Dettum
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Wolfenbüttel | |
| Samtgemeinde: | Sickte | |
| Höhe: | 104 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,16 km² | |
| Einwohner: |
1174 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 68 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 38173 | |
| Vorwahl: | 05333 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WF | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 58 009 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Kamp 12 38173 Sickte |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Willi Dietzsch | |
| Lage der Gemeinde Dettum im Landkreis Wolfenbüttel | ||
Dettum ist eine Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen, (Deutschland). Dettum ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Sickte.
Inhaltsverzeichnis |
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die Gemeinde Dettum besteht aus den vier Ortschaften
- Dettum, mit ca. 1.000 Einwohnern der größte Ort der Gemeinde
- Mönchevahlberg, etwa 210 Einwohner
- Mönchevahlberg – Zuckerfabrik
- Weferlingen, etwa 115 Einwohner.
Geschichte [Bearbeiten]
Dettum war schon früh besiedelt, was durch Grabungsfunde, große dreieckige Bronzedolche aus der frühen Bronzezeit, belegt ist. Dettum wurde im Jahr 1226 erstmals urkundlich als Thitene erwähnt und 1280 als Dettene. Die Kirche St. Johannis-Baptista wurde erstmals im Jahr 1300 erwähnt. Bereits im späten Mittelalter hatte Dettum Bedeutung, da es an einer Heerstraße lag.
Der frühe Ort besaß ein adliges Gut, das zum Aegidienkloster in Braunschweig gehörte und 1542 freigegeben wurde. Es gab zwischen Hachum und Dettum einen Ort Honroth, aus dem ein adelige Familie gleichen Namens stammte.
1800 beherbergte Dettum einen Schriftsassenhof, eine Kirche mit Pfarre und Pfarrwitwenhaus, die Opferei, drei Ackerhöfe, acht Halbspännerhöfe, 32 Kothöfe und drei Brinksitzerstellen mit 385 Einwohnern.[2]
Von 1773 bis 1797 lebte Hermann Bräß als evangelischer Pastor in Dettum; hier gründete er 1786 die Zeitung für Städte, Flecken und Dörfer, die zum ersten Mal auch Leserbriefe enthielt.
Im Jahr 1843 erhielt Dettum einen eigenen Bahnhof auf der Strecke Braunschweig – Oschersleben – Magdeburg und mit dem Bau der Zuckerfabrik 1871 wurde der Wohlstand der Bauernschaft wesentlich gemehrt.
Sehenswürdigkeiten und Kultur [Bearbeiten]
Die Kirche enthält ein Kreuz mit einem 127 cm hohen Corpus, das auf etwa 1225 bis 1230 datiert wird und möglicherweise als Triumphkreuz geschaffen wurde.
Die Bockwindmühle in Dettum ist ein Baudenkmal, das die Bürger Dettums retteten. In der Windmühle wurde seit 1862 das Korn der Bauern aus Dettum, Mönchevahlberg und Weferlingen gemahlen. 1976 restaurierte die Dorfgemeinschaft diese Mühle und erhält sie.[2]
Einer der Vereine ist der MTV Dettum.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Heute gibt es in Dettum einen Kindergarten, eine Grundschule, ein Freibad und ein Dorfgemeinschaftshaus.
Literatur [Bearbeiten]
Eckart Roloff: Hermann Bräß. Ein Landpfarrer erschafft den Leserbrief. In: Eckart Roloff: Göttliche Geistesblitze. Pfarrer und Priester als Erfinder und Entdecker. Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2010, ISBN 978-3-527-32578-8, S. 183–196. (mit Hinweisen auf die Rothe Zeitung, auf die Dettumer Gedenktafel und auf Literatur)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ a b sickte.de Dettum. Zur Geschichte von Dettum. Abgerufen am 10. märz 2012.
Weblinks [Bearbeiten]
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