Emil

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Vornamen Emil. Für den gleichnamigen Kinderfernsehpreis siehe Emil (Kinderfernsehpreis).

Emil ist ein männlicher deutscher Vorname.

Herkunft[Bearbeiten]

Der Vorname entspricht dem lateinischen Aemilius, einem Familiennamen (Nomen gentile). Nach dem Altertum war der Name untergegangen und praktisch unbekannt. Populär wurde der Name erst wieder nach 1762 mit dem Erscheinen von Émile ou De l’éducation, dem Erziehungsroman von Jean-Jacques Rousseau. Das Werk war in ganz Europa ein Erfolg und führte dazu, dass sich auch im Deutschen der Name in der französischen Form – eben als Emil – sofort weit verbreitete.

Andere Sprachen[Bearbeiten]

Umgangssprache[Bearbeiten]

„Emil“ ist auch eine ältere Bezeichnung für einen Flugzeugführer (siehe Fliegersprache).

Die Selbstfahrlafette L/61, ein Prototyp einer Selbstfahrlafette mit einem 12,8-cm-Geschütz von der deutschen Wehrmacht zur Zeit des Zweiten Weltkrieges produziert, wurde während des Einsatzes von der Truppe „Sturer Emil“ genannt.[1]

Weibliche Form[Bearbeiten]

Bekannte Namensträger[Bearbeiten]

Literarische Figuren[Bearbeiten]

Sonstige[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Michael Sawodny, Kai Bracher: Panzerkampfwagen Maus und andere deutsche Panzerprojekte. Überarbeiteter Reprint. Podzun-Pallas Verlag, Wölfersheim-Berstadt 1998, ISBN 3-7909-0098-2 (Waffen-Arsenal, Highlight 3).
  2. http://de.wiktionary.org/wiki/Verzeichnis:Fliegersprache Emil.