Die Violetten – für spirituelle Politik
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| Die Violetten – für spirituelle Politik | |
| Parteivorsitzender | Bruno Walter |
| Generalsekretär | Wilfried Ott |
| Bundesschatzmeisterin | Karin Gruber |
| Gründung | 6. Januar 2001 |
| Hauptsitz | Wohnbacher Str. 12 61200 Wölfersheim |
| Mitgliederzahl | 1231 (Stand: 24. Juni 2009) |
| Website | www.die-violetten.de |
Die Violetten – für spirituelle Politik (Kurzbezeichnung: Die Violetten) sind eine deutsche Kleinpartei.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Inhaltliches Profil
Die Partei setzt sich für den Schutz der Natur und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Erde ein. Tierversuche soll es nicht mehr geben. Gewalt und Ausländerfeindlichkeit sollen ihrer Meinung nach auch nicht hingenommen werden. Außerdem will sie alle Mittel der direkten Demokratie unterstützen. Hauptziel ist es laut Aussagen der Partei, eine Gesellschaft zu entwickeln, in der „jeder von seinem Bewusstseinsstand aus denken, fühlen und handeln und sich zu höherem Bewusstsein entwickeln kann“. Die Partei fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen.[1]
[Bearbeiten] Geschichte
Die Partei wurde am 6. Januar 2001 in Dortmund gegründet. Nach einer Richtungsentscheidung zum Jahresanfang 2004 befindet sich die Partei im Wiederaufbau. Auf der 19. Bundesversammlung im März 2008 wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt, der den Schwerpunkt für die nächsten 2 Jahre auf Wahlteilnahmen legt.
| Landesverband | Gründungsdatum | Vorsitzende / Vorsitzender | Mitglieder |
|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 06. Januar 2008 | Christina Diggance / Heinz Großhans | 159 |
| Bayern | 23. Juli 2005 | Gabriele Renner / Werner Kainz | 405 |
| Berlin | 15. März 2008 | Julia Pötzl / Bernhard Rath | 27 |
| Hamburg | 10. Juli 2008 | Nicole König / Frank Sohr | 19 |
| Hessen | 14. Mai 2006 | Britta Aufermann / Kai Weber | 138 |
| Niedersachsen | 24. Juni 2007 | Karin Meyer-Wölke / Carsten Ziegenbein | 77 |
| Nordrhein-Westfalen | 15. April 2007 | Marion Schmitz / Wolfgang Spilker | 129 |
| Rheinland-Pfalz | 16. März 2008 | Sylvia Schott/ Erwin Schott | 39 |
| Sachsen | 22. November 2008 | Katja Peil / Stefan Walter | 17 |
| Schleswig-Holstein | 09. Juli 2005 | Susanne Clemenz / Jörg Chemnitz | 68 |
| Thüringen | 15. Mai 2009 | Heidemarie Köhler / Jens-Uwe Schön | 21 |
| Ausland | (ohne Landesverband) | 14 | |
| Brandenburg | (ohne Landesverband) | 12 | |
| Bremen | (ohne Landesverband) | 4 | |
| Mecklenburg-Vorpommern | (ohne Landesverband) | 8 | |
| Saarland | (ohne Landesverband) | 8 | |
| Sachsen-Anhalt | (ohne Landesverband) | 7 |
[Bearbeiten] Wahlen
Bei der Bundestagswahl 2002 kandidierte sie nur in Nordrhein-Westfalen und erhielt dort 2.412 Zweitstimmen (entspricht bundesweit 0,005 %).
Die notwendige Zahl an Unterstützungsunterschriften wurde für die Landtagswahl in Hessen am 27. Januar 2008 mit 1.304 bestätigten Unterschriften erreicht. Die Violetten traten mit einer Landesliste ohne Direktkandidaten an und erhielten 2.439 Zweitstimmen, was 0,1 % entspricht.
Für die am gleichen Tag stattfindende Landtagswahl in Niedersachsen wurde die erforderliche Zahl von 2000 beglaubigten Unterstützungsunterschriften nicht erreicht. Die Sammlung wurde dort eingestellt.
In Bayern trat die Partei zur Landtagswahl in Bayern am 28. September 2008 in den drei Wahlkreisen Mittelfranken, Niederbayern und Oberbayern an. Die Violetten erhielten 6.097 Erststimmen und 9.333 Zweitstimmen, das entspricht einem Wahlergebnis von 0,1 %.
Bei der Europawahl in Deutschland 2009 erhielt die Partei mit 46.355 etwa 0,2 % der gültigen Stimmen.[2]
Auch will sie an der Bundestagswahl 2009 und an der Landtagswahl in Sachsen 2009 antreten, bei letzterer wurde sie aber nicht zugelassen.[3]
[Bearbeiten] Weblinks
- Die Violetten – offizieller Internetauftritt der Partei
- Informationen der Bundeszentrale für politische Bildung zur Partei
- Parteiunterlagen (PDF) beim Bundeswahlleiter (191 kB)
- Interview bei Jetzt-TV
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Warum ein Grundeinkommen ?
- ↑ Bundesergebnis – Endgültiges Ergebnis der Europawahl 2009. In: bundeswahlleiter.de. Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 4. Juli 2009.
- ↑ http://www.statistik.sachsen.de/12/pressearchiv/archiv2009/LWL02109.htm

