Bruchweiler-Bärenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Bruchweiler-Bärenbach
Bruchweiler-Bärenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Bruchweiler-Bärenbach hervorgehoben
49.1133333333337.8016666666667265Koordinaten: 49° 7′ N, 7° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Dahner Felsenland
Höhe: 265 m ü. NHN
Fläche: 9,36 km²
Einwohner: 1578 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 169 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76891
Vorwahl: 06394
Kfz-Kennzeichen: PS
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 501
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 29
66994 Dahn
Webpräsenz: bruchweiler-baerenbach.de
Ortsbürgermeister: Michael Zwick
Lage der Ortsgemeinde Bruchweiler-Bärenbach im Landkreis Südwestpfalz
Darstein Dimbach (Pfalz) Hauenstein (Pfalz) Hinterweidenthal Lug (Pfalz) Schwanheim (Pfalz) Spirkelbach Spirkelbach Wilgartswiesen Wilgartswiesen Clausen Donsieders Leimen (Pfalz) Merzalben Münchweiler an der Rodalb Rodalben Bottenbach Eppenbrunn Hilst Kröppen Kröppen Lemberg (Pfalz) Obersimten Ruppertsweiler Schweix Trulben Vinningen Bobenthal Bruchweiler-Bärenbach Bundenthal Busenberg Dahn Erfweiler Erlenbach bei Dahn Fischbach bei Dahn Hirschthal (Pfalz) Ludwigswinkel Niederschlettenbach Nothweiler Rumbach Schindhard Schönau (Pfalz) Biedershausen Herschberg Hettenhausen (Pfalz) Knopp-Labach Krähenberg Obernheim-Kirchenarnbach Saalstadt Schauerberg Schmitshausen Wallhalben Weselberg Winterbach (Pfalz) Geiselberg Heltersberg Hermersberg Höheinöd Horbach (Pfalz) Schmalenberg Steinalben Waldfischbach-Burgalben Althornbach Battweiler Bechhofen (Pfalz) Contwig Dellfeld Dietrichingen Großbundenbach Großsteinhausen Hornbach Käshofen Kleinbundenbach Kleinsteinhausen Mauschbach Riedelberg Rosenkopf Walshausen Wiesbach (Pfalz) Höheischweiler Höhfröschen Maßweiler Nünschweiler Petersberg (Pfalz) Reifenberg Rieschweiler-Mühlbach Thaleischweiler-Fröschen Pirmasens Zweibrücken Saarland Saarland Frankreich Landkreis Südliche Weinstraße Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landau in der Pfalz Landkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild
Napoleonsfels bei Bruchweiler-Bärenbach

Bruchweiler-Bärenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Dahn hat. Bruchweiler-Bärenbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Bruchweiler-Bärenbach liegt im südlichen Teil des Pfälzerwaldes, dem deutschen Teil des Wasgaus, mitten im Dahner Felsenland. Mitten durch den Ort fließt in Nord-Süd-Richtung die Lauter, ein linker Nebenfluss des Rheins. Komplett auf dem Gebiet von Bruchweiler-Bärenbach befindet sich zudem der Wöllmersbach, ein rechter Nebenfluss der Lauter samt seiner beiden Quellflüsse. Erhebungen auf der Gemarkung der Gemeinde sind unter anderem der Am Knopf (335 m), der Beutelstein (312 m), der Dretschbergfelsen (280 m) und der Schlangenberg (280 m). Darüber hinaus befinden sich im Gebiet der Gemeinde mehrere Felsformationen wie der Geierstein, der Käskamer, der Napoleonfelsen, der Schmalsteinfelsen, der Zwicksteinfelsen.

Zur Gemeinde gehört auch der Wohnplatz Reinigshof.[3]

Nachbargemeinden sind - im Uhrzeigersinn - Dahn, Schindhard, Busenberg, Erlenbach bei Dahn, Bundenthal, Rumbach und Fischbach bei Dahn.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung findet Bärenbach im Jahre 760 als Berenbach. Bruchweiler wird 1465 erstmals als Bruchwilre genannt. 1828 wurden die beide Orte vereinigt. Während der Verwaltungsreform entstand durch Zusammenlegung mit der Gemeinde Bundenthal am 7. Juni 1969 die Gemeinde Wieslautern, die jedoch nach Protesten der Bundenthaler Bevölkerung am 17. Juni 1989 wieder aufgelöst wurde.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Bruchweiler-Bärenbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahre 2009 wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.[5]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In gespaltenem Schild vorn in Silber aus blauen Wellen wachsend vier natürliche Schilfkolben, je zwei schräglinks und schrägrechts gekreuzt, hinten in blau ein goldener, rotbewehrter, nach rechts schreitender Bär“.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die PWV Hütte am Schmalstein

Der Ort ist besonders für seine klangvolle Mühleisen-Orgel von 1994 in der katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz bekannt. Das Instrument besitzt 32 Register auf 3 Manualen und Pedal. An der Orgel gastierten schon Organisten wie z. B. Pierre Pincemaille, Michelle Leclerc, Pascal Reber und Christian Ott. Jährlich finden hörenswerte Orgelkonzerte, meistens in Verbindung mit Orgelfahrten, statt.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

In unmittelbarer Umgebung von Bruchweiler-Bärenbach befinden sich zahlreiche Naturdenkmäler aus dem hier vorherrschenden Buntsandstein. Es sind durch Erosion geprägte Felsformationen, um die sich viele Mythen ranken und denen die Bevölkerung teilweise eigene Namen gegeben hat. Dazu gehören die Geiersteine, der Kanzelfelsen auf dem Jüngstberg, der Käskammerfelsen, der Zwicksteinfelsen, der Dretschbergfelsen, der Wöllmersbergfelsen und der Rauchbergfelsen. Besonders sehenswert ist der Napoleonsfelsen, der in der Form an den Feldherr Napoleon mit seinem charakteristischen Hut erinnert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bruchweiler-Bärenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 108 (PDF; 2,3 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 173 (PDF; 2,6 MB)
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen