. In Dahn steht die Felsenland-Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerks.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Dahner Felsenland befinden sich 16 Burgen bzw. Burgruinen sowie zahlreiche Felsformationen aus Buntsandstein, die von Sportkletterern genutzt werden. Unter den Burgen zählen die Dahner Burgengruppe aus Altdahn, Grafendahn und Tanstein, der Berwartstein sowie der Drachenfels zu den bekanntesten. Um Felsen wie den Jungfernsprung oder den Teufelstisch ranken sich alte Sagen, so die vom Jungfernsprung oder vom Teufelstisch). Der ungebärdige Ritter Hans von Trotha war auf dem Berwartstein beheimatet; er führte die sogenannte Wasserfehde gegen den Abt des Klosters Weißenburg und ging als Kinderschreck Hans Trapp ins Sagengut der Region ein.

Verkehr[Bearbeiten]

Das Dahner Felsenland ist erreichbar über die Autobahnen 8 (von Westen her) und 65 (von Osten her), jeweils unter Benutzung der Bundesstraße 10, die beide Autobahnen verbindet. Direkt durch das Dahner Tal führt die Bundesstraße 427 (HinterweidenthalBad Bergzabern), der ursprünglich vorgesehene Streckenschluss der Bundesautobahn 8 (PirmasensKarlsruhe) an Dahn vorbei wurde nie realisiert.

Teilweise parallel zur B 427 verbindet als Abzweig von der Bahnstrecke Landau–Rohrbach die Wieslauterbahn die Ortschaften Hinterweidenthal im Norden und Bundenthal im Süden des Dahner Felsenlandes. Die Bahnlinie wurde 1997 für Ausflugsverkehr an Sonn- und Feiertagen reaktiviert, nachdem der reguläre Personenzugbetrieb 1966 eingestellt worden war. Auf der Strecke verkehrt der bereits in Mannheim beginnende Bundenthaler.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dahner Felsenland – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jugendherberge Dahn. diejugendherbergen.de, abgerufen am 29. April 2015.
  2. Ausflugszüge Felsenland Express & Bundenthaler. dahner-felsenland.net, abgerufen am 29. April 2015.