Division 2 1998/99

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Die Saison 1998/99 war die 60. Austragung der französischen Fußball-Division 2. Es handelte sich dabei um eine Liga ausschließlich mit Profimannschaften. Zweitligameister wurde die AS Saint-Étienne.

Teilnahmeberechtigt waren die 15 Vereine, die nach der vorangegangenen Spielzeit weder in die erste Division auf- noch in die dritte Liga (National) oder tiefer abgestiegen waren; dazu kamen drei Erstligaabsteiger und zwei Aufsteiger aus der National.
Somit spielten in dieser Saison folgende 20 Mannschaften um die Meisterschaft der Division 2:

Direkt aufstiegsberechtigt waren diesmal wieder die drei erstplatzierten Klubs. Die drei schlechtestplatzierten Teilnehmer hätten normalerweise absteigen müssen und durch ebenso viele Drittligaaufsteiger ersetzt werden sollen.

Saisonverlauf und Tabelle[Bearbeiten]

Jede Mannschaft trug gegen jeden Gruppengegner ein Hin- und ein Rückspiel aus, einmal vor eigenem Publikum und einmal auswärts. Es galt die Drei-Punkte-Regel; bei Punktgleichheit gab die Tordifferenz den Ausschlag für die Platzierung.

Nach drei Jahren in der Division 2 schaffte Frankreichs Rekordmeister AS Saint-Étienne die Rückkehr in die höchste Spielklasse. Begleitet wurden die „Grünen“ dabei von dem Überraschungsteam aus Sedan, dem der direkte „Durchmarsch“ aus der dritten in die erste Liga – und nebenbei in dieser Saison auch noch das Vordringen bis ins Endspiel des Landespokals – gelang, und von Troyes, das sich allerdings nur dank seines besseren Torverhältnisses gegenüber Lille durchsetzte. Hingegen konnten sich die drei Erstligaabsteiger lediglich im Tabellenmittelfeld platzieren.

Am Tabellenende musste Red Star aus Saint-Ouen den professionellen Bereich wieder einmal verlassen. Sportlich hätte auch Valence als Tabellen-18. den Weg in die dritte Division gehen müssen; aber die „Armenier“ blieben letztlich vom Abstieg verschont, weil der eigentlich aufstiegsberechtigte Drittligist Gazélec FC Ajaccio keine Profilizenz erhielt. Bei dieser Verweigerung stützte der Fußballverband sich auf die Regel, wonach Städte mit weniger als 100.000 Einwohnern keine zwei Profiklubs haben durften.

In den 380 Begegnungen wurden 865 Treffer erzielt; das entspricht einem Mittelwert von 2,3 Toren je Spiel. Erfolgreichster Torschütze und damit Gewinner der Liga-Torjägerkrone war Hamed Diallo von Stade Laval mit 20 Treffern.[1]

Zur folgenden Spielzeit kamen drei Absteiger aus der Division 1 (FC Lorient, FC Sochaux und FC Toulouse) hinzu; aus der dritthöchsten Liga stiegen zwei Mannschaften auf, und zwar CS Louhans-Cuiseaux und US Créteil.

Pl. Mannschaft Sp G U V Tore Tor-
diff.
Pkte.
1. AS Saint-Étienne 38 18 14 6 56:38 68
2. CS Sedan (N) 38 18 12 8 59:31 66
3. Association Troyes AC 38 17 13 8 48:31 +17 64
4. OSC Lille 38 19 7 12 45:35 +10 64
5. SM Caen 38 16 11 11 47:39 59
6. FC Gueugnon 38 14 15 9 44:39 57
7. EA Guingamp (A) 38 14 11 13 36:38 53
8. LB Châteauroux (A) 38 12 15 11 38:38 ±0 51
9. AC Ajaccio (N) 38 13 12 13 49:56 –7 51
10. Stade Laval 38 12 14 12 37:35 50
11. Chamois Niort 38 11 15 12 41:40 48
12. AS Cannes (A) 38 12 11 15 34:45 47
13. Olympique Nîmes 38 11 13 14 49:46 +3 46
14. OGC Nizza 38 11 13 14 31:34 –3 46
15. ES Wasquehal 38 11 12 15 35:41 45
16. SC Amiens 38 11 11 16 39:43 44
17. Le Mans UC 38 9 15 14 41:41 42
18. ASOA Valence 38 10 10 18 41:56 40
19. AS Red Star 38 9 12 17 52:72 39
20. AS Beauvais 38 10 8 20 43:67 38

(A) = Absteiger aus der Division 1; (N) = Aufsteiger aus der National

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Alex Graham: Football in France. A statistical record 1894-2005. Soccer Books, Cleethorpes 2005, ISBN 1-86223-138-9
  • Sophie Guillet/François Laforge: Le guide français et international du football éd. 2009. Vecchi, Paris 2008, ISBN 978-2-7328-9295-5

Anmerkungen und Nachweise[Bearbeiten]

  1. Guillet/Laforge, S. 253